gestern Abend der Nor dpolfahrer Andree mit dem Dampfer Sonsksund die Reise nach dem nördlichen Eismeer angetreten, um nochmals den Versuch zu machen, mit dem Luft⸗ ballon noch in diesem Sommer den Hd.
Nordpol zu erreichen.
Hd. Frankfurt a. M., 19. Mai. Zig.“ Nacht Gerolstein ein nach Elsenborn bestimmter Militärzug mit Soldaten. Wagen sind vollst ändig zertrüm⸗ Zahl der Toten und Verwundeten fehlen noch nähere Angaben. einem weiteren Extrablatt der„Frkf. Zig.“ * bei dem Eisenbahnung lück in der
einem Extrablatt der„Frlf. Trier entgleiste heute
mert. Ueber die
Nähe von Gerolstein 11 Personen ge⸗ tötet und 30 verwundet worden. Der Verkehr ist vollständig gesperrt. Nach einer anderen Meldung soll die Totenzahl 30 betragen.
Paris, 19. Mai. Der in Brüssel weilende Prinz Viktor hat ein Manifest an das franz ösische Volk erlassen. Darin erinnert der Prätendant an die letzten Skandale Hd. und die Fruchtlosigkeit des Parlaments in Be⸗— zug auf die politischen und sozialen Fragen. Er empfiehlt als Heilmittel das Plebiscit und die Wahl eines Napoleon. Aus dem Dokument 700 hervor, daß der Prinz sich keinen Illusionen über seine Aussichten auf 1 hingiebt, wenn man die Republik stürzen wollte.
Hd. Paris,
Nach aus
bei Athen,
Sechs
Nach
19. Mai. Kreisen verlautet, daß Deutschland die An- sprüche der Türkei gebilligt habe. „Eclair“ konstatiert, die Großmächte wirklich einig sind. lich wird der Sultan, keit der Mächte spekuliert hatte, seine Ansprü auf Thessalien fallen lassen. 19. Mai. herrscht fieberhafte Aufregung. fahren in rasender Eile durch die Straßen. Die Menge belagert das Telegraphenbureau. sämtlichen vorhandenen Truppen sind unter dem Befehl des Obersten Vassos nach dem Kriegs- schauplatze abgerückt.
Hd. Ron stantin opel, 19. Mai. liche„Journal“ bestätigt,
8
In diplomatischen
Der daß, jetzt zum ersten Male
Domokos nach äußerst heftigem Wider staud besetzt habe. Der Sultan ließ an sämtliche Truppen⸗Kommandauten Besehl zur Einstel⸗ lung der Feindseligkeiten ergehen.
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Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redal⸗ teur: Milhelm Sell in Gießen; Druck der E. Ottmannschen Buchdruckerei, Gießen, Schloßgasse 13.
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Bekanntmachung.
Betresseud: Die land⸗ und forstwirt⸗ schaftliche Berufsgenossenschast für das Großherzogtum Hessen.
Die von Großh. Kreisamt Gießen in Nr. 105 des Gießener Anzeigers erlassene Bekannt- machung in obigem Betreff bringen wir nach- stehend zur Kenntnis der Grunbbesitzer hiesiger Gemarkung.
Gießen, den 18. Mai 1897. a
Großherzogl. Bülrgermeisterei Gießen. Gnauth.
Bekanntmachung.
Die Grundbesitzer, welche ihren Grunbbesitz entweder ganz oder teilweise nicht selbst bewirt— schaften, werden hierdurch aufgefordert, bei der Biülrgermeisterei dersenigen Gemeinde, in deren Gemarkung die Grundstilcke liegen, bis zum 1. Juni l. Js. schristlich oder mündlich zu Protokoll den Autrag zu stellen, daß der auf die Steuerkapftalien ihrer Grundstücke oder einzelner derselben entfallende Beitrag zur Be— rufsgenossenschaft von einem Anderen, als Be— triebsunternehmer zur Zahlung Verpflichteten, erhoben werden. Die Anträge milssen auch die nötigen Angaben Über die Pachterträgnisse der einzelnen Lose enthalten.
Sodann wird zur öffentlichen Kenntnis ge— bracht, daß nach 6 10 der Verordnung vom 11. Juli 1888 von nachverzeichneten Objekten ein Beitrag zur Berufsgenossenschaft nicht er— hoben wird:
1 von Grundstilcken, welche zu einem land- oder forstwirtschaftlichen Betriebe lber— haupt nicht gehören;
2. von allen Gebäuden nebst zugehörigen Hofräumen, Haus- und Zlergärten;
3. von Grundstilcken von Betrieben, deren Sitz außerbalb des Landes gelegen ist;
4. von steuerpflichtigen Grundstilcken, deren land- und forstwirtschaftliche Benutzung dauernd eingestellt ist, sei es, daß jede Nutzung aufgehört hat, sei es, daß an Stelle der land- oder forstwirtschaftlichen eine gewerbliche Benutzung getreten ist (J. B. Verwandlung eines Ackers in einen Steinbruch).
Diejenigen Grunbbesitzer, welche derartige Befrefungsgrilnde, die sich der amtlichen Keuut— nis entziehen, geltend machen können, werden aufgefordert, die Befreiung bei der Blülrger— meisterei derlenigen Gemarkung, in welcher das Grundstilck gelegen ist, bis zum 1. Juni I. Js, zu beantragen.
Gießen, den 4. Mal 1897,
Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern.
Ti vor J 0 Pflichtfeuerwehr. Die Mitglieder der Wehr werden hierdurch gemäß 6 16 der Ortsfeuerlöschordnung geladen, sich Donnerstag, 20. Mai er., abends 3 Uhr, pünktlich auf Oswalds Garten einzufinden, zwecks Ausscheidung des Jahr- angs 1869 und Einstellung des Jahrgangs 971. Die zur Entlassung Kommenden haben Armbinde und Abdruck der Feuerlösch-Ordnung abzuliefern. Gießen, den 14. Mai 1897. Der Städtise
Städtischer
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1 Installateur, l Spengler,
1 Krankenwärter, 1 Metzger,
1 Maschinenschlosser bezw. Heizer,
1 Bauschlosser, 1 Bauschreiner,
3 Tagelöhner, 1 Aufseher, 2 Gärtner,
2 Lauffrauen, 2 Exdarbeiter, 3 Gartenarbeiter, 2 Fabrikarbeiter, 1 Fuhrmann, 2 Hausburschen, 9 Dienstmädchen, 1 lanbwirtschaftlicher Arbeiter, 1 Kindermädchen, 1 Bilglerin, 1 Commis m. g. Zeugnissen. Nachfrage der Arbeitgeber. 1 Bäcker, 4 Drechsler, 3 Spengler, 1 Tapeziergehillfe, 2 Krankenwärter filr eine hiesige Anstalt, 2 Glaser(Rahmenmacher), 1 Geschirrschmied, 1 Schmied, 1 Schneider 1 Schuhmacher, 1 Bau- und Möbelschreiner, 1tilcht Schweizer, 1 Taglöhner, 2 Hausburschen, 2 Lauffrauen, 10 Dienstmädchen, 1 Köchin, 1 älteres Kindermädchen oder Kinderfrau, 2 Kindermädchen.
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