Ausgabe 
6.7.1919
 
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und spürst es wohl: Dieser heilige Gott weiß um alles, und Er wird richtendas Verborgene der Menschen an Seinem Tag.(Röm. 2, 16.) Es gibt hier kein Ausweichen, und es nützt kein Leugnen, und es gibt kein Entrinnen vor der verzehrenden Glut der Gottesheiligkeit. Es bleibt nur das Er⸗ schrecken und Erbeben, von dem die Schrift überall stunde gibt, wo unreine Menschen unmittelbar in die Gegenwart des heiligen Gottes gestellt werden. Es bleibt nur das:Wehe mir, ich vergehe. Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volke mit unreinen Lippen; denn ich habe den König, den HErrn Zebaoth, ge⸗ sehen mit meinen Augen.(Jes. 6, 5.) Es bleibt dem unversöhnten Sünder nur die lähmende 5 vor dem kommenden Zorn und dem drohen⸗ en Gericht übrig, wie Schriftworte es sagen:Die Sünder zu Zion sind erschrocken, Zittern ist die Heuchler angekommen und sie sprechen: Wer ist unter uns, der bei einem verzehrenden Feuer wohnen möge? Wer ist unter uns, der bei der ewigen Glut wohne?(Jes. 33, 14.) Freund, hier ist ein Tatbestand, dem du auf keine Weise entrinnen kannst. Hier hilft kein Leugnen. Wer seine Missetat leugnet, dem wird es nicht ge⸗ lingen.(Spr. 28, 13.) Hier ist ein Tatbestand, an dem all deine armen, irren, zweifelnden und protestierenden Gedanken zerschellen müssen. Hier hilft kein Spotten und Lachen des Leichtsinns. Wer hier fortfährt zu lachen, dem gilt:Wehe euch, die ihr hier lacht! Denn ihr werdet heulen. Wehe euch, die ihr hier voll seid! Denn ihr werdet hungern.(Luk. 6, 25.) Denke auch niemand, daß dieser Tatbestand dadurch geändert werde, daß man sich einen Christen nennt. Menschen glauben, die Schuld ihres Lebens dadurch hinwegzuwaschen, daß sie sich auf den guten Ruf berufen, den sie vor Menschen noch haben, oder daß sie die religiösen ormen einer Kirche oder Gemeinschaft mitmachen. ber kein christlicher Schein löscht die Glut des Gotteszornes aus, und durch kein frommes Tun wird die Sünde unseres Lebens weggeschafft. Mögen Menschenaugen sich täuschen lassen; Gottes Flammen⸗ blick gibt nicht zu, daß innere Unbußfertigkeit mit äußerem Schein verdeckt werde. Und ein erschüttern⸗ deresWehe! Wehe! hat Jesus nicht ausgesprochen als da, wo er das Scheingewand äußerlicher Frömmig⸗ keit den Pharisäern herunterriß und sieübertünchten Gräbern verglich, die auswendig hübsch erscheinen, aber inwendig voller Totengebeine sind.Also auch ihr, von außen scheint ihr vor den Menschen tomm, aber inwendig seid ihr voller Heuchelei und Untugend.(Matth. 23, 27 f) N Es kann gar nichts, was der Mensch von sich aus tut und leistet, das Unheil seiner Schuld wegnehmen. Kein Menschenname und keine Menschen⸗ kraft hilft hier. Nichts Irdisches kann den Abgrund chließen, der den Sünder von dem heiligen Gott

trennt. Es ist eben jede einzelne Sünde ein Rechts- bruch in Gottes Weltall. Darum stürzt jede Sünde den Übertreter unweigerlich in die Gottesferne hinein. Sie stellt ihn unter den Fluch des Gesetzes. Sie bannt ihn unter das Urteil des Todes und der Ver dammnis. Und aus solchem Bann führt kein Menschen⸗ weg und keine Menschenweisheit heraus. Hier gibt es keine Selbsterlösung. Hier gibt es nur die Ein⸗ sicht in ein Unheil, das durch menschliches Tun auf keine Weise getilgt werden kann. Hier bleibt nur der Ruf:Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen?(Röm. 7, 24.)

Ungezählte Menschen kommen nicht zur Gewiß⸗ heit des Heils, weil sie sich von der Gewißheit ihres Unheils nicht überzeugen lassen wollen. Sie glauben an sich, an die angeborne Güte ihres Herzens, an den christlichen Schein. Und so lassen sie sich aus Trägheit und Selbstsicherheit nicht auf rütteln. Sie weichen dem Donner des Gesetzes Gottes aus und gehen der Gewißheit des Unheils mit ihren verdammenden Wirkungen aus dem Wege. Wer aber aus der Wahrheit ist, der hört die Stimme des Sohnes Gottes. Und wer gelten lassen will, was doch gelt für Zeit und Ewigkeit, dem wird das Unheil seines gottfernen Lebens gewiß. Und ihm wird die Frage nach dem Heil zu der einen brennenden Frage seines Lebens. Und diese Frage soll ihm beantwortet werden, klar, endgültig und allgenugsam. Denn sollte nur das eine gewiß sein: das Unheil, nicht aber auch das Heil? Sollte Gott uns zwar alle Qualen jener Unheilsgewißheit

durchkosten lassen, uns aber die Gewißheit des Heils

vorenthalten? Nein, so gewiß das Unheil ist, so gewiß ist das Heil.

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Es ist je gewißlich wahr.

Eine Botschaft ohnegleichss fs, die im Kern⸗ punkt des Evangeliums steht:Es ist je gewiß⸗ lich wahr und ein teuer wertes Wort, daß Christus Jesus gekommen ist in die Welt, die Sünder seligzumachen.(1 Tim. 1, 15) Was Menschenkraft nicht leisten, was selbst Gottes⸗ worte im alten Bunde nicht bewirken konnten, das tat Gott undsandte Seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches.(Röm. 8, 3.) Daß Gott ein Opfer bereit habe, das war durch die Vorbilder des alten Bundes mannigfach gezeigt. Auch das war klar ins Licht gestellt, daß ohne Blutver⸗ gießen eine Sühne nicht bewirkt werden könne In Christo kam der Menschenschöpfung Ursprung und Ziel. In Ihm kam der Menschheit Haupt und Vertreter zu ihr herab. Hoch stand Jesus als der Heilige über der Menschheit, hoch genug, um sie aus ihrem Jammer reißen zu können. Tief ging Er im Drange Seiner Liebe in ihren verlornen Zustand ein, tief genug, um die Sünde mit ihren Folgen