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mögen, auf 5,100,000 Thlr. gestiegen, wovon ohngefähr 900,000 Thlr. in den nächsten funf Jahren als Dividende zur Vertheilung kommen. Zu keiner Zeit empfiehlt sich die Benutzung dieser großartigen Spar⸗ kasse mehr, als in der jetzigen, wo Leben und Eigenthum des Einzelnen, so manchen außerordentlichen Gefahren Preis gegeben sind.
1372) Gießen.
Weiße und farbige Brabanter leinene Strickgarne, wie auch ächt englische baumwollene Strick- und Webergarne empfiehlt hr
1378) Gießen. In dem Hause der Klein— sogleich zu beziehen, worüber der Unterzeichnete nähere kinderschule, dem ehemaligen Orgelbauer Leichti— Auskunft ertheilt.
schen Hause in der Wolkengasse, ist eine vollständige, jeßen den 3. Juli 1848. Prof. Dr Vir. sehr bequeme Familienwohnung zu vermiethen und e r
Es ist eine unangenehme Empfindung, sowohl fuͤr Militär als Bürgergarde, wenn sie in Steinen exereirt, wie sich solche am untern Ende des Brandes nicht unbedeutend vorfinden. Sollte die Stadt diese Stellen nicht billiger Weise mit Sand überfahren lassen und der Brand zum Exerciren stets in gutem Stand erhalten wollen?
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Der Abend.
Länger lagern schon die Schatten Auf den frischen grünen Matten Und der Thau Perlet an dem Gras der Au; Heil'ger Frieden schwebt hernieder, Flötend sucht das Waldgefieder Seinen Bau.
Lange lichte Streifen malen Noch der Sonne letzte Strahlen; Abendschein Drängt sich durch den Buchenhain; Zitternd regt sich's in den Bäumen, Vöglein schaun in Liebesträumen Freundlich drein
Droben an des Himmels Bogen Kommen Wolken sanft gezogen: Goldner Saum Kränzet sie wie blutger Schaum; Wie von ros'gem Glanz umflossen Schweben sie gleich mächt'gen Rossen Durch den Raum.
Von der Thürme goldnen Spitzen
Flieht der Strahlen flimmernd Blitzen;—
Frommes Ach⸗ Tönt dem letzten Schimmer nach;
Eingelullt im Nebelschleier Ruht die Flur in stiller Feier, Müd' vom Tag
Mild nur dringt das Sterugefunkel Durch das matte Nebeldunkel Zu uns her, Flimmert nur, doch strahlt nicht mehr; Welten, die wir schaun und ahnen, Ziehn auf ungemess'nen Bahnen
Hoch und hehr.—
Horch, was rauschet in den Bäumen?— Wolken mit den goldnen Säumen Theilen sich Und der Mond strahlt feierlich; Millionen Perlen strahlen An dem Gras und Blumenschalen Neigen sich.
Hier wohnt Gott in diesen Räumen, Auf der Au und in den Bäumen!—
„Ibm sei Ehr!“
Hör' ich's flüstern rings umher, Engelstimmen singen's nieder, Aeolsharfen lispeln's wieder:
„Ihm sei Ehr 1
F. Hüne.
Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei.
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