Ausgabe 
16.2.1919
 
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Gemeinschaftsblatt für Bessen. eeeοοοοbẽ˖e e οοο% ο eee%%%%%%% Erscheint wöchentlich einmal. Redakteur: Stadtmissionar Herrmann⸗Gießen. Mitarbeiter:

Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich.] Pfarrer Sperber⸗Cassel und die Prediger der Pilgermission. Verlag der Buchhandlung der Pilgermissioa Gießen. Druck von J. G. Oncken Nachfolger, G. m. b. H., Cassel.

Nr. 7/8. Sonntag, den 16. und 23. Februar 1919 12. Jaheg.

Aufwärts! c

Der Kranke suchte sich damit zu trösten, daz Segen der Krankheit. stets pflichttreu und ehrlich gewesen sei, daß e

er Der Bergmann Wilhelm Müller und feine sein Geld nicht vertrunken und für seine Fami!

1 1 Frau hatten ein glückliches Familienleben und kannten gesorgt habe, daß er ein braver Mann gewesen, ut

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eint Nahrungssorgen. Sie ebten ein wenig zurück⸗ zezogen, waren mit sich selbst zufrieden und meinten, Gott zürde ihre Frömmigkeit an⸗ rkennen.

Da legte Gott den Mann

lötzlich aufs Krankenlager, ind in den langen Wochen er Krankheit, in den schlas⸗ osen Nächten, da sind dem zaven Manne die Augen ufgegangen über so vieles, vorüber er nachzudenken bis. zer keine Lust hatte. An er eigenen Schwäche, an en verweinten Augen seiner Frau, an dem ernsten Aus⸗ ruck des Arztes merkte er, er an dem Rande des Jrabes stand.

Plötzlich tönte der lange sergessene Bibelspruch in einem Herzen:Es ist em Menschen gesetzt, inmal zu sterben, und anach das Gericht. Vie wird es, wenn ich terbe? Wie wird es nach zem Tode? Wie wird sich as Gericht für mich ge⸗ zalten? Diese Gedanken

Lacht und verfolgten ihn am Tage, obschon er sich zmühte, diese Gedanken zu verdrängen und an etwas deres zu denken. So war es ihm, als hörte er

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auer wieder mit furchtbarer Deutlichkeit die Worte:(Röm. 5, 1.) Er las

Danach das Gericht.

daß ihm niemand etwa vorwerfen könnte. Doch länger je mehr mußte erkennen, daß dies alles ih keine Beruhigung bracht Immer von neuem gellte e ihm in die Ohren:Danag das Gericht. In eine Nacht hielt er es kaum meh aus vor innerer Unruhe, dae Herz klopfte, das Blut häm merte in den Schläfen.Wi werde ich vor dem hei und gerechten Richter be stehen, wenn ich sterbez muß? und:Danach den Gericht! waren Gedanken die ihn die ganze Nacht hin durch beschäftigten. Als dei Morgen dämmerte, warf er sich unruhig auf seinem Bett hin und her. Er rang die Hände und schrie zu Gott Ich bin am Ende meiner Kraft! HErr, zeige mir, wan ich tun soll, daß ich seliz werde! Gott, schenke min Frieden, koste es, was es wolle!

Der Kranke ließ sich eine Bibel reichen, bei deren

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schreckten ihn in der Aufschlagen seine Augen auf die Worte fielen:Nun wir denn sind gerecht geworden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren HErrn Jesum Christum.

den Vers zum ersten und

zum zweiten und zum dritten Male. Friede mit