Ausgabe 
7.5.1912
 
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Hamburger Beis

Jahre 1896,

war, beschlossen

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strukteuren ausgeführt und Frederiksberg. der Entwicklung

Periode mit Anlage, bei

jene von Wies die Anlagen vo beiden 5 strukteure, wurde it tern errichtet,

in Fürth i. B.

Der Vortragende

geht dann auf jene Anlagen über, brannt, jedoch einer frühere mit die verwertbaren weist indessen nach, sortierung außerordentlich ärmliche der Sortierung von 1000 Kilogra

weist nach, daß die geg Großstadt befinden sollen, Glas, Knochen, Hade

sürter Anlag

aus dem in

wie z. B. Kannen eventl. die etwas stopfen würden. Auslese unnötig sei, 1 Weise geschieht,

nicht vor die Oefen gelangen läßt

Mit den

lungsperiode ab; es solgt ihr die dritte,

des Mülls

der

Endergebnis,

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über, den wir Hand zahlreicher geholter authentischer Daten wies aus einem Kilogramm Müll dur erzeugt werden Elektrizität verwendet. Kilowattstunden

eine günstigere

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neuester Zeit Müllverbrennungs

aus diesen 3 sei 5 dadewüirdbi Speichern eingelager fe, Koch e dimensionierten Verbrennung daß diese ee

einsammelt und

die Verbrennungsöfen und Verbrennung resultierenden geschieht. Der

ungen wieder in vortrefflichen Lichtbildern

ziehen der bei

vor und gelangt

in Berührung kommt.

daß dieses Resultat, das gege erreicht

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abfuhr in den verschiedenen Städten bewerkstelliget wird. Wir sehen da in Originalaufnahmen besonders interessante Reproduk⸗ N der Mülleinsammlung und-Abfuhr in Paris, Wien, Buda⸗ est, Hamburg, Brüssel, Frankfurt, Stockholm, Brünn, Kassel und schließlich auch aus München und Fürth i. B. Auch die Anwendung von Automobilen bei der Müllabfuhr wurde in verschiedenen Bildern gezeigt, die sich erheblich billiger stellt als der Betrieb mit

ließlich weist* Vortragende nach, daß die Müllverbrenn⸗ U utzutage so staubfrei, geruchlos und hygienisch einwandfrei d führt werde, daß man eine Verbrennun gsanstalt selbst in ten Sta

eilen errichten könne. In verschiedenen Bildern

heutige Verbrennungsanlagen von Wohnungen um⸗ geben sind, ja daß solche Anlagen sogar in unmittelbarer Nähe von Kirchen und Spitälern ohne Nachteil für die Nachbarschaft ihre Auf⸗ stellung gefunden haben.

Zum Schluß erwähnte Hofrat v. Fodor noch die Bewegung, die gegenwärtig behufs Einführung der Müllverbrennung in allen Städten wahrzunehmen ist. Besonders hebt er das Beispiel von Wien hervor, wo die städtischen Elektrizitätswerke sich anheischig gemacht haben, die Regelung der Müllfrage vollständig in die Hand zu nehmen und nicht nur die Verbrennung, sondern auch die Einsammlung und Abfuhr des Mülls in eigener Regie zu besor⸗ gen. Die Fachmänner der Stadt Wien sind von dem im Müll schlümmernden Heizwerte derart überzeugt, daß sie von der Ge⸗ meinde keinen anderen Zuschuß verlangen, als den Betrag, den die Stadt bisher für die Abfuhr des Mülls vor die Tore der Stadt be⸗ zahlt hat.

D

er Vortragende weist an der Hand von mehreren Beispielen nach, wie die Unvollkommenheiten der ersten Anlagen so manche Stadtverwaltungen davon abgeschreckt haben, die Milllbeseitigungs⸗ frage endgültig durch die 3 einer Verbrennungsanstalt zu lösen. Heute aber, wo man sowohl in England als auch auf dem Kontinent infolge übereinstimmender Erfahrungen zur Ueber⸗

zeugung gelangt ist, daß nur solche sanstalten moti⸗

viert sind, in denen die Beschickung als auch die Entschlackung der Oefen in mechanischer Weise geschieht, kann lebe Stadtgemeinde ge⸗

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trost die Errichtung einer Verbrennungsanstalt umsomehr wagen, als die hierbei erzielten Verdampfungszissern nunmehr durch eine Reihe von Jahren hindurch einwandfrei dastehen und von niemand mehr bezweifelt werden lönnen. Wenn man ferner gleich im vor⸗ hinein für die Verwertung der Nebenprodukte Sorge tragen würde und diese behördlich fördere, so könne an dem Erfolge einer Verbrennungsanstalt lein Zweifel mehr bestehen. Nur eine der artige Anstalt gibt einer Stadtverwaltung die Mittel an die Hand, den Müll auf vollkommen hygienische Weise zu beseitigen, ohne da⸗ durch den Stadts empfindlich zu belasten.

Aus unserer Sammelmappe.

Juristendeutsch. Der Untersuchungsrichter beim Landgericht Düsseldorf leistet sic, wie in Nr. 3955 des Deutschen Fahndungs⸗ blattes zu lesen ist, solgendes Satzungeheuer:Der Fleischtrans⸗ porteur Henry Wollers ist zur Untersuchungs* zu bringen, weil

1 ichtig ist, zu Ratingen am 4. 12 gemeinschaftlich dem jetzt in Untersuchungs shaft doenben Theodor walt gegen eine Person fremde bewegliche Sachen nem anderen in der Absicht weggenommen zu haben, sich dieselben rig anzueignen und zwar auf einer Straße, indem sie den

Johan den sie in einer Wirtschaft kennen für si ahlt und bei dem sie einen größeren

hatten, von der Wirtschaft Querling in Eckamp er itsstelle an der Volkardeyerstraße in i em dann auf diesem Wege in der Nähe des anges auf der Ratherstraße in Ratingen Wollers den kötzlich anpackte festhielt, während Eggert ihm aus asche seine Barschaft im Gesamtbetrage von ungefähr Zwei⸗, Drei- und Fünfmarkstücken herausnahm, worauf *

beide wegliesen. Verbrechen SS 249, 250 Zisser 3, 256, 47 Str.⸗G.⸗B. und weil ein B ratz d den Gegenstand der Unter⸗

suchung bildet und daher Fluch acht gesetzlich begründet ist.

Vera utwortlic her Redakteur: F. Velters, Gießen. Verlag von Krumm& Cie., Gießen.

Druck: Verlag Ofsenbacher Abendblatt. G. m. b. H., Offenbach a. M.