schlüssig. Witzköpfe schlugen die Namen„Walrossia“, „Amerikanisch⸗Sibirien“,„Nullpunktinseln“,„Polaria“ ꝛc. vor, aber Senat Sumner erinnerte daran, daß die Ein⸗ geborenen dem Entdecker des Landes, Kapitän Cook, als Namen„Alaska“, d. h. das„große Land“, bezeichnet hatten und dabei blieb es. Seither ziehen die Ameri⸗ kaner allein aus der Verpachtung der winzigen Seehund⸗ inselchen jährlich 300 000 Dollars, eine einzige Goldmine, die Treadwell, hat bisher das Doppelte der Kaufsumme, also 14 Millionen Dollars eingetragen und die neuen Goldfelder im Oberlauf des Mukonflusses werden nach offiztellen Berichten der Kommissäre jährlich zwischen 15 und 20 Millionen Dollars ergeben.
— Die teuere Gattin. Im„Neumarkter An⸗ zeiger“ findet sich folgende hübsche Bekanntmachung: „Hierdurch gebe ich bekannt, daß ich für überflüssig ge⸗ machte Schulden meines Weibes Katharina unter keinen Umständen mehr aufkomme. Fünf Maß Bier in ein paar Stunden und pro Tag ein Lot Schnupf⸗ tabak, das brauchts nicht für ein Häuselweib. Nieder⸗ kirchen, Anfang September 1897. J. Hofstetter.“
— Aussatz in Spanien. In den verschiedenen Ortschaften der Umgebung von Valencia ist, wie eine dortige Zeitung meldet, der Aussatz ausgebrochen. Das Blatt nennt über 20 Ortschaften, in denen ganze Fami⸗ lien von dieser Krankheit befallen sein sollen und pro⸗ testiert heftig dagegen, daß die Regierung alle Maßregeln vernachlässige, um dem Uebel zu steuern, in welchem es eine Gefahr für ganz Europa sieht.
Humoristisches.
— Schade. Eine drollige Anekdote wird von dem ehemaligen preußischen Kriegsminister v. Bonin erzählt. Als sich Aristarchi Bey, der verstorbene frühere türkische Botschafter, um die Hand einer Tochter des Kriegs⸗ ministers v. Bonin bewarb, sagte dieser, welcher mit Töchtern gesegnet war:„Wie viel wollen Sie haben?“ —„Excellenz, ich bin ein Christ!“—„Schade!“ sagte der alte Haudegen.
* D— Neucste Telegramme.
Hd. Berlin, 17. Sept. Dem„Vorwärts“ zufolge haben gestern sämtliche Former der Firma Rößmann und Kühnemann die Arbeit eingestellt, und zwar deshalb, weil von ihnen die Anfertigung von Arbeit aus der Borsigschen Fabrik, in welcher gegenwärtig die Former streiken, verlangt wurde.
Hd. Stettin, 17. September. Der Streik der Seeleute ist durch entgegenkommende Haltung beider Parteien beendet.
Hd. München, 17. Sept. Heute früh 6 Uhr 40 Minuten explodierte in der Papier⸗ fabrik Pasing der Dampfkessel, wodurch große Verheerungen angerichtet wurden. Die sofort am Platze erschienenen Rettungsmannschaften zogen bis jetzt drei Tote und drei Schwer—
verletzte unter den Trümmern hervor, weitere Details fehlen noch.
Hd. Aachen, 17. Sept. Gegegenüber dem Wiener Dementi versichert das„Aachener Pol. Tagebl.“ die Richtigkeit seiner Angaben. Die⸗ selben seien von Mitgliedern der Familie Huß⸗ mann bestätigt worden mit dem Hinzufügen, daß die Kronprinzessin Witwe Stefanie in Essen ge⸗ wesen sei, um das Unternehmen ihres Ver⸗ wandten zu vereiteln.
Hd. Olmütz, 17. Sept. In Kotzendorf wurde beim Auspumpen eines Brunnens die Leiche eines ermordeten Dienstmäd⸗ chens gefunden, mit welchem der Sohn des ehe— maligen Bürgermeisters Neubauer ein Liebes⸗ verhältnis unterhalten hatte. Vater und Sohn sind als des Mordes verdächtig verhaftet worden.
Hd. Wien, 17. Sept. Die Nachricht von der kürzlich in London erfolgten geheimen Vermäh⸗ lung des Erzherzogs Franz Ferdinand wird offiziös als unsinnige Erfindung be— zeichnet.(Siehe Telegramm unter Aachen.)
Hd. Newyork, 17. Sept. Zu dem Gerücht über die angebliche Ermordung des Präsidenten
von Mexiko wird noch von anderer Seite ge⸗ meldet: Als der Präsident zum Andenken an die
Vereinigten Staaten Denkmünzen austeilte wurde gegen denselben ein Mordanschlag verübl. Eine Bestätigung des Gerüchts liegt nicht vor. Kirchliche Anzeigen.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag, den 19. September, 14. nach Trinitatis.
Gottesdienst. In der Johanneskirche.
Vormittags 7 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. ter Frühgottesdienst mit Christenlehre für die Neukonffr⸗ mierten aus der Johannesgemeinde.
Vormittags 9½ Uhr: Pfarrer Dingeldey.
—
Pfarrer Dingeldey. Vorbereitung für die Helfer⸗ innen Samstag nachmittags 2½ Uhr. In der Friedhofskapelle.
heim.
Im Kon sirmandensaal, Neustadt 61: Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
der Markusgemeinde.
Pfarrer Dr. Grein.
teur: Wilhelm Sell in Gießen; Druck der E. Ottmanyschen Buchdruckerei, Gießen, Schloßgasse 13.
Verdingung.
Die zur weiteren Chaussierung der Feldwege im konsolidierten Teile des Neu⸗ städterfeldes erforderlichen Erd⸗ und Planier⸗ arbeiten, Chaussierarbeiten u. Cement⸗ rohrlieferungen sollen
Gießen. den 20. September d. Is., wie folgt versteigert: Straße: mittags 8 Uhr oberhalb des Feldschlößchens beginnend, Straße: Gießen—Klein⸗Linden Dutenhosen: Nachmittags 2 Uhr bei der Irrenklinik beginnend, Straße: Klein⸗Linden Gr.⸗Linden: Nachmittags 4 Uhr von Klein-Linden ab.
Dbbttversteigerungen.
Der Ertrag der Obstbäume an nachflehenden Straßen wird am Montag, Giezen Rodheim: Vor⸗
Di erevl
Montag, den 27. September d. J., vormittags 11 Uhr,
öffentlich verdungen werden. a
Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns, Zimmer Nr. 7, zur Einsicht offen. Angebote auf vorgeschriebenem Formular sind bis zum genannten Termin einzureichen.— Zuschlags⸗ frist 14 Tage.
Gießen, den 15. September 1897.
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