Ausgabe 
17.2.1897
 
Einzelbild herunterladen

rige Herr H.. bewohnt mit seiner 80 jährigen Mutter eine geräumige Wohnung im vierten Stockwerke des Hauses Nr. 57, Rue de Douai. An der Korridorthür trügt ein Schild die Aufschrift:Bitte stark zu schellen! Mutter und Sohn sind nämlich etwas schwerhörig. Andererseits haben beide die Gewohnheit, bis tief in die Nacht hinein zu arbeiten und erst gegen Mittag aufzu⸗ stehen. Freitag Vormittag um 9 Uhr kamen zwei Ar⸗ beiter zu dem Hausmeister und fragten nach Herrn Her⸗ rand. Diese beiden Individuen kannteu augenscheinlich das Gebrechen des Herrn H. und seiner Mutter; sie sprengten daher ruhig die Thüre auf und drangen in die Wohnung ein. Sie erbrachen die Schränke, packten das Silberzeug zusammen und bemächtigten sich einer größeren Geldsumme. Während dessen schliefen Herr H. und seine Mutter den Schlaf der Gerechten in ihren Zimmern. Die Diebe setzten sich darauf zu Tische, leerten eine Flasche Madeira, verzehrten ein Stück Schweinebraten, das vom Diner des vorigen Tages übrig geblieben war und thaten sich an verschiedenen Likören gütlich. Nach⸗ dem sie sich auf diese Weise gestärkt hatten, entfernten sie sich, ohne den geringsten Argwohn erweckt zu haben. Die Diebe waren sogar so zuvorkommend gewesen, die Zeitungen und Briefe, die der Hausmeister während ihrer Anwesenheit unter die Schwelle der H'schen Wohnung ge⸗ schoben hatte, auf einen Tisch niederzulegen.

Intimes von Alfred Nobel. Bertha v. Suttner, die begeisterte Friedensfreundin, setzt ihrem mit⸗ strebenden Genossen Alfred Nobel, dem jüngst verstorbenen Erfinder des Dynamits, ein überaus ehrendes Denkmal in den Erinnerungen an ihn, die sie in derN. F. Pr. veröffentlicht. Wir lesen da:In den letzten Jahren hat Alfred Nobel regelmäßig der Oesterreichischen Friedens⸗ gesellschaft Spenden zugewendet, und wenn das veröffent⸗ licht wurde, so ermangelten die Spötter nie, hervorzu⸗ heben, welcher Widerspruch es sei, daß der Erfinder des Dynamits und des rauchschwachen Pulvers für den Frieden schwärme. Nein, erschwärmte nicht, er han⸗ delte zielbewußt dafür. Die Summen, die ihm der Rüstungswettkampf der Staaten eingetragen, die hat er dazu bestimmt, die Wissenschaft zu fördern. Und die Wissenschaft ist es ja wie Pasteur in seiner Jubi⸗ läumsrede an der Sorbonne gesagt die schließlich den

unternehmen wollte, mit 80 000 Franks subventionierte, schrieb er mir darüber:Sehen Sie, damit will ich auch der Sache des Friedens dienen, denn jede neue Ent⸗ deckung läßt in den Gehirnen der Menschheit Spuren, die es ermöglichen, daß desto mehr Gehirne der nächsten Generation entstehen, die im Stande find, neue Kultur⸗ gedanken aufzufassen. An der Vervollkommnung der Geschütze und der Geschosse arbeitete Nobel auch rastlos weiter. Die steigende Fürchterlichkeit der Kriegsmittel mußte seiner Ansicht nach die Absurdidät und die Un⸗ möglichkeit künftiger Kriege immer auffallender machen und so deren Abschaffung herbeiführen. Mit Alfred Nobel über Welt und Menschen, über Kunst und Leben, über die Probleme der Zeit und der Ewigkeit zu sprechen, war ein geistiger Hochgenuß. Seine Konversation war funkelnd und tief und geradezu phänomenal war die Vollkommenheit, mit welcher diese Schwede die deutsche, die französische und die englische Sprache zu reden und zu schreiben wußte jedes dieser in allen seinen Fein⸗ heiten beherrschten Idiome hätte man für seine Mutter⸗ sprache halten müssen. Selber sehr frugal, liebte es Nobel, seinen Gästen die allerköstlichsten und exottschsten Leckerbissen vorzusetzen: Früchte zum Beispiel direkt aus Afrika von denen man früher nie den Namen gehört, und dazu die seltesten Jahrgänge von Chäteau Yquem und Johannisberger er selber trank ein wenig gerötetes Wasser. Wäre dieser geniale Mann nicht ein großer Erfinder geworden, sicherlich, er hätte als Schrift⸗ steller eine hohe Stufe erreicht; er hätte jenesliterarische Erzeugnis idealistischer Richtung selber verfaßt, zu welchem er durch seine Stiftung die Dichter der Zukunft anregen will. Ich habe von ihm Gedichtsmanufkripte, (so viel ich weiß, hat er nie etwas davon veröffentlicht) gelesen, in englischer Sprache, die an Schwung und Tiefe an seinen Lieblingspoeten Byron stellenweise heranreichten. Vor einigen Monaten, er war eben längere Zeit leidend gewesen, schrieb er mir, daß er, da ihn die Krankheit an seiner Berufsarbeit hinderte, seine unfreiwillige Muße benützt habe, um ein Drama:Beatrice Cenci, zu

vollenden. Ich bat ihn, mir das Stück zu lesen zu geben, doch er antwortete, daß es schwedisch geschrieben und noch unübersetzt sei. Juristen, welche das

Testament des Herrn Alfred Nobel zu prüfen Gelegenheit

bei der Verteilung der fünf Jahrespreise à 200 000 Kronen(ungefähr 225 000 Reichsmark) ergeben könnten, sodaß vielleicht die verschiedenen hohen Institutionen) die schwedische Akademie der Wissenschaften, das Stockholmer Carolinische Institut und das norwegische Storthing), welche mit der Verteilung der Preise beauftragt wurden, Bedenken tragen würden, diesen Auftrag zu übernehmen. Auch hat Nobel keine letztwillige Verfügung bezüglich der Verwaltung des von ihm hinterlassenen großen Ver⸗ mögens getroffen. Man glaubt nun, der Staat werde sich bereit erklären, die Verwaltung zu übernehmen.

Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordnete n

Versammlung, Donnerstag, 183. Februar 1897, nachm. Uhr pünktlich.

1. Ausbau der Moltkestraße von der Grünbergerstraße bis zur Wieseck.

2. Schaffung eines Lagerplatzkredits.

3. Chaussierung der Feldwege im Neustädterfeld.

4. Bauliche Erweiterung der Realschule.

Neuefte Telegramme.

Hd. Berlin, 16. Februar. Der Senioren⸗Konvent des Reichstags be⸗ schloß gestern bezüglich der vorliegenden Initiativanträge, die seit November 1896 eingebracht worden sind, diese zu⸗ nächst zu erledigen. Zuerst soll von den⸗ selben am Schwerinstag dieser Woche der Margarine⸗Antrag zur Beratung gestellt werden.

Hd. Berlin, 16. Februar. goldenen Hochzeitsfeier Morgenblätter dem Fürstenpaare warme Glückwunsch-⸗Artikel.

Hd. Berlin, 16. Februar. Aus Leipzig meldet derVorwärts, daß auf dem Terrain der sächsisch⸗ thüringischen Gewerbe ⸗Aus⸗

Zur heutig en widmen die Hohenlohe

390 Zimmerleute die Arbeit eingestellt haben. Drei Meister haben die Forderungen be⸗ willigt.

Hd. Hamburg, 16. Februar. Die Stadt⸗ verordneten⸗Versammlung von Altona lehnte einstimmig die Niederlegung des Mandats des Margarine⸗Fabrikanten Mohr ab, da die Ver⸗ gehen desselben vor 25 Jahren geschehen und nichtiger Natur gewesen seien. Ad. Wien, 16. Februar. Die Zahl der österreichisch-ungarischen Kriegsschiffe vor Kreta soll beträchtlich vermehrt werden. Außer den bereits dort liegenden zwei Torpedoschiffen er⸗ hielten weitere Schiffe Befehl abzugehen, das Geschwader Oesterreichs wird 1200 Mann Be⸗ satzung aufweisen.

Hd. Rom, 16. Februar. Aus vielen Uni⸗ versitäts⸗Städten wird telegraphiert, daß die Studenten philhellenische Meetings abhalten.

Hd. Athen, 16. Febr. Hier gestern Abend

aus Kanea eingetroffene Meldungen bestätigen die erfolgte Okkupation von Kanea, Retimo und Herakleion durch Mannschaften der inter⸗ nationalen Flotte. Die Aufregung über das Landen der Truppen soll sowohl bei den Türken wie bei den Griechen eine ungeheure sein. Es steht zu befürchten, daß die Insurgenten sich gegen die Mannschaften auflehnen werden. Gießen, den 16. Februar. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. 1,. Hühner⸗ eier per Stück 78, Enteneier, Gänseeier, Käse 58, Käsematte 3, Erbsen per Liter 24, Linsen 28 Pfg., Tauben per Paar 0,80 1,00, Hühner p. St. 1,00 1,20, Hahnen 1,30 1,50, Enten 1,60 1,80, Gänse per Pfund 4854, Ochsenfleisch 66 74, Kuh⸗ und Rindleisch 60 bis 66, Schweinefl. 56 66, Schweinefl., gesalz. 70 72, Kalbfleisch 50 54, Hammelfleisch 50 65, Kartoffeln pro 100 Kilo 5,00, Zwiebeln per Zentner 4,00 Mark, Milch per Liter 16 Pfg.

Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗

Krieg bestiegen wird. Als Nobel vor einiger Zeit den Luftschiffer Andrée, der die Nordpolfahrt per Ballon

hatten, sind übrigens der Meinung, es weise verschiedene Formfehler auf, aus denen sich gewisse Schwierigkeiten

stellung gestern bei den Meistern insgesamt

teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen.

DDr

Holzversteigerungen.

Steinbach(Gemeindewald). Distrikt Heegheck: 240 1m Buchenscheitholz, 64 rmKnüppel, 58 m Stöcke, 2600 Wellen, 94 rm Nadelknüppel, 64 rm-Stockholz, 2400 Wellen. Don⸗ nerstag, den 18. Februar. Zusammenkunft morgens 10 Uhr in der Heegheck, zunächst der Kreisstraße Steinbach⸗Annerod.

Oberndorf(Gemeindewald). Donnerstag, den 18. d. Mts., von nachmittags 2 Uhr ab. a) Distrikt Dachsbau: 1 Buchenstamm 1. Cl., 6 Buchenstämme 3. Cl., 150 rm Buchenscheitbolz beste Qualität, 1 rm Eichennutzholz, 4 rm Eichennutzholz, rund, 2 m lang, 9 im Eichenscheit und Knüppel. b) Distrikt Hüttenwiese. 24 rm Eichennutzholz, 2 m lang, 80 im Eichenscheit und Knüppelbolz, 1660 Eichenwellen. Die Versteigerung beginnt im Distrikt Hüttenwiese.

Braunfels. Donnerstag, den 18. Februar, vormittags 10 Uhr, in den Distr. Schlag am Feld, Wasserstülck und Hirschsprungsgraben: 16,5 rm Buchenscheitholz, 347,5 rm Prügelholz, 13 rm Birkenprügelholz, 9 rm Eichenprügelholz, 10007 Buchenwellen, 30 Birken⸗ wellen, 1939 Eichenwellen. Sammelplatz: Leunerweg vor der Wintersburg am Braun- felser Feld.

Ehringshausen(Gemeindewald Breitenbach). Donnerstag, den 18. d. Mts. 11,21 fm Eichenstammholz, 25,43 fm Kiefernstammholz, 5,29 fm Stangen, 27,4 rm Kiefern- nutzholz 2. Cl., 19,1 rm Eichenscheit und Knüppelholz, 23,3 m Kiefernscheit und Knüppelholz, 144 rm Kiefernwellen. Zusammenkunft morgens Ubr beim Vorsteher.

Ehriugshausen(Gemeindewald Werdorf). Freitag, den 19. d. M. Distrikte Fichten, Streitenberg und Preußkopf: 523 Kiefernstämme 117,72 fm, 71 Kieferustangen 5,66 fm, 62 Eichenstämme= 38,26 fm. Zusammenkunft morgens 10 Uhr beim Vorsteher.

Oppeurod(Gemeindewald). Freitag, den 19. Februar, von vormittags Uhr. 20 Eichenstämme von 1425 om Durchm. und 613 m Länge= 5,68 fm, 91 Kiefern⸗ und Fichtenstämme von 1337 em Durchm. und 810 m Länge= 59,82 fm, 147 Fichtenderb⸗ und ⸗Reisstangen- 6,88 fm. Es ist Schnittholz unter den Kiefern- und Fichtenstämmen. Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße Oppenrod Albach, bei der Seifwiese.

Oberförsterei Weilburg. Freitag, den 10. d. M., vormittags von 10 Uhr ab, kommen in der Leinweberschen Wirtschaft zu Hirschhausen aus den Distrikten 33 Einhausfeld, 34 und 35 Einhäuserköppel, Schutzbezirk Tiergarten zum Ausgebot: Eichen: 11 rm Scheit und Knüppel, 850 Hot. Reiserwellen; Buchen: 360 rm Scheit und Knüppel, 102,50 Hdt. Reiser⸗ wellen; Weichholz: 9 rm Knilppel; Nadelholz: 50 rm Scheit und Knüppel und 26 r Reiserknüppel.

Großen⸗Linden(Gemeindewald). Donnerstag, den 18. d. M. 17 Eichenstäm me von 2650 em Durchm, 29 m Länge 9,23 fm, 44 rm Buchenscheit, 38 rm-Knüppel, 49 rm Stöcke, 1000 Wellen ⸗Reisig, 50 rm Eichenscheit, 60 rm-Knüppel, 66 rm Stöcke, 1020 Wellen ⸗Reisig. Zusammenkunft vormittags Uhr auf der Kreisstraße GießenLeih gestern, Hohe Rehschneise.

Muschenheim(Markt- und Gemeindewald). Freitag, den 19. Februar, von vormittags 10 Uhr ab. 20 Stämme Eichenschnittholz, von 4461 em mittl. Lurcchm., 419 m Länge, 34,46 fm haltend. 28 Stämme Eichenschwellenholz, von 3050 em Durchm., 2,7 bis 10,8 m Länge, 17,67 km haltend. 23 Stämme Eichenbauholz, zusammen== 11,26 fm, 18 Kiefernstämme= 8,02 fm, 3 Kirschenstämme= 1,08 fm, 36 Fichtenstämme und Stangen 2 5,25 fm, 4 rm Eichenscheiter, 16,4 rm Eichenknüppel, 56 xm Eichen- und Nadelreisig, 35,4 rm Eichenstockholz.

Ehringshausen(Forst Heisterberg) Forstorte: Bissenbergerhau, Kernberg, Stück am Sumpf 270 rm Buchen ⸗Stammknüppel, 7300 Stück meist Buchen Wellen. Versammlung Freitag, den 19. ds. Mts., balb 10 Uhr an der langen Schneise.

Aumenau(Gemeindewald.) Donnerstag, den 18. Februar 1897, vormittags 10 Uhr, Distr.Paul,(20 Minuten von Bahnhof Aumenau) 86 Eichenstämme von 46,28 fm (darunter 21 Schneidstämme) 33 Weichholzstämme von 4,34 fm, 28 rm Eichen-Klafterbolz, 343 rm Buchenklafterholz, 6000 Stück Buchenwellen, 550 Stück Eichenwellen 860 Stück Aus- bufchwellen, 92 1m Stockholz.

Oberförsterei Alsfeld. Montag, den 22. Februar, vormittags 9 Ubr, im Saale des Gasthauses zum Hirsch in Schwarz aus der Forstwartei Schwarz, Distrikt Auerberg, Tümmel, Zinkelbach, Tiergarten, Rodäcker, Kalkberg, Wolfsnacken, Webersberg und Baswald: Scheiter rm: 213 Buche 1. Cl., 6 Birke, 2 Ulme, 12 Nadelholz, 2 Eiche 2. Cl., Knüppel rm: 595 Buche(Stammknülppel), 44 Birke, 1 Eiche, 314 Kiefern 1. Cl., 131 Kiefern 2. Kl., 9 Aspe. Reiser rm: 2295 Buche(meist Stammreiser), 71 Birke, 117 Kießern Reisknppel, 141 Fichten ⸗Schichtreiser, 529 Kiefernreiser. Stöcke: rm 71 Buche, 92 Nadelholz. Näbere Nuskunft erteilt der Großh. Forstwart Mandel zu Schwarz. Das Holz mit blau unterstrichenen Nummern wird nicht versteigert.

Krofdorf. Dienstag, den 23. Februar, von vormittags 9 Uubr ab, in der Wirtschaft der Ww. Schneider zu Dorlar. A. Rechts der Labn: Eichenstämme 3. und 4. Cl. 3 fm, 6 rm Eichennutzholz, 14 rm Eichen-, 74 rm Buchenscheit und Knilppel, 9586 rm Reiser, 26 rm Stöcke. B. Links der Lahn: 2 fm Eichenstämme 3. und 4. Cl., 12 fm Nadel- holzstämme 3. und 4. Cl., 28 km Nadelholzstaugen 1.4. Cl., 1 rm Eichennutzholz, 2 rm Eichen-, 82 m Nadelbolzscheit und Knüppel, 449 rm Reiser, 13 rĩm Stöcke..

Oberförsterei Krofdorf. I. Donnerstag, den 25. Februar, vormitttags 9 Uhr(vor Beginn des Nutzholz⸗Verkaufs) im Freundschen Gasthause zu Krofdorf. Schutzbezirk Krofdorf Distrikt 1(Wettenberg): Nadelholz 7 im Scheite und Kuppel, 185 rm Reiser. Distrikt 3e(Homberg): Nadelholz 5 rm Scheit; Distrikt 9a(Kableberg): Bache S 60 rm Reiser; Distrikt 13a(Kreuzschläge): Buche- 2 rm Scheite, 2 rm Reiser; Distr. 21 a und 22d (kübbett): Eiche= 250 rm Reiser, Buche 1 tm Knüppel, 130 rm Reiser, Fichte 05 rm Knüppel, 23 rm Reiser; Distrikt 265(Dreispitz): Eiche= 5 xm Knilppel, 163 rm Reiser, Buche= 3 rm Scheite und Knüppel, Nadelholz S 5 rm Knüppel, 62 rm Reiser; O berförster⸗ garten in Krofdorf: Obstbaum= 2 rm Scheite, 5 rm Reiser. Freitag den 26. Fe⸗ bruar, vormittags Uhr(vor Beginn des Nutzholz⸗ Verkaufs) im Rainifchen Kaiser zu Wetzlar. Schutzbezirk Stoppelberg: Distrikte 85 I, 87 XI, 90 XII und Totalität: Eil he 57 rm Scheite und Knüppel, 940 rm Reiser 2. und 3. Cl., Weichbolz= 6 rm. Knüppel 282 1m Reiser 2. und 3. Cl., Nadelholz 0 rm Knilppel, 260 rm Reiser. 9575

Kleeberg(Gemeindewald.) enstag, den 23. Februar und 5 25. Februar d. J., des vormittags 10 Ubr, Distrikt a Mie n Schüten⸗ unner, Altenwald 3 und Gaulskopf 25 195 Stück Eichenststmme, 145 fra, 25 rn Eichen Schichtnutzholz, 1560 Stück Nadelholzstämme, 81 fm 890 Stück Nudelholz stangen 1(Cl., 885 Stück Nadelholzstangen 2. Cl., 650 Stück Nadelholzstangen 3. Cl., 480 St ück Nadelhol zstangen 4 Cl., 90 rm Eichenscheit und Knüppel, 165 rm Buchenscheit und Knüppel, 2500 Stück Eichen Wellen, 5900 Stück Buchenwellen. Der Anfang ist jedesmal im Mohrsw ald.

Trais⸗Münzenberg. Donnerstag, den 25. Februar d. J., vou vorn iittags 10 Uhr anfangend, 15,44 fm Eichenschnittholz, 26,31 km Eichenschwellenbelz, 27,54 km C ichen⸗ bauholz, 2,82 km Fichtenbauholz, 2,82 km Hainbuchenstämme, 42 rm N adelnutzreifig, 52 rm Bucheuscheiter, 36 rm Buchen- und Eichenknüppel, 80 rm Buchen-, Ei schennadelreistg 46 rm A Eichenstockholz. Anfang morgens 10 Uhr an der Kreisstra ße Taris-Münzenb erg

Suche auf sofort einen tüchtigen 8 in die Lehre, vder einen. feilen, welcher erst aus der Lehre gekommen. f

2 Ludwig Geißler, 25⁴¹ Schreinermeister, Daubringen.

in und außer Abonnement. 5

Restauran. Auühteißen,

3 Brau d gasse

N 5 8

Guter, billigese Mittagstisch l

Holzversteigerung im Gießener Stadtwald.

Moutag, den 22. Februar 1397, vor⸗ mittags 9 Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald in den Distrikten Katharinenhütte, Waldshut und Oberhag ver steigert werden: 5

156 Kiefern⸗ und Fichtenstämme mit 105,74 fm(darunter schönes Schnittholz), 5

1251 Kiefern- und Fichtenstangen mit 69,60 fm(darunter für Weiß⸗ binder geeignet),

116 ͤ xm Nadelscheitholz,

151 rm Nadelknüppelholz,

102 rm Nadelstockholz,

5640 Wellen Nadelreisig. Die Zusammenkunft ist auf der Licherstraße an der 1. Schneise. Gießen, den 15. Februar 1897 Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.

Bekanntmachung.

Der Entwurf des Voranschlags der Stadt Gießen für 1897/98 nebst demjenigen des Stadterweiterungsfonds, sowie die Voran⸗ schläge der Armenkasse und des Gas⸗Wasser⸗ werks für dieselbe Zeit liegen in Gemäßhbeit des Art. 83 der Städteordnung während acht Tagen auf dem Blülreau der Bürgermeisterei Zimmer Nr. 15 zur Einsicht der Beteiligten offen.

Gießen, den 15. Februar 1897.

Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnautb.

Bordsteinlieferung.

Die Lieferung von Band- und Bordsteinen aus Basaltlava(Lungstein) für das Rechnungs- jahr 1897/98, umfafsend

Los 1: 1688 lfde Mtr. Bordsteine, 5 Los 2: 720 Bandsteine

soll Montag, den 22. d. Mts., vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Die Lieferungs- bedingungen liegen bei uns während der Dienststunden zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck sind bis zum genannten Termin einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 6. Februar 1897. Das Stadtbauamt. Schmandt.

Verdingung.

Die zum Ausbau des westlichen Endes der Dammstraße erforderlichen Maurer-, Pflaster⸗ und Chaussterarbeiten, sowie die Steinzeug lieferung sollen

Dienstag, den 23. d. Mts.,

vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Plan, Arbeits- beschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden zur Einsicht bei uns offen. Augebote auf Vordruck sind bis zum genannten Termin bei uns einzureichen. Zuschlags- frist 14 Tage

Gießen, den 6. Februar 1897.

Das Stadtbauamt. Schmandt.

Platthafer

(bekannt unter dem Namen H. O0.) ver 1 Pfd.⸗Packet 48 Pfg.,

Hafergrütze empfiehlt 264 Carl Retter, Lindenplatz.

W erners W arenhaus GO 1

Elehgärten 10. Tager in Möbeln, Spiegeln, Betten, sowie aller sonstigen

Gegenstände. Kommisstons⸗ und Agentur ⸗Geschäft. Ankauf von Waren jeder Art.

Arbeiter-Vildungsverein.

OSeffentlicher Vortrag

am Freitag, den 19. Februar, abends ½9 Uhr, im Lokale des Herrn Orbig, Rittergasse über oo Patriotismus und Sozialismus. 0 Referent: Dr. David, Mainz.

Entree 20 Pfg. Es ladet freundlichst ein

262

Entree 20 Pfg. Der Vorstand.

Stehblerhalle No. 2

Zum feuchten Eck

5 Lindenplatz 5

empfiehlt vorzügliches Exportbier aus der 45 Oranienbrauerei Dillenburg.

Hell,/ Ltr. 5 Pfg.

Dunkel, ½% Ltr. 10 Pfg.

Belegte Brödchen 10 Pfg.

Zu zahlreichem Besuchs ladet ein W. Teitge.

Wienerts Filiale

(A. Rudner)

1 Kirchenplatz 11 Schweineschmalz, westphälisches, rein aus gelassen, à Pfd 45(bei 10 Pfd. 43), Feinster Westphäl. Schinken à Pfd. 75, Aechte Frankf. Würstchen p. Paar 26 W, Feinste Margarine à Pfd. 65 W, 181 Fst. Süßrahm⸗Tafelbutter, a Pfd Mk 1.20, Fste. eingem. Salzschuittbobnen à Pfd. 11, est. Düsseldorser Tafelsenf à Pfd. 30 K.

Nestamrant uZů̃ Cf

Granien- Hrn 3 6 Ludioigstruasse 6.

RestaurationWestendhalle empfiehlt ein vorzügliches Frühstück von 30 Pfg. an, Mittagstisch von 70 Pfg. an, ferner Abendessen à la carte in verschiedenen Preisen, sowie ein vorzügliches Glas Bier aus der Brauerei Hildebrand⸗

Pfungstadt, per Glas 10 Pfg. 172

susmobllen-Vermitthang,

Vermittlungen jeder Art von Käufen und Verkäufen als Wirtschaften, Wohn⸗

häusern, kleinen und größeren landwirt⸗

schaftlichen Gütern, Bauplätzen ꝛc. ꝛc. werden bestens, pünktlichst und billigst aus⸗

geführt durch Ph. Sehneider,

Agent für Immobilien 1471 Marktplatz 20.

Guten billig. Mittagstisch, im Abonnement zu 45 Pfg., empfiehst Wirt Böhm,Zum Lahnthal,

91 Neustadt 48

Darmstädter Haus. Logis, sowie vorzüg⸗ uchen Mittagstish empfiehlt Peter Weirieh.(44

Guter, billiger Mittagstisch in und außer Abonnement 1842

bei J. F. Sorger,Deutscher Hof.

Zum Gambrinus.

Guten bürgerlichen Mittagstisch empfiehlt A. Albold.(110

Hextors Terrasse täalich geöffnet. Ph. Rob.(139 Ein Lehrling gesucht.

Heinrich Sack, Schreinermeister, 237 Gr. Mühlgasse 5 Wohnung, 3 Zimmer,

pro 1. April zu vermieten 205 Liebigstraße 71.

immer, möbliert oder unmöbliert, * zu vermieten. 1442 Schueider, Steinstraße 63.

120) Einfach möbliertes Zimmer billig zu verm. Seltersweg 35, Hinterh., 2. St.

Eine Stube zu vermieten. 77 Schützeustraße 17 J.

Ein möbliertes Zimmer in vermieten. Sounenstraße 14.(60

Ein schön möbliertes Zimmer mit Kabinet zu vermieten. 1658 Grünbergerstraße 34, part.

Ein älteres leichtes Pferd

zu kaufen gesucht. Zu erfragen in d. Exped. d. Ztg. 261

Eine frischmelkende Kuh, Ates Kalb, zugfest gelernt, zu verkaufen bei Balth. Philipp III, Landwirt, 259 Steinberg.

Ein guter Eiuspänner⸗Wagen mit allem Zubehör, zu schwerem Frachtfuhrwerk, zu ver⸗ kaufen bei

Ludwig Häuser, Metzger, 260 Steinberg bei Gießen. Eine Dezimalwaage und eine neue Zentesimalwaage, welche 30 Zentn, wiegt, billig abzugeben. Zu erfragen in der Exped. d. Ztg. 89

in Rechtssachen, Aus⸗ 9 kuuft in Invaliditäts⸗ und Altersversicherungs⸗

Sachen, N v. Ge⸗

. suchen, Reklamationen, Verträgen, Testamenten, Beitreibung v. Forderungen, Einkassieren v. Geldern und dergleichen. 178

Poppelsdorf, Hammstraße 12.

a in Rechtssachen und Ver⸗ 8 waltungs angelegenheiten, Auskunft auch Betreibung aller an Berufsgenossenschaften zu bil⸗ denden Uufall⸗Ausprüche, Fertigung von Eingaben aller Art, Reklamationen pp. Sprechstunden: täglich von 8 bis

5 Uhr, Sonntags von 8 bis 3 Uhr. Ed. Rotté, 166

Leihgesternerweg 3, bei der Aktienbrauerei.

Bürgerlichen Mittagstis im Rebstock, Westanlage. 1824 Für einige Tage in der Woche ist noch ein Vereinslokal zu vergeben. Restaurant und Cafe 1

Oranlen- Bräu, Ludwigstraße 6.

.*

.

ereuzhl

afl U

* Gießen, 11 Winterwetter, der Stadt bot e unt Jab, uz Anerschmuc, semlicher für, Madesscen. ö

nicht sholer aßen enrchten so lange als solte sch um d Biber an das rde is bahn e de Melactung.f

gehen, l

schoß, wie d. lIingsboten eint sud die Staare cher zurücgele hurth ihre bekg ind felbst die J des prächtigen E che lieblichen We demnach mit Ri

Gießen, jahr überschrit erlangen will, m. stellen. Cs hat anstalt, welche di arten einer Prüf Thatsache ergebel zum Bezug von kechtigt waren, e st. Weitere Nac daß die Mehrza berstorben ist, d. Personen, denen Anstalt die Alte worden ist. Ein anderen Versicheru empfohlen. Gießen, 17 schutzberein ric eh Deutschen Rei fonferenzen das u lassen:Die er sualerei und die selben unter der!

Gießen, willige können

J. Arneekorf Aegimentern eing Frankfurt, Regt. b. Dataflon) in abt und Rig

Gießen, Das Schöffen Deibel und 9 15 einer affaire zu se Gefängnis beru

ausung und trafkammer

lürte in N

de ben ihn duet! ls er ein Md dane nit den r ahunchrer, habe affe benutzt