Ausgabe 
6.7.1919
 
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Gemeinschaltsblatt für Bessen.

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Erscheint wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich. Verlag der Buchhandlung der Pilgermissloa Glehen.

Redakteur: Stadtmissionar Herrmann Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber.Cassel und die Prediger der Pilgermission. Druck von J. G. Oncken Nachfolger, G. m. b. H., Cassel.

Sonntag, den 6. und 13. Julf 1901

12. Jahrg.

Gott ruft zur Nuße.

Wenn ein Mächtiger dieser Erde spricht, dann serchen die Völker auf; sie kennen die Macht dessen, zer redet, deshalb dieses Aufmerken auf die Worte. Aber auch die Worte der Mächtigsten dieser Erde 2 sind Menschenworte; sie alle müssen sich in den Staub beugen, wenn Gott redet. Redet Gott? Ger Ihn kennt, weiß, daß Er redet, Er, der alles ge⸗ chaffen hat und trägt durch Sein Wort, durch den Zeist Seines Mundes(Ps. 33)! Aber wie ist's mit deuen, die sich nicht um Gott kümmern, hören die uch, wenn Er redet? Ja, sie hören es, besonders, denn es in so furchtbar deutlicher Weise geschieht, zie in unseren Tagen! Gott redet jetzt durch Ge⸗ chte, die Er über die Menschen hereinbrechen läßt, ine so erschütternde Sprache, daß sie jeder hören nuf, der hören will!

Was sind das für furchtbare Katastrophen, die ich in der Welt zugetragen haben? Reicht unser Zerstehen überhaupt aus, um das voll zu erfassen? Das sich jetzt in unseren Tagen ereignet, das über⸗ rifft an Furchtbarkeit alles Dagewesene. Ist das acht eine Sprache, auch den Gleichgültigsten auf⸗ arütteln? Gott redet! Welche Gerichte Gottes

u unseren Tagen! Nicht hundert oder mehr

Jahre zurückliegend, daß man's in den Lehrbüchern der Geographie und Geschichte nachlesen müßte; nein, in, der du dies liest, du hast es miterlebt! In den Tageszeitungen hast du die Berichte von den furcht⸗ daren Ereignissen gelesen! Hast du da, teurer Leser,

es Stimme, Gottes Ruf zur Buße

n die von Ihm abgefallene Menschheit, hast du da

Seinen Ruf an dich gehört? Hott läßt Seine Zornesgerichte hereinbrechen; zohl dem, der sich noch zur Buße leiten läßt durch Güte! Denn Gottes Güte ist es, daß wir auch nicht hinweggerafft sind. Noch ist Gnade, auch i Zeit zur Buße auch für dich; wir wissen 1. wie lange noch. Aber das wissen wir, doß

die Sünden zum Himmel schreien, daß Ehebruch und andere schändliche Laster Berge von Schuld auf⸗ gehäuft haben. Gott sieht es noch in Seiner Lang⸗ mut an; Er wartet, ob denn keine Umkehr erfolge.

Lieber Leser, eile und rette deine Seele durch Hingabe an Jesum, den König aller Könige, der wiederkommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten! Er allein versöhnt dich durch Sein Blut mit Gott. Jetzt ist noch Gnadenzeit! Wer weiß, wann die nächste Katastrophe in vielleicht noch ge⸗ waltigerer Furchtbarkeit hereinbricht? Gott redet durch Gerichte!

Erkennt den Ernst der Zeit!

Wacht auf, die ihr schlaft!

Es ist Zeit zum Wachen und zum Beten

Vergeßt es nicht wieder, was geschehen; laß euch nicht wieder vom Fürsten der Finsternis uber den Ernst unserer Tage hinwegtäuschen! Wacht auf für Gott! Treibt da keine Narrenteidinge und Possen, da die Zeit da ist, wo Gott uns alle zur Buße ruft mit starkem Posaunenton!

S Gewißheit des Heils.

Kann ein Mensch auf dieser Erde seines Heils gewiß werden? Kann er bestimmt wissen, daß er durch Gott in Christo Sündenvergebung hat, daß er ein Kind Gottes und ein Erbe des ewigen Lebens ist? Viele Leute leugnen das entschieden. Sie sehen den für einen Schwärmer und hochmütigen, über

spannten Menschen an, der erklärt, er sei seiner ewigen Seligkeit gewiß. Man kann, sagen sie, in

dieser Hinsicht von dem gnädigen Gott immer nur das Beste hoffen, bestimmt wissen kann man nichts.

Was sagt nun demgegenüber die Hei⸗ lige Schrift? Schon ein flüchtiger Blick in ihre

Zeugnisse belehrt uns, daß sie nicht nur von Heils⸗

gewißheit weiß, sondern daß diese Wahrheit der

Grundton ihres Zeugnisses ist. Überall klingt dieser Ton mächtig durch. Man hört ihn aus jedem