alte;
kleine Sesitzer eit dt misvol var de r jeden egte. )en Ge dig auß ihen ar len un sch, vo ter, aus gel; un ugieriß hervor gef icht ver stan iten und räfte del 3. Sei „Kräuter ient. E ach, di ht. Un bwohl e offen vo zetan zu
kenscher ht leiden war U eich Fra garen seit mitten del zesang ei
ir ndern ein inger dazl der fleißig Lied. 30 Worte de ed schien
2
ein:„Kommt her, ich will erzählen, was Gott an mir getan!“ Manche Nachbarn freuten sich über die Lieder des glücklichen Mannes in ihrer Mitte. Ganz anders aber war's bei unserem Kräuterdoktor. Er war ganz außer sich über diese seine Nachbarschaft. Der arme Hund hatte schlechte Tage, und die Drossel, ja selbst die Kunden hatten unter dem Verdruß des Sonderlings zu leiden. So oft sie kamen, zankte er über den„Mucker“ und seine Lieder; dabei be⸗ diente er sie noch weniger freundlich als gewöhnlich. Mancher Kunde ging darum auch jetzt zu einem inderen Drogisten, obwohl er gern neben dem Tee und den Pillen noch 8 Rezept und einen guten Rat gehabt hätte; denn Peter Schmucker war Doktor und Apotheker e Aber jetzt war der Alte kaum noch zu ertragen, so sehr brachte ihn der fromme Nachbar außer Fassung Aber es sollte mit dem frommen Schuster noch schlimmer kommen: er fing an, in seiner Werkstatt oder seinem anstoßenden Wohnzimmer Bibelstunden zuhalten. Es wurde dabei auch gemeinschaftlich sungen 5 und aus allen Stimmen hörte man die Stimme des glücklichen Schuhmachers heraus, der sich er f un di unden“ gut besucht waren. je an der Tür se ines Nach⸗ be g den Kräuterdoktor stets freundlich, obwohl ihm nicht unbekannt geblieben par, wie bitter dieser vom ersten Tage an über ihn flagte und bei den Kunden über ihn schimpfte. „Die Eltern Lange und ihre Kinder beteten gemeinsam für ihren feindlichen Nachbar. . mes, wie auch die kleine Joh hanna in ids und morgens noch besonders f“ betete, daß der HErr Herz schenken möchte. und Herbst vorüber, und die d so, wie sie waren. Da
18 man 5 1 0
Jesus ihm ein
So zogen Dinge blie griff Gott Mei eister La E aber eines Ta seiner Frau:
97 1 een Ver rw
gar nie 5 daß er komme
„ daß, wenn er käme 1 fi ig ften.“ Lange aber besta f streute so ziemlich alle Bedenken ie sich ad ch, wenn auch immer Herzen, aufmachte, zu ihrem um ihn zu bitten, ihren Mann
2
noch 0 Nachbar zu zu besuchen
Nach Verlauf von einer halben Stunde etwa erschien der Kräuterdoktor im Wohnzimmer des frommen Schuhmachers. Es war ein wichtiger Augenblick in seinem Leben.
Die Kinder der Familie Lange kamen herbei and gaben ihm schüchtern die Hand. Betroffen über
diesen Empfang und wohl auch über den Anblis der sauberen, freundlichen Wohnung, die einen so großen Gegensatz bildete zu der seinigen, stand der Eintretende einen Augenblick still. Frau Lange trat näher und bat ihn, mit ihr ins Krankenzimmer 37 gehen. Der Kranke richtete sich auf in seinem Bett, begrüßte seinen Nachbar herzlich und dankte ihm führ sein Kommen, dann bot er ihm einen bequemen Stuhl an, der schon bereit gestellt war.„Ich hob Sie rufen lassen,“ sagte er dann,„um Ihren ge⸗ schätzten Rat zu hören, denn ich bin schon eine ge raume Zeit krank; und ich weiß, wieviel Einsich Gott Ihnen gegeben hat in die Heilkräfte, die in die Kräuter und Pflanzen Seiner Schöpfung gelegt hat.“
Bei diesen Worten öffnete sich leise die Tür, und die kleine Johanna trat herein, um ihrem Vater „Gute Nacht“ zu sagen und mit ihm zu beten.
1 12 1
Sie kniete vor dem Bett nieder und betete laut.
Als sie dann dahin kam, wo sie für den„Onkel Kräuterdoktor“ zu beten pflegte, stockte sie ein wenig aber dann fuhr sie ruhig fort:„Und, lieber HEre Jesus, segne auch den Onkel Kräuterdoktor; gib ihn
ein neues Herz, und vergib ihm alle Sünden, daß
er auch selig wird und in den Himmel kommt, wenn er stirbt; ja, tue es, lieber HErr Jesus! 1 5 Herr Schmucker hatte während des Gebets still gesessen und mit seiner Hand sein Gesicht halb 5 deck. Ihm war zumute, als ob die Zimmerdecke
auf ihn eingestürzt wäre. Er erhob sich und gab den
Kranken die Hand zum Ab schied und sagte trocken „Ich werde etwas für Sie schicken.“
Aus dem Wohnzimmer nahm Herr Schmucke dann einen der Knaben mit in seinen Laden und zändigte ihm eine Düte voll Tee und eine groß dose mit Pillen ein, indem er ihm erklärte, wie seit Vater beides einnehmen solle.
9 segnete auch in der Tat die Arznei wunder
bar, und in wenigen Tagen war Meister Lange e tellt Aber das Herz des Kräuterdoktors war
herge fortan Tag und Nacht mit dem Schuhmacher 5 schäftigt und mehr noch mit seiner eigenen Vergangen heit und Zukunft, an die ihn Gott durch das Ge der kleinen Johanna so mächtig erinnert hatte. 8
* 1 der Geist Gottes hatte Sein Werk in dem Innert
ieses Mannes begonnen. Und was keine Dispe tation eines Gelehrten und wohl auch keine Predie⸗ Theologen vermocht hätte, das hatte Gott
eines S 2
Seiner Gnade durch das Gebet des Kindes erreich:
ihm waren seine Sünden vor die Augen getreten und der Ernst des kommenden Gerichts bei der Bi gegnung mit Gott.
Sobald Meister Lange aufstehen konnte, gis
er hinüber zu seinem Nachbar, um ihm zu danke Wie groß war aber sein rstaunen und seine Freud; als er bald entdeckte, daß der Krünterboter in wa Seelen⸗ und Sündennot war. Er sagte:„S⸗ Sie mir, Herr Lange, kann es für einen Mann,


