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Gemeinschaltsblatt für Hessen.
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Erscheint wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich. Verlag der Buchhandlung der Pilgermissioa Gießen.
Redakteur: Stadtmissionar Herrmann⸗Gießen und die Prediger der Pilgermission. Druck von J. G. Oncken Nachfolger, G. m. b. H., Cassel.
Nr. 35/36.
Sonntag, den 31. August und 7. September 1919. 12. Jahrg.
Was sollen wir tun!
Das ist immer die große Frage, wenn außer⸗ ordentliche Ereignisse die Herzen bewegen und die Gemüter erschüttern. So wird auch heute, angesichts der Umwälzungen und Nöte, allenthalben gefragt: „Was ist zu tun? Wie kann es anders, wie soll es besser werden?“— Als vor zweitausend Jahren die Volksmenge in Jerusalem erschreckt wurde durch die wunderbaren Zeichen, die sie am Pfingstfest sah, da fragte sie ebenfalls:„Was sollen wir tun?“ (Apg. 2.) Und Petrus antwortete ihr:„Tut Buße!“— Diese Antwort zeigt uns und unserem ganzen Volk auch jetzt wieder den Weg der Rettung, zunächst der inneren, dann aber auch der äußeren.
Was bedeutet das Wort„Buße“?— Es kann bedeuten ein heilsames Erschrecken vor oder in den Strafgerichten Gottes. So geschah es bei den Einwohnern von Ninive, als der Prophet Jonas ihnen den nahen Untergang verkündigte.(Jona 3). So auch bei Ahab, als Elias ihm die Strafe Gottes ansagte.(1 Kön. 21, 17— 29.) Und in beiden Fällen, als man wenigstens durch eine äußere Beu⸗ gung vor Gott die eigne Schuld anerkannte und einige Gottesfurcht bezeugte, da übte der HErr Barm⸗ herzigkeit.— Diese Art von Buße können nicht nur einzelne Personen, sondern ganze Städte, ja ganze Völker tun, wie wir wiederholt in der Geschichte Israels und auch in der Geschichte des deutschen Volkes(1806 bis 1814) sehen. O daß doch auch in unseren Tagen wieder solch ein Geist der Buße über unser so tief gefallenes Volk möchte ausgegossen werden! Dann, nur dann könnte es nach innen und außen ein Neues geben. f
Als Johannes auftrat mit seinem Bußruf Matth. 3), da wird von den Zöllnern, die damals meist schlimme Betrüger waren, berichtet:„Sie gaben Gott recht.“ Sie erkannten das Urteil
des gottgesandten Bußpredigers an und bekannten sich als Sünder.— Buße tun heißt also: Gott recht geben, sich persönlich als ein Getroffener und Gerichteter
unter das Urteil des göttlichen Wortes stellen. Und wie lautet dieses Urteil?—„Die Menschen wollen sich von Meinem Geist nicht mehr strafen lassen; denn sie sind Fleisch.“(1 Mose 6, 3.) Das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend an.“(1 Mose 6, 5; 12. 21.)„Es ist des Menschen Herz ein trotzig und verzagt Ding.“ (Jer. 17, 9.)„Aus dem Herzen kommen arge Ge— danken: Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei...“ (Matth. 15, 19.) Weitere Urteile kannst du lesen in Pf. 14, 1—3; Röm. 3, 23; Gal. 5, 19—21.— Wer nun soviel Selbsterkenntnis und Ehrlichkeit hat, daß er erkennt und bekennt:„Ja, so einer bin ich,“ der ist auf dem Weg zur rechten Buße. Doch ist es nicht genug, daß man im allge⸗ meinen zugibt:„Ja, ich bin ein Sünder; wir sind alle Sünder.“ Du darfst dich nicht decken und ver⸗ stecken hinter dem großen Haufen der Allgemeinheit, sondern du mußt mit deinen eignen Sünden ans Licht kommen und dich persönlich als ein Schuldiger bekennen. Meinst du, du habest keine Sünden getan, es sei wenigstens nicht so schlimm, dann lies einmal in der Stille die Berg⸗ predigt in Matth. 5—7 und prüfe vor diesem Spiegel aufrichtig dein Herz und Leben. Lies dazu auch den 139. Psalm. Und wenn du dich dann noch immer nicht als schuldig erkennen kannst, dann stelle dir die beiden vornehmsten Gottesgebote vor die Seele: „Du sollst lieben Gott, deinen HErrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und aus allen Kräften! Und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“(Matth. 22, 36— 40.) Hast du diese größten aller Gebote erfüllt? Ganz gewiß nicht! Nun, dann bist du der größte Sünder! Wer seine Sündenschuld recht erkennt und zu⸗ gleich Verständnis erlangt für die große Geduld und Langmütigkeit Gottes, bei dem kommt es zu einer tiefen inneren Beugung, zu jenem Leidtragen, von dert der HErr Jesus sagt:„Selig sind, die da Qiid tragen; denn sie sollen getröstet werden“ (Matth. 5, 4), zu jener„göttlichen Traurigkeit“,


