Ausgabe 
30.3.1919
 
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Tue Buße! Beuge dich vor Gott über deine Sündenschuld. Er durfte ihn auf Jesum hin weisen, den Sohn Gottes, der für Sünder starb und auferstanden ist, daß er Ihm von Herzen vertraue, an Ihn glaube, dessenBlut rein macht von aller Sünde.(1 Joh. 1, 7.) Er sprach mit dem Manne über das kostbare Wort:

Siehe, das ist Gottes Lamm, welches die Sünde

der Welt hinwegnimmt.(Joh. 1, 29)

Und siehe, nun währte es nicht lange, da konnte auch dieser Beamte sich in Jesu Christo, der für Gottlose starb, seiner Errettung erfreuen; er fand Frieden mit Gott. Seitdem ist er ein glücklicher Christ, welcher seinem Erlöser treu zu leben begehrt, der für ihn gestorben ist.

Siehe, dieser einfache Weg zur Gewißheit des Heils und zum Frieden mit Gott steht auch für dich offen. O, willst du ihn nicht gehen; willst du nicht ernst machen init dem Heil deiner Seele?

Schicke dich an, deinem Gott zu begegnen!

5 Todesfurcht.

Die Furcht vor dem Tode ist die weitver breitetste Furcht auf Erden. Man spricht zwar im allgemeinen nicht gern davon. Es gilt unter Um ständen nicht einmal für gebildet, vom Tode und von der Todesfurcht zu reden. Dennoch sind un⸗ gezählte Menschen wirkliche Sklaven der Todesfurcht.

Jedenfalls stellt es die Bibel als ganz un⸗ zweifelhaft fest, daß alle Menschen Knechte der Todesfurcht sind. Woher kommt dies nun aber? Woher kommt es, daß die Todesfurcht alle Menschen in ihre Bande schlägt? Ein bekanntes Wort sagt: Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.

Die Todesfurcht ist der Schatten, den große, kommende Ereignisse vorauswerfen. Es ist mit dem Tode nicht alles aus. Gerade das beweist die Todesfurcht. Vor einem Nichts würde doch die ganze Menschheit nicht erbeben. Der Tod ist die Tür, die hinaufführt zur Ewigkeit, hinauf zum

kommenden Gericht.Es ist dem Menschen gesetzt, ein.

mal zu sterben, danach aber das Gericht.(Ebr. 9, 28.)

Durch den leiblichen Tod wird der Mensch mit seinem ganzen Leben vor den beiligen Gott gestellt. Hier kann er aber in seiner Sünde und Unreinheit nicht bestehen. Das empfindet er mit Schrecken in der Todesnähe. Ungezählte erlebten es schon in Fällen von Lebensgefahr. Wie ein Blitz stand die ganze Sünden. und Schuldgeschichte ihres Lebens vor ihnen. Das wird nach dem Sterbensakt das vollendete Erlebnis aller sein. Im Lichte der Heiligkeit Gottes wird jede Schuld des vergangenen Lebens völlig aufgedeckt werden. Sie wird von ihnen klar erkannt und empfunden werden.

Ja, es schien Gras gewachsen zu sein über so mancher Schuld. Aber der Tod mäht das Gras hinweg. Daher kommt das Furchtbare, Grauen⸗ erregende, das der Tod für die meisten Menschen hat.

Nun aber kündet das teure Gotteswort eine Erlösung von der Todesfurcht an. Diese Erlösung hat Gott geschenkt und bewirkt mit höchsten Mitteln. Unter allen Sündern stand auf dem Boden dieser Erde ein Heiliger und Gerechter, unter allen von Todesfurcht Gequälten ein Furcht⸗ loser und Freier. Jesus Christus weilte unter uns als der wahre HErr der Mensch⸗ heit, als ihr rechtmäßiger Vertreter vor dem heiligen Gott. Als solcher sühnte Er unsere Sünde in Seinem blutigen Opfertode. Als solcher schmeckte Er auch den Sold der Sünde, den Tod für uns alle. Es ist etwas Gewaltiges, was das Schriftwort aussagt: Christus hat durch Seinen Tod dem Gewalthaber des Todes, das ist dem Teufel, die Macht genommen. Wie Christus der HErr des Lebens ist, so gibt es auch einen Machthaber des Todes, den Teufel. Diesen Machthaber des Todes hat Christus durch Sein Sterben rechtmäßig besiegt. Es liegt tod bezwingende, lebenschaffende Kraft in dem Sterben Christi am Kreuz. Es emp⸗ fängt neues Leben aus der Lebeusfülle des Auf⸗ erstandenen, wer aufrichtig dem Sünden und Welt⸗ dienst entsagt. Um ein Geschenk ohne Gleichen handelt es sich im Evangelium.

Das Evangelium ist keine Aufforderung zu allerlei Leistungen und Büßungen Christus ist kein Gesetzes⸗ und Moralprediger. Nein, Er ist der Bringer eines neuen, ewigen Lebens. Wer dieses Leben im Glauben ergriffen hat, der hat damit einen Schatz gewonnen, den Tod und Hölle ihm nicht rauben können. In dem neuen Leben, das Christus gibt, liegt die Erlösung von Todesfurcht. In Christi Blut und Gerechtigkeit eingehüllt, darf die glaubende Seele vor den heiligen Gott treten. Ja, sie hat in dem persönlichen Christus schon das neue Leben selber, daß sie der einst ewig bei Ihm leben wird. Christus ist ihr das Leben und so ihr Sterben Gewinn.(Phil 1, 21.)

Teurer Leser! Diese Zeilen sind auch dir die Träger einer köstlichen Botschaft. Auch dir wird neues, ewiges Leben angeboten aus der Lebens. fülle Christi. Entsage doch freudig aller Welt, freundschaft und aller zeitlichen Ergötzung der Sünde um dieses ewigen errettenden Gottes willen! Wer den Sohn Gottes hat, der kann im Besitze dieses ewigen Lebens furchtlos auch der Todes- strafe entgehen. Christus befreit heute noch jeden wahrhaft Glaubenden von der Todesfurcht. Bis auf den heutigen Tag kann jeder wahre Christ bekennen:Ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben... mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserem HErrn.(Röm. 8, 35f.)