unserer Nähe gelegenen Hof Schleifeld. Dem Pächter dieses Gutes, Herrn Schuch, wurde im vorigen Jahr; aus seinem Jagdbezirk von einem Hirten ein etwa drei Tage altes junges Reh, das derselbe nahezu verschmachtet aufgefunden hatte, überbracht. Da zu befürchten war, daß das Tierchen, wenn wieder in den Wald gebracht, von Raubzeug aufgefressen werde, so unterzogen sich die Kinder des Herrn Schuch der Mühe, es mit Milch aufzuziehen. Die Sache gelang. Ebenso erging es mit einem zweiten Reh, das Herr Schuch selbst auffand und das schon am Verenden war, denn der Kopf war schon mit Maden bedeckt. Durch die Pflege wurden die Tierchen so zutraulich, daß sie im Hof und Haus frei umherliefen. Besonders das eine der Tier⸗ chen folgte dem Töchterchen des Hauses überall nach. Morgens, sobald die Hausthür geöffnet wurde, lief es in das Schlafzimmer der Kinder und sprang auf das Bett seiner kleinen Pflegerin. Als das Kind einmal einige Tage krank lag, legte sich das Reh den ganzen Tag vor sein Bett. Nunmehr sind die Tiere ausgewachsen und in dem Garten hinter einem Drahtgitter aufgehoben, innerhalb dessen sich ein Obdach für sie befindet. Die Kinder können un ehindert zu ihnen gehen und die Tiere füttern. Wenn jedoch der Hausherr, zugleich Jagdliebhaber, nur seine Hand ihnen nahe bringt, gehen sie sofort zurück, gleich als ob sie den Jäger in ihm e
* Darmstadt, 9. Februar. Die zweite Kammer wurde heute Mittag um 1 Uhr durch die ernannte Einweisungskommission in Anwesenheit von 45 Abgeordneten für vorläufig konstituiert erklärt. Als Alterspräsident leitete der Abg. Möllinger die Bureauwahlen, nach⸗ dem er dem kürzlich verstorbenen langjährigen Abg. Pfannstiel einen ehrenden Nachruf gewidmet hatte. Als erster Präsident wurde Haas⸗ Offenbach, als zweiter Präsident der freisinnige Rechtsanwalt Metz⸗Gießen, beide mit großer Majorität, gewählt. Sekretär wurden die Abgeordneten Hechler und Freiherr von Broich. Donnerstag Vormittag findet die nächste Sitzung zwecks Vornahme der Ausschuß⸗ wahlen statt. Die erste Kammer wurde kurz nach 12 Uhr eröffnet.
* Stockheim, 4. Febr. Dieser Tage ver⸗ unglückte im nahen Efolderbach ein Knecht,
der erst kürzlich vom Militär entlassen war. Er hatte mit seinem Herrn auf dem Leustädter Hof Stroh geholt und sich, da er fahren sollte, vorn auf den geladenen Wagen gesetzt, während der Herr hinten seinen Platz hatte. Unterwegs rutschte der Knecht herunter, ohne daß sein Herr etwas gewahr wurde. Dieser sah ihn auf dem Wege liegen, ließ die Pferde halten, konnte ihm aber nicht mehr helfen, da er bereits tot war. Die Räder waren dem Unglücklichen über den
Kopf gegangen.
* Mainz, 9. Febr. Auf der benachbarten Amöneburg wohnt ein Schuhmachermeister, der ein flottes Schuhmachergeschäft mit Gesellen betreibt, aber von Zeit zu Zeit von einem eigen⸗ artigen Wandertrieb befallen wird. Eines Tages verschwindet er, ohne daß seine Ange⸗ hörigen vorher etwas davon erfahren; Tage, ja Wochen bleibt er dann fort, ohne daß man weiß, wo er fich befindet. Eines Tages erscheint er wieder zuhause, als ob gar nichts vorgefallen wäre und arbeitet ruhig weiter. Vor einiger Zeit nun, bei der kürzlich stattgehabten Kälte wurde der Schuhmacher wieder von der Wander⸗ lust befallen und verschwand spurlos. Nunmehr ist er wieder zurückgekehrt, aber in einem solchen Zustande, daß er unter ärztlicher Pflege sich befindet, da ihm Hände und Füße erfroren sind.
* Mainz, 9. Februar. In dem hiesigen Gefängnis herrscht gegenwärtig eine solche Ueberfüllung, daß Personen, die ihre Strafe zu verbüßen hatten, zurückgewiesen werden mußten, bis wieder mehr Platz vorhanden ist. Am vergangenen Samstag wurde in Kastel der Anfang mit
der vom Kriegsministerium be⸗ stimmten Entfestigung gemacht, und zwar sind vorerst die großen eisernen Thore, die an den Endpunkten der Stadt die Festungswälle mit⸗
einander verbunden haben, entfernt worden.
heit:
Vermischtes.
— Selbstmord von Mutter und Tochter. Zwei Frauen, Mutter und Tochter, haben in Wien ihre m Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. Die Ursache
„Ohne Dich, geliebte Mutter, hat auch das Leben für mich keinen Reiz. Ich will daher mit Dir vereint sterben.“ Ueber die Ursache des Selbstmordes der Frau Zeil, die in einfachen, aber geordneten Verhältnissen lebte, ist man nur auf Vermutungen angewiesen.
— Eine indische Advokatin. In Indien praktiziert gegenwärtig eine Rechtsgelehrte, Miß Sorabyi, die in Oxford ihre rechtswissenschaftliche Ausbildung er⸗ halten hat. Frl. Sorabyi hat in Indien einträgliche Praxis erworben. Sie hat in den indischen Landen einen großen Vorteil über ihre männlichen Kollegen, da sie mit hochkastigen indischen Damen, die, außer dem Gatten und den Brüdern, nicht mit Männern reden dürfen, sich be⸗ sprechen darf. Diese Klasse Damen hat viele Rechts⸗ kämpfe. Sind die Klienten Witwen, so ist es noch schlimmer um sie bestellt, dann dürfen sie mit keinem Manne reden. Kein Wunder, daß Frl. Sor abyi sich einer guten Rechtspraxis erfreut.
Letzte Nachrichten.
* Launspach, 10. Februar. Man schreibt uns: Die Schneeverwehungen, die in voriger Woche nicht unbedeutende Verkehrseinschränkungen in Gefolge hatten, sind durch das Tauwetter der letzten Tage glücklicherweise wieder beseitigt. Den Fußgängern, sowohl als auch den Fuhr⸗ leuten ist nunmehr manche unangenehme Situa⸗ tion erspart. Häufig haben sich die Führer von Fuhrwerken über Streitereien mit Fußgängern zu beklagen gehabt, wenn letztere hartnäckiger⸗ weise aus der schmalen Spur nicht aus wichen und in den Schnee treten wollten. Die Frage, wem das Ausweichen am leichtesten fiele, ist da⸗ bei hauptsächlich erörtert wurden. Aus ähnlichen Umständen ist auch der Unfall herzuleiten, der kürzlich einer Zigarrenarbeiterin von hier passierte, indem dieselbe mit dem Schlitten des Gastwirts Rheinländer in Kollission geriet. Wie Augenzeugen berichten, trifft den Führer des Schlittens nicht die geringste Schuld, der „Unfall“, der übrigens nur in einer leichten Hautverletzung bestand, hätte vermieden werden können, wenn die betreffende Frau auch nur Anstalt gemacht hätte, das Vorbeifahren des Schlittens zu ermöglichen. Uebrigens hat Rh. die Frau nach geschehenem Vorfall in den Schlitten
jenigen Fälle zu berichten, die irgendwie ein Interesse für die Oeffentlichkeit hatten. Wenn z. B. Jemand für das Einschlagen einer Fensterscheibe wegen Sachbeschädigung zu einer geringen Geldstrafe verurteilt wird, so dürfte das gewiß Niemand interessieren. Parteilichkeit kann uns aber schon um deswillen nicht zum Vorwurf gemacht werden, als wir aus der letzten Schöffengerichtsfitzung ebensowen ig von der geringfügigen Oktroi⸗Hinterziehung eines hiesigen Metzgermeisters Notiz nahmen, als von einem anderen Fall, in dem eine arme Frau, wahrscheinlich aus Not, ein paar Kohlen entwendet hatte.
Neueste Telearamme.
Hd. Berlin, 10. Febr. Das„Berl. Tagebl.“ meldet aus Kiel: Der Kul⸗ tusminister zog den Professor Lehmann Hohenberg wegen der Unterzeichnung des Aufrufs für die streik enden Hamburger Hafen ⸗ arbeiter zur Verantwortung.
Hd. Berlin, 10. Febr. In mehreren öffent⸗ lichen Versammlungen der Konfektions⸗ Schneider und Näherinnen wurde gestern Abend über die Aufgaben der Arbeiter zur Wahrung ihrer Interessen bei der be⸗ ginnenden Saison beraten. Es wurden entsprechende Resolutionen angenommen, in wel⸗ chen die Versammlungen verurteilen, daß die von der Regierung versprochenen Schutzmaß⸗ regeln noch nicht erlassen sind.
Hd. Berlin, 10. Febr. Die Wahl ⸗ prüfungs⸗Kommission des Ab⸗ geordneten⸗Hauses hat die Wahl des Abgeordneten von Wolslegier (Pole) für ungültig erklärt.
Hd. Rom, 10. Febr. In Neapel veran- stalteten 400 Studenten in 80 Barken auf dem Meer eine Versammlung in welcher beschlossen wurde, ein Komitee zur Bekämpfung des Unterrichtsministers zu bilden.
Sterbefälle.
Am 8. Februar. Heinrich Damm, 52 Jahre alt, Taglöhner von Stangenrod, Kreis Gießen. Gestorben in der neuen Klinik.
Am 9. Februar. August Alberts, 37 Jahre
des Selbstmordes der Mutter, der 54jährigen Ingenieur s⸗ plaziert und ihr die erste Hilfe angedeihen 5
witwe Josephine Zeil, ist noch nicht ganz aufgeklärt. lassen. 0 ste H 9 ö alt, Bergmeister von Albshausen, Kreis Weßlar. Die 13 jährige Tochter Emmeline folgte dem Beispiel der——— Gestorben in der neuen Klinik.
Mutter— aus Liebe zu dieser und aus Furcht, fürder Briefkasten.
den Weg durch das Leben allein zu gehen. Ein von der C. St. hier. Es gehörte stets zu unseren Ge⸗ Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗ Tochter hinterlassener Brief besagte in rührender Einfach⸗pflogenheiten, aus Schöffengerichtssitzungen nur über die⸗ teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide iu Gieße n
r...!...
Bekanntmachung.
Damit die zum weiteren Ausbau der Stadtfernsprecheinrichtung in Gießen erforderlichen Vorbereitungs— arbeiten rechtzeitung in Angriff genom— meu werden können, werden diejenigen Personen, welche ihre Wohnungen oder Geschäftsräume im Laufe dieses Jahres mit der vorbezeichneten Stadtfernsprech⸗ einrichtung verbinden lassen wollen, er— sucht, ihre Anmeldungen recht bald, bis spätestens zum 1.
März d. J.
an das Kaiserliche Postamt in Gießen einzusenden. Nur für die bis zu diesem Zeitpunkt eingegangenen An⸗ meldungen kann die Herstellung der An⸗ schlüsse für den ersten Bauabschnitt des laufenden Jahres in Aussicht gestellt werden. Verspätet angemeldete An⸗ schlüsse gelangen erst im nächsten Bau— abschnitt zur Ausführung.
Darmstadt, 4. Februar 1897.
Der Kaiserliche Ober-Postdirektor,
Geheime Ober⸗Postrat. Clavel.
Bekanntmachung,
das Beschneiden der Hecken betr
Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach die Garten- und Feldbesitzer die ihren Grundbesitz an öffentlichen Fahr⸗ und 5 wegen einfriedigenden Hecken in jedem
rühjahr bis zum 1. März auf 1,25 Meter he und 0,50 Meter Breite zurssckzuschneiden haben, wird mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntnis gebracht, das Zuwider⸗ handlungen auf Grund des Art. 31 des Feld- strafgesetzes mit Geldstrafe von 1 bis 10 Mark bestraft werden. Gießen, den 6. Februar 189 7. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.
5 Bekanntmachung.
Die rllckständigen Gemeindegelder der Stadt Grünberg pro 1896/97 können bis zum 15. d. M. noch ohne Kosten bezahlt werden.
Grünberg, den 6. Februar 1897.
Schäfer, Stadtrechner.
Städt. Schlachthaus Freibank.
Heute und morgen
Ochsenfleisch,
nicht ladenrein, pro Pfund 46 Pfg.
snmobllen-Veimithaung.
Vermittlungen jeder Art von Käusen und Verkäufen als Wirtschaften, Wohn⸗ häusern, lleinen und größeren landwirt⸗ schaftlichen Gütern, Bauplätzen ꝛc. ꝛc. werden bestens, pünktlichst und billigst aus⸗
geführt durch Ph. Sehneider,
Agent für Immobilien 1474 Marktplatz 20. Eben Dezimalwaage und eine neue HZentesimalwaage, welche 30 Zentn, wiegt, billig abzugeben. Zu erfragen in der Exped. d. Ztg. 89
120) Einsach möbliertes Zimmer billig zu verm. Selters weg 35, Kuterh., 2. St.
—* Holzversteigerungen.
Hohenroth(Gemeindewald.) Samstag, den 13. ds. Mts., Vormittags um 11 Uhr beginnend, Distr.: Pfaffenhub und Altebitz, 231 Fichten⸗Stämme— 123,07 Festmeter, Distr.; Rödern, 100 Fichten⸗Stämme= 23,18 Festmeter, 100 Fichten⸗Stangen 1 Classe, 60 Fichten⸗Stangen 2. Classe zur öffentlichen Versteigerung. Bei ungünstiger Witterung findet der Verkauf im hiesigen Schulhause statt
Obersörsterei Lich. Montag, den 22. Februar, von vormittags 10 Uhr an: a. im Distrikt Müblwäldchen: ca. 20 rm Buchen Knüppel und ca. 2000 Buchen Wellen. b. im Distrikt Langeberg: Buchen: 7 rm Knüppel, 2 rm Stöcke, 200 Wellen; Nadelholz: 9 rm Knüppel, 166 ĩrm Stöcke, 1700 Wellen, 1030 Weichholz⸗Wellen. o. im Distrikt Häuser⸗ berg: 37 rm Nadelholz ⸗Stöcke, 30 Eichen⸗Wellen. Die Zusammenkunft ist auf dem chaussierten Weg vor dem Hofe Mühlsachsen. Dienstag, den 23. Februar, von vormittags 9½ Uhr an: a. im Distrikt Höler: Buchen: ca. 20 rm Knüppel, 2 1m Stöcke, 2540 Wellen; Eichen: 15 rm Knüppel, 4 rm Stöcke, 250 Wellen; Nadelholz: 1 rm Kullppel, 2 rm Stöcke, 480 Wellen. 303 Fichten⸗Stangen von 6—13 em Durchm. und 6—14 m Länge= 14,39 fm b. in den Distrikten Kühunter und Graudorn: Buchen: ca. 40 rm Knüppel, 14 xm Stöcke, 4000 Wellen; Eichen: 30 xm Knüppel, 10 rm Stöcke, 400 Wellen.— 70 Fichten⸗Stangen von 6—8 em Durchm. und 5—9 m Länge 2,24 fm. Die Zusammenkunft ist auf der Hauptschneise im Höler, wo sie von der Verlängerung des chaussierten Wegs von Kolnhausen her und von der Verlängerung des chausiertem Wegs von Hof⸗Albach her getroffen wird.
Grünberg(Stadtwald) Donnerstag, den 11. d. Mts. kommen in Distrikt Taufe, 118 Raummeter Buchen Scheiter, 33 Raummeter Buchen Knüppel, 40 Naummeter Weichholz Knüppel, 170 Raummeter Buchen Reiser, 326 Raummeter Weichholz Reiser, 39 Naummeter Buchen⸗Stöcke. Die Zusammenkunft ist vormittags 10 Uhr im Holzschlag bei Ab— zählungsnummer 481.
Braunfels. kopf“,„Dickeloh“ und„Reitersbach“ 16. d. Mts.: 211 Rm. Buchen⸗Derbholz, Reiser, 99 Rm. Eichen⸗Reiser, 8 Rm. Weichholz⸗Reiser, 9/ Uhr bei der Obermühle.
Wohnbach(Gemeindewald.) Freitag, den 12. Februar d. J., vormittags 10 Uhr anfangend, 173 Eichen⸗Stämme von 15—63 em Durchmesser, 3—14 m Länge= 61 fm; Schnitt⸗, Bau-, Wagner⸗ und Werkholz. 3 Buchen⸗-Stämme von 46—55 em Durchmesser, 5—7 m Länge= 3,68 fm. 2 Birken⸗Stämme von 26—32 em Durchmesser, 5-10 m Länge= 1,07 fm. 9 Nadel⸗Stämme von 15—19 em Durchmesser, 11—16 m Länge= 2,80 fm. 10 Eichenderbstangen von 14 em Durchm., 5 m Länge= 0,60 fm. 80 Fichtenderb⸗ stangen, von 8—14 em Durchm., 10-14 m Länge 6,50 fm. Die Zusammenkunft ist auf der Römerstraße beim Forsthäuschen.
Städt. Arbeitsnachweis, Gießen.
Gartenstraße 2. Angebot der Arbeitnehmer. Nachfrage der Arbeitgeber.
In den Distrikten„Pulveracker“,„Häuserberg“,„Somborn“, Jeremias des Gemeindewaldes von Vraunfels, am Dienstag, den 138 Rm. Eichen⸗Derbholz, 348 Rm. Buchen⸗ 1 Buchenstamm. Zusammenkunft um
1 Kondidor bezw. Feinbäcker, 1 tücht. Drechsler für Drechslerei m. Maschinen⸗ 1 Steindrucker, 1 Gelbgießer, betrieb bei hohem Lohn nach auswärts, 1 Barbier u. Friseur, 1 Glaser, 3 tücht. Glaser, N 2 Lackierer, 1 Bauschlosser, 1 tücht. Tapeziergehülfe für dauernde Arbeit, 2 Schuhmacher, 2 Waschfrauen, 2 tücht. Schuhmacher, 2 Hausburschen, 5 Taglöhner, 2 tücht. Bauschreiner nach auswärts, 4 Lauffrauen, 5 Pferdeknechte, 1 tücht. Pferdeknecht nach auswärts, 1 Aushilfsköchin, 1 Schlosserlehrling, 2 Lauffrauen, 1 Heizer, 1 Bäckerlebrling, 1 fein. Hausmädchen, I Portier, 1 Hausbursche, 8 Dienstmädchen, 1 Kindermädchen, 2 Schuhmacherlehrlinge, 3 Schlosserlehrlinge, 1 Schneiderin für Knaben⸗ und Mädchen- 2 Buchbinder 1 Bäcker⸗ kleider für in und außer dem Hause, 1 Setzer 1 Schmiede 7 1 Korrespondent und Buchhalter. 2 Schneider⸗ 1 Schreiner-„ 1 Glaser- 5 1 Bürstenbinderlehrl. 1 QLackierer⸗ 5 1 Steindrucker„ 1 Gelbgießer⸗ 1 Sattler⸗ N 2 Dienstmädchen nach auswärts, 12 Dienstmädchen vom Lande, 1 Stütze der Hausfrau.
in Rechtssacheu, Aus⸗
kunft in Invaliditäts⸗ und Alters versicherungs⸗
Sachen, Fertigung v. Ge⸗
0 suchen, Reklamationen,
Verträgen, Testamenten, Beitreibung
v. Forderungen, Einkassieren v. Geldern
und dergleichen. 178 Poppelsdorf, Hammstraße 12
Guten billig. Mittagstisch, im Abonnement zu 45 Pfg., Wirt Böhm,„Zum Lahuthal“, Neustadt 48.
Eine Stube zu vermieten. 77 Schützenstraße 17 J. Ein möbliertes Zimmer
zu vermieten. Sonnenstraße 14.(60
Darmstädter Haus.
3 Logis, sowie vorzüg⸗ 2
— 5 0„Sanitas“ Malz⸗asfee, per 1 Pfd.⸗Pack 35 Pfg., Korn⸗Kaffee per 7 20„ der beste Zusatz zu Bohnen Kaffee, empfiehlt Carl Retter. Lindenplatz. Die Erzeugnisse der„Saultas“ Com- pagnie sind garantiert rein und dürfen nur in geschlossenen Packeten oder Gläsern verkauft werden. 203 Guter, billiger Mittagstisch N in und außer Abonnement 1842 bei J. F. Sorger,„„Deutscher Hof“
Restauration„Westendhalle“ empfiehlt ein vorzügliches Frühstück von 30 Pfg. an, Mittagstisch von 70 Pfg. an, ferner Abendessen à la carte in verschiedenen Preisen, sowie ein vorzügliches Glas Bier aus der Brauerei Hildebraud⸗
Pfungstadt, per Glas 10 Pfg. 172
Textors Terrasse
empfiehlt 91
lichen Mittagstisch empfiehlt
täglich geöffnet. Ph. Bob.(139 Peter Welrieh.(44
R
Kutscher⸗Verein Gießen. Sonntag, den 14. Jebruar 1897:
Großer Maskenball
im Festsaale des Café Leih.
Großartige Gruppenaufführung sowie lebende Zilder. Moch nie dagewesen.
Karten sind zu haben im Vorverkauf für Damen à 30 Pfg., für Herren à 80 Pfg., Geheimkarten 50 Pfg. bei den Herren: Friseur Wahl, Neustadt, Friseur Rühl, Marktstraße, Friseur Rüger, Wallthorstraße, Friseur Deche rt, Grünbergerstraße, und Hand⸗ schuhfabrikant Wirsig, Seltersweg. 184
An der Kasse: Damenkarten 50 Pfg., Gallerie 20 Pfg.
Anfang 8 Uhr 11 Sekunden.
Der Vorstand.
———
Stenbierhalle No. 2
„Zum feuchten Eek“
5 Lindenplatz 5
empfiehlt vorzügliches Exportbier aus der 45 — DOranienbrauerei Dillenburg. Hell,% Ltr. 5 Pfg. Dunkel,% Ltr. 10 Pfg.
Belegte Brödchen 10 Pfg.
Zu zahlreichem Besuche ladet ein W. Teitge.
Wan, Meret fila
Elehgärten 10. Tager in Möbeln, Spiegeln,(A. Rudner) 11 Kirchenplatz 11
Betten, sowie aller sonstigen Schweineschmalz, westphälisches, rein aus⸗
Gegenstände. Kommissious⸗ und Agentur ⸗Geschäft. gelassen, à Pfd 45 4(bei 10 Pfd. 43 4), Feinster Westphäl. Schinken à Pfd. 75&,
Ankauf von Waren jeder Art. fechle Fran. Wursichen p. Paar 2 4 ech Fra 1* en 1 aa„ Nestaurant 6 ο C Feinste Margarine à Pfd. 65&,
— 22 Neues Sauerkraut à Pfd. 7&, Oranien Hrn Fste. eingem. Salzschuittbobhnen à Pfd. 11&, 66 Ludwigstrasse 60
50 Pfg., Herrenkarten 1 Mk., Geheimkarten
181
601 d.
Fi. Düffeldorfer Tafelseuf à Pfd. 30 K.
„Zum Gambrinus“.
Guten bürgerlichen Mittags tisch empfiehlt A. Albhold.(110
Prima Sauerkraut, sowie eingemachte Bohnen
empfiehlij J. Hainer, 0
Ecke Bahnhofstraße und Tiesenweg⸗
Ein Hühnerhund
der Kriegerkameradschaft„Hassia“
u verkaufen. Kreu 5. Zarmstadt. ˖. Hauptgew. Mek 10 000 baar. Zusammen at in Rechtssachen und Ver⸗ 1769 Geldgewinne im Betrage don Mark waltungs angelegenheiten,
Auskunft auch Betreibung aller Ziebung em 15. März 1897. Lose an Berufsgenosseuschaften zu bil⸗ à Mt. 1.— empfiehlt 201[denden Uufall⸗Ausprüche, Fertigung von Richard Buchacker. Eingaben aller Art, RNetlamatiouen pp. Neuen Baue 11. ag n lee
5 Uhr, Sonntags von 8 bis 3 Uhr. Ein schön möbliertes Zimmer mit Ed. Rotté, 166
Kabinet zu vermieten. 1658 0 f 5 Leihgesternerweg 3, bei der Aktienbrauerel.
Grünbergerstraße 34, vart. simmer, möbliert oder unmöbliert, Guter, billiger Mittagstisch in und außer Abonnement. 5⁴
zu vermieten.
30 000 ohne jeden Ab zug.
Expedition 100.
1442 Schneider, Steiustraße 63. Rest 5 f aurant Mühleißen, n. und Verkauf gene 3— 1 2 Kleider, Stiefel, Uhren u. s. w. Ern sücht. Jugpserd u. zwei Einspäuner 1386 Kaplansgasse 10. wagen zu kaufen gesucht. Rahelg
— Kreuz
— Hessi
Der 30. Land dung ben Gwöhent 5 dechwoll lach
. Det Vunsch ie duubtag db e benmelbe Farbe arlthe lfn,
c uur geit an aller der zu umirtelden
füll das duch die : deln ahnen zu den Matti aber die Frage des Zamillung und der! zum ersenmal fest ungen wüd vor Ap ein. Die Regierung dec gegenwärtigen d Wnaten anzufinnen sowle die Dringlich machte die Einberu Gesetentwürfe über dle Versorgung bo
preußiscen Gemein elsenbahn⸗Bean Weamden infolge bon der Gchälter für d lber die Kunstspraß. inspektoren, fer weiterer Mittel zu Nebenbahnen, Bewilligung von für die in Aussic glich der Steuer Denkschrift zug Rachtung Aufschluß 1897/1900 sind n virtschaft und d Summe für die Al festllt. Ferne wirt welcher das System Dieustaltersstufe —
Tokales u.
Ließen, 1 munehmer Renda Schotten ist auß ublaums daß 9
dienstordens Phil Worden. lt
L Schi Mibilegermü an ihrem; multe
kl, a


