Ausgabe 
21.1.1897
 
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Roman zweier Personen, die sich durch eine Anzeige im

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Vlättchen kennen lernten. Wenn man über die Vierzig hinaus ist und sich als Haushälterin einer reichen wohl⸗ thätigen Dame viel Geld, sehr viel Geld erspart hat, dann kann man es keiner weiblichen Person verübeln, wenn sie aus Heiraten denkt. Und Dora Brückner war in diesem Falle. Obwohl ihrSalär, zu deutsch Lohn, nur 30 4 monatlich betrug, bekam sie soviel Taschengeld, Biergeld, Messen und andere Geschenke, daß sie gewiß ein seltener Fall gegenwärtig selbst nicht genau weiß, wie reich sie ist. Aber so zwischen 60⸗ und 80 000 Mark hat sie jedenfalls. Auf das Heiratsgesuch, das sie zu Anfang des Jahres 1893 erließ, meldete sich bald ein annehmbarer Freier. Philipp Opp war damals 43 Jahre lt und seit längerer Zeit Witwer. Er gefiel dem Fräulein, n trat einander nahe, und da sie von Geldsachen nichts nd. o nahm sich Opp ihrer zahlreichen Wertpapiere und übernahm es auch, Papiere für sie zu kaufen. wurde dann eine förmliche Ver⸗ h. Opp legte der Brückner einen Vertrag zur Unterschrift vor, worin sich Beide verpflich⸗ teten, im Falle das Verlöbnis zurückgehe, dem anderen Teile 25 000 Mark als Konventionalstrafe zu zahlen. Im Juli 1894 starb das Fräulein, bei dem die Brückner lange Jahre gedient hatte, und Opp veranlaßte sie, zu ihm und seiner Mutter zu ziehen. Sie gab ihm alle ihre Papiere, um sie in Sicherheit, nämlich auf eine Bank zu bringen, und er trug sie dann auch auf die Frank⸗ furter Bank und erlegte sie dort, aber auf seinen Namen. Er trat nunmehr eine Vergnügungsreise nach Italien an, ließ während der ganzen Zeit nichts von sich hören, und als ihm die Braut nach seiner Rückkehr Vorwürfe machte und dabei einmal ihren Verlobungsring zurückgab, antwortete er damit, daß er sie auf 25 000 Mark Kon⸗ ventionalstrafe verklagte. Er war nun mittlerweile Bau⸗ unternehmer geworden und hatte seine Braut auch ver⸗ anlaßt, ihm auf ein im Bau begriffenes Haus in der Günthersburgallee einen zweiten Insatz von 25 000 Mark zu geben. Außerdem hinterbrachte man der Brückner, daß er auch in Mainz eine Braut habe, und daß er sie selbst einem Andern abtreten wolle. Der Andere sollte 5000 Mark bekommen, wenn er sie heirate. Nun wandte sich die Brückner an einen Rechtsanwalt. Dieser strengte sofort eine Klage gegen den Opp auf Herausgabe der bei der Frankfurter Bank hinterlegten Wertpapiere ein; im Oktober 1894 erwirkte er zunächst eine einstweilige Ver⸗ fügung, wonach der Beklagte ohne Einwilligung des Rechtsanwalts nicht über die Papiere verfügen konnte; dann ging die Klage weiter bis ans Reichsgericht und endete damit, daß Opp verurteilt wurde und die Brückner wieder in den Besitz ihres Vermögens gelangte. Opp dagegen wurde mit seiner Klage auf Zahlung von 25 000 Mark wegen Bruchs des Eheversprechens abgewiesen. Er zeigte hierauf seine ehemalige Braut wegen Meineids an; die Untersuchung wurde eingeleltet, aber bald wieder ein⸗ gestellt. Die Staatsanwaltschaft aber strengte gegen Opp eine Klage wegen Betrugs an. Indes die Aussagen seiner ehemaligen Braut, die, wie schon bemerkt, von Geldsachen und Wertpapieren gar nichts versteht, waren so unklar und verschwommen, daß der Staatsanwalt eine Vorspiegelung falscher Thatsachen nicht für erwiesen an⸗

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nehmen konnte und deshalb die Frelsprechung beantragte.

an

Im September 1893 lobung geschlossen, d

Der Gerichtshof nahm ebenfalls einen Betrug nicht für erwiesen an, aber er fand, daß sich der Angeklagte der Untreue schuldig gemacht hat, indem er das Vermögen seiner Braut auf seinen eigenen Namen zur Bank trug. So endet der Roman, der sich aus der Heiratsanzeige im Blättchen entspann, damit, daß der Angeklagte zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt wurde.

Achtzehn Stunden unter Wasser. Der Italiener Corzetti, welcher ein Unterseeboot erfunden hat, machte kürzlich im Kriegshafen von Spezia mit seiner Erfindung eine Probefahrt. Er nahm eine gewisse Menge zusammengepreßter Luft mit in sein Boot und ließ sich und zwei seiner Freunde mit demselben gegen 30 Fuß unterhalb des Wasserspiegels herab. Als er nun aber wieder an die Oberfläche steigen wollte, rückte das Boot auch nicht einen Zoll höher. Es war inzwischen fort⸗ getrieben und man kannte die Stelle seines Aufenthaltes nicht; erst achtzehn Stunden später entdeckte man es nach eifrigem Suchen und holte es empor. Die drei Untersee⸗ fahrer lagen bewußtlos und halberstickt im Boote. Als Ursache des Versagens des Bootes erkannte sein Führer, daß die mitgenommene Preßluft nicht ausgereicht habe, um den für die Hebung von zwei Tonnen Ballast nötigen Druck zu erzeugen.

Dr. Grenier und die Vielweiberei. Der muselmanische Deputierte in der französischen Abge⸗ ordnetenkammer, Dr. Grenier, de ssen Bild dieKl. Pr. vor wenig Tagen veröffentlichte, hat alle Aussicht, bei der Pariser jeunesse dorée sehr beliebt zu werden durch die Befürwortung der Vielweiberei. Da er in Paris den Koran predigen will, verlohnt es sich seine Auslassung hierüber wörtlich wiederzugeben. Er sagt: Wir müssen ernstliche Maßregeln zur Entwicklung der Rasse ergreifen, wenn Frankreich nicht eines Tages von Deutschland ver⸗ schlungen werden soll. Aus diesen Gründen verlange ich die Einrichtung der Polygamie, die zugleich ein Mittel zur Verhütung der Prostitution ist. Weshalb sollen reiche junge Leute nicht eine gewisse Auzahl junger Mädchen unterhalten und dadurch dem Elend entziehen? Dem⸗ nach würde also die Einführung des Islams mit einer kleinen Haremswirtschaft beginnen. Der Statistiker Ber⸗ tillon, der eingehend nach Mitteln zur Verhütung der Entvölkerung geforscht hat, hat an eine solche Arznei nicht gedacht. Dr. Grenier setzte auch am letzten Donners⸗ tag während der Kammersitzung seine Gebete und Knie⸗ beugungen fort. Abends betete er auf der Straße vor dem Palais Bourbon und richtete hierauf eine Ansprache an die Zuschauermenge, die ihn umringte. Er ermahnte sie, stets an Gott zu denken. In Deputiertenkreisen wird bereits erwogen, ob man nicht durch Aenderung der Hausordnung den Muselman nötigen könne, sein exzen⸗ trisches Benehmen aufzugeben.

Pariser Hundemoden. In wahrhaft blöd⸗ sinnig verschwenderischer Weise werden die aristokratischen Schooßhunde in Paris verhätschelt. Daß es für sie be⸗ sondere Schneider giebt, welche Hundeanzügenach der neuesten Mode herzustellen haben, ist bekannt; weniger bekannt ist schon, daß diese verwöhnten Tiere manchmal eigene Köche haben, obwohl die Tafel ihrer Herren oder Besitzerinnen doch sicher reich genug besetzt sein wird, um auch für verwöhnte Hundegaumen noch Passendes zu bieten. Der Gipfel der Geschmacklosigkeit und Ver⸗

schwendungssucht scheint aber jetzt erreicht zu sein, da man, wie derKöln. Volksztg. aus Paris geschrieben wird, für diese Vierfüßler auch noch Armbänder einge⸗ führt hat. Meistens zieht man dem Hunde einArm⸗ band an, in der Regel am linken Vorderfuße; manche dieser Köter aber tragen auch 23 solcher Armbänder, welche aus Gold gefertigt und mit Juwelen besetzt sind; auf einer Goldplatte ist überdies der Name des Eigen⸗ tümers in kleinen Diamanten angebracht. Solche Arm⸗ bänder kosten 500 bis 2000 Franken, je nach der Zahl und Art der Edelsteine, mit denen sie geschmückt sind.

Im Wahnsinn. Aus Paris schreibt man: Ein furchtbares Drama hat in dem kleinen pfttoresken Dorfe Merlieux⸗et⸗Fonquerolle bei Laon sich abgespielt. Dort tötete der Kleinbauer Chedeville seine Frau und seine zwei Kinder im Alter von zehn und sechs Jahren, schloß sich darauf in sein Haus ein und zündete es an. Vorher hatte er hinter den Thüren Mehlsäcke aufgestapelt und alle Werkzeuge, die zu Rettungsarbeiten hätten ver⸗ wendet werden können, zerstört, selbst die Bienenkörbe hatte er ins Haus gebracht, so daß diese mit verbrannten. Man glaubt es ist nämlich unmöglich, an den völlig verkohlten Körpern Spuren von Wunden zu erkennen, daß Chedeville seine Frau und seine Kinder erwürgt, dann auf den Boden gebracht und sich neben ihnen auf gehängt, nachdem er Feuer an das Haus gelegt hatte. Die Körper wurden unten gefunden, wo sie gleichzeitig mit der Decke herabgefallen waren. Alle Haustiere(Kühe und ein Pferd) sind mitverbrannt. Chedeville war 39 Jahre alt und hatte den Feldzug in Tonkin mitgemacht; man glaubt, daß er seine That in einem Anfalle von Geistesgestörtheit verübt hat.

Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Versammlung, Donnerstag, 21. Januar 1397, nachm. Uhr.

1. Feier des 100 jährigen Geburtstages des Professors Credner.

2. Vermietung gebäude.

3. Gesuch des A. und C. Rübsamen dahier um Er⸗ laubnis zur Anlage eines Schienengeleises auf der Schützenstraße und Rodheimerstraße nach der Hammstraße.

4. Desgl. des Wilh. Bernhardt zur Errichtung einer Halle an der Frankfurterstraße zum Verkauf von Sämereien und Pflanzen

5. Baugesuch der Firma Brüder Schmidt um Bau⸗ erlaubnis für den Seltersweg.

6. Feststellung der Baufluchtlinie für den Seltersweg längs der Hofraithe des Rob. Haas.

7. Die Baufluchtlinie für die Bergstraße.

8. Verlängerung des Entwässerungskanals von neuen Kaserne zwecks Berieselung des Obstbaumstücks.

9. Den Lindenplatz; hier: den Bürgersteig auf Nordseite.

10. Die Erhöhung städtischer Trottoirs.

11. Ausbau der Ebelstraße.

12. Das Juventar des städtischen Vermessungsbureaus.

13. Die Passage durch den Hof der Stadtknabenschule.

eines Kellers unter dem Realschul

der

der

14. Verlegung des Viehmarktes; hier: Wahl einer besonderen Kommission.

Neueste Telegramme.

Hd. Berlin, 20. Jan. Graf Goluchowsky ist gestern in Dresden eingetroffen. Er wird zwei Tage dort verbleiben. Heute findet ihm zu Ehren ein Hofdiner statt. Am 22. ist der Minister wieder in Wien.

Hd. Berlin, 20. Jan. Der Vorstand des Reichstages hat dem Restaurateur des⸗ selben eine Subvention bewilligt behufs fester Remunerierung der Kellner, sowie guter Ver⸗ köstigung derselben und der übrigen Diener. Ferner hat die Reichstagsverwaltung den be⸗ stehenden Restaurationsvertrag auf Grund beider⸗ seitiger Erklärung sofort gekündigt.

Hd. Triest, 20. Januar. Nach hier aus Bombay eingetroffenen Konsular⸗ depeschen ist die Pest in der Abnahme begriffen.

Hd. Prag, 20. Jan. In der Maschinen⸗ Fabrik in Loeben bei Prag stürzte ein Gerüst ein. Sechs Arbeiter stürzten dabei in die Tiefe, einer blieb tot, zwei andere waren schwer verletzt.

Hd. Paris, 20. Januar. Frau Carnot, die Mutter des ermordeten Präsidenten der Re⸗ publik, ist gestorben.

Hd. Paris, 20. Jan. In hiesigen diplo⸗ matischen Kreisen findet die Nachricht derFrkf. Ztg., derzufolge Baron Mohrenheim durch Nelidow ersetzt werden soll, keinen Glauben.

Hd. Rom, 20. Januar. Die dem Negus Menelik zu bewilligende Kriegs ⸗Ent⸗ schädigung wird aller Wahrscheinlichkeit nach 6 Millionen übersteigen, also das doppelte der Schätzung Rudinis betragen.

Hd. London, 20. Jan. Der Fenier Bell plädierte vor den Geschworenen für seine Unschuld. Infolgedessen werden alle Belastungs⸗ zeugen vorgeladen. Er selbst wird einem neuen Verhör unterzogen. Sein Verteidiger hat das Schwurgericht zu überzeugen gewußt, daß Bell nur wegen der in England verübten Verbrechen verurteilt werden könne. Die Anklage behauptet,

Bell habe bedeutende Mengen Sprengstoff ge⸗ kauft, um damit eine Reihe von Attentaten aus⸗ zuführen.

Hd. Petersburg, 20. Januar. General Alexander Richter, welcher das 16. Armee korps kommandiert, ist in Wittebsk gestorben. Richter ist bekannt aus dem russisch⸗türkischen Kriege, wo er die Sapeur-Brigade befehligte.

Verleger: Paul Bader in Mirburg,. Verantw. N51. teur: Wilhelm Sell, Deuck von E. Ottmann, beide in Gießen

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Bekanntmachung.

Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kennk⸗ nis, daß Wilhelm Schmitz dahier vom Großh. Kreisamt Gießen als Fleischbeschauer und Trichinenschauer verpflichtet worden ist, und in dem biesigen Schlachthause aus-

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