Ausgabe 
7.11.1897
 
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den 7. November

1897.

Gießen, Sonntag,

Postztg. Nr. 3819. Telephon⸗Nr. 112.

Ausgabe

Gießen.

ische Landeszeilung.

Postztg. Nr. 3319. Telephon⸗Nr. 112.

. 8 fan G scheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. Das Abonnement

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okales und Provinzielles.

Gießen, 6. Nov. Im Juli d. J. begann mit der Fundamentierung des Baues zum d, und schneller, als man erwartet tte, ist das Gebäude unter Dach gekommen. s Gailschen Verblendern errichtete Ge⸗ trägt den Charakter eines Landhauses Schau, wozu die zur Hebung der ichlich verwandten Glasursteine und agen. Die durch kräftige e Schatten gehobene goldene Inschrift, e Bestimmung des Hauses angiebt, suchtet bis zum Seltersweg herüber jedem Vor⸗ hergehenden deutlich ins Auge. Die Rohbau⸗ Abeiten werden binnen kurzem vollständig beendet den den Winter über die Schreiner- das Gebäude hergerichtet werden. das Kesselhaus so weit gefördert t gleich zu Beginn des Frühjahrs de belden Dampfkessel eingemauert werden Innen, woran sich dann die Installationsarbeiten schließen werden. Eins bleibt aber bei dem sdalzen Projekt lebhaft zu tadeln, ein Fehler, en man beim Erwerb es Grundstücks begangen al. Während nämlich der links vom Eingang es Volksbades liegende Schwansche Garten einen schen Anlagen freiläßt, Schellenberg gebliebene rechts vom Eingang ge⸗ um etwa zwei Meter tiefer als der nach dem Gebäude hin, einheitlichen Gartenanlage or dem Volksbade absehen muß. Vielleicht ist 6 möglich, diese paar Quadratmeter Gelände jon Herrn Schellenberg noch zu erwerben, um jor dem Volksbade einen in seiner ganzen Aus⸗ sehnung gleichmäßig wirkenden gärtnerisch ge⸗ legen zu können.

Hausbesitzer und deren er Stelle ng des städtischen

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Wwarz gelche di

seht sich das dem Herrn gehen ist,

Gießen, 6. Nov.

guf die heutige Bekanntmachu Gas- und Wasserwerks, betr.Vork ehrungen egen das Einfrieren der Haus⸗Wasser⸗ stungen aufmerksam, hinzufügend, daß die Forsichtsmaßregeln gegen das Auffrieren der klosets gegen frühere Bekanntmachungen eine leine Erweiterung erfahren haben. Wenn Haus⸗ und Wasserleitungsbeschädigungen fern gehalten, Wasserverluste und Reparaturkosten für die Vassermesser vermieden werden sollen, so em⸗ chien wir allen Beteiligten die Beachtung er Vorschriften und wird es zweckmäßig sein, Heselben aufzubewahren. Gießen, 6. Nov. Die Strafkammer kerhandelte gestern unter Ausschluß der Oeffent⸗ lichkeit gegen den in den vierziger Jahren stehen⸗ gen Hrch. Jordan, gebürtig aus Bomhardts, Uletzt im Armenhaus zu Vilbel wohnhaft, wegen Ziktlichkeitsverbrechens. Aus der Ur⸗ ar zu entnehmen, daß sich der ns geständig war, an

errohete Vater, der übrige alten Tochter

einer eigenen 12 Jahre Argangen hatte. Die Strafe a Jahre Zuchthaus und Verlust der bürger⸗ Ihen Ehrenrechte auf gleiche Dauer. Adam Boßhammer von Rosbach wurde

lautete auf fünf

wegen

1,90 resp. 230 Mk. Preis Kreuzpla

Jahr und drei Monaten Gefängnis verurteilt Derselbe hat in der Nähe bei Friedberg eine Arbeitsstätte erbrochen und daraus eine Hose und Strümpfe entwendet. Der 49 Jahre alte Maurer Joh. Hrch. Franz II von Berg⸗ heim nimmt weinend auf der Anklagebank Platz. Er gesteht zu, daß ihn der Schnapsteufel beim Ohr hat und daß er dieserhalb mit seiner Ehe⸗ frau und seinen beiden Söhnen schon seit Jahren in Unfrieden lebe. Der Angeklagte wird be⸗ schuldigt, am 24. August d. Is. seinen Sohn Reinhardt mittels des Messers mißhandelt zu haben. Er hat demselben einen Stich am Arm, einen solchen am Schulterblatt und einen lebens⸗ gefährlichen Stich in die Brust beigebracht. Durch letzteren wurde die Lunge verletzt, sodaß der etwa 20 Jahre alte Sohn infolge hinzuge⸗ tretener Rippenfellentzündung dem Tode nahe war und selbst heute noch seine volle Arbeits⸗ fähigkeit nicht wieder erlangt hat. Der Ange⸗ klagte erklärt, er habe an dem betreffenden Abend Streit mit seiner Ehefrau gehabt; da sei sein

Sohn ihm zu nahe gekommen und habe sich eingemischt. Ob er denselben gestochen, wisse er nicht, denn er seivoll gewesen.

Er habe gerade das Messer in der Hand gehabt, um sich Brot. abzuschneiden. Der Streit habe sich in der Küche seines Hauses abgespielt. Die als Zeugin geladene Ehefrau des Angeklagten und ebenso dessen Sohn, der Verletzte, verweigern das Zeugnis und bitten den Gerichtshof um ein mildes Urteil. Einer der Nachbarn der Familie entwirft ein trübes Bild des Zusammenlebens derselben. Reinhardt Franz hat an dem Abend, als er verletzt wurde, in der Wohnung des Nachbars Aufnahme gefunden und dort während des vier wöchentlichen Heilungsprozesses zuge⸗ bracht, ohne, daß dessen Vater sich um denselben an dem nächsten Tage nach der That(päter wurde der Angeklagte verhaftet) um den Sohn, der bewußtlos dalag, gekümmert hätte. Der Gerichtshof erkannte dem Antrage des Staats⸗ anwalts gemäß auf ein Jahr drei Monate Ge⸗ fängnis. Strafmildernd komme zwar die Ange⸗ trunkenheit des Angeklagten in Betracht, jedoch sei die That eine beispiellos rohe, daß sich hieraus die Höhe der erkannten Strafe recht⸗

fertige. Zwei Monate der erlittenen Unter⸗ suchungshaft kommen bei der Strafe in Ab⸗ rechnung.

* Darmstadt, 5. Nov. Wie wir s. Z. mel⸗ deten, wurde der Zwischenfall Karlsruhe⸗ Darmstadt durch einen freundlichen Brief⸗ wechsel ausgeglichen. In Ergänzung hierzu teilt man als nicht uninteressantes Detail mit, die Kaiserin von Rußland habe die Initiative hierzu ergriffen und sich durch Vermittelung einer Dame in einem äußerst freundlich gehaltenen Brief an

Baden gewendet, der von

die Großherzogin von dieser durch die gleiche Vermittlerin ebenso be⸗ antwortet wurde.

* Darmstadt, 5. Nov. Wie dieDarmst. Ztg. meldet, wird der Staatssekretär des Reichs⸗ marineamts, Tirpitz, nächsten Sonntag vom

angen werden. uf

Großherzog in Audienz empf erde

Der Flottenmann befindet sich gegenwärtig au

einer Rundreise bei den süddeutschen Höfen, um ür seine Pläne zu machen. Es ist

Diebstahls im wiederholten

Rückfalle, unter zu einem

Stimmung. nur gut, daß nicht allein die Fürsten, sondern

Nedaktion und Expedition:

eine namhafte Vergrößerung der Rangierbahn⸗

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tz Nr. 4.

lialen: Alten⸗Buseck, Daubringen, Fellingshausen, Linden, Grünberg, Hausen, Heuchelheim, Hochelheim, Göns, Launsbach, Lauter, Leihgestern, Lollar, Mainzlar, Queckborn, Rödgen, rod, Staufenberg, Steinbach, St

Fe Garbenteich, Or.-Buseck inzenbach, Kl Linden, Krofdorf, Lang⸗ Rodheim, Stangen

einberg, Ulrichstein, Watzenborn, Wetzlar, Wieseck, Wißmar. ...

auch der Reichstag ein sehr entscheidendes Wörtlein mitzureden hat bei den uferlosen Flottenplänen. Herr Tirpitz verreist das schöne Geld vermutlich erfolglos.

Mainz, 5. Nov. Zur Bewältigung des immer stärker werdenden Lokalverkehrs beab⸗ Spit die Eisenbahndirektion Mainz an der Station Neuthor eine Güterabfertigungs⸗ stelle zu errichten, ferner wird eine wesentliche Vergrößerung der Güterhallen des Zentralbahn⸗ hofs vorgenommen werden, die um etwa 1500 Meter verlängert werden sollen. Außerdem ist

höfe zu Mainz, Gustavsburg und Bischofsheim ins Auge gefaßt. Nach einer Mitteilung der Handelskammer kann nach einer derselben von der Kaiserlichen Oberpostdirektion Darmstadt ge⸗ wordenen Nachricht die beantragte Verbesserung der Ortsbriefbestellung in Mainz Ein⸗ richtung von sechs Bestellgängen statt jetzt fünf in diesem Etats jahr nicht mehr erfolgen, ist indessen für das nächste Etatsjahr in Aussicht gestellt worden.

Standesamtliche Nachrichten. Geburten.

Am 27. Okt. Dem Gärtner Johannes Heß eine Tochter, Marie Johanna Katharine. 29. Dem Schmied Franz Joseph Ganß eine Tochter, Wilhelmine Susanne Elisabeth. Dem Schuhmacher Karl Amand eine Tochter, Margarethe. Dem Fabrilarbeiter Heinrich Schneider III ein Sohn, Eduard Emil Ludwig Karl. 30. Dem Ar⸗ beiter Johann Wagner IX eine Tochter, Karoline. Dem Schulverwalter Friedrich Balder eine Tochter, Else Dora Euguste Emilie. Am 1. November. Dem Kaufmann August Zoll eine Tochter. Dem Brauer Joseph Gentner eine Tochter, Theresia.

Aufgebote. Am 30. Oktober. Jakob Kohlhepp, Vizefeldwebel zu Butzbach, mit Katharine Schmidt dahier. Am 1. Nov. Jakob Müller, Fabrikarbeiter zu Niedergirmes, mit Pauline Katharine Christine Brathuhn zu Coblenz⸗Lützel. Am 2. Karl Martin Philipp Theodor Georg Emil Euler, Landwirt zu Gießen, mit Emilie Eckhardt zu Nidda. 4. Johannes Christian Funk, Backsteinmacher dahier, mit Margarethe Bechtold hierselbst. 5. Johannes Wilhelm, Zahlmeister⸗Aspirant dahier, mit Katharine Elisabethe Seibert zu Homberg a. d. O. Eheschließzungen. Am 30. Oktober. Karl Christian Heinrich Hermann Ockel, Buchhalter dahier, mit Auguste Ernestine Helene Karoline Sauer vom Wächtersbach. Am 3. November. Jakob Klein, Metzger dahier, mit Louise Dreher von Battenberg. Sterbefälle. Am 30. Okt. Karl Heinrich Langsdorf, drei Monate alt, am 31. Wilhelm Christian Langsdorf, drei Monate alt, Zwillingskinder des Friseurs Adolf Langsdorf dahier. 30. Karl Johann Heinrich Gimbel, ein Monat alt, Sohn des Schuhmachermeisters Jakob Gimbel dahier. 31. Helene Wagner, geb. Höchst, 73 Jahre alt, Witwe des Wagnermeisters Jakob Wagner zu Londorf. Am 2. Nov. Emilie Anna Otto, geb. König, 43 Jahre alt, Ehefrau des Schlossers Albert Franz Otto dahier. 5. Katharine Elisabethe Weller, 63 Jahre alt, ohne Ge⸗

schäft dahier. Vermischtes.

Die Sekte der fonderbaren Leute. Aus London wird derFrkf. Ztg. berichtet: Die Sekte der sonderbaren Leute, eine wie schon der Name sagt, der sonderbarsten englischen Sekten, hat hier kürzlich wieder mehrfach von sich reden gemacht.

In der vorigen

Woche standen zwei Anhänger dieser Sekte hier vor Gericht, well sie ihre Kinder hatten sterben lassen, ohne ärztliche Hilfe heranzuziehen, und jetzt ist Herr David Tansley, der Oberälteste einer der Untersekten, in welche dieSekte der sonderbaren Leute gespalten ist, ge⸗ storben. Die Sekte entstand um Jahr 1840 in Essex, ihre Anhänger zogen aber bald zum Teil nach London und errichteten hier Gebetshäuser. Ein wesleyanischer Geistlicher Namens James Banyard war der Begründer der Sekte, er predigte uur ein wenig anders als die übrigen Wesleyaner. Die Abweichung von der wesleya⸗ nischen Kirche wurde aber eine vollständige, als sich nach einigen Jahren der folgende Vorfall ereignet hatte: Ein Mitglied der Sekte, welches an der Auszehrung litt, be⸗ hauptete eines Tages, der Herr habe zu ihm mit den Worten des 14. Verses des 5. Kapitels der Epistel Saukt Jakabi gesprochen:Ist Jemand krank, der rufe zu sich die Aeltesten der Gemeinde, und lasse sie über sich beten und salben mit Oel in dem Namen des Herrn. Banyard nahm dies sofort als einen göttlichen Befehl an, und am nächsten Sonntag wurdr der Kranke in das Bethaus ge⸗ bracht. Die ganze Gemeinde befand sich in großer Er⸗ regung über das, was ihr verheißen war. Sie betete, legte die Hände auf den Kranken und salbte ihn mit Oel. Einem gedruckten Zeugnisse über den Vorgang zufolge wurde der Kranke sofort geheilt, konnte fortan 12 Meilen täglich zu Fuß gehen und Brotrinden essen, und er lebte noch viele Jahre in guter Gesundheit. Solche wunder⸗ bare Heilungen kamen mehrere vor. Ferner passierte es eines Tages, daß ein Mitglied der Sekte sich einer Ope⸗ ration durch einen Arzt unterzog. Dabei glitt das Messer aus und der Kranke wurde so verwundet, daß er starb. Das erregte großes Aufsehen in der Gemeinde, und es wurde nun ein Glaubenssatz, daß man jede ärztliche Hilfe ablehnen müsse und die Heilung von Krankheiten nur noch durch Beten, Auflegen der Hände und Salben mit Oel bewirke. Manche ihrer Kranken fanden nun ein schnelleres Ende, aber das erschütterte den Glauben der Gemeinde nicht. Die Sekte wählte einen Bischof, und dieser Bischof wurde eines Tages von einem zur Sekte gehörigen Manne Namens Tansley wegen verschiedener, angeblich nicht der Glaubenslehre entsprechenden Handlungen angegriffen. Darüber entstand eine Spaltung, und Herr Tansley wurde das Haupt einer Untersekte. Nun ist er gestorben und seine Anhänger haben während sejner Krankheit viel gebet. Aerztliche Hülfe verschmähte er natürlich auch.

ueber interessante Diamautfunde bei Prätoria lesen wir in derSüdafr. Zeitg.: Auf der Farm des Herrn Schuller, 20 Meilen von Prätoria, un⸗ mittelbar an der Middelburglinie, wurde vor einiger Zeit nach Kohlen gegraben. In einer Tiefe von sechs Fuß stieß man wider Erwarten auf diamanthaltigen Blau⸗ grund; der Grund scheint überaus reichhaltig zu sein. In 10 Karrenladungen sind 30 Karat Steine gefunden worden, darunter ein Stein von 16 Karat. Die Qualität der Diamanten ist ähnlich derjenigen in Kimberley. Die Aufregung in Prätoria ist ungeheuer. Man erwartet, und zwar mit großer Wahrscheinlichkeit, das Aufblühen einer neuen Industrie für das Land.

Vom englischen Postwesen. Der britische General⸗Postmeister hat seinen Jahresbericht erstattet. Im Vereinigten Königreich wurden während des mit dem 31. März 1897 abgelaufenen Jahres 1893 000 000 Briefe und 3 141 715 000 Postpakete(einschließlich Zeitungen, Zirkulare usw.) bestellt. In unbestellbaren Briefen, welche auf dem Dead Letter⸗Bureau geöffnet wurden, befanden sich 643171 Pfd. Sterl. Seltsamerweise trugen von diesen Geldbriefeu manche, welche zusammen einen Betrag von 4693 Pfd. Sterl. enthielten, gar keine Adresse. Während des angegebenen Jahres beförderte das britische Postamt 79 423 556 Telegramme, eine halbe Million mehr, als im Vorjahre. 65 561816 von diesen Telegrammen hatten ihre Adresse im Vereinigten Königreich. Die Be⸗ stellung der Briefe durch Eilboten bürgert sich in England

allmälig ein. .

Zubilligung mildernder Umstände, 1ůů 5

Isabel.

ech aus den Erinnerungen meines Zimmernachbars.

Von Felix von Stenglin. (Nachdruck verboten.)

(Fortsetzung)

Schon hatte Felipe aufgesa dem Hause, es war dunkel. Einen Au

dir Kleid, Wäsche,

ich und blickte mich um. D zus dem Schatten und klammerte

Jsabel! flüsterte ich.Wo Ich bin Ihnen fortgelaufen, sagte sie leidenschaftlich.

Du kommst mit mir?

So weit Du willst!

Nun zogen wir in der Nacht Nabel saß vor mir auf dem Pferde, uns umschlungen.

Am nächsten Morgen dor uns.

Als ich aber mit meinem Plan,

sich an mich.

ich liebe Dich!

meinen Abschied erbat und erhielt. Osabel folgte mir nach der näch Schuhe und Str

kausten. Sie bewies viel Geschmack dabei.

ttelt; ich trat aus genblick stand a huschte etwas heran

kommst Du her?

über das Gebirge, wir hielten

sahen wir die Kaserne

das Zigeuner

sten Stadt, wo ümpfe für sie Das

rotes Tuchkleid, das sie sich mit Goldborte ließ, anders wollte sie's nicht. Felipe und nsere Trauzeugen. farrer uns seinen Segen ge⸗ Weib und wie ich Ich freute mich lige Handlung als ob sie ihr

faches, besetzen seine Frau waren u Nun hatte der P geben. Wir waren Mann und meinte unauflöslich verbunden. 5 dieser Thatsache, Isabel schien die hei gleichgiltig zu lassen, mir war sogar, lästig wäre. Erst als wir erde saßen un 1 85 5 ihre Munterkeit zurück. In dem französischen Grenzort, zuerst gesehen, wollten wir halten. Es war einfach, von Auberlin. Unsere Ho Dachstübchen in der kleinen Schenke. stätischen Berge sahen wir vor uns. Am nächsten Morgen schon zo war einewunderbare Hochzeitsreis unseres Alerdch gu Wo es un r

beide zusammen wieder auf dem

mädchen zu mei ibe zu machen, hervortrat, wir, ein paar 8 5 g 115 i 2 so daß ich] die Zukunft kümmerten, wir 11 8 115 1 Barschaft reichte für einige Zeit, u genos

wir das Leben und da

d abermals über das Gebirge

wo wir uns unser Hochzeitsmahl Brot, Schinken und Wein chzeitskammer war ein Die maje⸗

gen wir weiter; es e auf dem Rücken 8 gefiel, rasteten unden oder ein paar Tage. Um

s Glück der Liebe in vollen

kind, und manchmal auch so eigensinnig wie ein Naturkind. Eines Tages wollte ich weiterreisen und sie noch bleiben. Ich entfernte mich für kurze Zeit von ihr, um dem Wirt die Rechnung zu bezahlen; als ich ins Zimmer zurücktam, war sie ver⸗ schwunden. Wie damals nach unserer ersten Be⸗ gegnung w zufinden.

lindisch erfreut darüber, gesetzt hatte. Und das

wiederkam, war sie heiter und liebevoll wie zuvor So hatten wir eigentlich nie einen Streit.

an, darüber nachzudenken, was nun werden solle

suchen. f Die Stadt zu sehen, machte Isabel Vergnügen

aber daß wir unseren dauernden Wohnsitz da auf schlagen sollten, schien ihr garnicht zu behagen Sie wurde stiller und nachdenklicher. Endlich nachdem ich eine wurde sie wieder lebhafter. und that nichts, als den gan

ar es mir nicht möglich, sie wieder auf⸗ Abends aber war sie wieder da und daß sie ihren Willen durch⸗ blieb nicht der einzige Fall. Immer wenn ihr etwas unbequem war, verschwand sie, manchmal für halbe Tage; wenn sie aber

Als mein Geld auf die Neige ging, fing ich

Ich beschloß, mir in Bayonne eine Stellung zu

Stelle am Hafen bekommen hatte, Sie begleitete mich zen Tag das Leben

drängte sich an sie heran, denn sie war womöglich noch schöner geworden. Und diese Huldigungen gefielen ihr.

Mir gefielen sie weniger; ich wurde eifersüchtig. Eines Abends kniete ich vor ihr und flehte leiden⸗ schaftlich sie an, mich nicht so zu betrüben. Da war sie sehr erschrocken. Und dann streichelte sie mein Haar und sagte zärtlich:Armer Juan! Und als ich noch so lag, nach einer kleinen Weile, fragte sie mich plötzlich in ganz anderem Ton, wann doch der französische Dampfer nach Havre gehe?Um 3 Uhr morgen früh, sagte ich.

Der nächste Morgen graute. Als ich mich im Zimmer umsah, war Isabel fort. Schnell kleidete ich mich an und suchte im Hause, auf der Straße, am Hafen, ich fand sie nicht. Sie wird abends kommend dachte ich. Sie hat Dirs übel ge⸗ nommen, daß Du ihr die Huldigungen abscheiden wolltest. Das war so gewissermaßen der Ersatz für die Freiheit, die sie hier in der Stadt entbehren mußte. Erst nahmst Du ihr die Freiheit, und nun wolltest Du ihr auch das noch nehmen Sie wird wiederkommen, und es wird gut sein. Sie wird sich daran gewöhnen, Rücksicht zu nehmen, Du wirst ihr Lehrer sein, Du wirst sie zähmen Aber sie kam nicht. Sie kam nie Mehrf

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kannte bald un

Zügen... war bald demütig und anschmiegend 2 5ein rechtes Natur

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bald wild und leidenschaftlich

plätzen verfolgen. Man sie

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und Treiben an den Schiffen und auf den Lade⸗

d(Schluß folgt.)