Ausgabe 
2.3.1919
 
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schaut hat und von Stund an wieder weggeht! rgißt, wie er gestaltet war(Jak. 1, 24), sondern laß das Wort und den Geist des HErrn in dir und in dir arbeiten, bis es ausgerichtet hat, wozu der 5Err es dir gesendet hat.

Laß das Wort Gottes deines Fußes Leuchte ind ein Licht auf deinem Wege sein. Ergreife es ils ein Rettungsseil, das dich herauszieht aus dem Abgrund der Sünde und des ewigen Verderbens. mm es an als Führer durch diese Welt voll Sünde und Not, voll Versuchung und Verführung und folge ihm; denn das sind die Schafe Christi, die Seine Stimme hören und Ihm folgen, und Er ennt sie und gibt ihnen das ewige Leben. Sie verden nimmermehr umkommen, und niemand wird se aus Seiner Hand reißen.(Joh. 17, 27. 28.)

S Glückselig!

Der König David hatte sein eigenes Herz als ündig und verderbt kennen gelernt und fand keine irsache, betreffs seiner Errettung auf sich selbst oder zuf sein Tun zu vertrauen. Er wußte:Wenn Du, Jehovah, merkst auf die Ungerechtigkeiten, wer vird bestehen? und deshalb rief er aus:Glück⸗

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selig der Mensch, dem Jehovah die Ui echtigkeit zicht zurechnet! Glückselig der, d ssen Über⸗

sretung vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist! David kannte Gott als einen heiligen und gerechten Bott; und er fühlte, daß er auf Gottes Gnade allein rechnen konnte. Daher flehte er:Entsün⸗ dige mich mit Ysop, und ich werde rein sein; vasche mich, und ich werde weißer sein als Schnee!(Pf. 51, 7.) Und Gott hörte und er⸗ jörte sein Flehen und vergab ihm alle seine Sünden

im Hinblick auf das eine vollkommene Opfer, welches

in der Fülle der Zeit gebracht werden sollte und

aun schon seit beinahe 1900 Jahren gebracht ist: das

sostbare Opfer Jesu Christi, des heiligen Lamm

Ja, David nahm aufrichtig, bußfer zu der Gnade Gottes, und darum erf Blückseligkeit des Menschen, welchem Gott Gerechtig⸗ eit ohne Werke zurechnet(Röm. 4, 6), und daher 'onnte er auch jubeln:Auf Gott ruht mein Heil ind meine Herrlichkeit!

Kann auch jeder meiner Leser schon also sprechen? Worauf gründest du deine Hoffnung, in den Himmel zu kommen? Auf Dinge, die du getan; auf Gelübde, die du ausgesprochen hast? Ach, das ist ein wankender Boden; das ist nichts als sinkender Sand, auf dem du stehst, der nicht stand hält angesichts der Ewigkeit. Gerade dann, wenn deine Hoffnung in Erfüllung gehen sollte, wirst du dich schrecklich getäuscht sehen.

ann, wenn du meinst, in den Himmel einzugehen, an des Paradieses Pforten zu stehen, gerade dann wirst du es mit Entsetzen inne werden, daß die Tür des Himmels für dich geschlossen ist. Und dann

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ist es für ewig zu spät, um an dieser 2

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etwas zu ändern; dennwo der Baum hinfällt, da bleibt er liegen. Ja,wer auf sein eigenes Fleisch sät, wer darauf vertraut,wird von dem Fleisch Verderben ernten. Dies ruft der Apostel nicht etwa den Gottesleugnern oder den Kindern der Welt zu, sondern den sogenannten Christen, die religiöse Anordnungen an die Stelle des HErrn Jesu rückten oder jedenfalls neben Ihn stellten, also ihr Heil icht mehr allein auf Ihn und Sein vollbrachtes f eten. O teurer Leser, vertraue nicht selbst und deinem Tun, und nahe Gott im

vußtsein deiner Schuld, heilsverlangend, auf dem Boden der Gnade; komm, gestützt auf das, was Gott in Christo für schuldige Sünder, für Verlorene getan hat. Der wahre Glaube, welcher den Menschen vor Gott rechtfertigt, stützt sich allein aufdie großen Tat zottes. Gott hat den HErrn Jesumunserer Übertretungen wegen dahingegeben(in Tod und 6 und hat Ihn unserer Rechtfertigung wegen auferweckt. 4, 25.) Wer sich daher in Buße und Heils⸗ verlangen vor Ihm, dem großen Retter, beugt, der allein wird von Gott'tfertigt.(Röm. 3, 26.) Und wer im wei will den verdammen, den Gott gerechtfertigt h(Röm. 8, 33, 34.)

So beruht denn die Errettung, das Heil einer jeden wahrhaft gläubi eele auf Gott, auf dem, was Er für uns gewirkt hat. D

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Das aber ist eine rundlage, ein Fels, der ewiglich nicht veicht darum aufrichtig und von ganzem en dein Heil auf den stellvertretenden Opfertod HErrn Jesu und auf die Zusage Gottes.Also t jetzt kein Verdammnis für die, welche in Christo esu sind.(Röm. 8, 1.) Hier ist Rettung, hier ist iel Hier allein findest du die Gewißheit, daß f deiner wartet; denn der offnung der Herrlichkeit

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Aber die Linie.

Wenn die Schiffe den Aquator passieren, pfleg: man auf denselben ein großes Fest zu veranstalten. Wer zum erstenmal solch eine Fahrt mitmacht und diese Sitte nicht kennt, erkundigt sich wohl:Was gibt es denn?Wissen Sie das nicht? Wir werden sogleich die Linie passieren.Die Linie? Was heißt das?Nun, den Aquator, der die Erde in zwei Teile teilt.Wahrhaftig Bemerkt man denn etwas davon?Den Aquator kann man nicht sehen, wir kommen aber auf die andere Hälfte der Erde.Woran merkt man aber den Unterschied? Es ist inzwischen Nacht geworden, und der alte Matrose zeigt dem Passagier den klaren Sternenhimmel.Sehen Sie, sagt er,Sie sehen

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