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i Wöchentliche Beilage der Oberhessischen Dolkszeitung i IN
Bild . 7 Nummer 6 Dienstag, den 16. Mai 1912 I. Zuhrgang ähe von re Aus⸗
15 verhältnis nicht mit den„tatsächlichen Machtverhältnissen“ eist und Macht. 5 5 5 1 verwechseln können, die Lassalle in den Mittelpunkt seiner
ung, die 8 4 b 8 i 33 8 5. 1 g Die Kreuzzeitung bringt dieser Tage einen Leitartikel, Ausführungen stellt und auf die bei allen Klassenkämpfen in
allen 2 f 3 5 f 8 0 f in dem sie zugibt, daß der Kampf gegen die Sozialdemo-] der Tat auch alles ankommt. jel von zugibt, 5 5 krati it geistigen Mitte ig erfolglos gewesen ist und 15 a 75 nheischig kralie N Ba kei 25 1 1 f 1 2 155 5 eib Nach Lassalle beruht die Macht siner herrschenden Klasse g 8 keine 8 0 erfolg hat. Sie schrei 8 1 5 in die auch in Zukunft keine Aussicht auf Erfolg!* nicht auf dem Wortlaut der geschriebenen Gesetze, sondern auf auch die darüber: den ztatsächlichen Machtverhältnissen, die in der organisier⸗ u besor⸗ Der Geisteskampf gegen die Umsturzpartei bedeutet an seinenf en Staatsmacht ihren vornehmsten Ausdruck finden. Aber 1 Mul Erfolgen gemessen ein glattes Fiasko. Denn es ist gar nicht zu] auch die bestehende Organisationsform des Staates kann, wie . 5 5 bestreiten, daß dieser Kampf von bürgerlicher Seite kräftig und]; sie ist, nur erhalten werden, wenn sie der in der Gesellschaft der Ge⸗ entschieden, namentlich auch mit gediegenen Mitteln geführt wor⸗ de 1, e e 175 e den die den ist. Und während die Geisteswaffen von allen Seiten auf die gegebenen Verteilung der e Machtfaktoren ent⸗ stadt be⸗ Sozialdemokratie herniedersausten, waren zugleich Staat und r cht. Eine Verteilung der politischen Herrschaftsrechte
Gesellschaft darauf bedacht, durch Riesenwerke der Sozialreform ch den tats ächlf lichen Machtverhältnissen, die Behandlung d
ach litik als einer„rei
die Lage der Arbeiter zu verbessern, um sie, mit der heutigen e a * 222* 7 7 1 47 2 8 7 ge 5 0 anz eispielen Ordnung versöhnt, aus der sozialdemokratischen Umgarnung zu Polt 5 1 kachtfr adde 1 aher zu uscht manche lösen. Jetzt aber kann man nur sagen: Ein großer Aufwand anderen bean issen führen als die Kreuzzeitung sie wünscht f 1 5 schmählich ward vertan.“ Das Junkertum würde als ökonomisch 5 9 bte Klasse in die tigungs⸗ 8 5 2 3 5 5 8 N% 1 4 9 Gf i 5 nut zu Natürlich kann die! Krenteitung nicht eingestehen, daß Versenkung verschwi nden. und die 1 der Großkapita
3 Fee 1 5„ 0 der die Sozialdemokratie ihre Erfolge der Kraft ihres Geistes] listen würde auch auf dem preußischen uplatz mit 965
1 und der Schärfe ihrer Beweisführung verdankt. Im Gegen-] mächtig n Arbeiterklasse zum Lentseedene
Ueber⸗ 5 ö 1 5 1 0 . teil, sie bleibt dabei, daß die Konservativen im Rechte sind.] Ringen antreten ing der 8 Für sie steht es fest, daß die Maffen der Bevölkerung ihre Das entspricht den„tatsächlichen Machtverhältnissen“.
geistige Reife nur dadurch beweisen könnten, daß sie täglichf und darum wird die schiefe Machttheorie des Junkertums zur Kirche gingen und die Verhältnisse, unter denen sie zuf auch nicht verhindern können, daß auch die rückständige unh eine leben gezwungen sind, in gottgegebener Abhängigkeit 8 preußische Verfassung endlich ihre Bereinigung erfährt.
Wer es anders hält, ist„irregeleitet“, die Hoffnung aber
einde ge⸗ wagen,
j 5 5 e 5. Neben den rein ökonomische en Ursachen, wenn auch im
niemand ihn mit den Mitteln der Ueberredung wieder auf den rechten ee 3 5 2 0 5
. Pfad zurückzubring ibt die Kreuzzeitung vollständig auf.] lebten Grunde auf ihnen basierend, spielen aber auch die zurückzubringe bt die Kreuzzeitung ig 2 5 25. 5
tragen e riiubringen, gibt die ee Faktoren des menschlichen Denkens und Wollens innerhalb
Selbst auf das alberne Märchen, die von der Staatsgewalt brutal niedorgedrückte Sozialdemokratie halte durch„Ge— waltmittel“ ihre Leute zusammen, kann das Junkerblatt nicht
der tatsächlichen Machtverhältnisse eine Rolle. Auch„das all— gemeine 3 die allgemeine Bildung“ sind„ein
lge einer eine der⸗
5 Stück Versassung“, und durch sie sind der Willkür bloßer Ge— ie Hand, ten, un dlich zu diesem S nen: S Versassung, in Urch i 0 ener 40 ohne da⸗ verzichten, um endlich zu diesem Schlusse zu kommen: walt Grenzen 1 Also spricht der„revolutionäre Jude“:
„Wir halten deshalb an dem alten Wort des Grafen Limburg— Stirum sest:„Der Kampf gegen die Sozialdemokratie ist eine reine Machtfrage. Und dieser Meinung war Fürst Bismarck sein Leben lang.“
„Jetzt setze ich aber den Fall so: Man wolle dem Kleinbürger und Arbeiter nicht nur seine politische, ee auch seine persön⸗ liche Freiheit entziehen, das heißt, man wolle ihn für persönlich unfrei, für leibeigen oder hörig erklären, wie er dies in fernen, Das Junkertum hat sich stets durch seine klarere Be-] sernen Jahrhunderten des Mittelalters in der Tat war. Würde
2 8 8 1 2 8 8 he ei Her 2 9 7 1 71 jerüber 7 f urteilung realer Machtfragen vor dem Bürgertum ausge-] Ig V 85 kein. 1 sich hierüber 5 nöͤgericht zeichnet, und diesem Umstand verdankt es eine 5 i König, Abel und die ganze Bourgeoisie einten— das ginge doch b 5 zeichnet, und diesem Umstand verdan einen guten Tell nicht! Denn in diesem Falle würden Sie sagen: Wir wollen uns hudungs seiner bisherigen politischen Erfolge. Schließlich aber gibt lieber tol schlagen lassen, ehe dies erdulden. Die Arbeiter ichn, es auch einen Punkt, an dem die konservative Machttheories würden aufdie Straße eilen der gange e kleine Bürgerstand — 8— 33 Ane 3 Hilfe daß Ah 01 r N 7 schmor gel, weil durch Uebertreibung der ihr innewohnenden materialistischen] ihnen zu Hilfe. und daß Ihr vereinter Widerstand sehr schwer — 8 15 5 5 5 zu besiegen sein möchte, so sehen Sie, meine Herren, daß in ge—
schaftlic Tendenzen, durch souveräne Nichtachtung aller geistigen Fak— 5 außersten S In Si 1 5 en, 9 4 9 ien Fe wissen alleräußersten Fällen Sie alle ein Stück Ver⸗
Theodor toren an die Klippe gerät und Schiffbruch leidet. Was heißt] faffung fin d.“
S U 0 0* 5 Gampf 7 5 b 22 1 e Sage denn das, wenn die Kreuzzeitung verkündet, der Kampf mit Uns dünkt: der„revolutionäre Jude“ trifft auch hier dieselben geistigen Waffen habe mit ei 3 Fiasko geendet und jetzt den Nagel auf den Kopf“ was er da 5 im sie den bleibe nur noch die„reine Machtfrage“ übrig. Das heißt heute wohl in noch wei st kenne doch nichts anderes als dies: Wie die Leute denken, ist uns] Denn das Gefühl größeren egal, es kommt nur darauf an, wie sie handeln, und so zu Persönlichkeit ist in 1 Gdamp handeln, wie wir wollen, zwingen wir sie mit Gewalt. nicht ohne die Hilf fue. Es sind jetzt ziemlich genau fünfzig Jahre her, da wies erstarkt, daß nicht l f Finte: 1 9 8* 7— 7— 2 17 Mühe die Kreuzzeitung auf eine Rede„eines seinerzeit 3 der Machtorganisatic ern auch die Auf e haltu ers l ten revolutionären Juden“ hin,„der mit richtigem Instinkt] bestehender, den 1 rhältuissen“ nicht— ihm 1 den Nagel auf den Kopf getroffen und noch nicht alles gesagt] entsprechender für ohne Gefahr seir Angefähl hat, was er weiß und denkt.“ Dieser„revolutionäre Jude“
„ 1 hieß Ferdinand Lassalle, und die Rede, auf die die Kreuz Wir haben 55 nicht das mindeste dagegen ei nder „ 350, zeitung anspielte, war der berühmte erste Vortrag über Ver⸗ daß die Frage, wer in Deutschland und in der ganzen Welt er Ute. fassungwesen. Hätte sich die Kreuzzeitung den Inhalt dieses] Herr sein soll, als„reine Macht rage“ aufgefaßt wird, wir
41 4—— 2. et ist Vortrags und seine spätere Wirkung vor Augen gehalten, haben sie, den großen Lehrmeistern des Sozialismus folgend
so hätte sie ni 0 so gründlich daneben geschlagen und ein auch niemals als etwas anderes behandelt. Macht ist aber brutales, auf rein materiellen Faktoren beruhendes Gewalt⸗ nicht zu verwechseln mit bloßer Gewalt. Wenn unter hundert,


