schien Endes dersetbe finanzielle Zweck erreicht wird. Bez der gegen⸗ wärtigen wirtschaftlichen Lage, wo die Gefahr besteht, daß Arbeits⸗ sigkett in größerem Umfange durch den Kohlenmangel eintreten
„ist die Existenz einer jeden Familie bedroht, welche durch vor⸗ erwähnte Preise ihren Haushalt in Schulden von einer Höhe bis zu Million führen mußte. Um eine Katastrophe in der Brennholz⸗ wersorgung zu verhindern, schlagen wir der Regierung folgendes vor:
J. Sofortiges Verbot jeglicher Brennholzversteige rung.
II. Statistische Erhebung der geschlagenen Mengen in allen Förstereien, ohne Unterschied des Eigentümers. III. Bedarfserhebung der Gemeinden und Städte. Alsdann aus⸗ N Ueberweisung an vorgenannte zu einheitlichen en.
Zum Schluß weisen wir die Regierung darauf hin, daß an dieser außerordentlich wichtigen Frage nicht nur die unterzeichneten Organi⸗ sationen, sondern 90 Prozent der Bevölkerung interessiert sind.
Wir bitten ungesäumt aufs schärfste die Sache zu verfolgen und Maßnahmen zu treffen, daß Ruhe und Ordnung durch die Frage Brennholz nicht gefährdet werden.
Die Gewerkschaften von Hirzenhain und Umgegend.
Von Nah und Fern.
Frankfurt a. M., 30. Januar. Der Viehmarkt unter polizeilicher Aufsicht. Der gestrige Viehmarkt wurde von einem starken polizeilichen Aufgebot überwacht, das sich be⸗ sonders mit den zahlreichen aus dem besetzten Gebiet zugereisten Viehhändlern befaßte. Diese Menschenfreunde treiben seit einigen Wochen die Viehpreise zu riesiger Höhe empor und versuchten auch gestern wieder die gleichen Manöver. Dagegen schritt die Polizei mit allen verfügbaren Mitteln ein und nahm einigen der fremden Händler das bereits gekaufte Vieh wieder fort. Den Aufkäufern wurde nur der Erwerb des eigenen nötigen Bedarfs gestattet. Gegen die wucherischen Händler wurde Anzeige erstattet.— Und trotz dieses polizeilchen Eingreifens schnellten gerade die Preise für Rindvieh in die Höhe. Wie erklärt sich das?
Frankfurt a. M., 30. Jan. Einer von vielen! Der Kauf⸗ mann Max Tarlowsky wurde wegen Hinterziehung des Reichsnot⸗ opfers zu einer Geldstrafe von 2 575 320 Mark verurteilt.
Ein Fingerabschneider.
Vor einigen Tagen wurde einem 13jährigen Mädchen beim Rodeln auf dem Hainer Weg in Sachsenhausen von einem Un⸗ hold, der gerade vorüberging, mit einem scharfen Gegenstand der Zeigefinger der rechten Hand buchstäblich abgehauen. Drei Mädchen befanden sich auf dem Schliten. Der Mann näherte sich den Kindern und gab den Hieb ohne jede Veranlassung ab. Der Täter entkam.— An einer anderen Rodelbahn, ebenfalls in Sachsenhausen, wurden einem Mädchen, das seinen Schlitten zog und hierbei die Hände auf dem Rücken hielt drei Fingerspitzen abgeschnitten. Auch hier kommt derselbe Mensch in Frage.
Seligenstadt, 30. Jan. Raffinierter Diebstahl. Zwischen hier und Offenbach sind zur Nachtzeit die Telephondrähte abgeschnitten und zum großen Teile gestohlen worden. Der Ver⸗ dacht richtete sich sofort gegen einen jungen Mann aus Frosch⸗ hausen, der die Tat inzwischen eingestanden hat.
Weisenan(Rheinhessen), 29. Jan. Unfall. Ein Mainzer junger Mann, der hier in Arbeit steht, stieg bei der Heimfahrt von der Plattform auf das Wagendach. In diesem Augenblick fuhr der Zug durch die Eisenbahnbrücke, wobei der Bursche schwer von den Eisenträgern, die ihn berührten, verletzt wurde. Auf dem Mainzer Slloͤbahnhof wurde der Verletzte ausgeladen und ins Krankenhaus gebracht, wo die Aerzte eine schwere Schädelverletzung feststellten.
0 Aus dem Mümlingtal, 29. Jan. Gute Holzgeschäfte der Gemeinden. Bei der letzten Nutzholzversteigerung hat die Gemeinde Erbach ein gutes Geschäft gemacht. Für Kiefern⸗ rundholz wurden 62 000 Mark für den Raummeter und für Kiefernstammholz 97 000 Mark für den Festmeter erzielt. Aehn⸗ lich hohe Holzpreise wurden in Beerfelden erzielt, wo man für Kiefernnutzscheitholz von 14 Zentimeter auswärts 44000 Mark für den Raummeter und für Nutzknüppel 28 000 Mark bekam. Dem Gemeinderate sollen diese Preise noch zu niedrig sein.— Die teuerste Jagd im Odenwald dürfte die kleine Gemeinde Hesselbach haben, deren Pachtpreis, der einmal einen Betrag von 5 Mark jährlich ausmachte, jetzt über 400 000 Mark beträgt. er Pächter ist ein Holzhändler von Mannheim. Der Schäfereibesitzer als Schafdieb.
In der Umgebung von Alzenau beunruhigten in den letzten Wohen zahlreiche Schafdiebstähle die Bevölkerung. Jetzt gelang es der Gendarmerie, den Schäfereibesitzer Adam Krebs aus Geiselbach als Dieb zu ermitteln und festzunehmen. Bis fetzt konnten dem Manne 31 Diebstähle nachgewiesen werden. Krebs hat die Schafe an den Wirt und Schafhändler Kaufmann in Meer⸗
Holz bei Celuhausen verkauft der sie nach Frankfurt weiter ver⸗
E Deulscher Gewerkschaftsbund und Afa Ortsausschuß Gießen und Umgegend
(Gewerkschaftskartell) e—
Deer
Samstag, 3. Februar 1923 abends punkt 8 Uhr, auf der Liebigshöhe
Volksbildungs⸗ u. Unterhaltungsabend
Mitwirkende: Kitty Franke, Richard Hell⸗ born, Karl Juhnke, Wolf Leutheiser, Kurt
J ußerke. Krebs ist als vermögender Mann bekannt und hate also gar keinen 6
Grund zu derartigen Räubereien. Großer Düngerdiebstahl.
Auf dem Bahnhof Undenheim, Rheinhessen, wurde kürzlich nachts aus einem Eisenbahnwagen 26 Zentner künstlicher Dünger gestohlen. Auf die Wiederherbeischaffung der Ware wurde eine hohe Belohnung ausgesetzt.
Bergrutsch am Loreleyfelsen..
Ein Teil des Loreleyselsens kam dieser Tage ins Rutschen, wobei zahlreiche Blöcke aus beträchtlicher Höhe abstürzten. Die Rheinstraße war stundenlang durch Blöcke im Gewicht bis zu 500 Zentnern gesperrt. Die Gesteinsmassen sind noch nicht ganz zur Ruhe gekommen.
Das Kind in der Burgmauer. In der Burgmauer des Stammschlosses der Waldecker Fürsten
wurde vor kurzem das Skelet eines Kindes gefunden. Das Kind
war eingemauert worden.— Es handelt sich hier um ein vor Jahrhunderten ausgeführtes Menschenopfer, um die Gottheit günstig zu stimmen. Dieser Fund hat die Gelehrten auf den Plan gerufen. Nach Lage der Dinge besteht kein Zweifel, daß die Burg über der Eder in vorgeschichtlicher Zeit schon eine solche gewesen ist. Es deutet alles darauf hin, daß die Brukterer auf dem Felsen, der die heutige Burg Waldeck trägt, bereits eine feste Wallburg aus Steinen errichtet hatten. Daß man in vorgeschichtlicher Zeit Menschenopfer brachte, auch in der oben geschilderten Art, ist schon mehrfach festgestellt worden.
Lokale Parteinachrichten.
An die Parteivereine des 7. Unterbezirks, Londorf.
Am Sonmtag den 4. Februar mittags 2 Uhr, findet bei Gast⸗ wirt Louis Weber⸗Lomdorf unsere Generalversammlung des 7. Unterbezirks statt wozu alle dem 7. Unterbezirk angehörige Vereine eingeladen find
eso rdnung
Dag 5 Jahresschluß— Kassenbericht— Beitragsfrage— Vorstandswahl. Wir hoffen, daß alle Genossen zu dieser Generalversammlung
erscheinen 5 Der Vorstand des 7. Unterbezirks Londorf: H. Schäfer, Unterbezirksletter.
Bezirksverband S. P. D. Hessen⸗Nassau. Sitz Frankfurt a. M., Allerbeiligenstr. 57, 1., Tel. Sansa 8441
An die Mitglieder der Partei! 5
Genossinnen und Genossen! Mit der Zuspitzung der inneren und äußeren politischen Lage Deutschlands, schreitet auch die Ent⸗ wertung der deutschen Mark, geht eine wahnsinnige Teuerung, die alle Kalkulationen über den Haufen wirft. In wirtschaftlicher Hinsicht stehen wir gleichfalls inmitten einer ernsten Krisis und sind die Gewerkschaften unablässig und täglich bestrebt, der Teuerung entsprechende Löhne und Gehälter für ihre Mitglieder herauszuholen. Eine Lohnbewegung löst die andere ab! Das Unternehmertum erschwert alle Verhandlungen und versucht durch seine Macht⸗ und Schutzorganisationen jede Lohnanpassung an die Teuerung zu verhindern. So vollzieht sich seit vielen Wochen eine immer größer werdende Kluft zwischen Lohneinkommen und Teuerung, steigt die Not der Schaffenden und droht deren Zu⸗ sammenbruch. In solch ernster Zeit muß alles darangesetzt wer⸗ den, die Kampfesorganisationen der Hand⸗ und Kopfavbeiter auf⸗ recht und kampfesfähig zu erhalten.
Nur durch die Tat
und zwar mit großen Opfern kann das geschehen. Wir müssen uns in Stadt und Land darüber klar sein, daß die Sozialdemo⸗ kratische Partei dringend notwendig ist und aufrecht erhalten werden muß, wenn auch immer wieder die Parteibetträge erhöht werden müssen. So muß im Interesse unserer großen Aufgaben, de wir tagtäglich zu erfüllen haben, alles darangesetzt werden, daß
unter allen Umständen die Schlagkraft der Partei erhalten wird. Dem Parteivorstand in Berlin und dem Bezirksvorstand in Frankfurt wäre es gewiß viel angenehmer, wenn sie weitere Beitragserhöhungen umgehen könnten. Doch die Teuerung zwingt uns, soll nicht die Partei zusammenbrechen, auch für den Monat Februar wieder die Mindestbeiträge zu ändern und an die Teuerung anzupassen.
Für den Monat Februar beträgt demnach der Beitrag für Männer Mk. 80.— und für Frauen Mk. 30.— pro Woche. Hierzu kommen noch die in den Verwaltungsbezirken beschlossenen Lokalbeiträge, die den Ortsvereinen gehören. Wegen der erheblich gestiegenen Unkosten für Agitation sowie der Mitgliedskapten und
Mitgliedsbücher wird ferner das Eintrittsgeld neu geregelt. Das Eintrittsgeld beträgt ab 1. Februar einen Wochenbeitrag also für Männer Mk. 80 und für Frauen Mk. 30.—.
Diesecen Beträge sind für verloren gegangene Mitakiedskar und Bücher zu entrichten. Der Bezirksvorstand ist sich bewußt, dese Neuregelung der Parteibeiträge nicht überall
standen und begrüßt wird. Doch die heutigen Verhältnisse la keinen anderen Ausweg zu. Wenn die Partei nicht die einiger⸗ maßen notwendigen Gelder von ihren Mitgliedern erhält, diese Opfer von unseren Mitgliedern nicht gebracht werden, kann unser Ziel, die Befreiung aus aller Unterdrückung Knechtung nicht erreicht werden. Uns ist es aber ernst mit unf Kämpfen, darum müssen wir auch in den sauren Apfel be und diese Beitragsanpassung restlos Ber Durchführung bringe Wer wegen dieser Beitragsregelung, die längst nicht das bri was die Partei eigentlich braucht und die im Vergleich zu anderen Ausgaben in Wirklichkeit eine Geringfügigkeit ist, der Partei Rücken kehrt, der hat die Zeit, in der wir leben, nicht verstande Darum appellieren wir an die gesamte Mitgliedschaft, unsere Ortsvorständen, Vertrauensleuen und Kassterern ihr Ehrenamt durch lebhafte und freiwillige Unterstützung und Mitarbeit zu er⸗ leichtern. Jedes Parteimitglied muß im Interesse der Partet tätig sein. Darum Genossinnen und Genossen in Stadt und Land,
2
Kampf. helft uns durch Eure Mitarbeit und den so oft bewiesenen, aue; 1 daß wir die Partei über die schwere Zeit hinw erhalten können.
Allen unseren politischen Gegnern zum Troß lautet unsere
arole: Es 11 5 e So rankfurt a. M., den 27. Januar. 231 Parteigruß! Der Bezirksvorstand. J. A.: Paul Röhle.
Arbeitsrecht, Gewerkschaftliches, Arbeiterbewegung.
Schlichtungsausschuß der Provinz Oberhessen in Gießen. Ou ber Autres tnt, b ee b trags s De g
verbandes gegen die Firma Gg. Ph. Gail A.⸗G. in Gießen wegen Lohnregelung in der Kautabakfabrik(Angleichung an Nordhäuser Tarif für Dezember und Januar) vertagte Schlichtungsausschuß die Verhandlung. um einen Fachbeisitzer der Kautabakherstellung zuzuziehen. Dem Antragsteller 0 auf, zum neuen Termin eine Erklärung der beteiligten Arbeit⸗
bleibt unseren W treu, bringt die nötigen Geldmittel 9 f
nehmer vorzulegen. daß sie auf Weiterführung des Verfahrens
bestehen denn die Antragsgegnerin behauptete die Arbeitnehmer hätten sich mit der Lohn regelung, die sie vorgenommen habe, ein⸗ verstanden erklärt
In den übrigen Verhandlungsgegenständen(Ovei Lohnstreitig⸗ 1
keiten der Metallindustrie! kam es nicht zur Beschlußfassung, denn eine Belerdigung des unparteiischen Vorsitzenden durch den
Gießener Vertreter des Metallarbeiterverbandes veranlaßte die
Arbeitgeberbeisitzer ihre weitere Mitwirkung zu verweigern. Kurze Mitteilungen.
Für Erhöhung der Erwerbslosenunterstützung, Die sogial⸗ 9 das Rlenhsgrbeltendn 5 schnellstens eine en⸗
demokratische Rrichstagsfraktson hat an
sterium das dringende Ersuchen gerichtet, 8. sprechende Erhöhung der Unterstützungssätze für Erwerbslose vorzunehmen. Die Notwendigkeit dazu scheint
um so mehr gegeben, als insolge der Vorgänge im Ruhrrevier 1
eine Zunahme der Erwerbslosigleit zu erwarten ist.
Aus den amtlichen Bekanntmachungen.
Das Amtsverkündigungsblatt für den Kreis Gießen usw. Nr. 9 vom 30. Jamiar enthält: meindeumlagengesetz.— Einkommensteuergesetz; hier: die vereinfachte
Besteuerung des Arbeitslohnes.— Verteilung der Tierschutzkalender⸗ 1
— Reisekostenverordnung.— Gebühren der Aushauer.— Fleisch⸗ beschau.— Vertilgung der Raben und rabenartigen Vögel.— Ge⸗ bühren der Bauschätzer in Brandversicherungs angelegenheiten.—
Höchstdauer der Erwerbslosemimterstützung.— Erwerbslosenfürsorge.
— Dienstnachrichten.— Bemtzung der Gemeindeviehwage der Ge⸗
meinde Odenhausen.— Gebührenordnung für die Dienstmänner.—
Hausiererlaubnisscheinpflicht für Gießen. Versammlungskalender ö
Beuern. Volksverein. Samstag, den 3. Februar, abends 8 Uhr Mitgliederversammlung. Vollzählig erscheinen!
Alten⸗Buseck. Wahlverein. Sonntag, den 4. nachmittags 2 Uhr findet im Vereinslokal eine Vorstandssitzung und um 3 Uhr die Generalversammlung statt. Tagesordnung: Geschäfts⸗ und Kassenbericht, Vorstandswahl usw. Alle Genossen müssen unbedingt erscheinen.
Klein⸗Linden. Wahlverein. Samstag, 3. Februar 23: Mit⸗ gliederversammlung im Vereinslokal. Wichtige Tagesordnung Vollzähliges Erscheinen erforderlich. 5 Dollerstand gestern mittag 12 Uhr 48 000 Mark.
4
ist sparsam im Gebrauch und Billig. e 225 5 ALC Sies Nes s rette. 6 a 75 4 MENKEIT& Cie., Oouss moon
Richter, Rose Rubner, Frau Schubert⸗ Lure Cläre Türk— Musikalische
eitung: Karl Knübel— Gesamt⸗ leitung und Erklärung der Vorträge: Richard Hellborn.(Sämtlich Mitglieder des Stadttheaters Gießen)
Bekanntmachung.
Infolge Erhöhung des Stallpreises für Vollmilch N von Mk. 200.— auf Mk. 27
290.— und der Milchver⸗
Soeben erschien:
Programm:
Musik(Quvertüre) „Kurt Richter, Gesang a) Bildnisaxie aus der Oper „Zauberflöte“ b) Leb' wohl mein fland⸗ risches Mädchen aus der Op.„Zar u. Zimmermann“ Lortzing 3. Rose Rubner, Rezitation 5 Wildenbruch
„Schön Adelheid“, 4. 8 aal Witali C „Sulamith“ önaich⸗Carola 5. Kitty Franke, Rezitation 0 6. Richard Hellborn, Rezitation Freiheits⸗ Gedichte ver⸗ schiedener Autoren
Musitk Pause 8. Musit(Lustiger Teil)
9. Cläre Türk, Lustige Vorträge,
ber c elc.
10. Wolf Leutheiser, Couplets
11. Frau Schubert⸗Jüngling, Lustige
Gesangsvorträge
12. Richard Hellborn, Schnurren und Blödsinn in Wort und Lied.
Während d. Aufführungen keine Restauration Rauchen streng verboten.
Kassenöffnung 7 Uhr. Anfang punkt 8 Uhr.
1220 Eintritt à Person 100.— Mt,
Programme, die als Eintrittskarte gelten,
sind auf sämtlichen Gewertschaftsbürgs, bei
den Beitragstassierern und in der Geschäfts⸗
stelle der Oberhessischen Volkszeitung zu haben.
0
Mozart
arbeitungsgebühren von Mk. 35.— auf Mk 45.—, so⸗ wie der gestiegenen sonstigen Unkosten tritt auf Grund der Verordnung über den Verkehr mit Milch vom 10. April 1921 gemäß Beschluß der städtischen Lebens⸗ mitteldevutation vom 30. Januar 1923 mit Wirkung vom 1. Februar 1923 ein Kleinverkaufspreis von Mit. 334.— für das Liter Vollmilch in Kraft.
Gießen, den 31. Januar 1923. Der Oberbürgermeister.(Lebensmittelamt.)
Bekanntmachung.
Das Volksbad ist bis auf Weiteres geöffnet: Jeden Donnerstag von 9 Uhr früh bis 7 Uhr abends. „ Freitag von 9 Uhr früh bis 7 Uhr abends. „ Samstag von 9 Uhr früh bis 7½ Uhr abends. „ Sonntag von 9 Uhr früh bis 1 Uhr mittags. Des Sonntags ist das Schwimmbad gleichzeitig für Personen beiderlei Geschlechts geöffnet. Eine halbe Stunde vor Schluß werden Badekarten nicht mehr verabfolgt. Die Preise der Bäder werden der Teuerung ent⸗ sprechend festgesetzt und sind im Volksbad zu ersahren' Gießen, den 30. Januar 1923.
Städtisches Volksbad Gießen. Sted ing.
S S
Schrift
Buchhandlun
die wichtigsten
Die Grundzüge des Schlichtungswesens von Dr. Geora Flatow, Regierungsrat im preutzischen Ministerium für Handel und Gewerbe, 40 Seiten, mit autem Umschlag auf besserem Papier gedruckt. Preis 420 Mark Der Verfasser des bekannten„Kommentars 2 zum Betriebsrätegesetz“ erläutert in dieser 1 S en Grundfragen des 2 Schlichtungswesens, die jeden Praktiker wie Theoretiker des neuen kollettiven Arbeits⸗ [(OA rechts in gleicher Weise interessieren wird. Das Heft ist für Gewerkschaften und Arbeit⸗ U geberverbände, für Betriebsvertretungen und E Arbeitgeber, wie für e Demobilmachungskommissare, Gewerbe⸗Auf⸗ sichtsbeamten, Richter und Rechtsanwälte von EY
größtem Wert.
Oberhess. Volközeitung 8 EEE EEE EE
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eventl. mit Küche oder Küchenbenutzung in der Stadt oder in dessen Nähe(Klein-Linden) gegen gute Bezahlung wird gesucht. Angebote unter Nr. 2663 an Herso M. A. E. I Plockstraße 5.
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Methode ohne Operation und Berufsstörung geheilt werden. Sprechstunden in Gießen Hotel Schwab am Moutaa, den 5. Februar von 4 bis 6 Uhr. 1164 Dr. med. Hausmann, Spezialarzt für Bruchleiden.
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W Ifen.
Schriftliche
1192
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Sitzung des Provinzialtags.— Ge.
Februar, 9 0


