pflegung bestand aus 2 Schesben Brot, einem kleinen Stück Schinken und einem Eimer Wasser. Der Sberkommandierende gab e 1 8 125 A N 91 10 wache attet ist, die die gufgelöste 1 erse soll. Die Gemein wachen dürfen 25 nicht stärker als 350 Mann sein. Von der Polizeidirektion Bochum sind a Verhandlungen in dieser Arche abgelehnt worden. Der gestern in ver⸗ haftete Polizeirat Ernst befindet sich auf freiem Fuß. Die Polizei⸗ nunmehr von abends 7 Uhr bis morgens 7 Uhr festge⸗
belgische Wache 2 gegen die
des Bahnhofes Mülheim⸗Dumpken er⸗ Die Beamten wurden unter
fahren wir folgende Einzelheiten:
Der 77 dem Dienst getrieben, der Vorsteher verhaftet. Einen mit Kohlen und S. iftftücken sandte man nach dem Bahn selldorf, Die Eifenpahnwerkstätte von Spellborf wurde besetzt. er Verkehr ruht zwischen Mülheim⸗Essen. Auf der
ie Strecke ruht augenblicklich noch der Verkehr.
Die Tageskasse
wurde geraubt. raubt wurde, ist zur Zeit nicht bekannt. 2 amten wurden aus den Werkstätten getrieben und mußten den Bahnhof verlassen. Auch die Bure und Telephonzellen mußten geräumt werden, sodaß in ganz Mil der Verkehr ruht.
Das tägliche Eisenbahunglück.
Aus Düren wird ein schwerer Eiseubahnunfall gemeldet. Ein Zug, der aus Aachen kam, geriet auf ein falsches Gleis und fuhr auf einen stehenden Zug auf. Die ersten beiden Wagen wurden zertrümmert. 32 Personen sollen dabei ums Leben gekommen sein.
Gegen die Einreise deutscher Minister. Eine Nachrichtenagentur meldet aus Gelsenkirchen, daß das interalliierte Kommando zur Verhinderung heimlicher Einreise deutscher Minister in das besetzte Gebiet angeordnet habe, die Beamten und Angestellten im unbesetzten Deutsch⸗ land die sich in die besetzte Zone zu begeben wünschen, vor⸗ her bei den Besatzungsbehörden um eine Ermächtigung hierzu nachzusuchen hätten. Sie erhalten dann einen Er⸗ laubnisschein. Ein französischer Soldat standrechtlich erschossen. In Stockum wurde am 27. Februar ein französischer Soldat aus bisher unbekannten Gründen auf dem Schul⸗ hofe standrechtlich erschossen.
Pariser Phantasicn.
Die Pariser Presse scheint es zur Aufrechterhaltung des „Durchhaltegeistes“ bitter notwendig zu haben, ihre Leser über die eigenen Schandtaten im Ruhrgebiet, ebenso aber über die Stimmung in Deutschland falsch zu unterrichten. Am Donnerstag leistete sie sich das Vergnügen, die ersten
Anzeichen einer Uneinigkeit in Deutschland festzustellen. Die Phantasie, an der es in Paris nie gefehlt hat, führt diesen Zustand auf eine„Unzufriedenheit der Bergarbeiter“ zurfick, durch die der sozialdemokratische Parteivorstand sich veranlaßt gesehen habe, von der Politik der Reichsregierung * In der Rede des Genossen Wels auf dem Berline Bezirksparteitag sehen die Pariser Phantasten deutlich den ersten Schritt zu einer Opposition gegen die
Politik der Reichsregierung.
Auf Grund dieser Darstellungen, die jeder Grundlage entbehren und die scheinbar von Herrn Poincaré abermals infolge„besserer Informationen“ veranlaßt sind, ist der Soz. Parlamentdienst vom Genossen Wels zu folgender Fest⸗ stellung ermächtigt: f
Neues vom Tage.
Hitler⸗Sturm auf unser Parteiblatt in München. 13
Als Flüchtlinge aus dem Ruhrgebiet hatten sich in München immer mehr recht fragwürdige Gestalten einge⸗ funden, die unter diesem Deckmantel um so sicherer ihre dunklen Absichten verbergen konnten. Unser dortiges Partei⸗ blatt, die Münchener Post, hatte, so meldet der Korre; spondent der Frkft. Ztg. vom Donnerstag abend, auf diese Leute, die überall in der Stadt mit schwarz⸗weiß⸗roten Arm⸗ binden auftreten und gestern geschlossen mit schwarz⸗weiß⸗ roter Fahne durch die Stadt zogen, aufmerksam gemacht und erklärt, daß es sich dabei um arbeitslose und arbeitsscheue Elemente handle, die zum„Freikorps“ Hitler stoßen wollten. Zur Antwort darauf marschierten heute nachmittag diese Leute, verstärkt durch Nationalsozialisten, in einem mehrere hundert Mann starken Zug von dem Parteilokal der „Nationalsozialistischen Arbeiterpartei“, wo sie offenbar Weisung erhalten hatten, zu der innerhalb des Bannkreises gelegenen Münchener Post. Die Leitung des Blattes hatte aber vorher von dem Unternehmen Nachricht erhalten und das Gebäude durch das eiserne Gitter absperren lassen. Die Angreifer sprengten dieses. Ein Teil drang in das Gebäude ein und wollte die Rotationsmaschinen zerstöbren. Es gelang aber, die Eingedrungenen in einem Raum festzuhalten und sie dort der Landespolizei zu übergeben; insgesamt wurden sechzehn Personen verhaftet.
Wie ich höre, so berichtet der Korrespondenk weiter, wurde der Minster des Innern, Schweyer, schon gestern auf die Gefahr aufmerksam gemacht, die durch das Zuströmen dieser„Flüchtlinge“(die übrigens ankündigten, daß noch eine große Anzahl nach München kommen werde) entstehe. Die Polizei hat es aber trotzdem unterlassen, die notwendigen Mafznahmen zu ergreifen.„
Kein Staatspräsident für Bayern.
Im bayerischen Landtage haben die von der Bayerischen Volkspartei und von der Bayerischen Mittelpartei einge⸗
Tbrachten Anträge düf die Verfassüngsänderüng nicht
N
7
die wendige Zweidrittel⸗Mehrheit erhalten und find damit 2 gelehnt worden. Gegner der Anträge waren außer de Sozialdemokraten die Demokraten und die Bauernbündler.
Rücktritt des Königs von Spanien?
b.
wird, daß der König zugunsten des Kronprinzen abdanken
aus Smyrna.
französische Regierung über die plötzliche Abberufung der
lischen Kriegsschiffe aus dem Hafen von Smyrna verschnupft 8 da sie darin aan Aber Schritt Englands und den ach
sich bei der Türkei beliebt zu machen. Die englische Regierung
reich und Italien, sich schon vor einiger Zeit bereit erklärt hatten, l. Smyrna zu beschränken und daß
die Zahl ihrer Krieasschiffe vor ae dan 3
England als die einzige Macht ihre Tonnen dort verankert hatte, folgerichtiger e der Schiffe abberufen hat. Ein einziges Schiff von 1000 Tonnen ist zurückgeblieben. um die
mehr als
Frankreich und Italfen sich diesem Standpunkt anschließen. Aus der türkischen Nationalversammlung.
Die Beratungen in der Nationalversammlung von über den 77 Friedensvertrag dauerten a 4 Sine Reuf Bey und Ismed Pascha unterrichteten die Versam über den Verlauf der Konferenz von Laufaune und leg Anträge der Regierung vor. Wie die Havasagentur berichte die Regierung der Nationalversammlung vorschlagen, den ah hof von i en das westliche Ufer der zu legen und die Meerenge
gegen die Frage von finanziellen Bestimmungen abzutrennen und sie bezw. in 6 Monaten zu erledigen. Nach englischen soll die W bereit sein,
nehmen.
in e
BBB r In Deutschlaud gibt es nicht eine Partei, die den Kampf gegen den französischen Militarismus im Ruhrgebiet so ent⸗ schieden geführt hat und weiter führen wird, wie die Sozial⸗ demokratte. Die sranzösischen Hoffnungen, daß die Sozial⸗ demokratie die Interessen des Herrn Poincars jemals fördern könnte, sind deshalb nicht nur falsch, sondern auch trügerisch gegenüber der Bevölkerung Fraukreichs.
Und frauzösischer Katzenjammer.
Im Verlauf der großen Kundgebungen der belgischen Arbeiter zur Verteidigung des Achtstundentages, die am Sonntag in Charleroi stattfand und an der rund 50 000 Menschen mit 220 Fahnen teilnahmen, sprach für die fran⸗ zösischen Sozialisten eon Blum; der bekannte Führer der sozialistischen Fraktion der französischen Kammer. In seiner Rede griff Blum die Politik der militärischen Gewalt, wie sie seit dem Vertrag von Versailles üblich ist und wie sie zur Besetzung des linken Rheinufers geführt hat, scharf an.
„Die 15 oder 16 Milliarden Francs“, führte Blum aus, „die Deutschland bezahlt hat, sind vollkommen verschlungen worden durch die Besatzungskosten. Statt unsere Häuser aufzubauen, hat man in Mainz und anderswo große Ge. bäude für das Militär errichtet. Unsere Besatzungsarmee am Rhein wurde von Deutschland bezahlt. Jetzt, wo sie an der Ruhr ist, wird sie von uns bezahlt; und jeden Tag ist der Zahlmeister in Mainz gezwungen 3 Millionen
Der Deserteur.
Roman von Robert Buchanan.
Der Schullehrer nickte. Seine Augen suchten diejenigen Rohans, und was er darin las, war die offene Auflehnung einer gepeinigten Seele gegen die Unmenschlichkeiten der Menschen. Er machte sich im stillen Vorwürfe, denn er hatte
40
„ seinen Rat einem gewöhnlichen Geschöpf zu geben geglaubt
— in der Hoffnung es zu belehren und das Richtige tun zu heißen, und nun fand er zu seinem grenzenlosen Er— staunen, daß Rohan Gwenfern, sein gelehriger Schüler, ihm
über den Kopf gewachsen und ein ganz außergewöhnlicher Mensch war, wie ihn die Natur in solcher Vollendung nur selten schafft.
„Nicht wahr, Sie erinnern sich?“ fuhr Rohan erregt fort. „Nun denn und Sie raten mir, meinen Eid zu brechen? Ich schwor damals, niemals Soldat zu werden und lieber zu
fterben als Blut zu vergießen. Die Zeit ist gekommen, da ich mein Wort einlösen kann. Sie sagen, es gebe keinen Ausweg, ich aber sage: ich kann sterben!“ 25 Die wilde Verzweiflung war von ihm gewichen. Er sprach leise, feierlich und sanft; seine Worte waren nicht mißzuverstehen, fie drückten einen unbeugsamen, durch nichts zu brechenden Willen aus. Meister Arfolls Saat hatte Früchte getragen; der Schüler belehrte und ermahnte den Meister. Tränen rieselten an dessen Wangen herab; Rohan sah sie und zitterte, obgleich seine Augen jetzt trocken waren. Sie schlenderten langsam weiter, bis sie an den Klippenrand kamen und zu ihren Füßen das rollende Meer erblickten, dessen Brandung sich an dem sandigen Ufer brach. Rohan setzte sich auf einen Steinblock, stützte sein Gesicht mit dem rechten Arm und starrte über die glasige Wasserfläche. Plötz- lich bemerkte er ruhig, wie wenn ein Fischer dem anderen seine Beobachtungen mitteilt:„Heute Nacht wird es Wind und Regen geben. Sehen Sie doch, wie die zusammenge. ballten Wolken ans Südwest hervorkriechen.“.
Der Lehrer antwortete nicht, Rohan hatte ihn noch nie so schweigsam gesehen. Nach einer Weile fragte Rohan, ohne seine Stellung zu verändern:„Zürnen Sie mir, Meister Arfoll?“
Arfoll mit immer heftiger rieselnden Tränen auf.„Ich zürne nur mir, daß ich so hilflos und schwach bin! Die Dinge kommen zu sehen und unfähig zu sein, auch nur einen Finger zu rühren! Ich verdiente Deinen Vorwurf, denn Du hast recht und ich unrecht. Es ist unrecht, sich in ein Uebel zu fügen, selbst wenn man sein Leben damit retten
kann— unrecht, das Schwert für den Kaiser zu schwingen,
selbst wenn Frankreich bedroht ist. Ich weine für Dich, als ob Du mein eigen Fleisch und Blut wärest. Es tut mir weh, Dich verfolgt und von aller Welt verlassen zu sehen, aber im innersten Herzen flüstert eine Stimme: Gott segne ihn, er hat recht! Er ist ein tapferer Mann, ein Held! Wäre ich sein Vater, ich würde auf einen solchen Sohn stolz sein!“
Schon nach den ersten Worten des Lehrers war Rohan aufgesprungen, streckte ihm beide Hände entgegen und rief mit freudig leuchtenden Blicken:„Mein Vater, endlich hast Du das rechte Wort gefunden, um dessentwillen ich Dich auf gesucht habe! Ja, die ganze Welt ist gegen mich, nur Du und meine arme Mutter nicht! Sogar das Mädchen, das meinem Herzen am nächften steht ist es! Aber nicht wahr, ein guter Vater sieht seinen Sohn lieber tot als entehrt? Du bist mein guter Vater und weißt, daß in den Krieg ziehen schändlich ist, obgleich sie sagen, es sei ruhmvoll. Du hast mich mit Deinen lieben Worten stark und glücklich gemacht! Gib mir nur noch Deinen Segen und dann laß mich ziehen!“
„Meinen Segen?!“ kam es bebend von den Lippen des Wanderlehrers.„Rohan, Du würdest ihn für wertlos hal- ten, wenn Du alles wüßtest!“
Aber Rohan sank vor ihm aufs Knie und blickte flehend zu ihm empor:„Segne mich nur, mein Vater! Du bist der einzige wirklich gute Mensch den ich kenne. Die Leute behaupten, Du seiest einmal Priester gewesen. Deine Lehren, Deine unendliche Güte und Liebe haben mich zu dem ge⸗ macht, was ich bin: Dein Segen wird mich besser, stärker machen! Du versicherst mir, daß ich recht handle und vor Gott gerechtfertigt sein werde. Segne mich, alles andere mag Gott entscheiden!“
Er neigte sein Haupt. Meister Arfoll legte die Rechte auf sein dichtes blondes Haar, richtete das kränenüberströmte bleiche Dulderantlitt gen Himmel und segnete den Empörer.
und zwar umsonst, 1 Million Tonnen Koks im Monat; jetzt erhalten wir keine. Wir haben in Lothringen Hochöfen, die gelöscht werden, und selbst unsere Metallindustrie im Norden Million Tonnen Koks monatlich in England zu werden sie in englischen Pfund bezahlen müssen. So Frankreich und Belgien Käufer von Pfund und Dadurch erklärt sich zum Teil das Steigen der Mark das Fallen des Franc gegenüber it der Ruhrbesetzung ist unsere Schuld um 30 Milliarden Francs gestiegen! Der Einzelne selbst bekommt die Wirkungen der Ruhrbesetzung zu spüren durch die Tatsache des schnellen Steigens des Preises aller Lebensmittel. So wird die Arbeiterklasse die Dummheiten der Männer be⸗
sie zu sprechen.“ 0 5 Mussolini über den Geduldkrieg an der Ruhr
Im Ministerrat sprach Mussolini über verschiedene Punkte der äußeren Politik. Die Lage an Wochen stationär zu sein, während die beiden Gegner bisherigen gegenseitigen Widerstandspolitik festhalten. habe seine leichte ablehnende Haltung nicht geändert. Italien habe
ringert. Der Geduldkrieg, der sich gegenwärtig im, Ruhrgebiet abspiele, könne trotz allgemeinen Erwartungen eines raschen Endes noch lange dauern. Italien wird sich keinem Versuch zur raschen Wiederherstellung der Ruhe in Zentraleuropa entgegen⸗ stellen. Die faseistische Regierung will eine autonome Außen⸗ politik führen. Sie kann keine Blindnisse dulden, die nicht eine solide Garantie bieten. Das fascistische Italien kann weder jetzt noch später einem Bündnisse zustimmen, das dieser Grundlage ent⸗ behrt. Es wäre ein unverzeihlicher Fehler, sich in irgend einer entschiedenen Weise während der Ententekrise und dunklen Punkte in der Weltlage zu verpflichten.
Politische Uebersicht.
Wenn man den Antrag des Zentrums, der D. V. und der Deutschnationalen über die Aenderung des Abfindungs⸗ vertrages mit dem verflossenen Großherzog, Wortlaut am Donnerstag veröffentlicht haben, kühl be⸗ trachtet, so muß man notgedrungen zu dem Schluß kommen,
Republikanern zum Ausdruck kommt, wie man sie sich raffinierter nicht leicht denken kann. Unter dem Deckmantel einer Fürsorge für Beamte und Bedienstete des früheren Großherzogs, die von ihrem„Arbeitgeber“— sofern dies Wort hier Anwendung finden darf, denn ob für etliche dieser
4¹ nicht die„Arbeit“ in tatsächlichem Müssiggang oder mindestens doch in Unproduktivität besteht, mag einer näheren Untersuchung vorbehalten bleiben— bei den
heutigen Teuerungsverhältnissen werden,
vertrages hinausläuft. Das bedeutet
Die Montagsausgabe der Madrider Zeitung La Aktion 1 wurde wegen eines Artikels beschlagnahmt, worin erzählt
wolle. Die Zeitung El Sol spricht von ähnlichen Gerüchten. (Das kommt uns ziemlich spanisch vor.) 431
Die Zurücziehung der alliierten Kriegs schissfe
Der Daily Telegraph brachte aus Paris die Meldung, daß die eng⸗
sehe, den Allkierten gegenüber einen Vorspcung zu gewinnen ud erwiderte darauf in einer Note. daß die Alliierten also auch Frauk-
Weise den größten Teil
spürt allmählich die Krise. Wir werden gezwungen sein, eine kaufen. Wir
wer 1
den dem englischen Pfund. Seit
den wir im
5
grundsätzliche Einigkeit der Alliierten in dieser Frage zu betonen. Es sei anzunehmen, das
chn⸗
Entwurf anzunehmen 17%
tatuten im Entwurf a 1 5
Mossul sowie die mira 2 eldünge
diese Vorschläge anzu⸗
Papiermark zu kaufen. Wir erhielten vor der Ruhrbesetzung, 1
5
zahlen, die sie regieren und die sich das Recht anmaßen, für
der Ruhr schien in den letzten in ihrer Englaud
5
seine technischen Elemente an der Ruhr weder vermehrt noch ver⸗ 8
angesichts er
Eine Herausforderung der Republikauer Hessens 1
daß in ihm eine Herausforderung gegenüber allen hessischen
5. nicht ausreichend bezahlt derden, leitet eine parlamentarische Gruppe eine Aktion ein, die auf weiter nichts, als eine Revision des Abfindungs. eine so schwere Be⸗
lastung für die junge Republik, daß sie die schwersten inner ⸗
politischen Kämpfe zur Folge haben müßte. Das Vorgehen 13
der genannten Parteien ist um so unverständli i 1 rständlicher, als sie sämtlich dem Vertrage von 1913 zugestimmt haben. Mit keinem Wort haben sie damals die Grundlagen des Ver⸗
trages und seinen Sinn, nämlich den der Abfindung, ange⸗
fochten. Sie haben beide also durch ihre Zustimmung den Vertrag anerkannt. Und heute stellen sie in ihrem Antrag
den Rechtsschutz hinsichtlich der Domanen it den 1 gutz hinf ö m auf, daß„mit dem Besitz und Nutznießung die vorzugsweise Verpflichtung, den standesgemäßen Unterhalt des Großherzogs und seines Hauses zu gewährleisten, untrennbar verbunden t.“ a
„Wie könnte ich Dir zürnen mein lieber Sohn?“ fuhr
(Fortsetzung folgt.)
solcher Standpunkt ist heute nichts mehr u i * An 1 i r und nichts wen als Verfassungsbruch. Aus der Verfassung 5 frühe
—
Ein


