Opfer notwendig Zesu die bitteren Leide Todes einbrachten? Höre, der HErr Jesus, der Sohn Gottes, ist gekommen,„zu suchen und zu erretten, was verloren ist“. Er ist gestorben, auf daß ein r, der an Ihn glaubt, der mit Vertrauen ine Zuflucht zu Ihm nimmt, nicht verlorengehe, sondern ewiges Leben habe. Er sucht dich; Er will dich erretten. Er ist gekommen, um dich von dem ewigen Gericht zu befreien. O weise Den nicht ab, der allein dich erlösen kann; denn es ist in keinem anderen Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, durch welchen wir errettet werden können! Nur Liebe zu den verlorenen Sündern war es, die den Heiland auf diese arme Erde und an das kreuz brachte; und es ist nur Liebe zu dir, daß Er 3 dir nachgeht, daß Er dich selbst in diesem ugenblick an das Heil deiner unsterb⸗ lichen Seele erinnern läßt. Offne doch noch heute dieser unvergleichlichen Liebe mit völligem Vertrauen dein Herz!. Siehe, es ist Freude im Himmel über einen Sünder, der Buße tutl Es ist Freude vor allen Engeln Gottes, wenn du heute dich auf⸗ machst zu Jesu. Und auch dein eigenes Herz wird dankbare Freude erfüllen; von Gericht und Tod er⸗ rettet, von Schuld und Strafe befreit, kannst du dann der Herrlichkeit Gottes entgegengehen, die dir Ehristi Blut erschlossen hat. Gelobt sei Gott, daß wir Sein teures Buch, die Bibel, haben, die uns den Weg zu Ihm klar zeigt!
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„Nimm und lies!“ .
jeder,
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agte einst eine deutliche, aber aus verborgenem Munde ertönende Stimme zu dem großen Kirchenlehrer Augustinus, als er noch ein armer Gebundener, ein Knecht der Sünde war, ohne Licht von oben, ohne Kraft, seine Bande zu zerbrechen; und er holte eine Bibel, schlug auf die Stelle Röm. 13, 13. 14 und las. Und da hat er es erfahren, daß das Wort lebendig und kräftig ist und schärfer als ein zwei⸗ schneidig Schwert und dringet durch, bis daß es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. (Ebr. 4, 12.) Das Wort des lebendigen Gottes drang ihm wie ein Schwert durch die Seele, es wurde ihm zum Hammer, der Felsen zerschlägt; aber dann erfuhr er es auch, daß der HErr nahe ist den zer⸗ brochenen Herzen, und daß das Evangelium eine Kraft Gottes ist zu erretten aus Sünde und Ver⸗ derben und selig zu machen alle, die daran glauben (Röm. 1, 16); und daß es das wahrhaftige Lebens- licht ist, das alle Menschen erleuchtet.
Nimm und lies auch du, mein Freund, und bedenke, was du für eine Verantwortung auf dich laden würdest, und welche Beleidigung es wäre für
was Er dir geben wil t lesen und wolltest, was Er dir zu sagen hat, damit du in Welt glücklich und in jener ewig selig werden kannst
Lies täglich einen Abschnitt aus der Heiligen Schrift. Alle Tage läßt uns Gott die Sonne auf gehen, und wir haben ihr Licht nötig, um unser⸗ Geschäfte zu verrichten; so brauchen wir auch tägli das Licht der Heiligen Schrift. Sage nicht, ich hab, keine Zeit dazu; denn du hast auch eine unsterblich⸗ Seele, und der Mensch lebt nicht von Btot allein, sond von jedem Worte, das aus dem Munde Gottes g
Lies das Wort Gottes mit solchem Verlan wie ein an seine Eltern anhängliches Kind Fremde einen Brief von Vater oder Mutter liest
1 Vater, wenn
Die Bibel ist ein Brief Gottes an dich; Er läß dich darin in Sein Herz blicken und offenbart dit Seine geheimsten Gedanken; Er ermahnt und tröste und segnet dich darin.
Lies und nimm zu Herzen das Wort Gottes wie ein Kranker die Eröffnungen und Ratschläg,
seines Arztes beherzigt. Denn dieses Wort sag wie du aus dem Tode zum Leben, aus der Sünde zur Gerechtigkeit und zum Frieden kommen kannst, denn der HErr, dein Arzt, redet mit dir darin, und es hilft dir weder Kraut noch Pflaster, sondert allein das Wort des HErrn.
Und wie das Wort Gottes dir den Weg de Rettung aus allen deinen Sünden zeigt, so wirft du darin auch Rat finden in allen Verlegenheitet und Trost in allen Trübsalen, wie Psalm 119, 2. sagt:„Ich habe Lust zu Deinen Zeugnissen, sie find meine Ratsleute“, und Vers 92:„Wo Dein Geseß nicht mein Trost gewesen wäre, so wäre ich verganger in meinem Elend.“ Ja, Gott hat dir wohl die Trübsas zugeschickt, damit du Ihn wieder suchest in Seinen Worte; denn die Anfechtung lehrt aufs Wort merken
Lies die Heilige Schrift nicht anders als mii herzlichem Gebet um die Erleuchtung des Heilige Geistes. Denn der natürliche Mensch vernimmt von den göttlichen, geistlichen Dingen nichts, sie sind ihm eine Torheit; er muß, um die göttlichen Dinge zi erkennen, ein göttliches Licht haben, nämlich den Heiligen Geist, der uns in alle Wahrheit leitet. Wit das leibliche Auge nichts sieht ohne das äußere Licht so kann das innere Auge des Geistes nicht sehen unt verstehen ohne das Licht von oben. Ohne die Er, leuchtung durch den Geist der Wahrheit kannst du der verführerischen Lehren des Unglaubens nicht wider stehen und bekommst auch keinen festen Stand und gewisse Überzeugung bei den vielerlei und sich of widersprechenden Ansichten der Menschen.
Nimm und lies die Bibel für dich. Frage immer zuerst, was will Gott mir jetzt mit diefen gelesenen Worte sagen? Und wenn du vom götk lichen Worte dich gestraft fühlst, so mache es nich wie der Mann, der sein leiblich Angesicht im Spiegel
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