Ausgabe 
12.1.1897
 
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die Folge den gemeinschaftlichen Ladenschluß, der selbstverständlich auch für den Sommer bestehen soll, zu ermöglichen, ist es empfehlenswert, falls irgendwo eine Lockerung in der Zeiteinhaltung sich zeigen sollte, dem Vorstand des Detaillisten⸗ vereins sofort und zwar schriftlich hiervon kurz Mitteilung zu machen, indem Vorkehrung ge⸗ troffen ist, daß Mißständigkeiten durch persönliche Einwirkung beseitigt werden. Es sei uochmals darauf hingewiesen, daß für den Samstag Abend eine Einschränkung nicht vorgesehen ist.

* Darmstadt, 10. Januar. Von dem land⸗ wirtschaftlichen Landesausschuß ist die Obere

Aandwirtschaftliche Behörde ersucht worden, bei

dem Ministerium des Innern zu beantragen, für die Beschickung der Wanderer-Ausstellung der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft in Hamburg aus dem Großherzogtum Hessen eine Summe von 7500 4. zu bewilligen. Für das Mainzer Fabrikinspektorat soll vom 1. April d. Is. noch ein Assistent bestellt werden, für den ein Gehalt von 3000. in Aussicht genommen ist. Diese Stelle ist durch das Ministerium des Innern zu besetzen.

Mainz, 10. Januar. Bei dem um 11 Uhr 17. Min. Vorm. von Bingen hier fälligen Personenzug 40 stürzte gestern zwischen

Heidesheim und Budenheim ein Passagier, der 22jährige Installateur Philipp Becker aus

Kreuznach, wohnhaft in Essen a. d. Ruhr, aus seinem Wagenabteil auf den Bahnkörper und

verletzte sich schwer. Der Vorfall wurde als⸗ bald bemerkt, worauf der Zug anhielt, zurück⸗ fuhr und den bewußtlos daliegenden Reisenden mitnahm. Bei der Ankunft im hiesigen Bahn⸗ hof wurde der Mann sofort in das Hospital verbracht, wo er bis zum Abend noch nicht ver nehmungsfähig war, weshalb man auch über die Ursache des Unglücksfalles noch keine genaue Kenntnis hat.

Vermischtes.

ueber die Lebensweise des Sultans erzühlt ein Türke, wie es scheint, ein Eingeweihter, in derContemporary Review bemerkenswerte Einzelheiten: Abdul Hamid hat im Palast von Nildiz, in seinem Harem und in den verschiedenen Schlößcheu im Park mindestens 50 Arbeitskabinette. Niemand weiß, wo er irgend einen Teil des Tages oder Abends zubringen wird. Oft ver⸗

nach einem andern, während die Schildwachen ihn noch drinnen wähnen. Und in welchem Teile seines Palastes er sich auch befinden mag: Tag und Nacht wird er auf Schritt und Tritt bewacht. Zwischen dem Haupteingang des Palastes und den Räumen, die dem Herrscher als Wohnung dienen, befinden sich vier oder fünf Thüren, vor denen albanische Schildwachen stehen, und durch die niemand eintreten kann, wenn er nicht von einem der Kammerherren oder dienstthuenden Flügel⸗Adjutanten be⸗ gleitet ist, die auch ohne besondere Erlaubnis die be⸗ treffende Person nicht zulassen dürfen. Wo der Sultan schlafen wird, weiß niemand im voraus. Er besitzt mehr als fünfzig Betten zum eigenen Gebrauch, teils in den Wohnräumen seiner legitimen Frauen, in dem kaiserlichen Gynäceum, teils auch in den Palast selbst, wo er dann schläft, wenn die Umstände ihn zwingen auf der Hut zu sein. Diese Schlafzimmer sind von dem übrigen Teile des Gebäudes durch eiserne Thüren getrennt, deren Schlösser sich durch einen außerordentlichen und sinnreichen Mechanismus auszeichnen. Man sagt sogar, daß die die Wände und Decken geheime Versteckplätze enthalten, die von westeuropäischen kunstgeübten Leuten ausgeführt sind. Und als ob es an diesen Vorsichtsmaßregeln noch nicht genug wäre, liegen zwei prächtige Bernhardiner Hunde stets vor der Thür des Zimmers, in welchem der Sultan schläft und fangen bei dem leisesten Geräusch laut an zu bellen. Abdul Hamid ist ein Liebhaber von Hunden und weiß, daß er sich wenigstens auf diese vier⸗ füßigen Wächter verlassen kann. Der Haushalt des Sul⸗ tans besteht aus etwa 12000 Personen, zu denen unter anderen gehören: tausend Diener für den Kammerdienst des ganzen kaiserlichen Haushalts, vierhundert für die Küche, ebensoviele, welche die Speisen von der Küche nach den verschiedenen Teilen des Palastes tragen müssen; vier⸗ hundert Musiker, Sänger, Schauspieler, Akrobaten, Spaß⸗ macher usw., dreihundert Eunuchen für den Harem, fünfzig Barbiere, vierhundert Gärtner, dreitausend zum Harem gehörende weibliche Personen, zweihundert alba nische Axenmänner für den persönlichen Wachtdienst beim Sultan, hundert Ruderknechte für seine Boote, vier⸗ hundert Angestellte für die Zivilliste usw.

Wolf, Löw, Gimpel, Wachtel, Fuchs und Bär. Was dieser Ueberschrift folgt, ist nicht etwa eine Fabel von Lafontaine, sondern eine wirkliche Gerichtsverhandlung, die sich dieser Tage in Wien vor dem Bezirksgericht Alsergrund abgespielt hat. Kläger war der Geschäftsdiener Wolf, der von dem Kaufsann Löw ein Gimpel genannt wurde, weil er beim Betreten eines Geschäftslokals nicht die Thür für den ihm auf den Fuße folgenden Herrn Löw offen ließ. Ein Wolf braucht sich nicht gefallen zu lassen, daß man ihn in die minder⸗ wertige Klasse der Vögel versetzt, und der Beleidigte wandte sich deshalb an den Advokaten Dr. Wachtel, der

läßt er ein Gebäude durch die Hinterthür und begiebt sich

für ihn die Ehrenbeleidigungsklage einbrachte. Zur Ver⸗

handlung konnte jedoch Dr. Wachtel wegen anderweitiger Berufsgeschäfte nicht erscheinen und sandte deshalb seinen Substituten Dr. Fuchs. Bei der Verhandlung wurde als

Zeuge Herr Bär vernommen. Schließlich kam ein Aus⸗ gleich zu Stande. Löw nahm den Gimpel zurück und

erklärte sich bereit, Wolf die Kosten zu bezahlen, womit

Fuchs für Wachtel sich einverstanden erklärte, worauf Löw freigesprochen wurde und Bär sich entfernen konnte. Und so ist nun die Naturgeschichte wieder in Ordnung. Standesamtliche Nachrichten. Geburten.

Am 29. Dezember 1896. Dem Straßenkehrer Heinrich Pfeffer ein totgeborenes Kind männlichen Geschlechts.

Am 31. Dezember. Dem Feldwebel August Theodor Ernst ein Sohn, Gustav Wilhelm. Am 1. Januar. Dem Oekonomen Christian Nebe eine Tochter. Dem

Handelsmann Nathan Günther eine Tochter, Martha. Am 3. Januar. Dem Konditor Ludwig Weiffenbach ein

Sohn, Johann Heinrich Georg Alfred. Am 5. Jan. Dem Taglöhner Friedrich Menz ein Sohn, Karl Wilhelm. Aufgebote.

Am 2. Januar. Philipp Brasch, Schlosser dahier, mit Marie Barbara Balzer zu Frankfurt a. M. Christian Dechert, Kaufmann zu Aschaffenburg, mit Elisabethe Dambier dahier. Heinrich Diehl, Modellschreiner zu Offenbach a. M., mit Margarethe Hofmann dahier. Am 4. Januar. Christian Gottlob Hertkorn, Metall⸗ dreher dahier, mit Elise Schneider von Allendorf a. d. L. Am 6. Januar. Gottfried Peter Schmit, Taglöhner dahier, mit Katharine Erb hierselbst. Am 8. Januar. Daniel Schuchhardt, Photograph zu Remscheid, mit Anna Margarethe Flett dahier.

Eheschließungen.

Am 2. Januar. Heinrich Jakob Schmitt, Schlosser

dahier, mit Katharine Elise Eich hierselbst. Sterbefälle.

Am 1. Januar. Karl Erich Ludwig Roth, 21 Jahre alt, Student dahier. Am 2. Januar. Karl Nagel, 37 Jahre alt, Buchhalter dahier. Julius Schleuning, 28 Jahre alt, Lackierer dahier. Am 4. Januar. Johanna Marie Christine Pfeil, 35 Jahre alt, ledig dahter. Am 5. Januar. Hermann Zulauf, 32 Jahre alt, Schneider von Münzenberg. Am 6. Januar. Marie Katharine Balser, geborene Krämer, 38 Jahre alt, Witwe von Metzger Karl Balser dahier. Heinrich Pfeil, 45 Jahre alt, Kutscher dahier. Am 7. Januar. Geh. Hofrat Dr. Johann August Streng, 66 Jahre alt, Pro⸗ fessor i. P. dahier. Karl Würz, 15 Jahre alt, Hütten⸗ arbeiter von Aßlar.

und hier wurde ein Unterhaltungs⸗ abend der Streikenden mit Frauen und Kindern polizeilich verboten.

Hd. Paris, 11. Jan. DasJournal meldet aus Rom, daß Italien dem Negus Menelik sals Entschädigung für den Unter⸗ halt der italienischen Gfangenen fünf Millionen Lire zahlen werde.

Hd. Paris, 11. Januar. Ein Tele⸗ gramm aus Montevideo bestätigt, daß Dr. Glanarelli den Mikroben des gelben Fiebers und ein Heil⸗ serum zur Bekämpfung der Krank⸗ heit entdeckt hat.

Hd. Charleroi, 11. Januar. Auf dem gestern hier abgehaltenen Bergarbeiter-Con⸗ greß beantragte der Delegierte aus dem Bezirk Mons die Erklärung des All gemeinen Ausstandes. Der Congreß lehnte dies jedoch a b.

Hd. Rom, 11. Januar. Wie ver⸗ lautet, stehen noch weitere Auf⸗ lösungen von so zialistischen Vereinen bevor, trotzdem selbst

regierungsfreundliche Blätter wie der Don Chisciotte dagegen pro⸗ testieren.

Hd. Brüssel, 11. Januar. Der frühere Kriegsminister General Brassini hat die Präsidentschaft der Patriotenliga der Ex⸗ Offiziere Belgiens, welche den Zweck verfolgt, die persönliche Dienstpflicht ein⸗ zuführen, angenommen.

Hd. Lüttich, 11. Januar. In einem Kalkofen erstickten gestern vier Arbeiter. Man fand dieselben in dem Ofen vor, ohne daß man weiß, wie die⸗ selben hineingekommen sind.

Hd. Antwerpen, 11. Januar. Die See⸗ behörde hat eine Unter suchung einge⸗ leitet, um festzustellen, ob der belgische Dampfer Belgique durch die Schuld der Hafenbehörden der französchen Insel Sein verloren gegangen ist. Die hier ange⸗ kommenen drei geretteten Matrosen des Dampfers erklärten, daß die Wächter des Leuchtturmes jener Insel das Leuchtfeuer nicht unterhalten hätten.

Neueste Telegramme. Hd. Hamburg, 11. Jan. In Alton a

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Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗ teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen.

Bekanntmachung.

Mit Bezugnahme auf die Bestimmungen in 8 25 der Wehr-Ordnung werden alle im Jahre 1877 gebornenen Militärpflichtigen, sowie die in früheren Jahren geborenen, welche sich noch nicht zur Musterung gestellt ob er welche hinsichtlich ihrer Verpflichtung zum Ein⸗ tritt oder ihrer Befreiung vom Militärdienste noch keine definitive Entscheidung erhalten und entweder in Gießen ihren gesetzlichen Wohnort haben, oder als Studenten, Gymnasiasten und Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Haus- und Wirtschaftsbeamte, Handlungs- gehillfen, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Dienst boten, Fabrikarbeiter oder in ähulicher Eigen schaft sich dahier aufhalten, hiermit aufgefordert, sich behufs Eintragung ihrer Namen in die Rekrutierungs-Stammrolle in der Zeit vom 10. bis 25. Jannar d. J. bei der Bürger⸗ meisteren dahier im Zimmer Nr. 13 zu melden und dabei, wenn sie dahier nicht geboren sind, ihren Geburtsschein, und wenn sie bereits bei einer früberen Musterung konkurriert haben, ihren Losungsschein vorzulegen,

Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß diejenigen, welche die Anmeldung unter lassen, sich zu gewärtigen haben, daß sie mit einer Geldstrafe bis zu dreißig Mark oder mit Haft bis zu drei Tagen belegt, von der Teil- nahme an der Verlosung ausgeschlossen und ihrer etwaigen Ansprüche auf Zurückstellung u. s. w. für verlustig erklärt werden. Bezüg lich der zur Zeit der Meldefrist abwesenden Militärpflichtigen sind deren Eltern, Vor milnder, Lehr-, Brod⸗ oder Fabrikherrn zu diesen Anmeldungen verpflichtet.

Ferner wird bemerkt, daß Gesuche um Zurückstellung von Militärpflichtigen auf Grund des§ 32 pos: 2 lit a, b, o, d, e, f und g der Wehr-Ordnung rechtzeitig bei der Bilrgermeisterei dahier vorzubringen sind, da verspätete Gesuche keine Berücksichtigung finden.

Gießen, den 9. Januar 1897.

Der Oberbürgermeister. J. V.: Wolff.

Bekanntmachung.

Der leibfällige Keller unter dem alten Rathause soll Dienstag, den 12. d. M., vormittags 10 Uhr, auf dem Bürger- meisterei-Bureau Zimmer Nr. 15 ander weit verpachtet werden.

Gießen, den 8. Januar 1897.

Großh. Bülrgermeisterei Gießen. Gnautbh.

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Annerod(Gemeindewald). Donnerstag, den 14. Jannar 1897, von vormittags Uhr an, in den Abteilungen 2 Garbenteicherteil und 3 Tempel. 4. Bau und Werk, holzt 107 Eichenstämme, 3071 em Durchm., 4 12 m Länge, 91,80 fm haltend. 22 Fichten⸗ stämme, 1529 em Durchm, 1015 m Länge, 8,77 km haltend, 15 Fichten-Derbstangen⸗ bis 14 m Länge, 2,17 km haltend, 5 rm Eichen-Nutzscheitholz. B. Brennholz: 129,6 rm Eichenscheitholz 49 rm Eichen- und Nadel-Knüppel, 1850 Eichenwellen, 320 Nadelwellen, 60 rm Eichenstockholz, 8 rm Nadelstockholz. Die Zusammenkunft ist in der Tempelschneise beim alten Pflanzgarten bei Bauholz Nr. 1.

Steinbach(Gemeindewald). Donnerstag, den 14. Januar: Distrikte Gesäng' Helgenwald und Seeheck: 60 Eichenstämme von 13 bis 23 em Durchmesser, 5 bis 12 m Länge, 15 fm Inhalt, meistenteils zu Wagnerholz geeignet, 270 Kiefern- und Fichtenstämme von 14 bis 30 em Durchmesser, 6 bis 15 m Länge, 70 m Inhalt, 180 Stück Fichtenstangen von 6 bis 13 em Durchmesser, 6 bis 12 m Länge. 9 fm Inhalt. Der Anfang und die Zusammen kunft morgens Uhr am Gesaͤng, etwa 20 Minuten vor der Eisenbahnstation Garbenteich.

Bellersheim(Gemeindewald). Donnerstag, den 14. Januar d. J.: 361 Kiefernstämme von 1638 em Durchmesser, 613 m lang, 120,47 fm, 17 Eichenstämme von 2236 em Durchmesser, 48 m lang, 3,85 fm, 1 Birkenstamm von 23 em Durchmesser, 8 m lang, 0,33 fm. Der Anfang ist vormittags 9 ½ Uhr im Distrikt Pfingsthain und wird fortgesetzt im Distrikt Oberholz. Zusammenkunft beim Steinbruch am Münzenberger Weg.

Allendorf a. d. Lda.(Gemeindewald). Mittwoch, den 13. Januar l. J., vormittags 9 Uhr: Distrikt Lehmgrube, Thal ꝛc.: 226 Nadelstämme mit 91,70 fm, 76 Derb stangen mit 6,40 fm. 677-Reisstangen mit 10,60 fm, 5 rm Nadelscheitholz, 250 rm Nadel- Knüppelbolz, 13100 Wellen Nadel-Reisholz. Zusammenkunft im Distrikt Lausköppel bei Nr. 2111.

Donnerstag, den 14. Jauuar 1897, von morgens 10 Uhr ab, werden zu Lich auf dem Zimmerplatze des Johann Friedrich Eise II in Lich(Butzbacherstraße) durch Großh. Gerichtsvollzieher Biegler in Lich eine Partie Holz, darunter ca. 200 Stämme Baubolz, Tannen-, Kiefern-, Birken⸗ und Eichenstämme, sowie eine Partie Bohlen und Schwarten gegen gleich baare Zahlung versteigert.

Ausschreibungen.

Die zur Fr. Freyschen Konfursmasse gehörige, in Gemarkung Lollar gelegene Mühle soll auf Antrag des Konkursverwalters und des Gläubiger-Ausschusses Donnerstag, den 21. d. Mts., nachmittags Uhr, auf dem Rathause zu Lollar einer letzten Versteigerung ausgesetzt werden.

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1 Komptorist. 1 ältere Person zur Versehung des Haushalts.

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