Ausgabe 
13.1.1897
 
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Station Mücke

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lautenden Aktien von je 1000& eingeteilt. Der Vorstand besteht, wenn die Generalversammlung, welche ihn auf die Dauer von je 6 Jahren wählt, ein Anderes bestimmt, aus fünf Mitgliedern. Der Vorstand zeichnet mit seiner Namensunter⸗ schrift unter der Firma der Gesellschaft. Zu gültigen Zeichnungen ist die Unterschrift von mindestens 2 Vorstandsmütliedern erforderlich. Grünberg, 12. Januar.(Eisenbahn⸗ Unfall.) Gestern Abend wurde der Eisen⸗ bahnzug Nr. 8(Fulda⸗Gießen) in der Nähe der von einem Unfall betroffen. Kurz hinter der genannten Station brach an der Lokomotive die Kolbenstange, welche sich in die Erde einbohrte und das sof o r⸗ tige Halten des Zuges veranlaßte. Als ein Glück ist es zu verzeichnen, daß der Unfall an einer bedeutenden Steigung der Bahnlinie erfolgte, denn wäre das Umgekehrte der Fall 7 9 055 war ein Eisenbahnunglück größeren Umfangs unvermeidlich. Die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon. Es mußte eine Maschine von Gießen herbeigeholt werden, welche den Zug nach zweistündiger Verspätung der Station Gießen zuführte. Bedauerlicherweise befand sich ein Mann aus Stockhausen in dem betr. Zuge, dem gestern ein Pferd das Bein entzwei geschlagen hatte. Der Schwerver⸗ letzte sollte in die Klinik nach Gießen be⸗ fördert werden und mußte auf diese Weise der een Hilfe noch zwei Stunden länger ent⸗ behren. 5 Butzbach, 11. Januar. Im Jahre 1896 wurden in hiesiger Gemeinde 62 Kinder gegen 56 im Vorjahr geboren, davon 28 Mädchen und 34 Knaben, 55 evangelischer und 7 katho⸗ lischer Konfession, 18 Paare getraut, gegen 22 im Jahre 1895. Gestorben sind 38 Per⸗ sonen; die gleiche Zahl wie im Vorjahre, davon 23 männlichen und 15 weiblichen Geschlechts. 15 Personen erreichten ein Alter von 7083 Jahren. Alsfeld, 11. Januar. Der Leiter der hiesigen erweiterten Handwerkerschule, Herr In⸗ genieur Kily, ist durch Beschluß der Stadtver⸗ ordneten der Stadt Essen unter 130 Be⸗ werbern zum Direktor der dortigen gewerblichen Fortbildungsschule gewählt worden. f * Nidda, 11. Januar. Dieser Tage ereig nete sich auf dem Stunde von hier gelegenen Sägewerk von Himmelsbach ein schrecklicher Unfall. Man wollte auf dem durch ein Schienengeleise mit der vorbeilaufenden Bahn SchottenNidda verbundenen Werk einen Waggon mit Bohlen laden und beorderte den auf dem Werk beschäftigten Tagelöhner Lein⸗ weiber aus Raiurod, um das Ausgleiten der Arbeiter zu verhüten, einen Korb Sägemehl zu holen, das gestreut werden sollte. Der Be⸗

Arm abgetrennt. Die Ar⸗ beiter nahmen sich des Verstümmelten an, bis der Arzt kam und das Nötige anordnete.Der Verunglückte ist erst 16 Jahre alt und der Sohn gering bemittelter Leute.

* Geiß⸗Nidda, 11. Januar. Hier findet seit Jahresfrist in Kürze die dritte Wahl eines Bürgermeisters statt, da die beiden vorausgegangenen Wahlen auf erhobene Rekla⸗ mationen hin von dem Kreisausschuß Büdingen für ungiltig erklärt worden sind.

* Darmstadt, 11. Januar. Der Vorstand der Ministerialabteilung für Forst⸗ und Kameral⸗ verwaltung, Ministerialrat M uhl, tritt nächstens in den Ruhestand. Als sein Nachfolger wird Geh. Oberforstrat Wilbrand genannt.

* Mainz, 11. Jan. Zwischen der kaiser⸗ lichen Oberpostdirektion in Darmstadt einerseits und der kaiserlichen Oberpostdirektion Köln und Düsseldorf andererseits schweben soeben Unter⸗ handlungen um Zulassung des Fernsprech⸗ verkehrs zwischen Mainz und Duisburg.

Hand von dem

Seit einiger Zeit wurde unsere Stadt durch eine raffinierte Schwindlerin heimgesucht. Das

Frauenzimmer hatte sich bei einer Reihe von Familien eingemietet und war dann stets unter der Verübung von Diebstählen oder Betrügereien verschwunden. Gestern ist die Schwindlerin ver⸗ haftet worden; sie stammt aus Frankfurt. Vor einigen Tagen wurde hier ein Mann wegen Majestätsbeleidigung verhaftet. Als gestern Nachmittag ein Schutzmann durch Zufall in die Zelle des Inhaftierten kam, hatte sich dieser an seinen Hosenträgern aufge⸗ hängt. Der Schutzmaun schnitt ihn sofort ab, die Wiederbelebungsversuche waren von Er⸗ folg begleitet und heute ist derErhängte wieder ganz munter.

Vermischtes.

Wovon der Ruf einer Schauspielerin abhängen kann. Man schreibt demWiener Tage⸗ blatt aus Troppau: Ein recht sonderbarer Prozeß wird

sich demnächst vor dem hiesigen Gerichte abspielen. Sechs Mädchen, Töchter angesehener Bürger, sind des Betruges angeklagt, eines Betruges, den sie aus Eitelkeit, aus Sucht nach Putz, Tand und Luxus begangen haben. Ein hoher Staatsfunktionär erhielt vor Kurzem einen Brief, in dem ihn die Hauptdarstellerin des hiesigen Theaters um einen Geldbetrag bat, den sie zur Anschaffung der für eine neue Rolle nötigen Toiletten bedürfe. Der Beamte, Galanthomme durch und durch, legte in der That eine größere Banknote nebst seiner Visitkarte iu ein Kouvert, hinterlegte dasselbe aber nicht, wie ersucht wurde, poste restante, sondern ließ es der Schauspielerin per⸗ sönlich überreichen. Diese, der es nicht eingefallen war, Jemanden um Geld anzugehen, stürmte empört zu den Absender und verlangte Satisfaktion für die ihr an⸗ scheinend angethane Beleidigung. Mau forschte der Sache nach und es wurde eruirt, daß sechs Mädchen der Trap⸗

Graf und Chansonnettensängerin. Aufsehen erregt gegenwärtig in der Hauptstadt Dänemarks die Verlobung des jungen Grafen Daunestjold Samse, der einer der ersten Adelsfamilien des Landes angehört, mit einer Variétésängerin. Die Verlobung erfolgte zu Aarhus, wo der Graf die Offiziersschule besucht. Die gräfliche Familie protestiert gegen diese Verbindung. Der junge Mann machte schon vor einigen Jahren dadurch von sich reden, daß er längere Zeit verschwunden war, bis er in Berlin in lustiger Gesellschaft wiedergefunden wurde.

Nach dem Südpol. Wien, 19. Dezember. Julius Payer, dem bei der geplanten österreichisch⸗deutschen Südpol⸗Expedition eine hervorragende Rolle zugedacht ist, berichtet, daß im nächsten Sommer von Melbourne aus eine Vorexpedition entsandt werden wird. Diese wird

auf Viktoria Land zu Vorstudien überwintern, von deren Ergebnissen die Hauptexpedition abhängen wird.

Die Büchergefahr. Was soll mit der wachsenden Masse des Büchermarktes schließlich angefangen werden? Gladstone schlug vor einigen Jahren die Er⸗ richtung von Katakomben vor, unterirdischen Bibliotheken, wo die überflüssige Buchmenge zur ewigen Ruhe bestattet werden könne. Freilich, was ist für den Bibliophilen überflüssig? Für die Pariser Nationalbibliothek aber wird diese Frage von Jahr zu Jahr dringlicher; Platz ist kaum mehr vorhanden; die hinzufließende Büchermasse ist aber so groß, daß nach einer sehr milden Berechnung, ehe ein Jahrhundert abgelaufen, die Bibliothek den ganzen Raum von der Rue Colbert bis zum Börsenplatz ein⸗ nehmen müßte.

Auszug aus den Kirehenbüchern der evangelischen Gemeinde.

Matthäusgemeinde. Taufen.

Am 3. Januar. Dem Gastwirt Prokop Schadeck ein Sohn, Martin, geboren am 8. Dezember 1896. Dem Schutzmann Martin Erb ein Sohn, Theodor Martin, geboren am 29. Oktober 1896.

Beerdigte.

Am 5. Januar. Julius Adam Martin Schleuning, Weißbindermeister, verheiratet, 28 Jahre alt, starb am 2. Januar.

Markusgemeinde. Taufen. Am 3. Januar. Dem Kutscher Karl Stroh eine

Tochter, Margarethe, geboren am 12. Dez. 1896. Trauungen.

Am 2. Januar. Heinrich Jakob Schmitt, Witwer, Schlosser zu Gießen, mit Katharine Elise Eich, Tochter von dem verstorbenen Kutscher Jakob Eich zu Birklar.

Lukasgemeinde. Taufen.

Am 3. Januar. Dem Lackierer Heinrich Stühler eine Tochter, Luise Wilhelmine Elisabeth, geboren am 13. Dezember 1896.

Beer digte.

Am 3. Januar. Karl Nagel, Buchhalter, 37 Jahre alt, starb am 2. Januar. Karl Erich Ludwig Roth, stud. jur., Sohn des Baurats Ludwig Roth, 21 Jahre alt, starb am 1. Januar.

Johannesgemeinde. Taufen.

61 Jahre alt, starb am 30. Dezember 1896. Am 6. Januar. Johanna Pfeil, ledige Tochter des ver⸗ storbenen Schuhmachermeisters Heinrich Pfeil zu Gießen, 36 Jahre alt, starb am 4. Januar.

Neueste Telegramme.

Hd. Berlin, 12. Januar. Wie die Staatsb. Ztg. wissen will, hat das Staatsministerium in seiner letzten Sitzung beschlossen, beim Bundes rat ergänzen de Bestimmungen zum Börsengesetz zu beantragen, durch welche die Landesregierungen er⸗ mächtigt werden, freie Börsen⸗ Vereinigungen als eine Um⸗ gehung der bestehenden Gesetze zu ahn⸗ den und diese erforderlichen Falles zu schließen.

Hd. Kiel, 12. Januar. In der hiesigen Löwen-Brauerei brach ein Fahrstuhl, welcher im Herunterstürzen den Brauereibe- sitzer tötete.

Hd. Mailand, 12. Jan. Infolge heftiger anhaltender Regengüsse fanden an mehreren Stellen Erdrutsche statt. Bei Aqui sind in den Weinbergen arge Verwüstungen an⸗ gerichtet worden.

Hd. Paris, 12. Januar. Gester n Abend fand ein neues Anarchisten⸗ Meeting statt, welches gegen das Vor⸗ gehen der spanischen Behörden gegen die Anarchisten in Barcellona protestiert. Es war kein Zwi⸗ schenfall zu verzeichnen, doch wur⸗ den zwei spanische Anarchisten verhaftet.

Hd. Marseille, 12. Jan. Der aus Neapel hier angelangte Priester Luigi Palatole wurde in einem hiesigen Hotel im Bett tot aufgefunden. Derselbe beging Selbstmord durch Erschießen. Den abgefeuerten Revolver hielt er noch krampfhaft fest.

Hd. London, 12. Jan. Lord Salisbury hat beschlossen, die Zahl der englischen Schiffe im Meerbusen von Benin zu verstärken. In den ersten Tagen dieses Jahres ist nämlich eine englische Expedition von den Einge⸗ borenen des Gebiets von Lapele niederge⸗ metzelt worden. Die Expedition bestand aus dem englischen General-Konsul des Nil⸗Schutzge⸗ bietes, einem Kommissar, einem Hauptmann, zwei Mitgliedern des Konsular-Korps, einem Militärarzt, zwei Zivilärzten und einer Anzahl Eingeborenen.

Sterbefälle. Am 10. Januar. Wilhelmine Balser, ein Jahr alt, Tochter von Arbeiter Wilhelm Balser,

treffende war so leichtsinnig, unmittelbar an die große Kreissäge heranzugehen selben heraus das holen. Dabei glitt er aus, schlu Hand wider die in raschester

liche Säge, und in einem

Bekanntmachung.

Auf Ersuchen Großh. Rentamts Gießen bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß die Ende Dezember 1896 fälligen Grummet gras- und Submissionsholzgelder, sowie die Handabgaben vom 4 Quartal 1896 nur noch bis zum 25. Januar 1397 obne Kosten be zahlt werden können, und daß nach Ablauf dieser Frist das Betreibungsverfahren einge leitet werden wird.

Gießen, den 6. Januar 1897.

Großh. Bürgermeisterei Glen. Gnautb.

Bekanntmachung.

Durch Beschluß der Stadtverordneten-Ver⸗ sammlung vom 15. Juni 1879, ist zur dauern⸗ den Erinnerung an die goldene Hochzeit des Deutschen Kaiserpagres, Seiner Majestät des Kaiser Wilhelm I. und Ihrer Majestät der Kaiserin Augusta, von der Stadt Gießen eine Stiftung zu Gunsten solcher bedürftigen Ehe, paare errichtet worden, welche bier ihr goldenes Ehejubiläum erleben. Wir fordern danach alle Diejenigen, welche im laufenden Jahre ein solches Fest zu begehen haben und Anspruch auf Zuwendung der, zu 150 Mk. bemessenen, Stiftungsgabe erheben wollen, auf, sich bei uns zu melden

Gießen, den 2. Januar 1897

Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.

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und unter der⸗ Sägemehl mit der Hand zu mit der rechten ewegung befind⸗ Moment war ihm die

pauer Gesellschaft auf den Namen von Schauspielerinnen Am 3. Januar. hin eine ganze Reihe ähnlicher Briefe an verschiedene Herren geschrieben und auch ganz ansehnliche Summen erhalten hatten. Mit dem Gelde bestritten die Mädchen

ihre Toilettenbedürfnisse.

Am 1. Januar.

Dem Arbeiter Valentin Dietz ein Sohn, Heinrich Friedrich, geb. am 17. September 1896. Beerdigte.

Johannette Grüneberg, Kreiling, Ehefrau des Hospitalverwalters Karl Grüneberg,

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Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗ teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gleßen.

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Steinbach(Gemeindewald). Nicht Donnerstag, den 14. Januar, sondern Freitag, den 15. Januar: Distrikte Gesäng, Helgenwald und Seebeck: 60 Eichenstämme von 13 bis 23 em Duͤrchmesser, 5 bis 12 m Länge. 15 fm Inbalt, meistenteils zu Wagnerbolz geeignet, 270 Kiefern- und Fichtenstämme von 14 bis 30 em Durchmesser, 6 bis 15 m Länge, 70 km Inbalt, 180 Stick Fichtenstangen von 6 bis 13 em Durchmesser, 6 bis 12 m Länge. 9 km Inhalt. Der Anfang und die Zusammen⸗kunft morgens 9/½ Uhr am Gesaͤng, etwa 20 Min. von der Eisenbahnstation Garbenteich.

Alten⸗Buseck(Gemeindewald). Donnerstag, den 14. Januar d. J., von vor-

mittags 9 Uhr an, im Distrikt Hangelstein: 108 Nadelstämme mit 45,28 fm Inhalt, von 1 bis 37 em Durchmesser und 17 m Länge, 94 rm Nadelscheit, wovon 37 rm 3 m lang, 152 rm Nadelknüppel, 2350 Nadelwellen, 48,4 rm Nadelstöcke. Die Zusammenkunft ist im ge nannten Distrikt bei Nr. 1.

Ausschreibungen.

Bürgermeisterei Hausen. Die Planierung und Cbaussierung des Stegsweges in der Gemarkung Hausen, veranschlagt zu 1090 Mk., soll Donnerstag, den 14. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, auf dem Rathause dahier unter den bei dem Versteigerungstermin bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich an den Wenigstnehmenden vergeben werden. Der Voranschlag kann bei der Bisrgermeisterei eingesehen werden.

Der in dem Jahre 1888 gegründete Männerradfahrer-Verein Gießen benennt sich vom 1. Januar l. J. ab Deutscher Männerradfahrer⸗Verein Drei⸗Kaiserkrone.

Seine Aufgabe wird sein, dahin zu streben, daß nur deutsches Fabrikat (Fahrräder, die bedeutend besser sind, als englische und amerikanische Er zeug nisse) an seine Mitglieder zum Selbstkostenpreis unter jeder annehmbaren Zahlungs bedingung zu liefern.

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Gießen, im Januar 1897.

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