AmtsverlüMgungMatt
für die provinzialdirektion Gberheffen und für dar Kreisamt Gießen.
Erscheint 5Hat8tag und Sreitag. Rur durch die Post zu begehen.
jlr. 97 15. Dezember 1925
Znbalts-Uederficht: Hochspannungsleitungen und Baugesuche. - Abhaltung von Tanzbelustigungen. Fleischbeschaustempel. — Film- H Vorführung über „Erste Hilfe bei Ulnglücksfällen". — Gefunden, verloren - Dienstnachrichten.
Belr.^ Gesetz, die Allgemeine Bauordirung: hier: Hochspannungsleitungen und Baugesuche.
An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Ein Sonderfall gibt uns Veranlassung, darauf hinzuwersen, daß die bei Baugesuchen vorzulegenden Lagepläne einwandfrei die Situation des Bauplatzes und dessen Umgebung enthalten müssen (Ziffer 85 3 der Ausführungs-Verordnung zur Allgemeinen Bauordnung). Dazu gehört auch der Eintrag etwa in ter Aähe vorhandener Starkstromleitungen und deren Al a ste. Wir beauftragen Sie, bei ter Vorlage von Baugesuchen hierauf Ihr ganz besonderes Augenmert zu richten und auch im Baubericht auf vorhanden^ Leitungen besonders hinzuweisen, zumal die Gemeinde unter Ulmständen von der Hebet2 landzentrale zum Schadenersatz herangezogen werten tann, wenn nach Ausführung des Bauwesens eine Verlegung ter Leitung stattfinden muh.
" Gießen, den 10. Dezember 1925.
Kreisamt Gießen. 3.03.: IX Heb
Bett.: Die Abhaltung von Tanzbelustigungen.
An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
3n letzter Zeit ist es wiederholt vorgekommen, daß Tanz- berichte einen Tag vor Abhaltung ter beabsichtigten Tanzbelustigung hier eingelaufen sind.
Bereits in unserem Ausschreiben vom 21. September 1903, Kreisblatt Ar. 111, haben wir Ihnen empfohlen, die Wirte darauf aufmerksam zu machen, daß ihre Gesuche um Tanz- erlaubnis stets frühzeitig einzurerchen seien, wenn sie sich nicht ter Gefahr aussehen wollten, dah dieselben unberücksichtigt bleiben würden. Zugleich sind Sie darauf hingewiesen worden, dah Ihre Berichterstattung möglichst frühzeitig zu erfolgen habe und auf keinen Fall bis zum Tage vor der beabsichtigten Veranstaltung hinausgeschoben werden dürfe.
Indem wir Ihnen empfehlen, die Wirte nochmals hierauf aufmerksam zu machen, bemerken wir, daß für die Folge Die Berichte mehrere Tage vor Abhaltung ter Tanzbelustigung hier einzulaufen haben, wenn das Gesuch Berücksichtigung finden soll.
Gießen, den 20. Aovember 1925.
Kretsamt Gießen. 3. 2.: Dr. Krüger.
Betr Fleischbeschaustempel.
An die Bürgermeistereien der Landgemeinden deS Kreises
Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiten vom 2. v. Alts., Amtsverkündigungsblatt Ar. 89, erinnern wir die noch rückständigen Bürgermeistereien an umgehende Einsendung ter alten Fleischbeschaustempel.
Gießen, den 11. Dezember 1925.
Kreisamt Gießen. 3. D.: lX Braun.
Betr.: Vorführung des Films „Erste Hilfe bei Hnglücksfällen" durch das Hessische Rote Kreuz (Hess. Lantesverein vom Roten Kreuz und Alice-Frauenverein) zu Darmstadt.
An die Schulvorstände der Landgemeinden des Kreises.
Wir weisen Sie auf das Ausschreiten des Lantesamts für das Bildungswesen vom 2. Dezember 1925 zu Ar. L. B. 38 202 in der „Darmstädter Zeitung" vom 4. Dezember 1925 hin.
Gießen, den 10. Dezember 1925.
Kreisschulamt Gießen. I. D.: Fischer.
Bekanntmachung.
Betr.: Verzeichnis ter gefundenen und verlorenen Gegenstände.
Das Verzeichnis über die in ter Zeit vom 1. bis 30. Ao- vomber 1925 auf dem Fundbureau als gefunden und verloren gemeldeten Gegenstände liegt vom Tage der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung auf die Dauer von einer Woche auf dem Polizeiamt, Weidengasse Ar. 5. Zimmer 3, zur Einsicht offen.
Gießen, den 8. Dezember 1925.
Polizei amt Gießen. Düchler.
Dicnstnachrichten des Kreisamtes.
Der Minister des Innern hat gestattet: Geldlotterie zum Besten des Thüringer Museums in Eisenach (1. Reihe ter III Gruppe) Der triebsgebiet: Hessen: Ziehungstermin: 17. Dezember 1925. — Wertlotterie des Deutschen Roten Kreuzes, Berlin, und ter Arbeitsgemeinschaft für Deutsche Handwerkskultuv e. 05., Hannover: Vertriebsgebiet: Hessen: Ziehungstermin: 29. und 30. Dezember 1925.»
Druck Der Brüh I schen Hnivetsitäts>Buch- und Steindruckeret. R. Lange. Gießen.


