Ausgabe 
2.2.1897
 
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nach Dr. Bischoffs Untersuchung eine

ihn zu zwei Jahren Gefängnis

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war und er dann vier Jahre bei einem Heilgehilfen ge⸗ wohnt und ihm die Künste abgeguckt hat. Er hat sich darauf aufs Kurieren gelegt undbehandelt schon seit dem Jahre 1871, wie er sagt,mit großem Verständnis, das er aus medizinischen Büchern sich angeeignet habe. Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit kamen Fälle zur Sprache, die wiederholt berechtigtes Staunen, teilweise aber auch große Heiterkeit bei dem Gerichtshofe erregten. So hat der Angeklagte einen Mann, der an einer Unter⸗ leibskrantheit litt, mittels einer großen Spritze unter startem Druck mit einer heißen Flüssigkeit bespritzt, die Lösung von Zink⸗ oxyd in Wasser darstellt. Der Patient empfand bei dieser Prozedur so heftige Schmerzen, daß er laut schrie und die Zähne in sein Taschentuch biß. In einem anderen Falle ging er dem Patienten mit einem so starken Ab⸗ führmittel zu Leibe, daß der Kranke, wie er versicherte, mehrere Tage hindurchgar kein Mensch mehr war. Am bedenklichsten lag ein Fall, in welchem er bei einem 16jährigen Mädchen, welches an einem Ohrenleiden er⸗ krankt war, gleichfalls ein Unterleibsleiden herausfinden wollte. Die Honorare, die der Angeklagte für seine er⸗ folglosen Kuren erhielt, waren nicht übermäßig hohe, in einem Falle, wo er einen Kohlenhändler in Behandlung hatte, begnügte er sich mit der Lieferung eines Postens Brennmaterials. Der Sachverständige Professor Dr. Straßmann gab sein Gutachten dahin ab, daß die vor dem Gerichtshofe entwickelte Kurmethode des Angeklagten unsachgemäß sei und Körperverletzungen der betreffenden Patienten verursacht habe. Der Gerichtshof nahm Be⸗ trug nicht als vorliegend an, hielt aber das ganze Ver⸗ fahren des Angeklagten für so gemeingefährlich, daß er verurteilte.

Der Rassenmord der Singvögel. Seit Dezennien hat alle Welt gegen den Massenmord Protest erhoben, dem in Italien alljährlich viele Tausende von Singvögeln zum Opfer fallen, leider vergebens. Weder die italienische noch die österreichische Regierung haben nach dieser Richtung energische Schritte gethan, und nach wie vor gehört es zu einer Lieblingsbeschäftigung der Italtener, die armen Singvögel, welche doch auch in der Vertilgung von Raupen und Ungeziefer so viel leisten, in ganzen Massen zu morden. Außerhalb Italiens und des Nachbarlandes hat man kaum eine Vorstellung von diesen Gräueln, deshalb mag die folgende Mitteilung, welche dieMeraner Zeitung aus Mailand bringt, hier eine Stelle finden: Aus Mailand schreibt man:Drei Jäger ( haben im Passe von Montegrade, einem hauptsäch⸗ lichen Strichpunkte für nordische Zugvögel, in einem Tage nicht weniger als 300 Kilogramm Schwalben durch Netze eingefangen. Sie schlugen darauf die Tiere tot und brachten sie nach Genua auf den Markt, wo sie als be⸗ vorzugte Delikatesse hohe Preise erzielten.

SEerbst der Zerbst. Eine Verwechslung hat sich nach dem BerlinerKl. Journ. dieser Tage in der Berliner Charite zugetragen. Die Gattin eines Landwirtes im Dorfe Serbst bei Anger⸗ münde, Frau Wegener, litt an einem Abszeß am Ober⸗ körper, der, mehr lästig als schmerzhaft, nur durch elne Operation zu entfernen war. Die Aerzte in Angermünde wollten die an sich sehr harmlose Operation selbst vor⸗ nehmen, die Frau zog es aber vor, sich den Aerzten einer Berliner Heilanstalt anzuvertrauen. Am 30. Dezember früh kam sie in Berlin an, suchte ihre dortigen Ver⸗ wandten auf und ließ sich von einem Krankenhause zum

unangenehm

andern führen. Ueberall waren alle Betten belegt, endlich fand die Frau in der Charitee Aufnahme. Schon 24 Stunden später, am Sylvestertag, erhielten die Verwandten die Nachricht, Frau W. sei bald nach Ankunft in der Charitee gestorben, sie möchten kommen und die Leiche anerkennen. Zwei von den männlichen Verwandten folgten dieser Aufforderung, da es aber ein gruseliges Stück Arbeit ist, sich eine Leiche anzusehen, zumal am Sylvester⸗ abend,wo ohnehin schon Vieles nicht mit rechten Dingen zugebt, so nahmen die beiden Männer unterwegs eine kleine Stärkung ein. Als sie an die Leiche geführt wurden, da riefen Beide:Ja, das ist sie!Sie hat aber in der kurzen Zeit höllschen abgenommen! setzte der Eine hinzu, undJa, det hat sie! bestätigte der Andere. Beide zollten der Toten eine stille Thräne und dann ging es heim. Nun spielte der Telegraph nach Serbst, nach Angermünde und wo sonst noch Verwandte wohnen. Das war für die Angehörigen ein trauriger Sylvesterabend und schlechter Jahresanfang. Sofort wurden alle An⸗ ordnungen zur Ueberführung der Leiche und zur Beerdigung getroffen. Am 2. Januar traf der Sohn in Berlin ein, um die Ueberführung zu ordnen, er besuchte aber auch zuerst einen Verwandten, einen anderen jedoch als die oben erwähnten. Dieser erfuhr erst von dem Sohne den Vorfall, als er hörte, daß Frau W. schon einige Tage tot sein sollte, rief er:Erst vor einer Viertelstunde habe ich die schriftliche Nachricht von Deiner Mutter erhalten, daß die Operation am Sylvester vorgenommen worden und sehr gut verlaufen ist und daß sich Deine Mutter schon wieder recht wohl und munter fühlt! Nun eilte der Sohn in die Charitee und traf hier die Mutter wirk⸗ lich in heiterster Stimmung an Sie ahnte nicht, daß sie tot sei und begraben werden sollte. Im Bureau der Charitee klärte sich daa Mißverständnis bald auf. Es lag eine entschuldbare Namensverwechslung vor. Es war eineFrau Wagner aus Zerbst gestorben und daraus war bei der Meldung des Todesfalles im BureauFrau Wegener aus Serbst geworden. Natürlich spielte nun wieder der Telegraph. Heute befindet sich Frau Wegener bereits wieder im Kreise der Ihrigen. Dunkel ist in der an und für sich glücklich abgelaufenen Geschichte für die Frau wie für die ganze Familie nur ein Punkt geblieben, nämlich, wie es den beiden Männern möglich war, die Leiche zu erkennen. Die verstorbene Frau Wagner war eine abgezehrte Frau, die Frau Wegener dagegen ist eine recht korpulente, die mindestens 180 Pfund wiegt. Die Verstorbene hatte eine lange spitze Nase, die Lebende eine kleine Stumpfnase. Aber auch über diesen unaufgeklärten Punkt tröstet man sich mit dem Gedanken hinweg:Es war eben Sylvesterabend!

Standesamtliche Nachrichten.

Geburten. Am 20. Januar. Dem Dreher Heinrich Laudon eine Tochter, Elisabeth Auguste. 20. Dem Oktroi⸗

Erheber Albert Haas ein Sohn, Christian Friedrich. Am 21. Januar. Dem Schneider Christian Peter sen eine Tochter. Am 22. Januar. Dem Feldwebel Christian Schmidt eine Tochter. 22. Dem Schneider Friedrich Bosold ein Sohn. Am 23. Januar. Dem Kgl. Eisenbahn⸗Telegraphisten Julius Wenzel eine Tochter. Aufgebote.

Am 23. Januar. Johannes Rausch, Fuhrmann da⸗

mit Katharine Elise Anna Machetanz dahier. Am 25. Januar. Jakob Frey, Lackierer dahier, mit Wilhelmine Müller zu Usenborn. Am 26. Januar. Heinrich Mandler, Metalldreher zu Kinzenbach, mit Mar⸗ garethe Weiß hierselbst. 26. Dr. Josef Bernard Jakob Wengler, Anstaltsarzt zu Rockenberg, mit Elise Josefa Weiler zu Mannheim. Am 28. Januar. Johann Paul Hennig, Tapezier zu Gießen, mit Luise Ernestine Gerndt hierselbst. 28. Johann Heinrich Muth, Schrift⸗ setzer dahier, mit Marie Luise Johanna Konradine Noll hierselbst. 28. Heinrich Meyer, Schuhmacher zu Schalke, mit Elisabethe Schul daselbst. Am 29. Januar. Dr. Fritz Seiderer prakt. Arzt zu Obernzell mit Louise Auguste Bähr hierselbst.

furt a. M.

Eheschließungen. Am 23. Januar. Karl Albert, Tagelöhner dahier,

mit Elisabethe Herrmann hierselbst.

Beerdigte. Am 22. Januar. Robert Sparr, 39 Jahre alt, Dienstmann dahier. Am 23. Januar. Heinrich Feuster,/ Jahr alt dahier. Am 24. Januar.

Katharine Stumpf, 6 Wochen alt, Tochter von Schuh⸗ macher Karl Stumpf dahier. Am 26. Januar. Georg Gelzenleuchter, 55 Jahre alt, Hilfspedell dahier. Am 28. Januar. Wilhelmine Bender, 27 Jahre alt, Tochter von Wollspinnereibesitzer Adam Bender

dahier.

Neueste Telearamme.

Hd. Berlin, 1. Febr. Im Reichstags⸗ gebäude fand gestern die konstituierende Versammlung zum Zweck der Einrichtung deutscher Nationalfeste statt. Anwesend waren hervorragende Vertreter des Deutschen Lehrervereins, des Patriotenbundes, des alt⸗ deutschen Verbandes, des Kriegerbundes, der Universitäten usw. Die Versammlung nahm einstimmig den Plan auf, das erstedeutsche National fest im Jahre 1900 abzuhalten. In das Präsidium wurden 36 Herren gewählt, deren Zahl auf 48 erhöht werden soll. Zum ersten Vorsitzenden wurde der Abgeordnete von Schenckendorff⸗Görlitz gewählt.

Hd. Wien, 1. Februar. Die gestrige Schubert⸗ Gedenkfeier wurde durch eine Festmesse, einen Sängeraufzug am Schubert⸗ Monument, Volkskonzert unter freiem Himmel und abends durch einen Kommers gefeiert.

Hd. Limoges, 1. Februar. Das hiesige Hospital ist infolge einer Explosion abgebrannt. Die Kranken konnten ge⸗ rettet werden.

Hd. Bordeaur, 1. Febr. Ein Sturm bei dem Thauwetter richtete im hiesigen Hafen gestern großen Schaden an. Zahl⸗ reiche Boote wurden umgeschlagen. Der untergang mehrerer Fischerbsote mit der Mannschaft wird befürchtet.

Hd. Neweastle, 1. Febr. Ein Argentinier, namens Lossez, sprach gestern beim hiesigen argentinischen Konsul vor, dem er während

eine schwere Verwundung am l brachte. Der Mörder wurde bethafter alse bei⸗

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in en⸗Buseck. Durch das Einge

der heutigen Nummer unserer Zeitung ist auch 1 5 1 rechtigten Beschwerde Rechnung getragen. Wir sehen da⸗ her von dem Abdruck Ihrer Einsendung ab, indem wir hoffen, daß nun Abhilfe geschaffen wird.

Eingesandt.

Ueber die infolge des überreichlichen Schneefalles kaum passierbaren Wege im Kreise Gießen gehen uns zahlreiche Klagen zu. Heute ersucht uns ein hiesiger Bürger um Aufnahme der folgenden Zeilen:

Bei meinem heutigen Gange mußte i 5 nehmung machen, daß die e 101% Orten vollständig abgeschnitten ist. Dies ist in Anbetracht der Schneeverwehungen nicht zu verwundern, das wunder⸗ bare dabei ist aber, daß, nachdem der Schnee jetzt 8 Tage liegt, noch keine Abhülfe geschehen ist. Hier und da sah man einen Straßenwart ganz allein an der Arbeit, um sich an die kolossalen Schneemassen zu machen, und habe ich auf mein Befragen von diesem folgende Auskunft er⸗ halten: Der Kreis Gießen besttzt 2 Schneeschlitten, von welchen der eine in Gießen, der andere in Grünberg steht. Diese sind auch in Thätigkeit, wenn man aber die un⸗ zähligen Kreisstraßen rechnet, so ist nicht abzusehen, wann einzelne Ortschaften das Glück haben, die Kommunikation wieder hergestellt zu sehen, da der Schlitten selbstverständ⸗ lich die Reihenfolge der Straßen einhalten, was selbst wenn, wie heute 6 Pferde daran gespannt sind, viele Tage in Anspruch nehmen wird.

Es ließe sich doch leicht Abhülfe in der Weise schaffen, daß den Gemeinden oder den Straßenwärtern Mittel zur Verfügung gestellt würden, um bei derartigen abnormen Witterungsereignissen sofort mit Mannschaften einzugreifen, um die Verkehrsstörungen zu beseitigen. Aber diese Mittel bewilligt der Kreis nicht, es sollen sogar, wie die Straßenwärter mir mitgeteilt, früher schon einmal Ver⸗ gütungen, welche sie für Beihilfe verwendet haben, bean⸗ standet bezw. ihnen zur Last gesetzt worden sein.

Unter Ansetzung aller Kräfte ist es mir heute ge⸗

lungen, mich durch die Schneewehen durchzuarbeiten bezw. weite Umwege über Felder zu nehmen. Die Poststraßen werden doch nach Möglichkeit freige⸗ halten, warum wäre es nicht möglich, auch die anderen Straßen raschestens dem Verkehr zugänglich zu machen. Man muß nur den Zustand der Wege sehen, dann kann man nicht ruhig dazu sein. Civis,

Sterbefälle. Am 28. Januar. Wilhelmine Bender, 27 N Jahre alt, Tochter von Wollspinnerei⸗Besitzer Adam Bender dahier, Krofdorferstraße 15.

⸗Am 28. Januar. Philipp Haase, 42 Jahre alt, Steinmetz von Alsfeld. Starb in der

neuen Klinik. Am 29. Januar. Philipp Uhl, 54 Jahre alt, Pumpenmacher von Oberwetz, Kreis Wetzlar.

Starb in der alten Klinik. Die Leiche wird

in die Heimat verbracht.

Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗

hier, mit Wilhelmine Bill hierselbst. 23. Dr. jur.

Georg Heinrich Symann, Versicherungsbeamter zu Frank⸗

der Unterhaltung mit einem Rasiermesser

teur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen.

Holzversteigerung im Gießener Stadtwald.

ee den 8. Februar 1897, vor⸗ mittags Uhr beginuend, sollen im Gießener Stadtwald, im Distrikt Lumpenmannsbrunnen versteigert werden:

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19 Fichten⸗ und Kiefernstämme mit 11,63 fm,

8 Erlenstämme mit 3,28 fm,

3 Eichenstangen mit 0,28 km, 10 Fichtenstangen mit 1,38 fm, 176 Im Buchenscheitholz,

1 Noce Oberförsterei Windhausen. Freitag, den 5. Februar, vormittags 10 Uhr, im 136 10 Buchenknüppelbolz Distrikt Lichteplatt an der sogen. hölzernen Hand) aus Lichteplatt, Volpertswiesenkopf, Langer⸗ 25 7 Eichenknüippelbolz, seifen, Lager und Weidenberg: 326 Nadelstämme= 244,32 fm(bierunter schweres Kiefern⸗ 2 10 Erlenknüppelbolz, schnittholz, Bauholz ꝛe auch Fichtensparren); 3 Eichen 0,85; 1 Buche= 1,94 fm. Scheiter: 1 1 Nadelknüppelbolz, Buchen 18, Nadelb. 20; Knüppel: Buchen 23, Nadelh. 37; Reifig: Buchen 18, Nadelh. 546; 4470 Wellen Buchenreisig, Stöcke: Buchen 5, Nadelh. 56 rm. 8 50 i isig. 5 0 e ne Ausschreibungen. 76 rm Buchenstockholz, Gießen. Die Abgabe von leinenen de. Lumpen, eisernen Bettstellen und Stühlen soll 2 Eichenstockholz, Montag, den 3. Februar d. J., vormittags 12 Uhr, auf dem Submisstonswege ver

4,5% Nadelstockholz. Die Wee ist auf der Licherstraße an der 9. Schneise.

geben werden. mine einzureichen. Univ.-Klinik, nachmittags von 35 Uhr offen.

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Mittwoch, den 3. Februar,

und Windfallholz wird nicht vorgezeigt.

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von vormittags 9 Uhr an, und Windfallbolz der Forstwartei 144 Eichen(Wagnerholz= 27,05

Mittwoch, den 3. Februar, beginnend vormittags 10 Ubr am burg versteigert: Buchen: 307 rm Scheiter, 35 1m Priigel, 7 rm Prügel, Buchen: 103 xm Stockbolz, Eichen: 121 rm 403 rm Reiser, Nadel-

sind bis zum genannten Ter- auf dem Verwaltungsbureau der chirurch u. ophthalm. Die Zuschlagsfrist beträgt 10 Tage.

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Gießen, den 1 Februar 1897. 5 Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Wolff.

Bekanntmachung.

Es sind neuerdings wiederholt an die Stadt:

Anforderungen einzelner Hausbesitzer um nach⸗ Angebot der Arbeitnehmer.

trägliche Vergütung für zum Ausbau von 1 Kondidor, 1 Buchbinder, 2 Glaser(Rabmenmacher), Straßen vollzogene Auffüllung erboben worden. 2 Lackierer, 1 Weißbinder, 1 Wagner nach auswärts,

Diese Anforderungen mußten Seitens der Stadt 2 Schuhmacher, 1 Schneider, 1 tüchtiger Pferdeknecht nach auswärts, abgelehnt werden, da weder ein Auftrag zu 1 Kellner, 3 Hausburschen, 2 Lauffranen,

der angeblich geleisteten Auffüllung erteilt, noch 1 Waschfrau für ständige Aubeit, 2

diese mit unserer Kenntnis oder unserem Ein- 2 Waschfrauen für einige Tage, 1 Schmiede⸗ 5

verständnis ausgeführt war, auch das Maß der 1 Wasch- und Putzfrau, 2 Buchbinder⸗

Auffüllung diesseits nicht mehr festgestellt werden 2 Pferdeknechte, 4 Taglöbner, 1 Lackierer⸗ 5

konnte. Zur Vermeidung künftiger ähnlicher 6 Lauffrauen bezw. Mädchen, 1 Glaser-

Forderungen machen wir hiermit Bauunter- 1 Packer, 1 Köchin, 1 Setzer⸗ 1

nehmer und Bauherrn ausdrllcklich darauf auf⸗ 1 Stiltze der Hausfrau oder Ladengehülfin, 1 Steindrucker

merksam, daß derartige nachträgliche Anforde- 2 Hausmädchen, 1 Kindermadchen. 2 Dienstmädchen nach auswärts, rungen grundsätzlich zurückgewiesen werden 1 feineres Hausmädchen,

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