weitere Einbrüche verübt zu haben. Der Be⸗ schuldigte leugnete aber ganz entschieden, und es gelang auch nicht, einen dirckten Beweis gegen ihn zu erbringen. Die Indizienbeweise waren aber derart, daß der Angeschuldigte in der vor⸗ gestrigen Sitzung der Strafkammer des Land⸗ erichts zu 3 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt wurde. chen teilt nun Dr.
* Worms, 9. Februar. Zu der gestern am hiesigen Gymnafium begonnenen Abitu⸗ rienten⸗Prüfung wurde mit Erlaubnis des Ministeriums auch die Tochter des hiesigen Ge⸗ Zeit inn richtsschreibers Kehr zugelassen. Die junge der Krampfanfall sich einstellte, Dame ist privatim von Lehrern der hiesigen Lehranstalt vorbereitet worden. Es ist dies der erste Fall in Hessen, daß ein Mädchen zu einer solchen Prüfung zugelassen wird. Frl. Kehr will sich dem Studium der Medizin widmen.
* Worms, 10. Februar. Auf der Tages⸗ ordnung der Stadtverordneten⸗Versamm⸗ lung stand als alleiniger Gegenstand zur Be⸗ ratung:„Die Einführung des Schwemmkanali⸗ sations⸗Systems und die Ableitung der Fäkalien seitens der Sladt Mannheim in den Rhein“. Die Versammlung beschloß, energisch Protest gegen das von der Stadt Mannheim geplante Unternehmen zu erheben.
Vermischtes.
— Daß manche Nerven⸗ nnd Geisteskrank⸗ heiten sich wie eine Seuche verbreiten können, indem sie auf dazu veranlagte Personen geradezu ansteckend wirken, dafür liefern Chroniken, Geschichtswerke und ärztliche Fach⸗
werden pflegt, größere
Viktor
lebenden, namentlich der
gangen.
seltsamen Laute erschallen hören,
übrigen hinzugesellen.
Zahl von Menschen verbreiten kann. obachtete Prof. Bernhard noch als Assistent der Abteilung für Nervenkranke in der Berliner Charitee, daß in einem Saal, nachdem eine an diesem Krampfzustaud leidende Frau aufgenommen war, bereits innerhalb 24 Stunden 5—6 andere von demselben Uebel ergriffen waren. So⸗ Abeles klinischen Wochenschrift“ noch verschiedene ähnliche Fälle mit.„Er selbst beobachtete, wie ein Kind, das in der Schule öfters vom Schluckauf befallen wurde, nach einiger mehrere Mitschülerinnen ansteckte. löste das eigentümliche Geräusch gleichzeitig auch bei der anderen den Schluckauf aus, die abwechselnd in demselben Rhythmus und in einer gewissen Tonöhhe mit einstimmten, während noch andere ab und zu durch einen leise hervorgestoßenen Ton sekun⸗ dierten. Die ausgedehnteste Schluckauf⸗Seuche, die jemals beobachtet wurde, ist aus den mährischen Städten Nikols⸗ burg und Lundenburg bekannt geworden. Hier erkrankte einstmals eine Frau und nach ihr ihre weibliche Um⸗ gebung und Nachbarschaft an Schluckauf. der Krampf gleich einer ansteckenden Krankheit um sich und war in wenigen Wochen auf den größeren Teil der dort Frauenwelt Wenn man durch die Straßen jener Städte ging, konnte man aus allen Fenstern und Thüren die welche für die gemüts⸗ ruhigen Männer keine Gefahr, für die noch nicht er⸗ griffenen oder augenblicklich verschonten Frauen aber einen fast unwiderruflichen Zwang bildeten, ihre Stimme den Die Seuche währte mehrere Monate und veranlaßte sogar die Schließ ung der Schulen. Die besondere Veranlagung dazu war nach der Ansicht der Aerzte durch einen Zustand nervöser Erregtheit gegeben, in den die weibliche Bevölkerung jener Orte durch über⸗
jüngeren
jenes lästige Uebel, das durch Wassertrinken behoben zu sich durch pfychische Ansteckung auf eine
So be⸗
in der„Wiener
Sobald bei ihr
Alsbald griff
überge⸗
anhub, stimmten sämtliche Anwesende mit ein; ja nachdem sie gelrennt waren, genügte das schwache Hinübertönen aus einer entfernten Zelle, wofür sie eine außerordentliche Feinhörigkeit bekundeten, um den Krampf bei den übrigen auszulösen. Schon die Erwähnung der Krankheit, ja der bloße Gedanke daran, konnte den Schluckauf hervorbringen. Mehrere der Ergriffenen mußten deshalb entlassen werden, die anderen wurden derartig untergebracht, daß sie von einander nichts hören konnten. Dagegen blieben andere Säle und sämtliche Männer des Krankenhanses frei.
R* 0* Neueste Telearamme.
Hd. Berlin, 11. Febr. Der„Vor⸗ wärts“ dementiert die Blättermel⸗ dung, daß der Abgeordnete Bebel sich bei der nächsten Wahl nicht mehr um das Mandat von Straßburg bewerben wolle.
Hd. Berlin, 11. Februar. Dem„B erl. Tagebl.“ wird aus Hamburg gemeldet: Die prompte Einsetzung der Senats⸗Kom mission zur Beschleunigung der Arbeiten der ge⸗ wünschten Untersuchung der Beschwerden ist geeignet, den Führern der Arbeiter den Vor⸗ wand zu Klagen zu nehmen. Die Enquete hat 1157 begonnen. Die Situation im Hafen ist ruhig.
Hd. Berlin, 11. Febr. Die„Staatsb.⸗ Zig.“ glaubt zu wissen, nicht nur die Ab⸗ geordneten Grafen Mir ba ch, von Man⸗ keuffel, von Levetzow, sondern noch eine ganze Anzahl alter Mitglieder der konservativen Partei seien fest ent⸗ schlossen, mit Ablauf der Legislatur⸗ periode bis auf weiteres für den Reichstag nicht wieder zu kandidieren.
sische K ist gestern Panzerschiffe Ferner Kriegsschiffe Zara
Befehl erhalten, sich na Gewässern zu begeben.
seinue Abr von populären Vorträgen zu
mission für
Hd. Toulon, 11. Febr. Der fra
stehen unter Da die hier
haben und Spozzi
Hd. London, 11. Febr.
Hd. London, 11. Februar.
haben Befehl erhalten, sich beim ersten Signal nach Kreta zu begeben.
nzö⸗
reuzerdampfer Admiral Arner Abend nach Kreta abgedampft. Drei
mpf.
angehenden beiden ebenfalls ch den kretensischen
Nansen hat eise verschoben, um eine Reihe halten. Die Sub⸗ 0 die durch die Hungersnot heimgesuchten Einwohner Indiens beläuft sich auf den Betrag von 255000 Pfund.
Gottesdienst in der Synagoge. Samstag, den 13. Februar 1897.
Vorabend: 5.00 Uhr.
Morgens: 9 Uhr.
Nachmittags: 3 Uhr.
Sabbathausgang: 6.20 Uhr.
Sterbefälle.
Am 9. Febr. Heinrich Hans Tränkner, 1 Jahr alt, Sohn des Stationsgehülfen Wilh.
Tränkner dahier, Brandgasse Nr. 6. Die erdigung findet vom Sterbehause aus statt.
Am 10. Febr. Christiane Schneider, 75 Jahre
alt, Privatin dahier, Kreuzplatz Nr. 13. Beerdigung findet Freitag, den 12. d. M., n
Be⸗
Die ach⸗
schriften aus allen Zeiten zahlreiche Beispiele. Der Tanz⸗
triebene Lektüre von Schauerromanen und Dramen und
mittags 4 Uhr, vom Sterbehause aus statt.
wut, den Geißlerfahrten, Kinderkreuzzügen usw., lag eine psychische Ansteckung zu Grunde, durch die sie solche unge⸗ heure Ausdehnung gewannen. Beispiele von ähnlicher „psychischer Infektion“ aus der Gegenwart gab unlängst ein Bericht, der schilderte, wie in Orten Baierns und Schlesiens Schülerinnen ganzer Schulklassen durch das Vorbild eines an Krämpfen leidenden Mädchens mit Veits⸗ tanz angesteckt wurden. Daß Gähnen ansteckt, weiß jeder⸗ mann aus eigener Erfahrung. Auffälliger noch ist aber die Beobachtung, daß auch der Schluckauf(Singultus),
Zustandes nach Wien. neuem die ansteckende Kraft dies
ihre Anfälle.
durch deren Verbreitung unter einander geraten war. Mehrere unter Frauen kamen zur Heilung ihres nervösen Dabei konnten es Uebels beobachten. Eine von ihnen wurde mit 12 nicht nervenkranken Frauen mittleren Bildungsgrades, meist jüngeren kräftigen Per⸗ sonen, in einem Saal untergebracht und hatte dort öfters Eine Zimmergenossin nach der andern be⸗ gann alsbald„den Anfall mitzumachen“.
die Aerzte von
So oft eine
Hd. Bu dapest, 11. Febr. Reschitza und Orovitza sind etwa 10 000 Bergleute zum Streik bereit. Reschitza ist Militär beordert.
Hd. Rom, 11. Febr. Der Kontre⸗ Admiral Canevare hat Befehl erhalten, sich nach Neapel an Bord des Dampfers Sizilia zu begeben. Sämtliche italienischen Schiffe, welche sich in den sizilianischen Gewässern aufhalten,
R
In Anina,
Nach
Am 10. Febr. Johannes Römer, 85 Jahre alt, Lehrer i. P. dahier, Grabenstraße Nr. 11. Die Beerdigung findet Freitag, den 12. d. M.,
nachm. 3 Uhr, vom Sterbehause aus statt.
Verleger:
teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen.
Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗
2—
Holzversteigerungen.
Oberförsterei Krofdorf. 1. Donnerstag, den 25. Februar, um 101. Ubr vor, mittags, in dem Freund schen Wirtshause zu Krofdorf. Schutzbez. Krofdorf. Forstort Jungferannenwald 7 4 Eichen 2.—3. Cl. mit 4 fm. I rm Schichtnutzholz. Kreuzschläge 14: 1 Eiche 4 Cl. Buchwald 18a, 19 und 21a: 267 Eichen 2.—4. Cl. mit 102 fm, 15 rm Schicht- nutzholz 1 m lang, 133 rm 2 m lang, 142 rm 2,5 lang, 32 rm 3 m lang, 18 rm 4 m lang. Drelspitz 26b: 6 rm Schichtnutzholz 2 m lang.— Schutzbez. Wal dhaus. Forstort Nuß⸗ hecke 28b: 8 Eichen 4. Cl. mit 1 im, 4 rm Schichtnutzholz. Bäuerstädt 31, 32: 41 Eichen 3. bis 4. Cl. mit 10 km, 4 Nutzstangen, 14 rm Schichtnutzholz 2 m lang. Junkernstrauch 386: 15 Eichen 3—4. Cl. 4 fm. O. d. schwarzen Gründen 42: 94 Eichen 3—4. Cl. mit 17 fm, 19 im Schichtnutzh. 2 m lang, 12 xm Schichtnutzh. 4 m lang. Lindenschied 57a: 1 Eiche 3. Cl.— Schutzbez. Salzböden. Forstort Hardt 70a, 78ab, 79b: 89 Eichen 2.—4. Cl. mit 49 km, 154 rm Schichtnutzh. 2 m lang, 22 rm 2,5 m lang, 26 rm 4 m lang. Gehren gab: 4 Eichen 4. Cl. mit 1 fm, 20 rm Schichtnutzb. 2 m lang, 8 rm 4 m lang.— Schutzbezirk Krofdorf. Jungferannenwald 7: 69 Buchen 2.—4. Cl. mit 53 fm, 30 rm Schichtnutzh. 1,25 m lang. Buchwald 18a, 19: 2 Buchen 3. Cl. mit 1 km, 10 xm Schichtnutzh. 1,25 ml. Oberförster⸗Garten Krofdorf: 1 Kirsche 4. Cl.— Schutzbez. Wald haus. Nußßheck 28b: 1 Hainbuche 4. Cl. Bäuerstädt 31, 32: 39 Hainbuchen 4. Cl. mit 3 km. Daselbst: 21 rm Buchenschichtnutzh. 1,25 m lang. Daselbst: 3 Eschen 4. Cl. Junkernstrauch 380: 4 rm Buchen⸗ schichtnutzholz 1,25 ma lang. O. d. schwarzeu Gründen 42: 21 Hainbuchen 4. Cl. mit 1 fm. Daselbst: 5 rm Buchenschichtnutzh. Daselbst: 2 Birken 4. Cl. Lindenschied 54, 55b, 57a, 58: 256 Buchen 1—4. Cl. mit zusammen 354 fm(nur astrein und glatt; darunter extra starke Stämme), 21 rm 1,25 m lang.— Schutzbez. Salzböden. Hardt 76a, 78a, 79a: 10 rm Buchenschichtnutzh. 1— 1,25 m lang. Daselbst: 3 xm Hainbuchenschichtnutzh. 11,25 m lang. Forstort Wettenberg, Forst, Homberg, sowie aus dem Schutzbez. Krofdorf, Forstort Jungfer⸗ annenwald pp.: 440 Fichten und Kiefern mit 70 fm, 200 Stck. Nutzstangen, 70 xm Fichten⸗ und Kiefernschichtnutzh., 2—4 m lang. Kühbett 24b: 59 Fichten 4. Cl. mit 10 fm, 151 Stck. Nutzstangen. Dreispitz 26b;: 21 Fichten 4. Cl. mit 3 tm, 265 Stck. Nutzstangen.— Schutzbez. Waldhaus. Bäuerstädt 32: 95 Fichten 4. Cl. mit 15 fm, 147 Stck. Nutzstangen. Lichten⸗ berg 45, 46, 48: 4 Fichten 3.—4. Cl. mit 1 fm.— Schutzbez. Salzböden. Forstort Hohenschied 62b: 403 ßichten 3.—4. Cl. mit 90 km, 253 Stck. Nutzstangen Hasengarten 80b: 38 Lärchen 4. Cl. mit 5 fm, 100 Stck. Nutzstangen, 46 rm Lärchenschichtnutzh., 4 m lang. Gehren 69: 550 Stck. Fichtennutzstangen.— 2. Freitag, den 26. Februar, um 11 Uhr vormittags, im Römüschen Kaiser in Web lar. Schutzbezirk Stoppelberg. 301 Eichen 2.—4. Cl. mit 171 fm, 4 1m Schichtnutzh. 1 m lang und 28 m2 m lang. 150 Fichten und Kiefern 2.—4. Cl. mit 39 fm, 16 Stck. Nutzstangen, 22 rm Schichtnutzholz 2 m lang und 18 rm 3 m lang. Die Hölzer werden in kleineren und größeren Losen zum Aus-
Möller,
gebot kommen. Aufmaßlisten(100 Nummern 60 Pfg.) durch Forstsekretär Krofdorf. Wetzlar. Samstag, den 13. d. Mi., morgens 9 Uhr, an der Wetzbachbrücke
und um 10 Uhr unterhalb der Nonnenmühle auf der Kreisstraße Wetzlar⸗Rauborn: 3,85 m Pappelnstammholz, 9 Haufen Pappelknilopel, 8 Haufen Pappelscheitholz, 7 Haufen Pappelreiser.
8 Hochelheim(Gemeindewald). Dienstag, den 16. d. Mis. Zusammenkunft vor⸗ mittags 9 Ubr auf der Weßhlar⸗Butzbacher Provinzialstraße oben am Wald: Eichen: 61,50 rm Derb⸗, 23 rm Stockholz und 579 rm Reiser. Buchen: 48 rm Derbholz und 151 rm Reiser. Nadel: 41 rm Derbholz und 658 rm Reiser.
Braunsels. Samstag, den 13. Februar, vormittags 10 Uhr, in den Distrikten Mühblengrundhang, Hirschsprungsgraben, Scholseite und Nassesstück: 148 rm Buchenscheitholz, Arm Eichenscheitholz, 94 rm Buchenprügelholz, 37,5 rm Eichenprilgelbolz, 43,5 rm Buchen- stockholz, 5888 rm Buchenwellen, 862 rm Eichenwellen. Sammelplatz Leunerweg vor der Win⸗ tersburch am Braunfelser Feld.
Niederwetz, Kreis Wetzlar(Gemeindewald). Samstag, den 13. d. Mts., vor- mittags 10½¼ Uhr anfaugend, in den Distrikten Salzleck 11a, Salzleck 10d. Am Bann 6b. Ober der Sohl 7a. 26 Eichenstämme 3. Cl.= 12,84 fm, 4 Eichenstämme 4. Cl.= 1,12 fm, rm Eichennutzbolz, 17 rm Eichenscheit und Knüppel, 28 rm Buchenscheit und Knülppel, 3 rm Weichholzscheit und Knüppel, 46 rm Eichenreiser, 36 xm Weichholzreiser, 20 Kiefernstangen 1. und 2. El., 26 rm Kiefernscheit und Kullppel, 140 rm Kiefernreiser. Anfang bei den Stämmen in Salzleck IIa.
Kröffelbach, Kreis Wetzlar(Gemeindewald). Samstag, den 13. Februar, von vormittags 10 Uhr ab, Distriktt Sold und Totalität: 4 Eichenstämme 1. Cl. 11,33 fm, 12 Eichenstämme. 2. Cl. 21,28 km, 20 Eichenstämme 3. Cl. 14,02 fm, 7 Eichenstämme 4. Cl. 1,35 fm, 3.5 rm Eichennutzholz, 50 rm Eichenscheit und Knüppelbolz, 10 rm Eichenab raum, 7b rm Buchenscheit und Knllppelbolz. Anfang im Difirikt Sold am Cichenstammhol;
i Edelsberg, Kreis Wetzlar(Gemeindewald). Dienstag, den 16. d. Mts., vor
mittags 10 Uhr anfangend, Distrikt 17a: 8 Eichenstämme von 13 km, 109 Kiefernstämme von 120 em(worunter eine Anzahl schöne Schneidestämme sich befinden). Distrikt 16: 24 Eichen⸗ stämme von 6,50 fm, 25 Eichenstangen 1. Cl., 45 Kiefernstämme von 17 fm. Distrikt 13a: 7 Eichenstämme von 7 fm, 2 Buchenstämme von 1,23 km, 53 Kiefernstämme von 30 fm Der Anfang wird im Distrikt„Sprung“ 17a gemacht. ö Oberförsterei Alsfeld. Montag, den 15. Februar, vormittags 10 Uhr, werden im Saale des„Deutschen Hauses“ zu Alsfeld versteigert: 1. Aus gemeinschaftlichen Waldungen, Distritt Dümmling, Buchberg, Weppler, Heegwald, Klingelkopf, Leitenrod, Hang und Schwein⸗ stall: Stämme: 1 Ciche= 2,8 im; 90 Eichen= 16,834 tm(Wagnerbolz) 13 Buchen= 8,37 tm; 18 Lärchen= 6,57 fm; 84 Fichten— 72,34 fm(Schnitt- und Bauholz, bie zu 47 em Durchmesser); 12 Kiefern— 5,45 fm 28 Birken= 8,36 fm; 2 Aspen= 0,65 fm. Derbstangen: 7 Eichen 0,46 fm; 54 Buchen S 2,15 fm; 103 Fichten 7,13 tm. 2. Aus alleinfiskalischen Waldungen, Distrikt Beerberg, Zablenberg, Hahlgarten, Auerberg Tülmmel, Zinkelbach, Tiergarten, Kalkberg, Wolfsnacken und Hard(Pflanzgarlen): Stämme: 9 Eichen 203 fm(Wagnerbolz); 19 Lärchen— 5.99 km; 37 Fichten— 24,42 fm; 808 Kiefern= 421,34 fm(Schnitt- und Bauholz); 6 Buchen S 5,04 fm; 1 Linde 0,12 fm Derbstangen: 3 Eichen 0,13 fm; 62 Buchen= 1,99 fm; 25 Lärchen= 1,56 fm Näbere Auskunft erteilen die Oroßh. Forstwarte Frank zu Alsfeld und Mandel zu Schwarz Bei dense Bestellung werden Auszüge aus dem Versteigerungsprotokoll unentgeltlich ab— gegeben.
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Bekanntmachung.
Damit die zum weiteren Ausbau der Stadtfernsprecheinrichtung in Gießen erforderlichen Vorbereitungs⸗ arbeiten rechtzeitung in Angriff genom— men werden können, werden diejenigen Personen, welche ihre Wohnungen oder Geschäftsräume im Laufe dieses Jahres mit der vorbezeichneten Stadtfernsprech— einrichtung verbinden lassen wollen, er⸗ sucht, ihre Anmeldungen recht bald,
bis spätestens zum 1. März d. J.
an das Kaiserliche Postamt in Gießen einzusenden. Nur für die bis zu diesem Zeitpunkt eingegangenen An— meldungen kann die Herstellung der An⸗ schlüsse für den ersten Bauabschnitt des laufenden Jahres in Aussicht gestellt werden. Verspätet angemeldete An⸗ schlüsse gelangen erst im nächsten Bau— abschnitt zur Ausführung.
Darmstadt, 4. Februar 1897.
Der Kaiserliche Ober-Postdirektor,
Geheime Ober-Postrat. Clavel.
Bekanntmachung.
Betr.: Die Stiftungen der Frau Hofgerichtsrat v. Krug und ihres Sobnes des Hofgerichtsrats Dr. Karl v. Krug.
Die diesjährigen Zinsen aus den rubr. Stif— tungen sollen an 12 Arme der Stadt Gießen mit je 20 Mark vergeben werden. Bewerbungen um dieselben find bis zum 1. März 1897 schriftlich oder mündlich bei dem Armenamt, Zimmer Nr. 3, vorzubringen.
Gießen, den 6. Februar 1897.
Großb. Bülrgermeisterei Gießen. & V.: Wolff, Beigeordneter.
Bekanntmachung.
Betr.: Die Stiftung des Gemeinderatsmitglieds Friedrich Lony sen.
Die diesjährigen Zinsen aus der rubr. Stiftung sollen an 8 Arme der Stadt Gießen mit je 20 Mark vergeben werden. Bewer- bungen um dieselben find bis zum 1. März 1897 schriftlich oder mündlich bei dem Armen amt, Zimmer Nr. 3, vorzubringen.
Gießen, den 6. Februar 1897.
Großh. Bülrgermeisterei Gießen. J. V.: Wolff, Beigeordneter.
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