Ausgabe 
12.7.1848
 
Einzelbild herunterladen

Intelligenzblatt.

1387) Gießen. Auf Veranlassung der Steuer behörde werden die hiesigen Einwohner darauf auf merksam gemacht, daß das Gesetz wegen der Jagd waffenpässe noch in voller Wirksamkeit besteht und daß Uebertretungen dagegen vor wie nach zur An zeige gebracht und bestraft werden müssen. Da her von Zuwiderhandlungen gegen jenes Gesetz im Interesse der hiesigen Einwohner hierdurch dringend abgemahnt wird.

Gießen den 40. Juli 1848.

Der Büͤrgermeister Gg. Reiber.

1393) Gießen. Freitag den 14. Juli 1848, Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Bürgerhospital verschiedene Re paraturarbeiten an die Wenigstnehmenden versteigert werden, und zwar: 1) Glascrarbeit, veranschlagt zu 3 fl. kr. 2) Weißbinderarbeit, 5 56 50

3) Schreinerarbeit, 5 4) Dachdeckerarbeit, 5 6 5) Maurerarbeit, 0 1 48, 6) Lieferung einer alten Gußplatte,

veranschlagt zu 1

Gießen den 10. Juli 1848. In Auftrag Gr. Armen-Commission. Lauer.

1397) Gießen. Freitag den 14. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Universitäts-Pedell Fleischer auf dem Kreuz dahier, aus dem Nachlaß des Eberhard Vogt, Kr. S., allerhand Mobilien, bestehend in Tischen, Stühlen, Kommoden, Bettladen, Kleiderschrank, Weiszeug, Bettwerk und Kleidungs stücken, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 11. Juli 1848. Der Beigeordnete Rühl.

1395) Gießen. Gute Kartoffeln, die Meste 42 und 18 kr. sind zu verkaufen Seltersweg Lit. C. N 148.

1396) Gießen. Ein Glaserker ist zu ver⸗ kaufen. Bei wem? sagt d. Exped. d. Blits.

1394) Gießen. Das bis jetzt von Frau Hofgerichtsrath Langsdorf bewohnte Logis, bestehend in 6 Zimmer, Küche Boden, Keller und Holzstall ist anderweit zu vermiethen.

L. Cahns seel. Wittwe.

1398) Gießen. Von mehreren Seiten habe ich gehört, daß auch mein Name bei den Candi daten zur Bürgermeisterwahl genannt wird. Im Interesse dieser Wahl halte ich mich verpflichtet, die jenigen meiner Mitbürger, welche mir ihre Stimmen zugedacht haben, darauf aufmerksam zu machen, daß ich nach Art. 35. der Gemeindeordnung, als activer Staatsbeamter, von der Wählbarkeit ausgeschlossen bin. Kempff, Posthalter.

1391) Gießen. Nachdem der vaterländische Verein dahier, Oeffentlichkeit seiner Verhandlungen über Gegenstände allgemeinem Interesses beschlossen hat; so zeigt man dieses hiermit unter dem Anfügen an, daß die erste öffentliche Sitzung nächsten Freitag Abends 8 Uhr im Saale des Gasthauses zum Prinzen Carl Stattfinden wird, und ersucht man die dem Vereine nicht angehörigen Herrn, welche den öffentlichen Sitzungen beiwohnen wollen, auf der Gallerie des gedachten Saales Platz zu nehmen.

Auf der Tagesordnung nächster öffentlicher Sitzung steht: die Unverantwortlichkeitsfrage. Gießen den 10. Juli 1848. Der Vorstand des vaterländ. Vereins. Rosenberg, Vorsitzer.

1390) Steinbach u. Garbenteich. Nächsten Sonntag den 16. d. M., oder im Falle anhaltenden Regenwetters, Sonntag den 23. d. M., wird von den Gemeinden Steinbach und Garbenteich zur Besprechung unserer öffentlichen Angelegenheiten eine Volksversammlung in der Nähe von Garbenteich abgehalten werden, zu welcher wir unsere Mitbürger in den benachbarten Stadt- und Landgemeinden freundlichst einladen. Steinbach u. Garbenteich den 10. Juli 1848. Stephan Horn, Buͤrgermeister. Heinrich Schwarz, Bürgermeister. Heinrich Mohr, Beigeordneter. Heinrich Hin- terländer, Beigeordneter.

1399) Gießen. Am Samstag den 15. d. M., Abends von 5 Uhr an, wird im Gasthause zum Einhorn dahier die

Generalversammlung

der

Oberhessisehen Gesellschaft für a Natur⸗ und Seilkunde

ftattfinden. Alle Freunde der Naturwissenschaften sind dazu höflichst eingeladen. Von Vorträgen sind vorläufig folgende angekündigt: v. Ritgen I.: über Blutbeschaffenheit für den Zweck der Ernährung der Frucht; Hoffmann: über die cultivirten Wurzeln von Doldenpflanzen(Möhren, Sellerie ꝛc.); Phoebus: über die selteneren Mineralien der hiesigen Gegend. Es würde angenehm seyn, wenn noch andere Vorträge oder Demonstrationen gehalten würden. Gießen den 11. Juli 1848. Im Auftrage: Dr. Phoebus.

1392) Gießen. Ein Mädchen, welches schon einige Jahre in hiesiger Stadt in Diensten steht und mit allen häuslichen Arbeiten bekannt ist, wünscht in einen andern einzutreten. Wer? sagt d. Exped. d. Bltts.

1400) Gießen. Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei A. Ru p p.

Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch⸗ und Steindruckerei.

gen einen Die

eint

0 die de U Valle setz Sp und V ohr un 1 einer Mok

dens schn rufs gest

über Bel dure Neid