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K. E.
Erlebnis eines schwedischen Offiziers.
Durch die Straßen von Stockholm ritt im Jahre 1884 der Rittmeister von... Er war Eskadronchef in der schwedischen Garde zu Pferde und galt als einer der tüchtigsten Offiziere; dabei war er klug, gebildet, von elegantem Außern, ein berühmter Reiter, angesehen und beliebt, wohin er kam. Äußerlich und innerlich war er ein würdiger Sprosse seines vornehmen Geschlechtes, dessen Wappen einen Arm mit dem hauenden Schwerte zeigt mit dem Wahlspruch: Gerader Wandel. Die Welt hul⸗— digte dem eleganten Rittmeister, und er huldigte der Welt. Als er nun durch die Straßen ritt, sah ein alter gläubiger Christ ihn an und brach gegen einen Freund in die Worte aus:„Sollte es etwas Un⸗ mögliches für Gott geben, so ist es das, daß dieser Mann da errettet wird!“ g
Es verging nicht lange Zeit, da staud der Rittmeister am Sarge seiner inniggeliebten Frau. Sein Herz war aufs tiefste erschüttert. In der stillen, ernsten Zeit, die solchem Verlust folgt, saß er an einem Sonntagmorgen in seinem Zimmer allein. Da trat sein Bursche ein, stellte sich in gerader Haltung hin und richtete an seinen tiefbetrübten Herrn folgende Worte:„Herr Rittmeister, der HErr sucht Sie. Sie sollen dem HErrn Jesu Ihr ganzes Herz schenken. Er braucht Sie.“ Der Rittmeister war so erstaunt, als ob ihm jemand einen Eimer kaltes Wasser über den Kopf gegossen hätte, denn er war nicht gewohnt, von einem Untergebenen belehrt zu werden. Dennoch bedurfte es einer langen Zeit, bis er für den treuen Jungen, der da vor ihm stand und mit der Durchbrechung aller Rangordnung so gerade zu seinem Herzen geredet hatte, die Antwort fand. Nach einer Weile des Schweigens sagte der Rittmeister:„Höre, mein Junge, meine Pferde hältst du gut, und dafür sollst du Dank haben; aber was das Geistliche betrifft, so verlange ich, daß du mich meinen Glauben für mich behalten läßt; ich hoffe, daß ein jeder nach seinem eigenen Glauben in den Himmel kommt.“ Der Bursche stand still und ant⸗ wortete eine Weile nicht, endlich sagte er:„Herr Rittmeister, es gibt nur einen Glauben, und das ist der Glaube an Jesum; kommen wir nicht in diesem zusammen hier auf Erden, so kommen wir auch nicht zusammen im Himmel, und dann kommt einer von uns beiden nicht dahin.“
Jetzt fühlte der Rittmeister, daß der Bursche recht hatte, er war im Gewissen getroffen von der Wahrheit, die dies einfältige Kind Gottes so treu ihm ausgesprochen hatte. Er sagte aber nur:„Laß mich allein!“ Von dieser Stunde an fühlte er sich innerlich unglücklich; es war jetzt nicht nur der Schmerz um die geliebte Frau, nein, in seinem Herzen war das Bewußtsein wach geworden, daß sein Leben nicht auf der rechten Bahn war. Es ver⸗
gingen vierzehn Tage, da führte ihn sein Weg in eine Bank, um Geldangelegenheiten zu erledigen. Dort traf er einen verabschiedeten gläubigen Offizier, der ihm aus früherer Zeit bekannt war. Dieser redete ihn direkt mit den Worten an:„Du bist von Gott gesucht und sollst dein ganzes Herz Ihm über⸗ geben.“ Das ist merkwürdig, dachte der Rittmeister, daß mir hier einer genau dasselbe sagt, wie mein Bursche; wunderbar, daß diese Mucker immer das⸗ selbe sagen! Aber dieser alte Kamerad fuhr fort: „Mein geliebter Freund, der HErr will dich er— retten!“„Warum sagt ihr immer: Errettet oder nicht errettet?“ erwiderte der Rittmeister;„ich finde es viel demütiger, zu sagen: Ich hoffe auf Gottes Gnade und Barmherzigkeit.“„Ja, das lautet de— mütig, aber es ist Hochmut; denn es ist Hochmut, wenn man nicht die Errettung aus Gottes Gnaden nehmen will.“ Der Angeredete zog sein Testament aus der Tasche und sprach von dem ewigen Leben, welches der Sünder aus Gnaden durch Glauben empfängt.„Sieh her:»Wer Mein Wort hört und glaubt Dem, der Mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tode ins Leben hinüber⸗ gegangen.«“(Joh. 5, 24.) Aber der Rittmeister entgegnete:„Mein lieber Freund, da steht sicherlich nicht, daß er ewiges Leben hat, sondern daß er ewiges Leben bekommt, vorausgesetzt, daß er sich hier auf Erden gut aufführt.“ Aber er wurde über⸗ wunden, er mußte zu seiner größten Verwun derung sich überzeugen, daß da wirklich stand: Hat ewiges Leben!„Aber was ist der Glaube, der die Be— dingung ist, um jetzt ewiges Leben zu bekommen?“ Auf diese Frage vernahm der Rittmeister eine Pre⸗ digt, ungefähr so einfach, wie Petrus im Hause des Kornelius sprach:„Sieh her, so sollst du hören. Ein jeder Mensch ist von Natur verloren, dem Ge— richt verfallen. Darum kam Jesus hernieder vom Himmel auf die Erde und nahm das Urteil der Verdammnis auf Sich, als Er am Kreuze hing. An deiner Stelle starb Er, damit du leben solltest. Er will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Glauben heißt, sich auf eine Sache verlassen, auf etwas vertrauen, was außer uns selbst ist. Du gehst über eine Brücke, weil du glaubst, daß sie dich tragen wird. Übergib dich Jesu und vertraue Ihm, daß Er dich nie aus Seinen Händen lassen wird! Willst du dich Ihm übergeben, Ihm vertrauen, Ihm dein Herz schenken, so hast du das ewige Leben jetzt! Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn nicht hat, hat das Leben nicht. Also ist jetzt keine Verdammnis für die, welche in Christo Jesu sind.“(Röm. 8, 1.) Da ging dem Rittmeister das Licht auf vor dem Auge seines Herzens, und er wurde in dieser Stunde unbeschreiblich glücklich. Er selbst sagt:„Ich sprang nach Hause und konnte während einer halben Stunde nichts anderes hervorbringen als: Lob und Dank,
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LULU


