Ausgabe 
10.2.1897
 
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einer Ecke kauernd gefunden wurde. Pollzeiarzt Dr. Eckstein hat das Kind am 27. November untersucht. Er bekundete, daß er an dem elend genährten Kinde am ganzen Körper Spuren von Verletzungen gefunden habe. Auf dem Rücken und Gesäß hat er gegen 50 blutrote Schwielen gefunden, der linke Arm und die Schulter waren geschwollen und blaurot gefärbt. Das Kind muß un⸗ barmherzig wochenlang gemißhandelt worden sein und ist eine derartige Behandlung, wie auch das Stehen bei der Kälte im Hemde auf dem Boden geeignet, das Leben und die Gesundheit des Kindes zu gefährden. Das Urteil des Gerichts lautete gegen Lasch auf sechs Monate, gegen Frau Lasch auf ein Jahr sechs Monate Gefängnis. Beim Manne wurde ein Monat der Untersuchungshaft auf die Strafe angerechnet.

Eine mutige That. Drei Bonner Musen⸗ söhne spazierten am letzten Dienstag Nachmittag an den Ufern des hochflutenden Rheinstroms, als sie plötzlich in den gelben Fluten eines menschlichen Körpers ansichtig wurden, der unverkennbare Zeichen noch vorhandenen Lebens bekundete. Rasch warf der stud. theol. ev. Theodr Fliedner aus Bonn Rock und Weste von sich, sprang in den Rhein und schwamm dem in höchster Lebensgefahr schwebenden Menschen nach. Es gelang ihm, den Mann an das Ufer zu bringen, und nun schafften die drei braven Studenten den fast Leblosen auf ihren Schultern nach der Universitätsklinik, wo er mit ärztlicher Hülfe dem Leben wieder völlig zurückgegeben wurde.

Eisenhaltige Eier gegen Blutarmut werden in sinnreicher Weise von dem Franzosen Emile Levy hergestellt. Da sämtliche bisher gebräuchlichen eisen⸗ haltigen Medikamente äußerst schwer von dem Organis⸗ mus aufgenommen werden und schlecht verdaulich sind, kam der oben genannte Erfinder auf den Gedanken, das Eisen in einer von der Natur selbst verarbeiteten, respek⸗ tive schon verdauten Form zu verabreichen. Zu diesem Zwecke wird das Eisen Hühnern und anderem Federvieh, deren Magen bekanntlich eine fabelhafte Verdauungsfähig⸗ keit besitzt, als Beimischung zu dem täglichen Futter ge⸗ geben. Nach vier oder fünf Tagen find nun nach einer Mitteilung des Patentbüreaus Lüders in Görlitz schon

sämtliche gelegten Eier stark eisenhaltig, trotz des Eiseninhalts aber so leicht verdaulich wie gewöhn⸗ liche Eier.

Gratis⸗Bisitenkarten. Eine neue Reklame betreibt ein Modewarengeschäft im Norden der Reichs⸗

ihr zuzusenden. In ihrem Heim angelangt, findet die Dame dann nicht nur das Packet mit den gekauften Gegenständen bereits vor, sondern als Geschenk der Firma auch noch 80 Stück Visitenkarten mit ihrem eigenen Namen. Die Firma hat sich mit einer Schnelldruckerei in Verbindung gesetzt und läßt dort sogleich die Karten anfertigen. b

Amerikanisches Zeitungswesen. Auf die Verbreitung und die Bedeutung der großen amerika⸗ nischen Zeitungen kann man aus der Größe und dem Werte der für die Herstellung der Blätter erbauten Paläste interessante Schlüsse ziehen. Die New⸗Yorker Einschätzungs⸗ kommission für das Jahr 1896 schätzte den Wert der Redaktionsgebäude desNew⸗York Herald auf 950 000 Dollars, derNew⸗York Times auf 775 000 Dollars, desHerald auf 600 000 Dollars, derEvening Post auf 550 000 Dollars, derTribune, auf 540 000 Dollars, der ZeitungMail and Expreß auf 550 000 Dollars und derStaatszeitung auf 400 000 Dollars. Diese Reichtümer sind erklärlich, wenn man bedenkt, in welch grandioser Weise die amerikanische Presse von der Kaufmannschaft unterstützt wird; denn die amerikanische Reklame ist weltberühmt und wird glänzend bezahlt. So läßt sich beispielsweise die in Chicago erscheinendeTri⸗ bune für eine eine Spalte füllende Jahres⸗Annonce 4 105 000 bezahlen, derNew⸗PYork Herald gar 4 145 000. DieNew⸗York Tribuna nimmt keine Jahresreklame auf, die weniger bringt als& 80 000. Die Gehälter der Redakteure entsprechen natürlich den Einnahmen der Zeitungen. Ein New⸗Yorker Tageblatt hat gewöhnlich zehn bis zwölf fest angestellte Redakteure, die ein Jahres⸗ gehalt von 1 20000 bis 30 000 beziehen. Der Redakteur einer New⸗Yorker Handelszeitung erhält jährlich 85 000, der des BlattesSun* 60 000 und die Leiter derCentury Magazine bekommen je +α 50 000. Ein anderes Blatt giebt wöchentlich& 80 000 für seine europäischen Kabeltelegramme und ebenso viel für seine eigene Reklame aus.

Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten

Versammlung, Donnerstag, 11. Februar 1897, nachm. 5 Uhr.

2. Baugesuch der Architekten Stein und Meyer für den Platz Ecke der Garten- und Bergstraße.

3. Gesuch der L. C. Rübsamen Wtl. wegen Pachtung eines Platzes oberhalb der Lahnbrücke.

4. Gesuch des Männerturnvereins um Ueberlassung der Realschul⸗Turnhalle für seine Uebungen.

5. Die Verbesserung des Abzugskanals auf Brand.

6. Gesuch des W. Hehner zu Gießen um Erteilung der Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft im Hause Bahnhofstraße 48.

Neueste Telegramme.

Hd. Berlin, 9. Febr. Im Reichs⸗ tage soll morgen wieder Schwerinstag mit Fortsetzung der Debatte über den acht⸗ st ün digen Normal⸗ Arbeitstag ge⸗ halten werden. Am Donnerstag wird der Militär⸗Etat zur zweiten Lesung im Plenum gestellt werden.

Hd. Berlin, 9. Februar. Offiziös wird erklärt, von einer beabsichtigten Wiederaufnahme größerer Reformprojekte Miquels sei gegenwärtig nirgends die Rede.

Hd. Hamburg, 9. Febr. Die Kra⸗ walle dauern fort. Angriffe auf Ersatzarbeiter kamen auch gestern vor. In der vorletzten Nacht wurden 68 Per⸗ sonen verhaftet. Gestern wurden 300 Hafenarbeiter eingestellt.

Hd. Wien, 9. Febr. Die Polizei verhaftete gestern von 600 etwa 40 Studenten des Polytechnikums, als sie vor dem Institut lebhaft dis⸗ kutierten. Die Polizei nahm an, es handle sich um eine Demonstration. Der Rektor setzte die sofortige Freilassung der Verhafteten durch.

Hd. Triest, 9. Februar. Der Dampfer San Rocco, einer der größten modernsten Schiffe im Mittelmeer ist seit 12 Tagen über⸗ fällig. Man befürchtet, daß dem Schiff, dessen Mannschaft meist aus Trientinern besteht, ein

dem

Kaserne zu Mons hundert Soldaten wegen Liefer ung mangelhafter Lebensmittel den Gehorsam ver⸗ weigert.

Hd. Brüssel, 9. Febr. Gestern wurde eine Föderation sämtlicher Beamten Belgiens konstituiert, Zweck des Verbandes ist die Rea⸗ lisierung der in dem Verbandsprogramm vor⸗ gesehenen sozialen Reformen.

Hd. Belgrad, 9. Febr. Exkönig Milan kehrt im April hierher zurück, um an der Ausarbeitung der neuen Verfassung teilzunehmen.

Hd. Lima, 9. Febr. Mit Hilfe der ein⸗ heimischen Bevölkerung ist die Insurrektion in Peru unterdrückt worden. Die Anstifter der revolutionären Bewegung werden dem⸗ m von einem Schiedsgericht abgeurteilt werden.

Hd. Rio de Janeiro, 9. Februar. 6000 Fanatiker haben sich vor Bahia konzentriert

und 60 Plantagen sowie mehrere kleine Dörfer ein geäschert. Marktpreise.

Gießen, den 9. Februar. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. 0,8095, Hühner⸗ eier 2 Stück 1315, Enteneier, Gänseeier, Käse 58, Käsematte 3, Erbsen per Liter 18, Linsen 28 Pfg., Tauben per Paar 70 90 Pfg., Hühner p. St. 1,00 1,20, Hahnen 1,20 1,50, Enten 1,50 1,70, Gänse per Pfund 48 54, Ochsenfleisch 66- 74, Kuh⸗ und Rind leisch 60 bis 66, Schweinefl. 5666, Schweinefl., gesalz. 70 72, Kalbfleisch 50- 54, Hammelfleisch 50 65, Kartoffeln pro 100 Kilo 4,50 5,00, Zwiebeln per Zentner 4,00 Mark, Milch per Liter 16 Pfg.

2 Sterbefälle.

Am 7. Febr. Anna Elise Urhahn, 51 Jahre alt, Ehefrau von Weißbinder Johann Georg Urhahn von Lich. Die Leiche wird in die Heimat verbracht.

Am 8. Febr. Heinrich Reeh, 62 Jahre alt,

Töpfer von Breitscheid in Preußen. Die Leiche

wird in die Heimat verbracht.

hauptstadt. Hat eine Dame größere Einkäufe gemacht, so erkundigt man sich nach der Wohnung der gnädigen Frau, da man beabsichtige, die Sachen durch besondere Boten

Gebrauch eines Oefchens in Leihgesternerweg.

1. Gesuch des Johannes Nickel um Erlaubnis zum seinem Arbeitshäuschen am

Unglück zugestoßen ist. Hd. Brüssel, 9. Febr. meldung zufolge haben in der Wilhelm⸗

Einer Blälter⸗

Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗ teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen.

Holzversteigerungen.

Wetzlar(Hospitalwald). Freitag, den 12. Februar, vormittags 9 Ubr, in der Wirtschaft des Herrn B. RothSchöne Aussicht: Distrikt 6b Streitheck: 6 Eichenstämme von 4,57 em Inh., 23 rm Eichenscheitholz, 6 rm Eichenknüppelholz, 10 rm Eichenstockholz, 22 rm Eichenreiser, 64 rm Buchenscheitholz, 8 rm Vuchenknüppelholz, 15 rm Buchenstockholz, 49 im Huchenreiser. Distrikt 6a Streitheck: 3 Fichten⸗ und Lärchenstämme von 0,39 em Inh., 30 im Buchenscheitholz, 70 rm Buchenknülppel holz, 301 rm Buchenreiser, I rm Fichtenscheitholz, Arm Fichtenreiser. Distrikt 4 Großedell. 13,5 m Buchenscheitholz, 42,5 1m Buchenknüppel⸗ holz, 162 rm Buchenreiser, 1 Lärchenstamm von 0,69 em Inh., 1 rm Fichtenreiser.

Oberförsterei Weilburg. Donnerstag, den 11. d. M., mittags von 12 Uhr ab, kommen aus dem Schutzbez. Edelsberg, Distr. 24 und 25 Halsberg in der Nickelschen Wirt⸗ schaft zu Essershausen zum Ausgebot: Eichen: 70 rm Scheit und Knüppel, 10,5 Hdt. Reiser⸗ wellen, Bnchen: 112 rm Scheit und Knüppel, 39,50 Hdt. Reiserwellen, Weichholz: 14 rm Scheit und Knüppel, 0,5 Hdt. Reiserwellen und 28 rm Reiser 4. Cl. in Haufen, Nadelholz: 211 Nutzstämme und Stangen= 11,43 fm, 4 Hdt. Reisernutzstangen= 3,00 fm. Es wird bemerkt, daß der Zufuhrweg nach Essershausen fertig ausgebaut ist. Freitag, den 12. d. Mts., vormittags von 10 Uhr ab, desgl. in der Nickelschen Wirtschaft in Philippstein aus Distrikt 27 Steul und 28 Buchwald. Eichen: 116 rm Scheit und Knüppel und 5 Hdt. Reiser⸗ wellen, Buchen: 37 rm Scheit und Knilppel, 19,50 Hdt. Reiserwellen, Weichholz: 1 Hdt. Reiser⸗ wellen, Nadelh. 5 Hdt. Reiserwellen. Samstag, den 13. d. M., vormittags von 10 Uhr ab, desgl. in der Hirschhäuserschen Wirtschaft in Cubach aus dem Schutzbezirk Tiergarten Distr. 45 Edelsberger Juckerngräben 47, 48, 52 Tiergarten und 53 Pfannstiel. Eichen: 103 rm Scheit und Kullppel, 7,50 Hdt. Reiserwellen, Buchen: 432 xm Scheit und Knüppel, 40,85 Hdt. Reiserwellen, Weichholz: 9 rm Scheit und Knüppel, 9,50 Hdt. Reiserwellen, Nadelholz: 8 rm Scheit und Knüppel.

Braunfels, im Forste Altenberg. Donnerstag, den 11. Februar, vormittags 10 Uhr, in den Distrikten Gebrannte, Husarenlager, Prvvisorschlag, Dorlin und Simonsthal. 113,5 rm Buchenschei holz, 158 rm Buchenprlügelholz, 6785 Buchenwellen, 215 Eichenwellen, 1115 Kiefernwellen Sammelplatz: Nr. 347 im Distrikt Dorlin am Berghäuser Weg.

Philippstein(Gemeindewald). Freitag, den 12. Februar und nötigenfalls am Samstag, jedesmal morgens 10 Uhr anfangend, Distrikt Schwadrich: 254 rm Eichenscheit und Knllppel(wobei sehr schönes Nutzholz), 627 rm Buchenscheit und Knüppel, 7300 Stück eichene und buchene Wellen, 86 rm Kiefernscheit und Knüppel und 26 rm Erdstsöcke.

Ehringshausen(Forst Greifenstein). Freitag, den 12. Februar, im Forst⸗ orte Stemel: 100 rm Buchenscheitholz, 200 xm meist Buchenknüppel, 32 rm Stockholz, 5300 Stück meist Buchenwellen. Versammlung halb 12 Uhr nach Ankunft des 11 Uhr-Zuges bei Katzenfurt unten am Stemel.

Grävenwiesbach(Gemeindewald). Montag, den 15. Februar, vormittags 10 Uhr, Distrikt Gebrandtehaag und Teufelskolben: 70 rm Eichenscheit und Knüppel, 300 rm Buchenscheit und ⸗Knllppel. Anfang im Gebrandtehaag am Brandoberndorfer Weg.

Neukirchen(Gemeindewald). Donnerstag, den 11. d. M., vormittags 10 Uhr anfangend, Distrikt Köhlerbrunnen 7a, Häuserberg und Grube: 2 Stck. Eichenstämme 1. Cl. = 9,31 fm, 14 Stck. Eichenstämme 2. Cl.= 21.09 km, 10 Stck. Eichenstämme 3. Cl. 5,32 fm, 3,2 rm Eichennutzholz, 71,5 rm Eichenscheit und Knüppel, 124 rm Buchenprügelholz, 183,5 rm Buchenreiser, 37,2 rm Eichenreiser, 7,9 rm Kiefernreiser. Zusammenkunft im Dorf.

Leun(Gemeindewald). Donnerstag, den 11. Februar, vormittags um 10 Uhr, wird in der Wirtschaft zum Lahnthal am Bahnhof Braunfels nachst. Holz versteigert: Distrikt Altemark: 31 Stück Kiefernstämme 3. Kl. 16,59 fm, 16 Stück Kiefernstämme 4. Kl.= 3,75 fm, 2 rm Kiefernknüppelbolz, 2 rm Buchenscheitholz, 2 rm Buchenwellen.

Wetzlar.(Lohverkauf). Der diesjährige Lohertrag aus dem Stadtwalde, Distrikt Hochwald, veranschlagt zu 120 Zentner 1. Qualität soll Donnerstag, den 11. Februar, vormittags 10 Uhr, auf dem Rathause öffentlich verkauft werden.

Ausschreibungen.

Wetzlar. Die Anlieferung und das spätere Verladen von 5500 ebm Grüustein⸗ Kleinschlag zur Gleisunterhaltung soll in drei Losen getrennt vergeben werden. Die An- lieferung hat auf den Bahnhöfen Albshausen, Braunfels, Stockhausen oder auf der Strecke Wetzlar⸗Ehringsbausen zu erfolgen. Lieferfrist für jedes Los: 1. April 1897. Die Verdingungs⸗ unterlagen sind gegen postfreie Einsendung von 0,30 Mk. bei der Königl. Eisenbahn⸗Betriebs inspektion erhältlich. Mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote find bis Samstag, den 13. d. M., nachmittags 4 Uhr, einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage

Holzversteigerung Verdingung. im Gießener Stadtwald. Die zur Vornahme baulicher Veränderungen

in der Stadtmädchenschule, wie Schaffung oute, den 15. Februar 1897, vor⸗ eines neuen Lehrsaales, eines zweiten Aufgangs, mittags 9%½ Uhr beginnend,

eines Dienerzimmers, sowie Vergrößerung der sollen im Gießener Stadtwald, Distrikt Char- Baderäume, erforderlichen Maurer-, Schreiner-, lottenwald, versteigert werden:

Schlosser- und Weißbinderarbeiten sollen 2 Eichenstämme, für Schreiner und Donnerstag, den 11. Februar d. J., Glaser geeignet, mit 2.55 km, vormittags 11 uhr,

en⸗ Lindenstämme mit age; 16 9 und Lindenstä öffentlich verdungen werden. 21. 2 Plan, Arbeitsbeschreibung und Bedingun 5. nit 5. gungen 112 1 5 und Kiefernstangen n liegen während der Dienststunden zur Einsicht

bei uns offen. Angebote auf vorgedrucktem

. a 313 rm Buchenscheitholz, Formular, das von uns zu beziehen ist, sind

29 Eichenscheitholz,

bis zum genannten Termin verschlossen und 15 e mit entsprechender Aufschrift versehen, einzu ) Eichenknüppelbolz, reichen. Zuschlagsfrist 14 Tage.

3B Erxlenknüppelholz, 4200 Wellen Buchenreisig, 120 Nadelreisig,

76 rm Buchenstockholz,

Gießen, den 26. Januar 1897. Das Stadtbauamt. Schmandt.

Verdi erdingung.

Das Setzen und Reinigen der Oefen in den städtischen Gebäuden im Rechnungsjahr 1897 98 soll

Freitag, den 12. Februar mittags

12 Uhr,

öffentlich verdungen werden. Vorgeseh en sind 124 Oefen zu setzen, bezw. umzusetzen und 1136 Reinigungen. Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote sind auf dem vor⸗ geschriebenen, bei uns erhältlichen Formulare bis zum genannten Termin einzureichen. Zu schlagsfrist 14 Tage.

Gießen, 29. Januar. 1896.

Das Stadtbauamt.

Schmandt.

Verdingung.

Die zur Einrichtung einer Wohnung im Vorderhaus des Arbeits- und Geräteschuppens auf Oswaldsgarten erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, wie

Erd⸗ und Maurerarbeiten, Zimmerarbeiten, Schreinerarbeiten, Schlosserarbeiten, Eisenlieferung und Weißbinderarbeiten

sollen Montag, den 15. Februar, vormittags 11 Uhr,

öffentlich verdungen werden

Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen Angebote auf vorgeschriebenem Formular find bis zum genannten Termin bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, den 30. Januar 1897.

Das Stadtbauamt. Schmandt.

Verdinaung.

Das Anfahren von Holz für die städtischen Anstalten, sowie die Leistungen der Tagesfuhren im Rechnungsjahr 1897/98 sollen

Dienstag, den 16. Februar, vormittags 11/ Uhr, öffentlich verdungen werden.

Die Bedingungen liegen bei uns zur Ein⸗ sicht offen. Angebote auf vorgeschriebenem Formular, sind bis zum genannten Termin verschlossen bei uns einzureichen. Zuschlags frist 14 Tage.

Gießen, den 30. Januar 1897.

Das Stadtbanamt. Schmandt

Städt. Schlachthaus

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Schweinefleisch nicht ladenrein, pro Pfund 48 Pfg.

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