Ausgabe 
5.1.1919
 
Einzelbild herunterladen

HErr Jesu! Lob und Dank, daß ich errettet bin! Ehre sei dem HErrn! Halleluja! Dies war am 30. Oktober 1884. Er selbst verbürgt das vor⸗ stehend Erzählte und beschließt seinen Brief mit den Worten: Dies ist in Kürze die Geschichte meiner Bekehrung. Möge sie zum Segen dienen für alle, welche sie hören und lesen! Aus dem BucheSoldat und Christ.

=

Jalsche Auffassung.

Ein Evangelist erzählt von einer Frau, die in innerer Not war, aber rund heraus erklärte, daß sie warten müsse, bis es dem HErrn gefalle, Sich ihrer zu erbarmen. Nachdem sie den HErrn solange habe warten lassen, müsse sie nun Seiner harren, bis es Ihm gefalle, Sich ihrer anzunehmen. Solche Auffassungen sind aber doch völlig irrig. Das in Christo gewirkte Heil ist eben jetzt für jeden Sünder da, und Gott ist bereit, es augenblicklich jedem Glaubenden zu geben. Wenn das nicht der Fall wäre, welchen Sinn hätten dann die dringenden Aufforderungen der Heiligen Schrift, jetzt, heute, das Heil zu ergreifen? Bedarf es denn, nach⸗ dem auf eine so gewaltige Weise das Heil uns ge⸗ schenkt ist, noch eines Beweises, daß Gott es augen⸗ blicklich jedem Sünder geben will? Er würde uns doch nicht bitten und nötigen lassen, Seine Gnade anzunehmen, wenn Er nicht bereit wäre, sie sogleich zu geben. Wir brauchen Ihn dazu durch unser Beten und Schreien nicht erst willig zu machen. Oder soll etwa bei Gott die Schuld liegen, wenn der Sünder in seinen Sünden weiterlebt, statt die angebotene Erlösung zu ergreifen? Soll Gott schuldig sein, wenn Er in Seinem unbußfertigen Zustand beharrt? Der ganze Zustand, in dem der Sünder lebt, ist eine ständige Entehrung des Gottes, der daherrlich ist in Heiligkeit. Wäre es nicht

geradezu lästerlich, Gott dafür die Schuld beimessen zu wollen, wenn dieser Zustand andauert oder der Sünder gar in seinen Sünden stirbt?

Die Liebe Gottes hat ihre äußerste Tat getan. Sie hat vom Throne bis zum Kreuze ihre großen Opfer gebracht. Damit hat sie alles, was für die Begnadigung des Sünders notwendig war, bereit, gestellt. Nun tritt sie mannigfaltig und wunderbar in das Leben des einzelnen Meuschen hinein. Sie setzt ihre ganze Macht ein, um dich, wer du auch seist, zur sofortigen Annahme der Begnadigung zu bestimmen. Die apostolisch⸗evangelistischen Bot⸗ schaften unter Juden und Heiden sind alle auf den Ton gestimmt:Jetzt ist die angenehme Zeit, jetzt ist der Tag des Heils!(2 Kor. 6, 2.) Jetzt gebietet Gott allen Menschen an allen Orten, Buße zu tun.(Apg. 17, 30.) Diese ersten Zeugen handhabten das Schwert des Geistes so, daß es die Hörer sofort aus allem Zaudern hinauswarf und sie zur Entscheidung drängte.Ihre Herzen wurden durchbohrt(Apg. 2, 37; 7, 54), und entweder unterwarfen sie sich der Herrschaft des Auferstandenen augenblicklich, oder sie entbrannten in zähneknir⸗ schender Auflehnung gegen die Verkündiger des Evangeliums Alle Aufforderungen der ersten Evan⸗ gelisten zielten dahin, bei dem Hörer die gewaltigste

persönliche Entscheidung sogleich zu bewirken, seine

Unterwerfung unter die Gnade sofort herbei zuführen. G. N.

nN .

Kein Unglück ist in aller Welt, Das endlich mit der Zeit nicht fällt Und ganz wird aufgehoben.

Die Ewigkeit nur hat kein Ziel,

Sie treibet fort und fort ihr Spiel, Läßt nimmer ab zu toben.

Ja, wie mein Heiland selber spricht: Ihr Wurm und Feuer stirbet nicht!

Versammlungs⸗-Anzeigen.

Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14.

Jeden Sonntag Uhr Sonntagsschule; 4 Uhr Jungfrauenverein; 8 Uhr Versammlung; Uhr Christlicher Verein junger Männer; leden Mittwoch Uhr Bibelstunde; jeden Freitag Uhr Gebetsstunde.

Bezirk Bellnhausen.

Jeden Sonntag 2 Uhr Versammlung im Vereinshaus Bellnhausen⸗

Bezirk Friedberg. Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24.

Jeden Sonntagnachmittag 2 Uhr Sonntagsschule: abends 81 Uhr Bersammlung; jeden Donnerstagabend Uhr Bibel und Gebetsstunde.

Bezirk Lich und Schotten.

Nidda. Jeden Sonntagabend 9 Uhr Versammlung; jeden Montag abend 9 Uhr Gebetsstunde; jeden Dienstagabend 9 Uhr Bibelstunde. Jeden dritten Sonntag im Monat nachmittags 3 Uhr Gemeinschaftskonferenz.

Schotten Jeden Sonntagmittag 12¼ Uhr Sonntagsschule; jeden Sonntagabend 9 Uhr Versammlung.

Betzenrod. Jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat nach⸗ mittags 8 Uhr Versammlung.

Lißberg. Jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat nach⸗ mittags Uhr Versammlung

Ranstadt Jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat abends 9 Uhr Versammlung.

Wallernhausen Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat abends 9 Uhr Versammlung.

Lich. Jeden Sonntagabend Uhr Versammlung; jeden Freitag. abend 9 Uhr Gebetsstunde

Holzheim Jeden ersten Sonntag 3½j Uhr Monats versammlung.

Burkhardtsfelden. 9 Uhr Monatsversammlung.

Ettingshausen. Jeden ersten Donnerstag im Monat abends 9 Uhr Monatsversammlung-

Villingen Jeden dritten Donnerstag im Monat abends 9 Uhr Monatsversammlung.

Langsdorf. Monatsversammlung.

im Monat nachmittags

Jeden ersten Mittwoch im Monat abends

Jeden dritten Freitag im Monat abends 9 Uhr

Bezirk Sellnrod.

Sellnrod. Jeden Sonntagabend Uhr Versammlung und seden Mittwoch und Freitag Kriegsgebetsstunde mit Bibelbetrachtung.

Fischer,

Heringsfe P. und dere Fis mit mir Wir kame in die

schottische uns das wenig be Zu unser überfiel u Nebel. rieten w starke St. unser Sd Riff trie! sam aus herausrag uns versa wir gegen Felsen an wurde z fen, und Minuten es. Wir Zeit, irg don unf seligkeiten Es blieb anderes

eilig übe springen weit wie! Schiffe zi um nicht die Tiefe werden.

nach ein