tungen behaupten, daß der Kessel längst schadhaft gewesen sei, andere, daß die Bedienungsmannschaft aus völlig un⸗ fähigen Leuten bestanden habe. In einem nahe bei der Fabrik gelegenen Stall mit ausländischem Vieh wurden fast alle diese Tiere erschlagen. Schaden 3440 Dollars. Die Stadtbehörde von Puebla hat nun eine Kommission ernannt, die alle in Gebrauch befindlichen Dampfkessel be⸗ sichtigen soll.
— Wohlthätige Frauen. Auf einen eigentüm⸗ lichen Gedanken sind einige junge Damen in Neu⸗Jersey gekommen. Sie haben einen Wohlthätigkeitsbazar ins Leben gerufen, der starken Anklang findet und wohl nicht ohne Nachahmung bleiben wird. Das Eintrittsgeld hat die Kosten für die Erfrischungen zu decken, doch werden die Junggesellen und Witwer höflichst gebeten, ihre zer⸗ rissenen Handschuhe, Socken und Strümpfe mitzubringen, die, während die Herren darauf warten, von den jungen Mädchen oder Frauen gegen ein kleines Entgelt ausge⸗ bessert werden. Die Einnahme am Schluß des Bazars soll bedeutend größer gewesen sein, als sonst durch den Verkauf von unnützen Dingen.
— Abgeblitzt. Geck:„Mein Fräulein, was wür⸗ den Sie thun, wenn ich Ihnen mein Herz zu Füßen legte?“— Fräulein;„Ich würde Ihnen raten, Ihr Herz in den Korb zu thun, welchen ich Ihnen geben würde.“
richtung eines Backsteinmacherhäuschens in seiner Ziegelei am Neustädterfeld.
3. Desgl. der Firma Fabian und Fick in Marburg für zwei Hallen auf Gelände der Bahn am Seltersberg.
4. Die Anschaffung von Lehr- und Lesebüchern für die städtischen Schulen aufgrund des Art. 26 des Schul⸗ gesetzes. a
5. Uebersicht über die wirklichen Einnahmen und Ausgaben des Realgymnasiums und der Realschule pro 1896/97.
6. Erbauung einer Kühlanlage im hiesigen Schlacht⸗ hause.
7. Gesuch des Balthaser Melior um Erlaubnis zum Verkauf von Branntwein über die Straße im Hause Marburgerstraße 29.
8. Desgl. des Wilhelm Bastian zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Brandgasse 8.
Neueste Telegramme.
Hd. Berlin, 20. Juli. Die vom Bund der Landwirte an den Reichskanzler gerichtete Forderung, die Einfuhr von ausländischem Brot⸗Getreide vorläufig auf 6 Monate zu ver⸗ bieten, wird, wie die„Charlottenb. Ztg.“ auf Grund bester Informationen zu berichten weiß, vom Reichskanzler abgelehnt werden.
Schriften bei ihm gefunden. Die Polizei sucht noch Mitschuldige.
Hd. Paris, 20. Juli. Die Untersuchungskom⸗ mission verhörte gestern den bekannten Pan amisten Georg Thiebaut. Derselbe verweigerte die Eides⸗ leistung, dabei bemerkend, er müsse über die neue Panamagesellschaft, welche schlechter als die erste sei. Enthüllungen machen. Darauf verzichtete die Kommission ihn zu verhören.
Hd. Brüssel, 20. Juli. Entgegen ander⸗ weitigen Nachrichten wird mitgeteilt, daß die Regierung das Gesetzesprojekt betreffend Re⸗ organisation der Bürgerwehr trotz der heftigen Opposition, welcher derselben so⸗ wohl rechts wie links in der Kammer begegnet, nicht zurückziehen wird. Der Finanzminister und der Kammerchef Dessnet werden die Ver⸗ trauensfrage stellen und auf diese Weise die
Katholiken zur Annahme des Gesetzes zwingen. Hd. Mons, 20. Juli. Die Zahl der
streikenden Arbeiter beläuft sich noch immer auf 15,000. Große Plakate kün⸗ digen Geldunterstützungen für Belgien durch das Ausland an.
Hd. Barcelona, 20. Juli. Die Ar⸗
Hahnen 1,30— 1,50, Enten 1,70— 2,00, Gänse per Pfund 48— 54, Ochsenfleisch 66— 74, Kuh⸗ und Rindfleisch 60 bis 66, Schweinefl. 60— 70, Schweinefl., gesalzenes 74 Kalbfleisch 56—60 Pfg., Hammelfleisch 50—60, Kartosseln pro 100 Kilo 6-7, Zwiebeln per Zentner 8—9 Mk., Kirschen per Pfund 12— 15 Pfg., Milch per Liter 16 Pfg. Gurken 3— 5 Mk.
Grünberg. Auf dem letzten Wochenmarkte wurden für Früchte folgende Durchschnittspreise(àA 50 Kilogramm) erzielt: Weizen 7,98, Korn 6& 63 4, Gerste 6 50, Hafer 6* 63, Erbsen 0,00, Kartoffeln 3 4 47&.
Sterbefälle.
Am 16. Juli. Marie Mohr, 23 Jahre alt, Dienstmagd von Offenbach a. M. Gestorben in der neuen Klinik.
Am 16. Juli. Philipp Hohmeier, 41 Jahre
alt, Weißbindermeister dahier.
Am 17. Juli. Friedrich Heinrich Ludwig Schuchhardt, vier Monate alt, Sohn des Photographen Schuchhardt dahier, Dietzstraße 4.
Am 18. Juli. Heinrich Waldschmidt, 16 Tage alt, Sohn vom Schmied Jakob Wald⸗ schmidt dahier, Katharinengasse 15. Die Be⸗
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2 Hd. Brest, 20. Juli. Der Dampfer t 7 erdigung findet vom Sterbehause aus statt. : Tagesordnung„Golindo“ sst in der Nähe von Dunkirchen eetken m ach 1 in der f un 1, Jul. Friedrich Suhne, de dhe Fehn für die Sitzung der Stadtverordneten⸗ auf einen Felsen geraten und untergegangen. Kähe der Gendarmeriekaserne ent⸗ 5 Wie e 2 8 0 9 90 Joittern, 1915 6 1 15 8 eerdigung finde enstag, den„d. 8., bsber! . l 1597 0 konnte mit größter Mühe ge⸗[deckt. II Personen wurden verhaftet. nachmittags 6 Uhr vom Sterbehause aus statt. 15 1 05 Gun onner 85 2 g 2 11 nachm. 95 Uhr pünktlich. Hd. Paris, 20. Juli. Aus Toul wird Marktpreise. u, Abt gf ———— die Verhaftung eines jungen Mannes, Sohn Gießen, 20. Juli. Auf dem heutigen Wochen-“ Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redal“, Tasche 1. Gesuch des Ernst Heilmann um Erlaubnis zur eines dortigen Weinhändlers, gemeldet, welcher] markt kostete: Butter p. Pfd. 0,95— 1,15 Mk., Hühnereier 1 teur: Wilhelm Sell in Gießen; Druck der E. Ottmanyschen g nal scch 10 Aufstellung einer Bretterhütte in seinem Garten am der Spionage für eine auswärtige Re- St.6, 2 St. 13 Pfg., Enteneier 6 Pfg., Gänseeter 11 Pfg., Käse Buchdruckeret, Gleten, Schloßgasse 13. 0 nal n
5—8, Käsematte 3, Erbsen per Liter 18, Linsen 27 Pfg.,—— h gahndsbe Tauben per Paar 0,70— 0,90, Hühner p. St. 1,20— 1,40, chung 117 — e Patent
u chat Lüder i
— 1 9 8 b fl Steins Garten. fe
gierung verdächtig ist. Bei einer Haus-
Nahrungsberg. suchung wurden kompromittierende
2. Gesuch des M. Abermann um Erlaubnis zur Er⸗
Anlässlich der Truppenübungen in Darmstadts Umgehung empfehle ich die vorzliglichen und gut bekömmlichen Biere der
3 121—— Mittwoch, den 21. Juli: 206 b st dhe ———— on- fTduerel 889—— 1446 benen beff
0 5 A ili* d 1— 1% hatt auf die rosges Mi 1 al 3 Onger 7 3 bun d eil ter— bielbeicht 40 fin Rad stelt, 1% fo schnell als n kommen. ehen, A. J. oben wurde ei e der Tout uc a mig darauf, Tae schwollen ah ein Arzt zu R an Blutbergif! letzen, Al. J e Morgen zwische egen die Sta
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