Ausgabe 
16.2.1919
 
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Pott, das bedurfte er, denn seine Sünden, die er früher nicht erkannt hatte, hatten sich in dieser Nacht wie Berge vor ihm aufgetürmt. Als er über ge. nannten Bibelvers nachdachte, hielt er plötzlich die

Hände vors Gesicht, und Tränen stürzten ihm aus den Augen.Friede mit Gott durch unseren HErrn Jesum Christum, schluchzte er fragend,

dann wurde er ganz still.

Als gebeugter, gedemütigter an, den der Vater im Himmel durch uns darbietet.

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an Seinem Leibe auf das Holz. Er gab f und Leben als Eigentum in Jesu Hand. (Gott durch e hristum! so konnte

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liche Besserung trat bald ein.

Was Wilhelm Müller in den Tagen und Nächten seiner Krankheit erlebt und gefunden hatte, gab seinem

geben und seiner Zukunft eine neue Richtung.

Willst du denn nun wirklich ein frommer Kopf⸗

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aus sein mit möchte dem HE und Trübsal

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egnügen. 1 Jesu, der mich dur

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war treu in der Fürbitte und

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geworden durch den Glauben, wir Frieden mit Gott durch unser Jesum Christum, waren ihm so tief sein Herz gedrr vielen Erklärunge

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Frau

der L wort, wodurch ihr Mann zum Fr war, führte sie auf den Grund der Erlösung, durch Christi Blut und Opfertod am Kreuze schehen ist.

Gerecht durch den mit Gott durch unseren

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und oft erklang das Lied aus ihrer Wohnung:Welch Gluck ist's, erlöst zu sein, HErr, durch Dein Blut

0 Sünder stand 15 voor Gott und nahm aus Seiner Hand den Frieden . Seinen SohnKräuterdoktor Er erkannte Jesum als seinen Er⸗ löser, der auch seine Sünden hinaufgetragen hatte ein Herz Friede unseren HErrn Jesum E er jetzt jubeln, und alle Angst und alle Unruhe war geschwunden, auch körper⸗

werden? fragte ihn eines Tages seine Frau

indem auf seine Schultern und ihn na ssah.Dann wird es

1 4 hat,

haben; ich kann mich Gnade Gottes kannte und begehrte er nicht. Un u, die auch dem 2 che und der neue Nach⸗ h in manche Meinungs⸗ 1

mit seiner anders gesinnten Frau aus⸗ im

wir denn sind

er sie seiner Frau mit i a und Gott, 1 8 8 ug das Zeugnis

hinein.

gekommen

Glauben, Frieden 40 a i HErrn Jesum EThristum, so konnten nun beide Eheleute bezeugen,

Ja, das größte Glück, was ein Mensch auf Erbes

baben kann, ist der Friede mit Gott dur

unseren HErrn Jesum Christum. O. B. Ein Sonderling.

In der engen, dunkeln Kirchgasse der alte Stadt M. war bis vor einigen Jahren ein kleine Gewürz: und Kramladen zu sehen, dessen Besitzer ein Herr Peter Schmucker, weit und breit de hieß. Düster und geheimnisvol war der Laden, finster und unfreundlich war de Inhaber. Er war ein alter Junggeselle, der jedes Eintretenden scheu und scharf zu mustern pflegte.

Der Laden duftete nach allen möglichen Ge würzen, Mixturen und Kräutern. Merkwürdig auß ehende Arzneiflaschen standen in bunten Reihen ar den Wänden umher, Schachteln mit Pillen un Salben lagen und' standen auf dem Ladentisch, vo der Decke herab hingen stark riechende Kräuter, aus gestopfte Schlangenhäute, Eidechsen und Vögel; un aus den halboffenen S bladen schauten neugierit und unordentlich seltsame Wurzeln und Pflanzen hervor

Peter Sch. war eine bekannte und vielgesucht. Persönlichkeit in M. ind Umgebung. Er verstanz sich nämlich gut auf alle. Arten von Krankheiten und hatte eine blick in die Heilkräfte del reichen P anzen Umgebung. Seit Zulauf und sein NameKräuter doktor gan ich und wohlverdient. E

war ein 2

1 wirklichen Einl

enwelt der

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stverständlich von Gottes

ts Gnaden, aber ach, di die Bibel, verschmähte er, obwohl e in Gottes Schöpfung, in dieses Buch, das offen vo aller Augen liegt, so manchen tiefen Blick getan zut [Segen für andere. Der eigenarti

feind, In seinem Lak alleiniger Gebie

m Gottes Buch,

mochte er 9

d seiner Wohnung war e

und Knecht, war zugleich Fra

d. Seine einzigen Gefährten waren seit Hund und eine Drossel, die inmitten de

ircheinanders ihren fröhlichen Gesang el

Frauen

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en in 1 Sonntagmorgen in aller Frühe zog de seinem Hunde begleitet, in daß Wälder und Wiesen chen auf und kam, ge Kirche gingen, mit alle id Wurzeln beladen zurüt nen Laden.

0 1 1 1 8 möglichen Kräutern u die und dann öffnete er se ge- Eines Tages zog in die enge Kirchgasse ei Schuhmacher mit seiner Frau und sechs Kindern eil ö 1

Meister Lange war Schuhmacher und Sänger dazu Von morgens früh bis abends⸗spät sang der fleißig Mann bei seiner Arbeit manch schönes Lied. Zu weilen konnte man auch deutlich die Worte de Sein Lieblingslied schien

Sängers unterscheiden.

sein:K mir geta die Liede Ganz an Er war Der arm ja selbst Sonderli er über diente er Mancher anderen und den Rat gehe und Apt

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