Ausgabe 
29.1.1897
 
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Medizinal⸗Departement teilt angesichts der Berichte über die Verbreitung der Pest in Indien und wegen der Mög⸗ lichteit des Auftretens neuer Seuchenherde in verschiedenen Teilen Indiens mit, daß der Minister des Innern im Einvernehmen mit dem Finanzminister anordnete, ganz Indien für pestverseucht erklären zu lassen.

Stilblüten aus dem Wiener Rathaus.

Der Wiener Gemeinderat hat wie jede parlamentarische Körperschaft seine Vielredner und unter ihnen eine erkleck⸗ liche Anzahl solcher, welche, allerdings ohne es zu beab⸗ sichtigen, etwas Heiterkeit in die häufig langweiligen

Verhandlungen zu bringen wissen. DieN. Fr. Pr. teilt folgende Auslese von Redeblüten aus früheren Jahren mit: Nennen wir die GassePetrarcagasse, es is ja so

nur a ganz elendigs Gassel. Was llegt denn dran? ne Tillygasse wollen Sie die Gasse nennen? Und Sie Wallen liberale Bürger sein? Wissen Sie denn nicht, daß dieser Tilly der Urheber der sizilianischen Vesper ge⸗ wesen ist? Diese Frage liegt wie ein erotischer Block schon seit vielen Jahren in der zweiten Sektion. Ich sag' Ihnen, meine Herren, diese Akten durchzustudieren war eine wahre Viechsarbeit. Nur ein Fachmann hat sie bewältigen können. Wenn die Schulen erst in der Neuzeit gut geworden sind und die Kinder erst in den letzten Jahren was Ordentliches gelernt haben, dann find Sie ja lauter Esel! In Gott's Namen! Wenn Sie auf das Desinfizieren was halten, so schütten Sie halt a paarmal hunderttausend Gulden in die Kanäle. Nutzt's

Und wenn ich auch damals

nichts, so schad's nichts.

nirgends dabei war, stolz bin ich doch darauf, daß ich ein Achtundvierziger bin. Meine Herren, ich sag' es noch einmal, daß die bestehenden Leichenkammern un⸗

zurechnungsfähig sind. Der Mann hat sich durch todes verächtliche Tapferkeit ausgezeichnet, und als er starb,

seine Frau als Witwe hinterlassen. Es hat so viel Deprimierendes, die Armenbüchsen einzusammeln, auch findet man oft den Schlüssel nicht dazu. Die Wagen fahren dort nicht nur her und hin, sondern auch hin und her Wie kann ein Referent Anträge stellen, wenn er nicht uniformiert(informiert) ist? Wir haben das Recht, zu verlangen, daß ein Referent doch mindestens uniformiert sei. Das Eine müssen Sie wenigstens zu⸗ geben, meine Herren, daß die Beschornerschen Särge die gesündesten sind. Unser Pflaster ist so schlecht, daß ein Loch dem andern die Hand reichen kann. Welchen Nachteil das vorzeitige Schlachten für die jungen Kälber

hat, brauche ich nicht auseinanderzusetzen. Meine Herren, in einer vierstöckigen Schule ist es ebenerdig viel finsterer, als in einer dreistöckigen. Wir haben Fälle erlebt, daß es in vierstöckigen Schulen so finster war, daß die Schiller Brillen aufsetzen mußten, um lesen zu können.

Sie müssen's wissen! Ort der Hand⸗ lung: Amtszimmer auf dem Polizeikommissariate eines südwestlichen Bezirks in Wien. Personen: Ein Kommissar und eine Gastwirtin. Der Beamte sitzt vor seinem Schrelb⸗ tisch und die umfangreiche Wirtin tritt, so erzählt das J. W. E., mit einem großen Paket in der Hand auf⸗ geregt ein. Sie legt das Mitgebrachte mit den Worten dem Kommissar auf seine Akten:Is das a Nudelteig, Herr kaiserlicher Rat? Ziegen's n auseinander und reden's. Kommissar:Ich verstehe nicht, was Sie eigentlich wollen, liebe Frau. Wirtin:Wissen will ich, ob ich dle Köchin gleich davonjagen darf, die so eine Patzerei für ein' Nudel⸗ teig ausgiebt, und Sie sollen da entschelden, Herr Rat. Kommissar:Ich bin aber kein Fachmann, um den Teig beurteilen zu können. Wirtin:Das versteh us net amal als studierter Herr? Das müssen's ja doch wiss'n auf der

Polizei. Rufen's Ihre Frau Gemahlin her, die wird's uns sag'n. Kommissar:Ich bin aber nicht verheiratet. Wirtin:Als Herr Rat net verheiratet und net wiss'n, wie man ein' Nudelteig anmacht, das ist das höchste. Da werd' ich selber den Richter mach'n und werf' meine Köchin hinaus. Die Frau packt ihren Teig zusammen und geht unwillig ab. Ihre Hochachtung vor der Behörde hat einen empfindlichen Stoß erhalten!

Ein Straußen⸗Magen. Eine bemerkens⸗ werte Operation hat im evangelischen Hospital in Odessa der Oberarzt Dr. Fricker ausgeführt. Es handelt sich um die Oeffnung des Magens einer 32jährigen Frau, in dem sich nach der eigenen Aussage der Patientineine ganze Niederlage von Sachen befand. Dr. Fricker be⸗ richtet über die merkwürdige Operation in derDeutsch. Med. Wochenschr. Vor anderthalb Jahren hatte der Verlust eines Kindes eine bald vorübergehende Nerven⸗ störung bei der Patientin hervorgerufen. Dieselbe wieder⸗ holte sich, als vor drei Monaten ein zweites Kind starb. Die Krankheit steigerte sich diesmal bis zu ausgesprochener Melancholie. Sie trank Petroleum und Karbollösung, verschluckte Nadeln, kleine Knöpfe und Nägel. Da die gewünschte Wirkung nicht erzielt wurde, ging sie zu größeren Gegenständen über. Trotzdem die Patientin mittlerweile bereits in eine Heilanstalt überführt worden war, wußte sie sich doch Stahlfedern, Drahtstifte und Haarnadeln zu verschaffen, die sie verschluckte. Ferner der Reihe nach: eine Häkelnadel, Glasstücke, zwei Theelöffel, eine Gabel und ein größeres Stück Eisen. Die anfangs geringen Beschwerden nahmen immer mehr zu, sodaß die Patientin, deren Geisteszustand allmählig wieder ein nor⸗ maler geworden war, selbst auf sofortige Operation drang. Dieselbe wurde von Dr. Fricker in der Weise ausgeführt, daß nach Oeffnung der Bauchhöhle ein vier Centimeter langer Schnitt in die Magengegend gemacht wurde. Mit Hilfe einer kleinen Zange gelang es dem Operateur, nicht weniger als 37 Fremdkörper aus dem Magen zu ent⸗ fernen. Außer den bereits 2 Theelöffeln befand sich in dem Magen ein Schlüssel, zwei lange Drahtstifte, 12 Glasstücke, ein nahezu 10 Centimeter langer eiserner Fensterhaken, eine Stahlfeder, 9 Nähnadeln, ein Stück Graphit, ein Schuhknöpfchen, zwei Staniolkügelchen und die bereits erwähnte 11½ Ctm. lange Häkelnadel. Die größte Schwierigkeit verursachte die Entfernung der 20½ Etm. langen Gabel. Die meisten der Gegenstände hatten durch den Magensaft stark gelttten. Die Häkelnadel hatte übrigens die Magenwand durchbohrt und zur Bildung eines Taubenei großen Abscesses in der Bauchhöhle Veranlassung gegeben. Die Operation gelang. Die Er⸗ nährung der Patientin erfolgte die ersten fünf Tage durch Klystiere, dann wieder durch den Mund. Die Operation war am 6. Juni ausgeführt worden, am 12. Jult ver⸗ ließ die Frau geheilt das Krankenhaus. Sie befindet sich sehr wohl und hat seitdem bedeutend an Gewicht zu⸗ genommen. Es dürfte bei dieser Gelegenheit interessieren zu hören, daß bis jetzt in 54 Fällen auf operativem Wege die Oeffnung des Magens erfolgte. Davon sind 44 Fälle= 81% Prozent geheilt worden. In keinem einzigen Falle aber handelte es sich um die Entfernung so vieler Fremdkörper wie in dem eben beschriebenen.

Münzen aus Aluminium. Der Um⸗ stand, daß Aluminium so leicht ist und auch nach dem Gefühl kaum mit einem andern Metall verwechselt wer⸗ den kann, hat die Münze zu Philadelphia angeregt, Ver⸗ suche mit Aluminium nach der Richtung hin zu machen, ob es nicht als Münzmetall sich eigne. Man glaubt durch dasselbe vielleicht die Nickel⸗ und Kupfermünzen er⸗ setzen, oder doch Mischungen aus Aluminium mit Kupfer

oder Nickel gewinnen zu können, welche zur Münzprägung geeignet erscheinen möchten. Noch im Laufe dieses Jahres soll dem Kongreß der Vereinigten Staaten über die Ergebnisse dieser Versuche, die auch für Deutschland, wo die Zehnpfennig⸗ und Fünfzigpfennig⸗Stücke so leicht zu nachteiligen Verwechslungen Anlaß geben, nicht ohne In⸗ teresse sein dürften.

Eine Heirat zwischen Hundertjährigen. Eine der seltsamsten Ehen wurde, wie amerikanische Blätter melden, in Rockhouse im Staate Kentucky ge⸗ feiert. Ein gewisser William Sexton, gewöhnlich Onkel Billy genannt und 103 Jahre alt, hat seine Jugendfreundin Mrs. William Craft, 101 Jahre alt, zum Altar geführt. Die Braut war in schwarze Seide gekleidet und trug in den Händen ein großes Bouquet von Stechpalmen und Misteln. Mehr als tausend Verwandte und Gäste nahmen an der Zermonie teil. Mr. Sexton hatte seine erste Frau vor ungefähr drei Monaten und Frau Craft ihren Gatten einige Tage später verloren. Wie man sagt, fand die Verehelichung auf Anstiften der beiden Familien der Hundertjährigen statt. Nach der Zeremouie machte das Ehepaar eine Spazierfahrt in einem Wagen, der vor 83 Jahren gebaut war, und zog hierauf in das Haus des Mr. Sexton, welches vor 90 Jahren gebaut worden war.

Der Lebensabend des Scharfrichters. Monsieur de Paris, alias der Henker Deibler in Paris, zieht sich nach langem kopfabschneidendem Wirken ins Privatleben zurück; er wird seine Tage friedlich, als Rentner, unter dem Namen Moreau in dem reizenden, an der Seine gelegenen Vorstädtchen Billancourt be⸗ schließen. 500 Köpfe hat er auf seinem ruhigen Ge⸗ wissen, darunter Mordhelden wie d'Eyrau, Prado, Pranzini und Ravachol.

Neueste Telegramme.

Hd. Hamburg, 28. Januar. Die entscheidende Abstimmung, ob der Streik fortgesetzt werden soll, erfolgt wahrscheinlich nächsten Samstag.

Hd. Hamburg, 28. Januar. DerH amb. Korresp. verzeichnet die in parlamentar ischen Kreisen umlaufende Version, daß auch gegen den früheren Kriegsminister Bronsart von Schellen⸗ dorf etwas im Werke sei. Dessen Fernbleiben vom Kapitel des Schwarzen Adlerordens sei schon sehr bemerkt worden.

Hd. Oldenburg, 28. Jan. Auf der durch Sturm beschädigten Roennelbrücke ent⸗ gleiste ein von Brak kommender Güterzug. Der Lokomotivführer wurde getötet.

Hd. Rom, 28. Januar. Osservatore Romano veröffentlicht einen Aufsehen erregenden Artikel, in welchem der christlich⸗soziale Abbé Geyrand die Republik anerkennt und den Herzog von Orleans wegen seiner Ansprüche auf den Thron t adelt.

Hd. Paris, 28. Jan. Die Abberufung des Berliner Marine⸗-Attachés Buchard, wird von radikaler Seite dahin kommentiert, daß der Marine⸗Minister Pesnard das jüngst stattge⸗ habte Duell zum Vorwand genommen habe, um

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Bürgermeisterei Gießen einzureichen. Angebote haben in Prozenten des Voranschlags

Januar 1897.

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den von Lodlroy ernannten Attachs durch einen eigenen Vertrauensmann zu ersetzen.

Hd. Paris, 28. Jan. Das Zentral⸗Bureau der Preß⸗Vereine Europas hat gestern das Pro⸗ gramm des nächsten Preß⸗Kongresses in Stock⸗ holm ausgearbeitet.

Hd. Paris, 28. Januar. Das Marine⸗ Ministerium dementiert die Nachricht, daß der Schiffslieuten ant Buchard seines Postens als Marine⸗Attache bei der Berliner Botschaft enthoben worden sei.

Hd. Bordeaux, 28. Januar. Infolge der Ausschreitungen der Studenten erschienen sechs derselben vor dem Zuchtpolizeigericht und wurden zu Gefängnisstrafen von sechs bis acht Tagen verurteilt.

Hd. Brüssel, 28. Jan. Anläßlich der Rekrutierung veranstalteten die Sozialisten in der Provinz Hennegau eine Reihe von Kund⸗ gebungen, die Rekruten sangen Lieder mit gegen das Heer gerichtetem Inhalt und riefen: Nieder mit den Privilegien der Bourgeosie! Die befürchteten Unruhen blieben jedoch aus.

Hd. Brüssel, 28. Im. Wie aus Ostende gemeldet wird, wütet auf der Nordsee ein hef⸗ tiger Sturm, der große Verheerungen an der belgischen Küste anrichtet.

Hd. Brüssel, 28. Jan. Das hiesige vlä⸗ mische Theater wurde gestern Abend während der Vorstellung infolge Bruches mehrerer Wasserleitungsröhren über schwemmt, das Wasser drang in den Zuschauerraum. Das Publikum ergriff die Flucht. Verletzungen kamen nicht vor.

Gottesdienst in der Synagoge. Samstag, den 30. Januar 1897.

Vorabend: 5.00 Uhr.

Morgens: 9 Uhr.

Nachmittags: 3 Uhr.

Sabbathausgang: 6.00 Uhr.

2äͤdĩ̃;˙ʃòr.eC: Sterbefälle.

Am 23. Januar. Heinrich Feuster,/ Jahre alt, dahier Liebigstraße Nr. 65. Die Beerdigung findet vom Sterbehause aus statt.

Am 24. Jan. Katharine Stumpf, 6 Wochen alt, Tochter des Schuhmachers Karl Stumpf dahler, Schottstraße Nr. 13. Die Beerdigung

findet vom Sterbehause aus statt.

Am 26. Januar. 55 Jahre alt, Nr. 4.

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Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗ teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gleßen.

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