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Alpdruck auf den bürge det von vornherein alle lich wa
en.“ Das ben eine F 2 ist. Das Denken eine körperliche Tät 'ontakt mit einem sin lich das Denkorgan in se gen Körp
Ven sch nie gleich:
150 ewige Fluß der sinnlichen Erscheinungen ist das
venschlihe
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Jun vorhanden,
1 benen Einheit zu finden, alle Gegensätze zu vermitteln, dadurch, er den Widerspruch als
die Dinge auf in Gegensätze und höhere Einheit einschließen, nicht etwa willkürlich in der theore⸗
leitung grundlegende Ausführungen.
chliche Geist zu er
genhänge, die Bewegungsge ens und Geschehens sind.
reale
ihm produzieren sich die Gedanken, ent⸗
Das Besondere, Konkrete, Sinn⸗
Das Konkrete ist das Be⸗
erlal des Geistes, aus gt das Erkenntnisvermögen. ist das Material alles Denkens. 0 N tre, aus welchem die Vernunft das Allgemeine entwickelt. Das an alles Erkenntnisvermögens besteht also darin, das Allgemeine dem Besonderen zu erforschen. Dem Denkprozeß, der mensch⸗ 1 Kopfarbeit liegt der vermittelbare Gegenfatz zwischen Geist Materie, zwischen Allgemeinem und Besonderem zugrunde. Intellekt ist aber nur ein besonderer Teil der all⸗ ninen Universalnatur, mit den Fähigkeiten ausgestattet, sich eine stellung von der Gesamtheit der Erscheinungen und Zusammen⸗ e zu bilden:„Das Wesen des Geistes ist also widerspruchsvoll
rade seine widerspruchsvolle Natur setzt ihn in Stand, ein an zur Erklärung aller Widersprüche zu sein, in allem Ver⸗
die allgemeine, allbeherrschende Eigen⸗
alles Seins erkennt, daß er erkennt, wie im Universum keine ige an sich und filr sich, sondern nur Beziehungen bestehen, wie Ding nur wirkt durch die Mitwirkung seines Gegensatzes.“ Mit Hilfe der dialektischen Denkmethode stellte Dietzgen unser auntnisvermögen in ein ganz neues Licht, der alte, unüberbrück⸗ Gegensatz zwischen Geist und Materie, Idealismus und erialismus ward damit aufgehoben, mit ihm die starre Welt metaphysischen Begriffe. Durch die dialektische Methode lösen Beziehungen, die gleichzeitig
en Abstraktion, sondern weil sie in Wirklichkeit so existieren. große Ueberlegenheit des dialektischen Denkens beruht darin,
es nicht ins Blaue hinein phantasiert, vielmehr reale Wirklich⸗
zur Vasis hat. da, wo sinnliche Erscheinungen, wo Dialektik der Praxis.
mithin ist die Dialektik
Ueberall bestehen Gegensätze, die dem Gegensaßz beruht jede Entwicklung: schstentwickelste Form des Denkens. lt dem gleichen Erfolg wie Marx in den Gesellschaftswissen⸗ wandte. Dietzgen den dialektischen Materialismus auf Gebieten des Geistes an. Der Denkprozeß in seinen fachen Beziehungen zur Erscheinungswelt, dem Universum, elbst, Moral und Religion werden kritisch durchforscht und kürliche, konkrete Ursachen zurückgeführt. Woran die besten der Menschheit seit Jahrtausenden gearbeitet hatten: eine sche Anwendung unserer Erkenntnis zu finden, das gelang
neben Marx. Dietzgensche Philosophie will keine Allerweltswissenschaft heimnis aller Dinge ergründet, sie ist hauptsächlich g ode, die uns befähigt, überall da, wo es zu handeln gilt, ht systematisch vorzugehen, den allgemeinen Charakter einer ig aus ihrer besonderen Eigenaxt zu erklären. Und de diefe methodische Seite ist für den Klassenkampf des Prole⸗ von allergrößter Wichtigkeit. Henriette Roland⸗Polst macht r diesen besonderen Wert der Dietzgenschen Philosophie in ihrer Wieviel Mühen und Rück⸗ bei den proletarischen Aktionen vermieden werden, man immer in der Lage, den objektiven, wesentlichen Sach⸗
halt zu würdigen, sowohl dem Gegner gegenüber wie den eigenen
Die Dietzgensche Philosophie kann uns dazu verhelfen. kein in der Luft schwebendes abstraktes System, sie kann oletariäte in seinem schweren Klassenkampf ein treuer
fdungsarbeit in Wien und Niederösterreich. Auf dem niederösterreichischen Landespar teitag ien gab Gen. Dr. Dan ne berg eine interessante Dar⸗
er Tätigkeit auf den verschiedenen Gebieten des
ungswesens, die ein kräftiges Fortschreiten, aber auch
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begriffener, aber von der Wiege
In Wien sind die Organisationen der Bezirke zu Ve er⸗ bänden für Bildungszwecke vereinigt. Sie haben sich seit 4 Jahren gut eingelebt, doch wird über fehlendes Interesse bei einem Teile der Gewerkschaften geklagt. Es gebe sicher 100% Gewerkschafter, die im ganzen Jahre keinen Vortrag hören. Notwendig sei es, die reinen Bildungsveranstaltungen von den Beratungen über Organisationsangelegenheiten zu trennen, wie es in Ottakring geschieht. Der Zyklustag müsse von allen anderen Veranstaltungen freigehalten werden.— Seit einigen Jahren ist das Bibliothekswesen re⸗ orgarnsiert. Es gibt jetzt 12 Zentralbibliotheken, zu denen die der Buchdrucker und die Arbeiter kinder bibliotheken kommen. Alle zusammen gaben im ersten Vierteljahr d. J. rund 70 000 Bücher aus. Die Nachfrage nach wissenschaft- lichen Büchern steigt. Die schlechte Unterhaltungsliteratur wurde durch gute ersetzt.— Der Schriftenvertr i e b wurde zuerst vom Bezirk Margareten eingeführt. Der Um⸗ satz war 1904 576 Kronen, 1911/12 schon 8401 Kr. Andere Bezirke folgen.
In der Provins fehlt noch viel. Die Zahl der vom Unterrichtsausschuß veranstalteten Vo rträge war 1911/12 146 an 33 Orten. 130 Orte bezogen keinen Referenten. Dort fehlen auch die in anderen Kronländern blühenden Lese- und Diskussionsabende, und der Bezug der wissenschaftlichen Schristen ist beschämend gering. Dabei ist zu bedenken, daß die Gegner heute in großem Maßstabe arbeiten. Der klerikale Verein„Volkslesehalle“ verfügt über 1 Million Bände!
In der Diskussion wurde die Förderung der Genossen⸗ schaftsbewegung, der Abstinenz und die Entwicklung der Jugendbewegung empfohlen. Auch hier geht es vorwärts. In Wiener⸗Neustadt wurden in einer Jugend⸗ woche 500 Mitglieder gewonnen. Gen. Volkert berichtete über die Bewegung der„Kinderfreunde“. In Wien gibt es jetzt 10 Gruppen; weitere folgen. Mit Kinderaus⸗ flügen wurde begonnen. Weiter werden Spieltage ver— anstaltet, in der schlechten Jahreszeit Unterrichtskurse, na⸗ mentlich in Handfertigkeit. Dazu K inderbibliothe⸗ ken.„Wenn man weiß, wie viel an Unrat und Schlacken wir in den Organisationen der Erwachsenen und Halberwachsenen durch Erziehungsarbeit hinwegzuräumen haben, so ist es klar, daß wir im Interesse der Gesamtorganisation arbeiten, wenn wir den Geist des Kindes rein erhalten. Indem wir das Kind in die Natur führen, sorgen wir zugleich, daß der Körper gesund bleibt. Es sallen so wenig Frohsinn und Sonne in das Leben des Proletariers. Wenn wir etwas Frohsinn und Sonne bringen, leisten wir eine anerkennens⸗ werte Arbeit. Wir wissen gar nicht mehr, wie bescheiden in diesee Hinsicht proletarische Kinder sind. Wenn wir die Ottokringer Kinder hinausführen und Spiele veranstalten, leisten wir etwas außerordentlich Notwendiges. Man braucht nur die leuchtenden Augen der Kinder zu sehen, um das zu erkennen.“ In der Kinderbibliothek Ottakring lesen 700 Kinder jährlich 18-19 000 Bücher. Die Bedeutung der Sache geht auch aus der fanatischen Bekämpfung durch die Kirche hervor. Diese hat ihre Agitatoren, die wir uns erst schaffon müssen.
Der Völkerkrieg der Fürsten. 1813/ö15. Von Kurt Eisner. Zweites Kapitel: Napoleons beutsche Politik. 1
Die französische Revolution hat die Freiheit der Geburt geschaffen. Das war die Zertrümmerung eines tausendjährisen Reichs, das, reglos in dem Wirbel blutiger Zuckungen, die Masse der Menschen in einen nie sich erschließenden Kerker dunkler un⸗ bis zum Grabe qualvoll gefühlter, Verpflichtungen hineingebar; das aber eine winzige Minderheit zum Herrn über alles Gesetz erhob. Die Befreiung der Geburt—. das war der unverlierbare Ertrag, der sich aus den Gärungen der, Revolution rettete. Die für alle Zeit gesicherte Verwirklichung des Prinzips, über das Mutterland der Revolution hinaus, iu Europa, in der ganzen Welt, das war der Wille und die Leistung Napoleons 1. Aber nicht nur die formale Geltung auf papierenen Verträgen und Verfassungen strebte Napoleon zu erringen: der Grundsatz sollte dle
sehbares Gebiet unbeackerten Bodens aufweist ganze Unendlichkeit des wirklichen Lebens durchdringen er wollte


