müssen wir von einer Besprechung des Vortrages absehen. In der darauf sich anschließenden Dis⸗ kusston beteiligte sich Herr Kaufmann Moll von hier, die recht interessante Gesichtspunkte hin⸗ sichtlich der Anlage eines Elektrizitätswerkes zu Tage förderte. Es wäre blos zu wünschen, daß der hiesige Gewerbeverein öfters derartige Vor⸗ tragsabende veranstalten möchte, wodurch ge⸗ nanntem Vereine sicherlich ein noch viel ausge⸗ dehnterer Interessentenkreis erwachsen würde, was sich ja auch schon am gestrigen Abend
eigte. . Bad Nauheim, 11. März. Das im Anfange der 60er Jahre vom Ingenieur
Hendrichs erbaute, im Jahre 1872 in Bestitz des Ingenieurs Meyer käuflich übergegangene Gaswerk wurde heute zum Preise von 62000 A an die Stadt verkauft; die Uebergabe erfolgt am 1. April. Die Käuferin wird noch gegen 5060000& in das Werk stecken, um es auf den Stand der neuesten Technik zu bringen und das Röhrennetz, soweit nötig, zu erneuern. Die Frage, ob das Projekt des Elektrizitäts⸗ werks nunmehr einstweilen ruhen wird, bleibt eine offene, doch glaubt man kaum, daß es fürs erste noch zu einer elektrischen Beleuchtung kommt. Die Badeanstalt, die fünf bedeutendsten Gasthöfe und eines der ersten Logierhäuser sind bereits im Besitze elektrischer Anlagen; mit Rücksicht auf den Preis des elektrischen Lichts glaubt man
kaum, daß sich die genügende Anzahl Abonnenten findet, um den Betrieb rentabel zu machen.
* Darmstadt, 11. März. Nach einer den ganzen Tag beanspruchenden Verhandlung ver⸗ urteilte das Landgericht gestern den früheren Sparkassenrechner Rauth zu Höchst im Oden⸗ wald wegen in Eingaben verübter Beleidigungen des Oberamtsrichters Seibert daselbst zu einer Gefängnisstrafe von 6 Monaten. Ein auf gleiche Strafe lautendes früheres Erkennt⸗ nis des Landgerichts war vom Reichsgericht auf⸗ gehoben worden.
* Darmstadt, 11. März. Die Zweite Kammer der Stände beschloß gegen 16 Stimmen die Verlängerung der Geltung des
inanzgesetzes für 1894/97 auf sechs Monate. hne Debatte wurden die Vorlagen betr. die Fürsorge für die Beamten bei Betriebsunfällen und der Gesetzentwurf betr. die Ruhegehaltsver⸗
hältnisse und Hinterbliebenenversorgung der Be⸗ amten der preußisch⸗hessischen Gemeinschaftsver⸗ waltung angenommen.
* Mainz, 11. März. Für die Feier der 100 jährigen Wiederkehr des Geburtstags Kaiser Wilhelm J. verlangte die Bürgermeisterei von der Stadtverordneten-Versammlung einen Kredit von 1000 4. Namens der sozial⸗ demokratischen Stadtverordneten gab Dr. Frank hierauf eine Erklärung ab, in der es heißt:
„Wir protestieren dagegen, daß aus Gemeindemitteln Gelder bewilligt werden zu einer Feier, für welche bei dem größeren Teile der Bevölkerung gar kein Verlangen und keine Veranlassung vorliegt.
Man will das Andenken Kaiser Wilhelms feiern, weil er die Einheit des deutschen Reiches bewirkt habe, aber aus dem Munde des eigenen Sohnes, aus dem Tagebuch des Kronprinzen Friedrich Wilhelm, können wir ersehen, wie! wenig Wilhelm I. der Kaiseridee zugänglich war, wie sehr er sich nur für Preußens Ruhm und Größe begeisterte.
Wir können auch nicht vergessen die Handlungsweise des Prinzen Wilhelm im Jahre 1848. Wir können auch nicht vergessen, daß während seiner Regierungszeit ein Ausnahmegesetz entstehen und 12 Jahre bestehen konnte, das unendlich viel Unglück über viele Familien herbeige⸗ führt hat. Wir hegen keinen Haß gegen den Verstorbenen, jedoch sollte man uns nicht zumuten, für seine Ver⸗ herrlichung mitzuwirken, zumal an anderer Stelle auf diese Feier direkt mit der Aufforderung zur Vernichtung unserer Partei hingewiesen wurde.“
Bei der Abstimmung ergab sich für die Be⸗ willigung eine Majorität von 23 Stimmen. Dagegen stimmten geschlossen nur die Sozial- demokraten, von den Demokraten die Herren Schäfer, Mayer und Horch und von den Ültramontanen die Herren Dr. Masserell und Professor Schlenger.
* Mainz, 11. März. Ueber eine roman⸗ tische Schießaffäre wurde heute bei ver⸗ schlossenen Thüren vor dem Schöffengericht ver— handelt. Die massenhaft Ersch ienenen konnten nach vierstündigem Warten der Urteilsver⸗ kündigung beiwohnen. Es war am Tage Syl⸗ vester, da hatte die 22jährige Näherin Christine Kraus ihren laugewordenen Geliebten, den 24. jährigen Metzger Jean Spenkuch zu sich in ihre in der Neuthorstraße gelegene Wohnung bestellt. Spenkuch kam und nach längerem Saane sein machte das etwas romantisch, aber resolut angelegte Mädchen dem Spenkuch den Vorschlag,
wenn er nicht heiraten wolle oder könne, so wollten sie die Reise ins Jenseits antreten und zwar sofort. Die Kraus hatte einen geladenen Revolver bereit. Bei dem jungen Mann war die Lust zum Sterben nicht groß, er wehrte ab und bei dieser Gelegenheit krachte ein Schuß, der in⸗ deß fehl ging. Spenkuch entfernte sich alsbald und seine Geliebte wurde unter dem Verdacht des Mordversuchs verhaftet. Vierzig Tage blieb sie in Untersuchunghaft, bis sie unter der Anklage der Bedrohung entlassen wurde; mehr hatte die Untersuchung nicht ergeben. In der heutigen e e ee wurde sie in diesem Sinne für schuldig erkannt und unter Anrechnung der Untersuchungshaft zu zwei Monaten Ge⸗ fängnis verurteilt. Der Staatsanwalt hatte 4 Monate beantragt.
* Wetzlar, 12. März. Bei dem Muste⸗ rungsgeschäft für den hiesigen Stadtbezirk wurde einem Musterungspflichtigen in dem Auskleideraum des Aushebungslokals ein neues Portemonnaie mit 12 /. Inhalt ge⸗ stohlen. Als Dieb wurde ein Arbeiter Namens Freund, gleichfalls Musterungspflichtiger, er⸗ mittelt und verhaftet. Bei seiner Abführung gelang es zwar dem Dieb, in dem Gedränge zu entkommen, er wurde jedoch eingeholt und von dem Herrn Polizeisergeanten Gerke nach dem Gefängnis verbracht.
Kirehliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 14. März. Reminiscere. Gottesdienst. In der Stadtkirche: Vormittags 9½ Uhr: Pfarrer Schlosser.
Vormittags 11 Uhr: Feier des heiligen Abendmahls für die Militärgemeinde. Pfarrer Dingeldey. Nachmittags 2½ Uhr: Kinderkirche. Pfarrer Schlosser.
Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Beichte und heiliges Abendmahl für die Markusge⸗ meinde. Anmeldungen bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten.
Die Konfirmanden vereinigung der Matthäusgemeinde versammelt sich abends acht Uhr nicht in der Herberge, sondern im Konfirmandensaal, Neustadt 61.
Mittwoch, den 17. März, abends 6 Uhr: 3. Pasfions⸗ andacht. Pfarrer Schlosser.
Am nächsten Sonntag, den 21. März, nachmittags 2 Uhr findet Vorstellung und Prüfung der Kinder aus der Markus gemeinde statt.
In der Johanneskirche:
Vormittags 9¼ Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes⸗
gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Abends 6 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukasge⸗ meinde.
Montag, den 15. März, abends 8 Uhr Bibelst unde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Bergpredigt, Matth. Kapitel 7. Pfarrer Dingeld ey.
Neuefte Telegramme.
Hd. Berlin, 12. März. Das Zentrum wird heute im Reichstage die Verweisung des Gesetzentwurfs betreffend Errichtung einer Ge⸗ denkhalle an eine besondere Kommisston bean⸗ tragen.
Hd. Berlin, 12. März. Der Kaiser hat gestern das preußische Schul dentilgungs⸗ gesetz vollzogen.
Hd. Wien, 12. März. Aus Dawidow im Lemberger Wahlbezirk wird tele⸗ graphiert, daß dort der landesfürstliche Wahlkommissar von bäuerlichen Wahl⸗ männern ermordet wurde. Die Gendarmerie feuerte auf die Bauern und erschossen zwei. Eine Kavallerie⸗Abteilung von Lemberg ist unterwegs.
Hd. Athen, 12. März. In mili⸗ tärischen Kreisen ist man überzeugt, daß der Krieg noch vor der offiziellen Kriegserklärung ausbrechen muß. 3000 Mann rücken an die Grenze.
Hd. Tanger, 12. März. In Fez wurden bei dem Einsturz einer alten Stadtmauer 180 Arbeiter getötet.
Sterbefälle.
Am 11. März. Maria Anna Müller, geb. Brück, 44 Jahre alt, Ehefrau von Kaufmann Friedrich Müller dahier, Wallthorstraße 53. Die Beerdigung findet Samstag, den 13. d. Mts., nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehause
aus statt.
Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗ teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen.
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Bekanntmachung.
Betreffend: Die Ausübung der offenen Armenpflege in der Stadt Gießen.
In Gemäßheit der 88 1 und 2 der in obigem Betreff erlassenen Satzungen bringen wir nachstehend die Einteilung der Bezirke und die Namen der Bezirksvorsteher, deren Stell- vertreter und der Armenpfleger für die Dauer der nächsten drei Jahre zur allgemeinen Kenntnis.
Gießen, am 6. März 1897.
Die Armen⸗Deputation der Stadt Gießen:
Wolff.
Offene Armenpflege der Stadt Gießen.
1. Bezirk: Wallthor⸗ und Marburger⸗ straße. Bezirksvorsteher: Wilh. Herbert, Schuhmacher. Stellvertreter: Karl Schäfer, Schreiner, Armenpfleger: Eberhard Dort, Kaufmann, Eduard Hanau, Fabrikant, Daniel Heil, Kaufmann, Hrch. Leid, Schneider, E. L. Sack, Metzger, g Philipp Wacker, Schuhmacher.
Bezeichnung der Straßen: Brandgasse, Brandplatz, Braugasse, Hundsgasse, Kanzlei⸗ berg, Lindengasse, Lindenplatz, Marburgerstraße, Ostanlage Nr. 3— 15, Rodberg, Schloßgasse, Wallthorstraße, Wieseckerweg, Wiesenstraße.
2. Bezirk: Altstadt und Ostend. Bezirksvorsteher: Hermann Doering, Rendant, Stellvertreter: Louis Wolff, Buchhalter, Armenpfleger: Hrch. Arnold II, Kaufmann,
Adolf Bourgeois, Buchbinder,
Hrch. Bruchhäuser, Agent,
Karl Jann, Lehrer,
Louis Katterein, Kaufmann, 5 Franz Senner, Rentner.
Bezeichnung der Straßen: Diezstraße, Drei⸗ häusergasse, Eichgärten, Gartenstraße, Grün⸗ . Hessenstraße, Kaplaneigasse, Land⸗ mannstraße, Licherstraße, Ludwigsplatz, Mäus⸗ burg, Marktplatz, Marktstraße, Moltkestraße, Nahrungsberg, Neuebäue, Ostanlage von Nr. 29 ab, Rittergasse, Schiffenbergerweg, Schulstraße, Senkenbergstraße, Sonnenstraße, Wagengasse, Wettergasse, Wolfstraße.
3. Bezirk: Neuenweg und Südend.
Bezirksvorsteher: Professor Dr. Wimmenauer, Stellvertreter: Alex. Wilker, Revisor, Armenpfleger: Karl Eich, Apotheker, Hermann Eichenauer, Fabrikant, Adolf Fischer, Kohlenhändler, Dr. Gustav Krüger, Professor, Eduard Klinker, Kohlenhändler, Ludwig Pirr, Metzger, Julius Schulze, Kaufmann, f Karl Schwan, Schuhmacher. Bezeichnung der Straßen: Alicestraße, Bis⸗ marckstraße, Bleichstraße, Bruchstraße, Ebel⸗ straße, Erlengasse, Goethestraße, Kaplansgasse, Katharinengasse, Kreuzplatz, Leihgesternerweg, Liebigstraße, Löberstraße, Lonystraße, Ludwig⸗ straße, Neuenweg, Riegelpfad, Stephanstraße, Südanlage, Weideugasse, Wilhelmstraße.
4. Bezirk: Seltersweg, Bahnhof⸗ und 5 aukfurterstraße. Bezirksvorsteher: Emil Pistor, Rentner, Stellvertreter: Louis Hahn, Kohlenhändler, Armenpfleger: Aug. Dingeldey, Pfarrer, Friedr. Habenicht jr., Kaufmaun, Joh. Lenz, Schreiner, Hrch. Schmidt, Instrumenten⸗ macher, L. Seipp, Realgymn.⸗Lehr er, Karl Steinberger, Bäcker, Wilh. Zurbuch, Kaufmann. Bezeichnung der Straßen: An den Bahn⸗ höfen, Bahnhofstraße, Frankfurterstraße, Graben⸗ straße, Hofmannstraße, Klinikstraße, Liebigstraße, Löwengasse, Maigasse, Plockstraße, Schanzen⸗ straße, Seltersweg, Teufelslustgärtchen, Tiefen⸗ weg, Westanlage, Wolkengasse.
5. Bezirk: Neustadt, 9 5 25 und Rodheimerstraße.
Bezirksvorsteher: Dr. Grein, Pfarrer, Stellvertreter: K. Hahn, Oberlehrer, Armenpfleger: J. Happel, Kaufmann,
Chr. Haubach, Wirt,
Jul. Möhl, Schlachthausverw.,
Georg Marx, Spengler,
Hrch. Sack, Schreiner,
Hermann Treppinger, Bleicher,
Hermann Weidmann, Schuh⸗ f macher. Bezeichnung der Straßen: Hammstraße,
Hardt, Kornblumengasse, Krofdorferstraße, Lahn⸗ straße, große Mühlgasse, kleine Mühlgasse, Neu⸗ stadt, Rodheimerstr., Sandgasse, Schützenstraße. i 6. Bezirk: Nordend. Bezirksvorsteher: Eduard Sack, Kaufmann, Stellvertreter: Karl Mann, Staatsanwalt— schaftssekretär,
Armenpfleger: J. Barnaß, Fabrikant,
Wilh. Behrens, Schneider,
Wilh. Esenhauer, Sparkassengeh.,
Karl Köhler, Schreiner,
Friedr. Krogmann, Fabrikant,
Wilh. Mülller, Schreiner,
Chr. Nebe, Oekonom,
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Gießen, den 10. März 1897.
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Friedberg.(Vergebung von Meliorations⸗Arbeiten).
Dienstag, den 16.
März, 12 Uhr, solleu auf dem Gemeindehaus zu Wohnbach ein Teil der in der Ge⸗ markung auszuführenden Meliorations⸗Arbeiten auf dem Wege schriftlichen Angebots, getrennt
in mehrere Lose, vergeben werden.
Die Vergebung umfaßt:
1. Los 1, Verschleifung der
oberen Bergheimer Hohl auf eine Länge von 700 lfde. m nebst Herstellung eines neuen Haupt⸗ fahrweges, in gleicher Länge, mit einer Bodenbewegung von rd. 8000 cbm. 2. Los 2, Ver⸗
schleifung der unteren Bergheimer Hohl auf eine Länge von
350 lde, m mit einer Boden-
bewegung von rd. 5000 ebm. 3. Los 3, Verschleifun eines Raines am Lenneloch mit einer Bodenbewegung von 1d. 3200 cbm. 4. Los 4, Verschleifung zweier Raine auf der Ruhe im Anschluß an die Bergheimer Hohl, mit einer Bodenbewegung von rd. 2800 cbm. Pläne, Zeich⸗ nungen, Kostenanschläge und Bedingungen liegen bei Großh. Kultur⸗Inspektion Friedberg zur
Einsicht offen.
Offerten auf die einzelnen Lose sind verschlossen und mit der N bereinigung Wohnbach“ bis spätestens den 15. März, abends 6 Uhr, auf dem Bureau der
Später oder an anderer Stelle abgegebene Offerten Die Angebote haben in Prozenten des Voranschlags zu
Großh. Kultur⸗Inspektion einzureichen. köunen keine Berücksichtigung finden. erfolgen.
Alle näheren Aufschlͤsse können daselbst eingeholt werden.
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*. Schröde ber mul den seit 1874 geäuf —
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