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Intelligenzblatt.
1501) Gießen.
Die Verpachtung der Jagd in der Gemarkung Gießen betr.
Montag den 7. August d. J., Vormittags 9 Uhr, wird auf dem Rathhause dahier die Ausübung der Jagd in der Ge⸗ markung Gießen in verschiedenen Abtheilungen an den Meistbietenden
verpachtet werden. Gießen den 2. August 1848. Der Buͤrgermeister Gg. Reiber. Gießen. Samstag den 5. August, Morgens 41 Uhr,
sollen die zur Unterhaltung der Wiesenanlagen im Wieseckthal nöthigen Arbeiten, als:
1500)
1) Zimmerarbeit, veranschlagt zu 2 fl. 20 kr. 2) Maurerarbeit,„„ 66„ 6„ 3) Handarbeit, 17„ 29
an die Wenigstfordernden versteigert werden. Gießen den 2. August 1848. Der Bürgermeister Gg. Reiber.
Versteigerung von Korbweiden bei der Stadt Gießen.
Donnerstag den 3. August, Morgens 9 Uhr, werden die vorbemerkten Korbweiden auf dem Rath— haus dahier an die Meistbietenden versteigert. Gießen den 28. Juli 1848. Der Bürgermeister Gg. Reiber.
Gießen. Samstag den 5. August, Morgens 41 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaus nachstehende Repera— turarbeiten an der Knabenschule in der Neustadt an die Wenigstnehmenden versteigert werden.
1486)
1493)
1) Maurerarbeit, veranschl. zu 48 fl. 39 kr. 2) Zimmerarbeit, 1„% 10„ 33„ 3) Schreinerarbeit, 1„% 23„— 4) Schlosserarbeit, 7%%%, 12 5) Weißbinderarbeit, 1 ee 6) Glaserarbeit, 1„ W W—
7) Steindeckerarbeit, 1 M 6 0 36% Gießen den 31. Juli 1848. Der Buͤrgermeister Gg. Reiber. Gießen. Donnerstag den 3. August l. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Strumpfweber Wusetzky dahier, aus dem Nachlaß des verstorbenen Heinrich
1494)
Wahl aus Lauterbach, Rechnungsrevisor zu Großen⸗ buseck, nachfolgende Mobiliar-Gegenstände, als So⸗ pha, Kommode, runde Tische, Stühle, Schränke, Bettladen, Bettwerk, Weißzeug, Kleidungsstucke und sonstige Sachen öffentlich meistbietend, versteigert werden. Gießen den 31. Juli 1848. Der Beigeordnete Rühl.
1496) Gießen. Ohngefähr 15 bis 18 Ohm ganz vorzuͤglichen Aepfelwein ist zu einem äußerst annehmbaren Preis zu verkaufen. Wo? sagt Ausg. dieses Blattes.
1495) Gießen. Das bisher von Frau Hof— gerichtsrath Langsdorf bewohnte Logis, bestehend in 6 Zimmern, Küche, Holzplatz, Keller, Mitgebrauch der Waschküche, des Regenfasses und des Hofes ist anderweit zu vermiethen und gleich zu beziehen.
L. Cahn's seel. Wittwe.
1498) Gießen. Lit. G. 93 sind zwei neu eingerichtete Familienlogis, jedes bestehend in 2 Stuben 2c. zu vermiethen und gleich beziehbar.
1497) Grünberg. Meiner Ansicht nach dürfte es dem Wunsche aller Grünberger Bürger entspre—
chen, wenn die Mitbürger des Bürgerausschusses,
welche den Gemeinderathssitzungen beizuwohnen ha— ben, in jedem Stadtviertel nach einem gleichen Maas— stab bestimmt würden, allenfalls in der Art, wie es in dem Neustädter Viertel geschieht, daß dieselben der Reihe nach die gedachte Function auf eine ge— wisse Zeit ausüben. Dann wäre einem jeden Bürger Gelegenheit gegeben, sich mit den städtischen Ange— legenheiten nach und nach vertraut zu machen.
Gleichzeitig muß ich erwähnen, daß es mir sehr auffallend vorkommt, daß in unserer Stadt auf den Jahrmärkten von den fremden Geschäftsleuten kein Standgeld erhoben wird, während unsere Geschäfts— leute auf allen auswärtigen Märkten solches bezah— len müssen. In dieser Beziehung würde es sehr erwünscht seyn, wenn unser Stadtvorstand selbst— handelnd aufträte und von dem nächsten Markte an Standgeld erheben ließe. Wer hiergegen etwas einzuwenden hätte, der möchte dann die Briefe tragen und dem Marktmeister Frank könnte man die Erhebung gegen eine angemessene Vergütung überlassen. Man muß um so mehr wünschen, daß energische Maasregeln, wie sie unser Stadtvorstand dem Vernehmen nach im Auge hat, baldigst er— griffen werden, da unserer Stadtkasse neue Einnah⸗ men um so angenehmer seyn muͤssen, als dieselbe seither Ausgaben verschiedener Art gehabt hat und noch haben wird.
Grünberg den 24. Juli 1848.
J E. Sehr
1490) Gießen. Ein braungetieger⸗ ter Jagdhund mit braunem Kopf und Be— — hang, auf den Namen Bscar bhörend, ist mir abhanden gekommen!— ich stchere dem—
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jenigen eine gute Belohnung zu, der mir zur Wie-
dererlangung des Hundes genügende Auskunft er— theilen kann!— Dr. Mettenheimer.
Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei.
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