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Wissen istsnacht
Wöchentliche Beilage der Oberhessischen Dolkszeitung
Nummer 50
Dienstag, den 18. März 1913
I. Jahrgang
, ll. Karl Marr (Zum 14. März.)
Im Reich der Geister gilt die Republik, auch das Genie darf sich hier nicht der Alleinherrschaft rühmen, hier gilt nur der innere Wert und das Wirken aus eigener Kraft. Aus eigener Kraft ist Karl Marr zu seiner überragenden Stel— lung als Nationalökonom, Sozialphilosoph und grundlegen— der Theoretiker des proletarischen Befreiungskampfes empor⸗ gestiegen, und mit jedem Jahr seit seinem Tode ist sein An— sehen gewachsen, sein Geist tiefer ins öffentliche Bewußtsein eingedrungen.
Dieser Mann hat wie kaum ein anderer Streit in die Welt gebracht: Streit der Klassen, Theorien und Systeme. Um Marx ist gekämpft worden zwischen der So— zialdemokratie und den bürgerlichen Parteien, in der Sozial— demokratie selbst, schließlich sogar im Kreise seiner engeren und engsten Anhänger. Zu seiner Widerlegung wurde viel Scharfsinn, noch mehr Papier verbraucht. Kritiker wurden zu Schülern, Schüler zu Kritikern— und noch immer ist der geistige Prozeß nicht beendet, der unter Ausscheidung des
Vergänglichen die dauernden Werte aus der Schöpfung des
großen Forschers dem Wissenbestande der Allgemeinheit ein⸗— verleibt. Versetzen wir uns aber in die Zeit, die Marx und
seine Lehre noch nicht kannte, dann können wir den großen
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Fortschritt ermessen, der in diesem fruchtbaren Streit erzielt worden ist.
Es klingt uns beinahe schon wie ein Märchen, daß man vor wenigen Jahrzehnten vom Kapitalismus als einer besonderen, erst gewordenen und darum auch ver⸗ gänglichen Periode in der Entwicklung der mensch⸗— lichen Wirtschaft nichts wußte, daß man die Lehre vom Ausbeutungscharakter des Kapitals und seinen Konzen- trationstendenzen für pseudowissenschaftlichen Aberglauben hielt, das Vorhandensein verschiedener, im Interessengegen⸗ satz zu einander stehender Klassen bestritt, von der unge⸗ heuren Bedeutung der wirtschaftlichen Gesellschaftsstruktur für die Gesamtheit aller sonstigen geschichtlichen, geistigen, rechtlichen, kulturellen Erscheinungen kaum eine leise Vorstel⸗ lung hatte. Der Nationalökonom, der stolz ist, einen Trug ⸗ schluß in der Werttheorie entdeckt zu haben, der geschichts⸗ philosophische Professor, der die materialistische Geschichtsauf⸗ fassung idealistisch widerlegt, der Minister, der gegen den marxistischen Geist der Negation wettert— sie alle ahnen nicht, wieviel vo nmarxistischen Gedankengängen in ihr eige⸗ nes Bewußtsein übergegangen ist. Nicht als verständnisvolle Leser Marxscher Schriften— das sind sie ja zumeist nicht— sondern als Kinder ihrer Zeit sind sie alle von einem Hauch Marxschen Geistes berührt, und sie könnten ihn gar nicht, ohne als vorsintflutliche Erscheinungen verlacht zu werden,
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