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8.6.1919
 
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Gemeinschalftsblatt für Hessen. i

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Erscheint wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich. erlag der Buchhandlung der pilgermissioa Glehen.

Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel und die Prediger der Pilgermission. Druck von J. G. Oncken Nachfolger, G. m. b. 9 ssel.

Nr. 23/24.

Sonntag, den 8. und 15. Juni 1919.

12. Jahrg.

Kraft des Heiligen Geistes.

Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und ihr verdet Meine Zeugen sein zu Jerusalem und in

a An Judäa und Samarien und bis an das Ende

Erde.(Apg. 1, 8.)

In obigem Worte liegt die Pfingstverheißung des auferstandenen Heilandes kurz zusammengefaßt zor uns. Mit ganz neuer Kraft sollten die Boten des HErrn ausgerüstet werden durch den Geist von hben, und dadurch werden sie instand gesetzt, Zeugen res HErrn zu sein zu Jerusalem, im ganzen seiligen Lande, unter den Samaritern und unter den Heiden bis an die äußersten Grenzen des Erd⸗ reises. Ihnen allen sollen sie als Zeugen durch Vort und Tat den HErrn selbst, Seine Gnade ind Sein Heil nahebringen, so daß sie glauben ernen und gerettet werden. Damit war ihnen eine ungeheure Aufgabe gestellt, aber auch eine uner⸗ 11 1585 Quelle der Kraft und der Freudigkeit öffnet.

Gilt nun diese Aufgabe und diese Verheißung zur den Aposteln? Daran kann niemand zweifeln, die Aufgabe auch heute allen denen gestellt ist, die an dem HErrn Jesus und Seiner Er⸗ ösung aus Sündenschuld und Sünden⸗ berderben Anteil empfangen haben. Ihnen at Er durch ausdrücklichen Befehl Sein Werk sinterlassen, das sie weiterführen und ausrichten ollen. Er hat es befohlen, daß alle Völker an zem Heil, das Er durch Leiden, Tod und Auf⸗ erstehung bereitet hat, durch den Dienst Seiner zeugen Teil bekommen sollten.

Die Zwölf waren zunächst auserkoren, Boten zieses Heils zu sein, das Evangelium zu predigen er Kreatur. Aber nicht in eigner Kraft, noch icht einmal mit der eignen Heilserfahrung sollten e en ihre hohe und schwere Aufgabe gehen, sondern A der Kraft des Heiligen Geistes. Von Gott ge⸗

lehrt, vom Heiligen Geiste erfüllt, sollten sie des HErrn Zeugen sein, Zeugen des Heils. Die ganz⸗ Welt sollte mit dem Evangelium bekannt, der Er⸗ kenntnis des HErrn voll werden. Der Heilige Geist erst macht lebendige Christen. Er gibt Erkenntnis und Verständnis über Jesum und Seine Er⸗ lösungstat, die am Kreuze auf Golgatha voll⸗ bracht wurde.

Hat dir, teurer Leser, der Heilige Geist das Verständnis für diese Heilandstat öffnen können?

O. D. N Dürstende Menschen.

Es gibt in jeder Menschenseele einen heißen Durst, und diesen Durst zu stillen, ist jedes Menscher Begehr. Das weiß keiner besser als Jesus. Darum sagt Er in Joh. 7, 37:Wen da dürstet, der komme zu Mir und trinke.

Damit konstatiert der HErr, daß jeder Durs habe. Der HErr weiß aber auch, daß die Menscher ihren Durst oft auf die verkehrteste Weise stillen Darum sagt Er in Jer. 2, 13, daß die Menschen sichlöchrichte Brunnen machen, Brunnen, die einem kein Wasser geben; Brunnen, die einen täuschen

Nach was dürsten denn die Menschen? Nicht wahr, du weißt das von dir! Man möchte gern glücklich werden, etwas sein, besitzen. Oft weiß man noch gar nicht was, aber das merkt ein jeder: in ihm ist so ein Sehnen und Verlangen nach Be friedigung und Stillung.

Nun geht es ins Leben hinaus. Wo und wi⸗ kann ich den Durst da drinnen stillen? Ach, wem es doch allen Menschen von Jugend auf klargemacht werden könnte, daß Jesus allein allen Durst in der Menschenseele auf das vollkommenst: stillt, daß Er allein wirkliche, anhaltend⸗ Befriedigung geben kann, daß Er allein all das Verlangen nach Sein, Haben une