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5 Erscheint wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich.
Verlag der Buchhandlung der Pilgermissioa Glehen.
Redakteur: Stadtmissionar Herrmann⸗Gießen und die Prediger der Pilgermission. Druck von J. G. Oncken Nachfolger, G. m. b. H., Cassel.
Nr. 31/32. u
Sonntag, den 3. und 10. August 1919. 12. Jahrg.
Der suchende Heiland.
„Der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu erretten, was verloren ist.“(Luk. 19, 10.) Er war gekommen nach dem Willen Seines Vaters, zugleich aber auch gedrungen von Seiner eignen Liebe, um den verlornen und feindseligen Sünder zu er⸗ retten.
Das Wort Gottes sagt vom Menschen, daß er „tot sei in Vergehungen und Sünden“. Das ist der Zustand aller Menschen vor Gott, wenn auch in bezug auf die offenbaren Taten ein großer Unter⸗ schied gesehen werden mag. Sehr viele, die sich nach dem Namen Christi nennen, wandeln nach den Lüsten des Fleisches. Sie lachen über jedes ernste Wort und spotten, sobald man über göttliche Dinge zu reden beginnt. Sie wollen das Leben genießen und meinen, daß es beim Herannahen des Todes noch früh genug sei, an die Ewigkeit zu denken. Sie wollen es nicht wissen, daß wir es mit einem Gott zu tun haben,„vor dessen Augen alles bloß und aufgedeckt ist“, und daß wir Ihm von jedem unnützen Gedanken, Wort und Werk Rechenschaft geben müssen. Blindlings stürzen sie sich in den Strudel der Freuden dieser Welt und trinken mit vollen Zügen aus dem Becher der Sünde und reißen andere unaufhaltsam mit sich fort. Sie zeigen es ganz offenbar, daß sie das Licht hassen und die Finsternis lieben; sie suchen alles zu pergessen, was sie je über Sünde und Gericht, über Gott und Ewigkeit gehört haben. Es gibt aber noch
eine andere Klasse
von Menschen. Man nennt sie ehrbar, sittlich, religibs. Sie bekennen das Dasein eines gerechten Gottes und denken daran, sich Seine Gunst zu er⸗ werben. Sie bekennen, daß es ein Gericht und eine erdammnis gibt. Sie sprechen von einer Gnade, auf welche man vertrauen, von einem Christus, an den man glauben, und von Sünden, die man be⸗ teuen und lassen müsse. Sie geben es aber in bezug
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seien. Sie sprechen von Gnade, aber sie wissen nicht, was Gnade ist; sie reden von Christo, aber sie suchen Ihn nicht als ihren Erretter. Sie wollen die Gnade als eine Belohnung und Christum als eine Nothilfe, insofern sie nicht genug gebetet, bereut und Gutes getan haben. In Wahrheit aber hassen sie die Gnade und sind Feinde des Kreuzes Christi. Sie haben„eine Form der Gottseligkeit, deren Kraft aber verleugnen sie“.(2 Tim. 3, 5.) Sie wissen oft vieles aus der Heiligen Schrift zu reden; aber ach, es ist ein Wissen ohne Leben! Sie lehren andere und sind selbst verwerflich. Sie haben ihren eignen Maßstab, nach welchem sie alles, Gott und den Menschen, messen. Sie brechen den Stab über jene Masse, die blindlings von Sünde zu Sünde fort⸗ taumelt, nicht aber über sich selbst. Der HErr aber sieht das Herz an; Er ist der alleinige Richter, und Er beurteilt alles nach Seiner Heiligkeit und Ge⸗ rechtigkeit. Er verwirft völlig den Maßstab des Menschen; Sein Maßstab ist Sein Wort. Vor
Ihm sind nur Sünder, elende, verderbte, nichtswürdige
Sünder. Mögen sie in den Augen der Menschen ehrbar oder unehrbar, gütig oder hartherzig, religiös oder gottlos sein— alle sind verloren. Vor Gottes Richterstuhl wird einmal jede Täuschung schwinden. Sein Licht wird alles offenbar machen, sowohl den Zustand als auch die Gesinnung und die Werke des Menschen. Und so böse wie die Quelle ist, so böse ist auch alles, was aus ihr hervorsprudelt. Der Mensch ist in Sünden geboren und hat in Sünden gelebt; darum ist er schuldig, verloren! Und es ist kein Heilmittel in seiner Hand, kein Ausweg, kein Entrinnen, keine Rettung. Nur ein schrecklicher Ab⸗ grund ist vor ihm aufgetan, der ihn jeden Augen⸗ blick und für immer zu verschlingen droht. Hoff⸗ nungsloser Zustand!
Doch:„Der Sohn des Menschen ist ge⸗ kommen, zu suchen und zu erretten, was verloren ist.“ Wer war dieser Sohn des Menschen, der also sprach? Der geliebte und eingeborne Sohn Gottes, welcher von Ewigkeit her bei dem
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