Ausgabe 
3.4.1936
 
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Gießen. 3. April 1936

Beilage der Oberhessischen Tageszeitung

Ne. 43, Jahrgang 1936 |

Kmtsverkündigungsblatt

bet Pr°vmzmw.r°tt.°n ^«Men un^ fabamgH Stiebberg. Tübingen,

Kreisamt Büdingen

?ln die Bürgermeistereien des Kreises.

Wir weisen Sie auf vorstehenden Eestellungsaufruf hin mit dem Empfehlen, diesen ortsüblich bekannt zu machen. Außerdem haben d,e Bürgermeister jeweils zur Musterung der Dienst­pflichtigen ihrer Gemeinde an dem hierfür vorgesehenen Ort und Tag vorniittags 8 Uhr zu erscheinen. Die Erfassunasunter- lagen und Dienstsiegel sind mitzubringen.

Büdingen, den 1. April 1936.

Kreisamt Büdingen.

Becker.

d) über Zugehörigkeit zur HI, zur SA zur 6^

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Freiw. ÄL-LL'AL

» »6np«t «» über geleisteten Arbeitsdienst (Arbeitspatz

St^denkZaftf'; '^»eitausweis oder Pflichtheft der

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l) den Nachweis über Landhilfe;

m) zwei Paßbilder, Unbemittelten kann auf Antraa und aut Bn-nNiNN0T*sp£>1 1 ir Bescheinigung die Bezahlung der

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Men «in amtsärztliche- Zeugnis einzureichen ^f ^^

trunken darf kein Alkohol ge-

ausfM"b?K^ ^^Eosten und Entschädigung für Lohn. 6SEEEa?S$Ä"ÄS: «L-S-BSSSS«-- :f'SS»ÄäWÄ'SS

S^man95m<16n*n $Ut ^"igen Gestellung

des RStEB. 3r 2äu^u"fl w<rden nach § 143

Sir. 15.

Gestellungs-Aufruf für den Kreis Büdingen.

c Grünt, des Wehrgesetzes vom 21. Mai 1935 (RGBl 1 ÖM5S? I S 739 Re'chsarheltsdienstgefetzes vom 26. Juli 1935 kannigemacht: fuI ben ÄMIS Tübingen folgendes be-

Der Gestellungspflicht und der Musterung unterliegen'

1. die dienstpflichtigen Angehörigen

a) Jahrgangs 1913 zwecks Heranziehung zur kurz- fristigen Ersatzreserve-Ausbildung bei Ergänzungsein- herten in den nächsten Jahren;

b) des Jahrgangs 1916 sirr die Aushebung zum Reichs- avbeLts.diemt ab Herbst 1936 und später -um aktiven Mrhroien'lt.

L. Die bei der Musterung 1935 zurückgestellten Angehörigen der Jahrgange 1914 und 1915 und zwar

a) fos Jahrgangs 1914 zwecks Aushebung im Herbst 1936 zum aktiven Wehrdienst;

d) des Jahrgangs 1915 zwecks Aushebung zum Reichs- arbeitsdisnst ab Herbst 1936 und zum aktiven Wehrdienst im Herbst 1937,

3. diejenigen Wehrpflichtigen, die bei der Einstellung zum aktiven Wehrdienst im Herbst 1935 zeitlich untauglich befun­den und diejenigea, die bei der Einstellung zunr Reichs- arbeitsdtenst im Herbst 1935 wie April 1936 zeitlich oder dauernd untauglich befunden und entlasten worden sind. Als militärische Behörde ist für die Musterung im Kreise Büdingen das Wehrbezirkskommando Büdingen zuständig Die Musterung 1936 findet nach folgendem Plane statt:

1. In Büdingen (Oberbesten) in der Turnhalle des Eymna- i'-ums in der Sindenburgstrahe haben vormittags 8 Uhr zur Musterung zu erscheinen:

Uuterfuchuugstag: Die Dienstpflichtigen aus den Gemeinden:

15. 4. 1936: Altwiebermus:, Aulendiebach, Bleichenbach Büches Büdingen.

16. 4. 1936: Burgbracht, Calbach. Diebach, Dudenrod. Düdels­heim, Eckartshausen, Gelnhaar, Hainichen, Hain- grundau, Simbach, Hitzkirchen, Illnhausen, Kefen- rod. Lindheim.

17. 4- 1936: Lorbach, Michelau, Mittels ründau, Oberau, Orles­hausen, Rinderbügen, Rodenbach. Rohrbach. Rom­melhausen, Bonhausen, Wolf.

2. in Ortenberg (Oberhesten) in dem früheren Arbeitsdienst­lager rn der Kasinostratze

Nntersuchungstag: Die Dienstpflichtigen aus den Gemeinden:

37. 4. 1936: Bellmuth, Bergheim, Bindsachsen, Babenhausen, Dauernheim, Eckartsborn, Effolderbach, Glaubers, Seesheim. Sirzenhain. Höchst a. R.

18. 5. 1936: Langenbergheim, Lihberg, Merkenfritz, Ortenberg. Schwickartshausen, Selters, Stockheim, Usenborn, Wenings, Wivvenbach.

3. in Nidda (Oberhessen) in der Gewerbeschule, Bahnhofstraße, llntersuchungstag: Die Dienstpflichtigen aus den Gemeinden:

4. 5. 1936: Altenstadt, Berstadt, Bingenheim, Bisses, Blofeld, Borsdorf, Echzell, Fauerbach, Geiß-Nidda, Get­tenau, Grund-Schwalheim; Heuchelheim, Kohden, Leidhecken, Michelnau.

51 5- 1936: Nidda, Rieder-Mockstadt, Ober-Mockstadt, Ober- Wibdersheim, Ranstadt, Unter-Schmitten, llnter- Widdersheim, Wallernhausen.

Jeder Dienstpflichtige hat zur Musterung mitzuLringen:

a) seinen Geburtsschein

b) den Nachweis über Abstammung, soweit sie in seinem oder seiner Angehörigen Besitz sind;

c) die Schulzeugnisse und Nachweise über seine Berufsaus­bildung (Lehrlings- und Gesellenprüfung);