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viele faule Kartoffeln sich fanden, so mag gerade dieses Jahr der Instandsetzung des Kartoffel- kellers mehr Aufmerksamleit zugewandt werden, um wenigstens die noch von Fäulnis verschonten Knollen auch fernerhin zu bewahren. Da ist vor allem auf sorgfältige Lüftung und völlige Trocknung der Wände zu achten. Der Boden muß fest sein. Wo die Beschaffung des Cemeut⸗ bodens zu kostspielig ist, da kann man einen fast wasserdichten Boden herstellen, indem man ein Gemenge von 1 Teil Kalk, 1 Teil Lehm und 4 Teilen Steinkohlenasche verwendet. Sodann müssen Wände und Decke sorgfältig abgefegt werden, und besonders ist darauf zu achten, daß das etwa in Ritzen sich aufhaltende Ungeziefer entfernt wird. Um Pilze, tierische und pflanz⸗ liche Lebewesen vollends zu töten und unschädlich zu machen, wird der Keller ausgeschwefelt; Stangenschwefel wird auf Ziegel gelegt und bei eschlossenen Kellerfenstern verbrannt. Ist der eller auf genannte Art zur Aufnahme der Kartoffeln oder Rüben hergerichtet, dann wird die Haltbarkeit ziemlich gesichert sein, doch ist bezüglich der Haltbarkeit noch ein Mittel zu empfehlen. Zwischen die trocken eingekellerten Kartoffeln wird ungelöschter Staubkalk gestreut. Durch dieses Mittel behalten die Schalen bis zum Frühjahr ihre schöne Farbe, ohne daß die Knollen an Geschmack und Keim⸗ fähigkeit ihrgendwelche Einbuße erleiden. Ge⸗ nannte Mittel haben sich in der Praxis bewährt.
* Aus Rheinhessen, 29. Oktober. Wie verlautet, soll das Projekt zur Gründung eines Winzervereins neuerdings wieder aufgetaucht sein. Der Kreisrat Haas in Offen⸗ bach soll den Plan besonders eifrig betreiben.
„Mainz, 29. Oktober. Die hiesige Handels⸗ kammer hat beschlossen, das Schiedsgericht zur Schlichtung von kaufmännischen Streitigkeiten im Janur 1897 in Kraft treten zu lassen.
* Mainz, 28. Okt.(Kleine Mitteilungen.) Ju der heutigen Sitzung der Versammlung der Stadt⸗ verordneten beantragte der Stadtverordnete Herr Dr. Müller, den Vertrag mit dem Theaterdirektor Herrn Simons wegen der ungenügenden Leistungen des Stadttheaters auf den 15. April 1897 zu kün⸗ digen, wozu die Stadt noch bis zum 15. November 1896 das Recht habe. Herr Oberbürgermeister Dr. Gaßner bemerkt, daß Herr Simons selbst einsehe, daß es so nicht fortgehen könue, und wolle deshalb, um Aenderung zu schaffen, das Kündigungsrecht der Stadt bis 15. Dezember 1896 erweitern, womit die Versammlung einverstanden war.— Das mit einem Kostenaufwand von etwa 750000 erbaute neue Gutenberg⸗Kasino wurde gestern Abend vor geladenen Gästen seiner Zweckbestimmung übergeben, obgleich die Ball⸗ und einige Gesellschaftssäle noch nicht vollkommen fertig find.— Die hiesige Kriminal⸗ polizei hat wieder drei Personen in Haft genommen, die an den Eiubruchsdiebstählen in Wiesbaden während der dortigen Kaisertage teilgenommen haben sollen.— Der neu erbaute, sehr stattliche Personen⸗ dampfer„Deutschland“ der Kölu⸗Düsseldorfer Ge⸗ sellschaft ist gestern Abend auf seiner ersten Bergfahrt hier eingetroffen. Als das reich mit Flaggen dekorierte Schiff hier in Sicht kam, wurde dasselbe vom Ufer aus mit Böllerschüssen begrüßt, die vom Schiff aus erwidert
wurden. Auf dem Schiff befanden sich die Direktoren und Verwaltungsräte der Gesellschaft, welche die Probe⸗ fahrt mitmachten. 1
* Worms, 27. Oktober. Für Ermög⸗ lichung der Errichtung eines Fabrikbaues auf dem Gebiete der Kunstwollfabrikation von Valckenberg beschloß die Stadtverordnetenversamm⸗ lung die Veräußerung von etwa 166 Quadrat⸗ meter städtischer Anlagen, Ecke der Mainzer Straße und der Nordanlage..
Vermischtes.
— Mord um eine Briefmarkensammlung. In Paris begann am 26. Oktober die Schwurgerichts⸗ verhandluug gegen den Mörder Aubert und seine Ge⸗ liebte Marguerite Dubois. Erinnern wir kurz an den Hergang des Verbrechens, das seiner Zeit so großes Auf⸗ sehen erregte. Am 18. Mai ließ auf der Station Con⸗ ville bei Cherbourg ein mit dem Pariser Zuge ange⸗ kommenes Paar einen Koffer von seltsamer Länge und Form zurück mit dem Bemerken, ihn noch im Laufe des Tages abholen zu wollen. Indessen ließ sich weder der Mann noch die Frau im Laufe der beiden nächsten Tage blicken. Dem Koffer begannen inzwischen Verwesungs⸗ geruche zu entströmen, die den Stationsvorsteher ver⸗ anlaßten, ihn in Gegenwart der Gerichts- und Polizei⸗ behörden öffnen zu lassen. Ein furchtbares Schauspiel bot sich da den Blicken der Anwesenden. In dem Koffer lag zusammengebogen der Leichnam eines jungen Mannes, dessen Schädel zerschmettert worden war. Die sofort mit Eifer vorgenommenen Untersuchungen ergaben bald, daß der Ermordete ein junger Briefmarkenhändler Namens Emile Delahaeff war. In dem Paare, das nach drei Tagen den Koffer abholen kam, wurden der Makler Aubert, der bereits ein sehr abenteuerliches Leben hinter sich hat und verschiedentlich mit den Gerichten in Konflikt geraten ist, und seine Geliebte Marguerite Dubois agnosziert. Obgleich die Festgenommenen an⸗ fangs jede Beteiligung an dem begangenen Verbrechen in Abrede stellten, wurde der Sachverhalt doch bald durch teilweise Geständnisse der Dubois folgendermaßen fest⸗ gestellt: Aubert hatte in der auf offener Straße bei der Avenue Gabriel abgehaltenen Markenbörse den jungen Delahaeff kennen gelernt, der sich mit dem Briefmarken⸗ handel beschäftigte. Der Verbrecher hatte in Erfahrung gebracht, daß Delahaeff eine sehr kostbare Markensamm⸗ lung erworben habe, und war nun an den jungen Mann mit Verkaufsvorschlägen herangetreten, ihm fortwährend neue Stelldicheins in den verschiedensten Kaffeehäusern unter den seltsamsten angenommenen Namen gebend. Schließlich war es ihm gelungen, den jungen Mann mit der Sammlung in seine Wohnung in der Avenue de Ver⸗ sailles zu locken, wo er ihn mit einer Hacke erschlug und dann mit Hilfe seiner Geliebten, der Dubois, den Leichnam in einen Koffer zwängte, den er wahrscheinlich die Absicht hatte, bei Conville irgendwo in der Erde zu vergraben. Der Angeklagte, dessen Nervensystem stark zerrüttet ist, beteuerte während der Untersuchung und der gestrigen Verhandlung mit der denkbar plumpesten Art der Beweis⸗ führung, daß der junge Delahaeff, als er ihn zwecks Ab⸗ schlusses des Ankaufs der großen Sammlung, für die Aubert übrigens alle Zahlungsmittel fehlten, in seine Wohnung geführt hatte, im Verlaufe des ausgebrochenen Wortwechsels auf ihn losgestürzt sei, um ihn zu erwürgen, und daß er ihn nur in der Notwehr erschlagen habe. Die Feststellungen des Vorsitzenden ergaben bis zur Evidenz die Hinfälligkeit dieses Verteidigungssystems. Ist doch festgestellt worden, daß Aubert alle Vorbereitungen für den geplanten Mord und die beabsichtigte Beraubung
mit der größten Umsicht geplant und selbst seine Geliebte, um im äußersten Falle der Entdeckung wenigstens ihr Leben vor der Justiz zu retten, während seiner Zusammen⸗ kunft mit Delahaeff aus der Wohnung in so auffallender Weise entfernt hatte, daß diese ihr Alibi im Augenblicke des Mordes mit der größten Leichtigkeit nachzuweisen vermochte. Sie ist daher auch nur der Mithelferschaft bei der Verbergung des Leichnams und bei der Unter⸗ schlagung der Briefmarkensammlung angeklagt und erklärte mit der ruhigsten Miene der Welt, sie sei fest überzeugt, ihr Geliebter habe nur in der Notwehr gehandelt, wie scharf man ihr auch das Widersinnige dieser Darstellung vorhielt. Der Angeklagte ist ein eleganter Mann; er erscheint im schwarzen Salonrock und weißer Weste. Marguerite Dubois ist eine kleine hübsche Blondine. Das Publikum, welches der Verhandlung beiwohnte, besteht fast ausschließlich aus Briefmarkensammlern.
— Ein gelehrter Sonderling. Man schreibt aus Paris vom 16. ds.: Gestern ist in dem Kranken⸗ hause Dubois ein Mann gestorben, der mit knapper Not dem Schicksal entgangen ist, als mittellos in der fosse commune bestattet zu werden, und der doch durch seine gelehrten Arbeiten ein ganz anderes Schicksal verdient hätte. Dieser Gelehrte, den das Geschick sogar verfolgte, indem es ihm den Namen Trécul gab, war einst ein bekannter Botaniker und hinterläßt heute nicht genug, um den Totengräber zu zahlen, nachdem er die letzten zwanzig Jahre seines Lebens in der Armut zugebracht Trécul war Mitglied der Akademie der Wissenschaften und hätte sicherlich eine staatliche Anstellung gefunden, wenn die Liebe zur Natur nicht sein ganzes Streben in Anspruch genommen und ihn zur vollkommenen Verachtung aller anderen Dinge gezwungen hätte. Nachdem er seine Lauf⸗ bahn als Arzt begonnen hatte, zog er die Aufmerksamkeit der wissenschaftlichen Gesellschaften durch mehrere bota⸗ nische Veröffentlichungen auf sich und wurde in Jahre 1848 von der Regierung mit einer Mission betraut, deren Zweck darin bestand, die den nordamerikanischen Indianern als Hauptnahrungsmittel dienenden Wurzeln und Kräuter zu untersuchen und ihre Beschaffenheit festzustellen. Nach⸗ dem er diese Aufgabe erledigt hatte, ging er nach Texas und Mexiko und kehrte im Jahre 1850 nach Paris zurück, wo er den deutlichsten Beweis von seiner unprak⸗ tischen Gelehrtennatur gab, indem er den größten Teil des für seine Reise bewilligten Geldes dem Ministerium zurückgab. Seine Ausgaben waren so gering gewesen, daß man zu der Annahme gezwungen ist, Trécul habe in Amerika selber von den Wurzeln und Kräutern gelebt, die er untersuchte und klassifizierte. Wegen der Rückgabe des Ueberschusses geriet er sogar in Streit mit den Be⸗ amten, denen die Eintragung dieser längst im regelmäßigen Budget verzeichneten und verrechneten Summe unliebsame Mühe machte, und die deshalb vergebens dem Gelehrten zuredeten, daß die ganze Summe ihm gehöre und von ihm behalten werden müsse. Treécul gab sich nicht zufrieden, bis man ihm das Geld abgenommen hatte. Aus diesem Umstande sieht man zur Genüge, daß Treécul nicht in unsere Gesellschaft paßte und daß es ihm hienieden nicht anders als schlecht gehen konnte. Er lebte als Einsiedler unter seinen Pflanzen, bis er im Jahre 1866 von der Akademie der Wissenschaften zum Mitgliede gewählt wurde, doch gab er damit sein zurückgezogenes Leben nicht auf, sondern ergriff in der Akademie nur selten das Wort. In die Oeffentlichkeit ist sein Name später nur noch ein⸗ mal gedrungen, und zwar, als wegen der Theorien Pasteur's im Schooße der Akademie heftige Diskussionen entstanden, wobei Trécul einer der entschiedensten Gegner Pasteur's war. Später ließ er sich noch seltener in der Akademie sehen, an deren Thüren er häufig für einen alten Bettler gehalten wurde, so fadenscheinig und dünn
war der einzige Rock, den er seit fünfundzwanzig
Tag für Tag getragen hat. Er bewohnte eine ärml. Dachkammer im fünften Stock eines Hauses der 1170 Linné und wäre möglicherweise Hungers gestorben, mein die Akademie sich nicht seiner angenommen und in seinem Rücken seinen Hausherrn, seine Haushälterin usw, bezahlt hätte, wovon der nur im Pflanzenresch lebend Naturforscher nicht das Geringste merkte. Trecul 5
weder Verwandte noch Freunde, und wie die Akademie 1
für ihn im Leben gesorgt hat, so wird sie auch die
der Bestattung tragen und ihn so vor dem gene Armengrab bewahren. Jedenfalls bildet die Erschelnung dieses gelehrten Sonderlings einen auffallenden Kontrast zu 115 und unseren Zeitgenossen, deren Bestrebungen und Anschauungen sich in den Herren Jay G
Russell Sage verkörpern. en
Neueste Telegramme.
Hd. Berlin, 30. Oktober. Einer Blätter⸗ meldung gegenüber, wonach bei der in Aussicht stehenden Convertirung der 4% igen Reichs⸗ und Staatsanleihe in eine 3»eige gesetzlich festgelegt werden soll, daß innerhalb der nächsten acht Jahre eine weitere Herabsetzung des Zinsfußes auf 3% nicht erfolgen dürfe, erfährt die„Staats⸗ bürger Zeitung“ von zuständiger Seite, daß diefe Nachricht jeder Begründung entbehre. Eine der⸗ artige Verfügung für die Zukunft werde an maßgebender Stelle nicht nur für unthunlsch sondern auch für überflüssig gehalten.
Hd. Berlin, 30. Oktober. Bei der gestrigen Reichstags⸗Ersatzwahl far den Wahlkreis Westhavelland erhielten P us(Soz.) 7813, von Loebell(konf,) 6182, Blell(frs. Volkp.) 4752 Stimmen Aus drei Orten fehlt noch das Resultat. Eß scheint eine Stichwahl zwischen Piu und von Loebell als sicher.
Hd. Zittau, 30. Oktober. Gestern hat hier ein furchtbarer Sturm schweren Schaden verursacht hat. Mehrere Fabrikschornsteine in der Umgegend sind eingestürzt.
Hd. München, 30. Oktober. Vom Milltär⸗ gericht wurde gestern der Gemeine des königlichen 1. Jufanterie⸗Regiments Anton Pschorr, welcher am 17. Februar l. J. einen Kameraden mit dem Seitengewehr erstochen hatte, zu 5 Monaten Gefängnis verurteilt.
Hd. Viersen, 30. Oktober. Hierselb stürzte das Gerüst i 97 baues ein, als der Hauseigentümer den Arbeitern eine Erfrischung bringen wollte. Sämtliche Arbeiter wurden von den Trüm⸗ mern bedeckt. Drei Arbeiter wurden schwer verletzt hervorgezogen.
Hd. Lichtenfels, 30. Okt. Die Straf⸗ kammer des königlichen Landgerichts Bamberg verurteilte den Brauer Johann Puels, welcher einen Sud Bier zum Ausschank gebracht hatte, von welchem er wußte, daß eine Ratte in den⸗ selben gefallen war, wegen Vergehen gegen das Lebensmittel⸗Gesetz zu 80 A1 Geldstrafe.
Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen.
Bekanntma
im 1. hessischen Reichstagswahlkreise
Donnerstag, den 5. November 1896 stattfinden soll und daß die Wablhandlung um 10 Uhr vormittags beginnt und um
6 Uhr nachmittags geschlossen wird. Die Stadt Gießen zerfällt in folgende Wahlbezirke:
Erster Wahlbezirk: Die Bewohner des Asterwegs, der Ederstraße, Marburgerstraße, von Licherstraße Nr. 23 Kaserne 2, der Nordaulage, Am Rodtberg, der Schillerstraße, Wallthorstraße Nr. 23— 77,
Schottstraße, Steinstraße,
chung.
Es wird hierdurch zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß die durch Erlöschen des Mandats des seitherigen Reichstagsabgeordneten Köhler erforderlich gewordene Ersatzwahl
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Wahlvorsteher: Beigeordneter Georgi, Stellvertreter: Stadtverordn. Homberger. Zweiter Wahlbezirk: Die Bewohner der Dreihäusergasse, Erlengasse, Löwengasse, Maigasse,
des Neuenwegs, der Plockstraße, des Selterswegs, der Sonnenstraße, Süd⸗
anlage, des Teufelslustgärtchens, der Weidengasse, Wolkengasse, und der West⸗
anlage Nr. 1—20.
Wahllokal: Gasthaus zum Wiener Hof. Wahlvorsteher: Stadtverordn. Heichelheim, Stellvertreter: Stadtverordn.Adami.
Dritter Wahlbezirk: Die Bewohner An der Bach, der Brandgasse, des Brandplatzes, der Braugasse, Diezstraße, Dammstraße, Hundsgasse, Kaplaneigasse, des Kanzleiberges, Kirchenplatzes, Lindenplatzes, der Lindengasse, Moltkestraße, Neuen Bäue, Ostanlage, Schloßgasse, Schulstraße, Senkenbergstraße, Waagengasse, Wallthorstraße Nr. 2 Wiesenstraße und Zozelsgasse.
Wahllokal: Turmhaus am Brand. Wahlvorsteher: Stadtverordn. Keller, Stellvertreter: Stadtverordn. Schmall.
Vierter Wahlbezirk: Die Bewohner der Bahnhofstraße Nr. 1—50, des Burggrabens, der Kirchstraße, Kaplansgasse, Katharinengasse, des Kreuzplatzes, von Licherstraße 23 Kaserne 1, des Marktplatzes, der Marktstraße, Mäusburg, Rittergasse, Schanzen⸗ straße, des Tiefenwegs, der Wettergasse, Wetzsteingasse und Wetzsteinstraße.
Wahllokal: Altes Rathaus. Wahlvorsteher: Stadtverordn. Jughardt, Stellvertreter: Stadtverordn. Haubach.
Füufter Wahlbezirk: Die Bewohner der Bahnhofstraße Nr. 51—93, Grabenstraße, Hamm⸗ Mili fle 105 115 5 0 ee 1 Lahnstraße, Neustadt,
gasse(große und kleine), Rodheimerstraße, Sandgasse, Schülzenstr Westanlage Nr. 2145. 5 1 e Wahllokal: Schulhaus in der Neustadt. Wahlvorsteher Kommerzienrat W. Gail, Stellvertreter: aufmaungK Friedrich Habenicht. 5
Sechster Wahlbezirk: Die Bewohner der Bergstraße, Bismarckstraße, Bruchstraße, Eichgärten, des Erdkauterwegs, der Gartenstraße, Goethestraße, Grünbergerstraße, Hessenstraße, Landmannstraße, Licherstraße mit Ausnahme der Nr. 23, Löberstraße, Lonystraße, Ludwigstraße Nr. 1—46, des Ludwigsplatzes, Nahrungsbergs, Schiffenbergerwegs der Skephanstraße, Wolfstraße und der Gemarkung Schiffenberg.
Wahllokal: Bürgermeistereigebäude. Wahlvorsteher: Oberbürgermeister Guauth, Stellvertreter: Stadtverordn. Vogt.
Siebenter Wahlbezirk: Die Bewohner der Alicestraße, An den Bahnhöfen, der Bleich⸗ straße, Ebelstraße, Frankfurterstraße, Hofmannstraße, Klinikstraße, des Leihgesterner⸗ weges, der Liebigstraße, Ludwigstraße Nr. 47— 73, des Riegelpfads und der Wilhelmstraße.
Wahllokal: Gasthaus zum Hessischen Hof. Wahlvorsteher: Stadtverordn. Heyligenstädt, Stellvertreter: Stadtverordn. Kirch. Gießen, den 20. Oktober 1896.
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