1 5 5 10 1 0 1 9 5 1 1 „ 4 10 5 0 * f 1 1 5 926 15 0 . 5 5 4 15
Schlachtviehversicherungs-Gesellschaft zerschlagen, haben 24 derselben beschlossen, eine Konkurrenz⸗Gesellschaft zu begründen, der jeder Metzger beizutreten berechtigt sein soll. Man hat sich an die städtische Behörde mit der Bitte ge⸗ wandt, den Beamten des Schlachthofs zu ge— statten, in gleicher Weise die Leitung und Be⸗ sorgung des Geschäfts des neuen Unternehmens zu besorgen, wie diese es seither für die bereits bestehende Versicherung thun. 5
Gießen, 28. März. Gestern hatte sich der Wirt Loeberich wegen Bedrohung des Hauseigentümers Chr. Bischoff zu verant⸗ worten. Der Angeklagte hatte im Hause Liebig⸗ straße 7, welches dem Bischoff gehört, eine Wirt⸗ schaft inne, die er, Zum Krackehlkasten“ nannte. Der Hausherr lebte mit feinem Mieter von Anfang an auf dem Kriegsfuß. Im November stand vor dem Amtsgericht Termin an in der Sache Bischoff gegen Loeberich wegen Räumung der Wirtschaft. Die Parteien waren durch Anwälte vertreten. Der Vertreter des Verklagten versäumte aber den Termin und so mußte auf Antrag des Klägers Versäumnisurteil erlassen werden. Am Abend des Terminstages erschien bei dem nichts ahnenden Loeberich bereits der Gerichtsvollzieher, um diesen auf die Struße zu setzen. Der heute als Zeuge vernommene Gerichtsvollzieher Geißler erklärte, er habe sich über die große Eile mit der diese Räumungssache seitens des Klägers be⸗ trieben wurde, gewundert. Es sei an dem Abend bitter kalt gewesen und habe ein Schneegestöber geherrscht. Loeberich sei in furchtbarer Erregung gewesen, als er ihn von seinem Auftrage Keunt⸗ nis gegeben. In Erwägung aller dieser Um⸗ stände habe er von der Exmission Abstand ge⸗ nommen, welche am nächsten Tage durch Sicher— heitsleistung abgewendet wurde.— Durch die Beweisaufnahme wurde festgestellt, daß der An⸗ eklagte in seiner Aufregung sich hat hinreißen assen, Drohungen, wie:„ich steche ihn tot“ und „er muß sterben“, zu gebrauchen und so laut zu schreien, daß der als Zeuge vernommene Bischoff diese Drohungen hören mußte, so daß er an⸗ geblich um sein Leben besorgt war. Der Staats⸗ anwalt Brühl welcher die Anklage vertrat, be⸗
Angeklagten gehandelt,
rosesten Weise gegen den 1 5 Mann und Wetter auf die
er habe den Mann in Wind 2 0 Straße setzen wollen. Er habe schon mit dem Vorgänger des Angeklagten in stetem Unfrieden gelebt, so daß man annehmen könne, er trage auch die Schuld der Differenzen mit Loeberich. Dieser sei hierdurch gereizt und in hochgradige Erregung versetzt worden, so daß der Fall sehr milde liege. Der Gerichtshof erkannte demgemäß.
* Gießen, 30. März. Gestern Nachmittag 3 Uhr fand in Frankfurt in der Alemannia vom Gau I des deutschen Radfahrerbundes ein Bierkommers statt, welcher einen glänzenden Verlauf nahm. Von Gießener Vereinen waren „die Wanderer“ G. R. G. in ansehnlicher Zahl erschienen. Ein Teil der Wanderer machte die Tour nach Frankfurt per Rad. Man brauchte zu der Fahrt 4 Stunden.
* Gießen, 30. März. Zur Ausbildung von Turnlehrerinnen wird auch in diesem Jahre von der Königlichen Turnlehrerbildungs-Anstalt in Berlin ein dreimonatiger Kursus abgehalten werden. Der Kursus, welchem nur im Lehramte thätige Lehrerinnen beiwohnen dürfen, beginnt am 9. April.
Bad Nauheim, 27. März. Infolge der frühern Ankunft einiger Konfirmanden ist von
der oberen Badeverwaltung in Darmstadt auf Aufrage gestattet worden, daß schon jetzt Bäder abgegeben werden. Mit dem 1. April werden allgemein Bäder verabfolgt. Auf der Kurhaus⸗ terrasse wird sehr eifrig gearbeitet, um die Glas⸗ und Holzhallen bis zum 1. Mai, dem Beginn der offiziellen Badesaison, fertig zu stellen.
* Darmstadt, 28. März, Der land⸗ wirtschaftliche Provinz ialverein der Pro⸗ vinz Starkenburg faßte in seiner heutigen General⸗ versammlung eine Resolution, in welcher die Kultur von Braugerste in den dazu besonders geeigneten Orten der Provinz auf genossen⸗ schaftlicher Grundlage in Anlehnung an Ge⸗ treidehäuser empfohlen wird. Die Regierung soll ersucht werden, Lagerhäuser zur Verfügung zu stellen.
* Darmstadt, 28. März. Seitens der Re⸗ gierung ist an den Landtag auch ein Gesetzent⸗ wurf über das Straßenbauwesen im Groß⸗
setzesvorlage sollen sämtliche Staatsstraßen den Kreisen überwiesen und das geltende Straßen⸗ baugesetz aufgehoben werden.
Mainz, 28. März. Die von der Stadt⸗ verordnetenversammlung belchlossenen Statuten für die Errichtung eines städtischen Ar⸗ beitsnachweis-Bureaus sind, nachdem sie monatelaug dem Ministerium zur Genehmigung vorlagen, mit einer Reihe von Abänderungs- vorschlägen zurückgekommen und haben somit in ihrer ursprünglichen Fassung die Zustimmung des Ministeriums nicht gefunden. Das Statut unterlieat nunmehr eiuer abermaligen Beur— teilung des Rechtsausschusses.
Neueste Telegramme.
Hd. Berlin, 30. März. Aus Cottbus wird gemeldet, daß dort 4 ausständige Arbeiter, welche österreichischer Nationalität sind, auf Verfügung der Regierung ausgewiesen wurden.
Hd. Wien, 30. März. Der Kanzelredner und Jesuitenpater Max Klinkowström ist ge⸗ storben. 8 85
Hd. Wien, 30. März. Gestern Morgen ist hier der berühmte Gynäkologe Hofrat Professor Dr. Späth im Alter von 74 Jahren gestorben.
Hd. Budapest, 30. März. Die Untersuchung in der Affaire des Direktors des Bildermuseums, Pulszky, ist beendet.
Es wurde konstatiert, daß Pulszky nichts veruntreut, sondern nur zur un⸗ richtigen Zeit die Abrechnung eingereicht hat.
Zürich, 30. März. Gestern Abend stürzte iu der Grube Grand Fac ein Teil des Schachtes ein, wobei drei Arbeiter getödtet wurden.
Hd. Paris, 30. März. Der frühere Mi⸗ nister Flourens erklärte in einem Interview, daß die Handlungsweise des Ministers Bourgeois gegen Berthelot verfassungswidrig gewesen sei.
Hd. London, 30. März. Offiziös verlautet, die Abtretung von Port Arthur an Rußland sei keineswegs beschlossene Sache, die gegenteiligen Meldungeu beruhten auf Kombinationen und entbehrten jeder ernsten Grundlage.
Hd. London, 30. März. In Handels⸗ und Finanzkreisen herrscht sehr große Besorgnis
südafrikanischen Freistagten. Die Revo⸗
meisten 0 i ö lution im Matabelelande wird der Niederlage
Dr. Jamesons zugeschrieben. Unter mehreren Stämmen wird eine Erhebung gegen die eng⸗
lische Oberherrschaft vorbereitet. Man befürchtet
eine Koalition sämmtlicher südafrikanischen Kle staaten gegen England.
Hd. Rom, 30. März. des Innern wird versichert, daß die Friedens verhandlungen kurz vor dem Abschlusse sind. Menelik hätte übrigens nie von einer Kriegs⸗ entschädigung gesprochen. Die Schwierigkeiken
wären nur auf die Einflüsterungen einer fremden
Macht zurückzuführen.(Gemeint ist Frankreich.)
— Der afrikanische Korrespondent der Tribuna
deutet in einem Briefe an, daß Baratieri die Schlacht von Adua doch auf Befehl Crispis be gonnen habe. g
Hd. Rom, 30. März. Es als sicher, daß Oberstlieutenant Galliauo, der tapfere Verteidiger von Makalle, im Gefängnis von den Abessyniern an Händen und Füßen ver⸗ stümmelt wurde.
Hd. Kairo, 30. März. Wie verlautet, hat
die Vorhut der egyptischen Expediton in der Nähe von Akasche eine vollständige Niederlage erlitten und einen Verlust von 50 Mann gehabt.
Humoristisches. — Zeichen der Zivilisation. Afrikareisender (erzählend): So durchirrte ich denn drei Tage
lang die afrikanischen Urwälder, ohne die geringste Spur
von einem menschlichen Wesen zu entdecken. Endlich— am 4 vierten Tage— stieß ich auf einen Galgen, an dem ein 9
Neger bammelte.„Gott sei Dank“, dachte ich bei mir, „nun komme ich doch wieder in eine zivilisierte Gegend!“
— Entschuldigung.„Die Schmeicheleien, die Sie mir sagen, haben Sie heute andern Damen auch schon, gesagt!“„O, nur aus Uebung, gnädiges Fräulein!“
Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: i. V. A. Kleinschmit, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen.
lt nunmehr
antragte die niedrigst zulässige Strafe nämlich 4 3. Der Zeuge Bischoff habe in der rigo⸗
herzogtum gelangt. Mit dieser umfassenden Ge—
wegen der englisch⸗feindlichen Bewegung in den
Bekanntmachung.
Bei den diesjährigen Frühjahrs-Controlversammlungen im Kreise Gießen haben zu erscheinen alle zum Hauptmeldeamt Gießen gehörigen: 1. Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots (Anzug: Kleiner Dienstanzug). 2. Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden Entlassenen. 3. Wehrleute 1. Aufgebots, die vom 1. Oktober 1893 ab eingestellt worden. 4. Ersatz⸗Reservisten, geübte und nicht geübte. Nachstehend ist angegeben, wo und zu welcher Zeit die Controlpflichtigen anzutreten
A. Zu Gießen in Oswalds Garten für die Bewohner von Annerod, Burkhardsfelden, Gießen mit Schiffen⸗ berg und Herruwald, Heuchelheim, Klein Linden, Oppeurod am 16. April 1896.
1. Appell Vormittags 9 Ubr:
Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots.
Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften der Infanterie. 2. Appell Vormittags 11 Ubr:
haben:
Wehrleute 1. Aufgebots der Infanterie.
3 Appell Nachmittags 2 Uhr: Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz⸗Behörden entlassenen Mannschaften und die Wehrleute 1. Aufgebots aller übrigen Wassen und zwar: der Garde, Jäger, Kavallerie, Feld- und Fuß⸗Artillerie, Pioniere, Eisen⸗ bahn⸗ und Luftschiffertruppen, des Trains(einschl. Krankenträger), Sanitäts- und Veterinär- personal, Bülchsenmacher, Dekonomie-Handwerker und Mirine-Mannschaften.
Am 17. April 1898
1. Appell Vormittags 8 Uhr: Sämmtliche Ersatz-Reservisten.
2. Appell Nachmittags 2 Uhr: 1 5 55 für die Bewohner von Allendorf a. d. Lahn, Großen-Linden, Lang-Göns, Leihgestern, Watzen— born und Steinberg, Hausen. 0 5 5
Reservisten und Wehrleute J. Aufgebots zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz⸗Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen sowie der Ersatz-⸗Reservisten.
IB. Zu Lollar am is. April 1896
neben dem neuen Bahnhofsgebäude für die Bewohner von Allendorf a. d. Lda., Alten- Buseck, Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen mit Heibertshausen, Großen ⸗ Buseck, Lollar, Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a. d. Lda., Trohe, Wieseck
1 Appell Vormittags 8 Uhr 45 der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots. 5
Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. g
2. Appell Vormittags 10 Uhr 30 Minuten: Wehrleute 1 Aufgebots aller Waffen.
3. Appell Nachmittags 1 Uhr: Ersatz Reservisten.
C. Zu Grünberg am 20. April 18386, am Bahnhof
für die Bewohner von: Allertshausen, Beltershain, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg mit der Dickelsmühle, Neumühle, Stadtmühle, Steinmühle, Obere und Untere Ziegelshütte, Latzmühle, Hattenrod, Harbach mit der Kolbenmühle und Sommermülle, Kesselbach mit der Rabenauschen Papiermühle, Lauter mit der Arztmühle, Bingmühle, Georgenhammer, Strellesmühle und Walkmühle, Lindenstruth, Londorf mit der Burg Rabenau, Burgmühle, Schmidtmühle, Reitzen- mühle und Ziegelhütte, Lumda(Groß- und Klein-), Odenhausen mit Appenbörnerhof, Queck- born, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddingshausen, Saasen mit Bollnbach, Veitsberg und Wirr⸗ berg, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, Weitershain mit Hainerhof, Winnerod. 1. Appell Vormittags 5 Uhr 15 Minuten: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots.
Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz⸗Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen.
2. Appell Vormittags 11 Uhr:
Reservisten. D. Zu Hungen am 21. April 1856 am Friedhof
für die Bewohner von: Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheim mit Hof-Güll, Nonnenroth, Obbornhofen, Nabertshausen mit Ringelshausen, Rod heim mit Hof⸗Graß, Röthges, Steinheim, Trais-Horlaff, Utphe, Villingen.
1. Appell Vormittags 9 Uhr 30 Minuten: Osstziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots. 5
Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz- Behörden entlassenen
Mannschaften aller Waffen. 2. Appell Vormittags 11 Uhr:
Reservisten. 2 E. Zu Lich am 21. April 1896 am Bahnhof 0
für die Bewohner von: Albach, Birklar, Dorf-Güll, Eberstadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Garbenteich, Grilningen, Holzheim, Lich mit Albacher⸗Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen, Münsster, Nieder⸗Bessingen, Ober⸗Bessingen. Ober-Hörgern, Steinbach.
1. Appell Nachmittags 2 Uhr: Osstziere, Sauitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots.
Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz⸗Behörden entlassenen Maunschaften aller Waffen.
2. Appell Nachmittags 4 Uhr 30 Minuten: Ersatz⸗Reservisten.
Minuten: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten
Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen und Ersatz-
Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen und Ersatz-
Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen und
Befreiungsgesuche sind bis längstens 8 Tage vor dem Appell auf dem Dienstwege(durch das Hauptmeldeamt) einzureichen und müssen durch die Bürgermeisterei bezw. bei Beamten durch die vorgesetzte Behörde beglaubigt sein, werden am nur im dringeudsten Notfalle ge— nehmigt.
Diejenigen Mannschaften, bei denen Fußmessungen noch nicht vorgenommen wurden, haben überhaupt keine Aussicht auf Befreiung.
Die Leute treten in bürgerlicher Kleidung an. sind vorher wegzulegen
Die Militärpapiere(Paß und Führungszeugnis) müssen zur Stelle sein.
Sämmtliche Mannschaften stehen im Laufe des ganzen Kontroltages bis Mitternacht unter dem Militärgesetz.
Gießen, den 19. März 1896.
Großherzogliches Bezirks-Kommando. J. V.: Ziegler, Premierlieutenant und Bezirks-Adjutant.
Submissionen.
Gießen Die bei der Herstellung der Canalisterung des chemischen Laboratoriums, sowie des rückseitig gelegenen Teiles des Universitätsgebäudes zu Gießen vorkommenden Arbeiten, als: 1) Ausheben von Rohrgräben für Haupt- und Nebenstränge(ca. 400 Ikdm), 2. Verlegen glasierter Steinzeugrohren von 10 17,5 em lichter Weite, nebst Liefern und Versetzen von Sandfängen und Sinkkasten, zus. 14 Stück, 3. Herstellen von vier größeren Revisionsschächten, 4 Abbruchsarseiten des alten Kanals, sollen auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung ver⸗ geben werden. Die Angebotsunterlagen können im Antslokal der Baubehörde für die Univer⸗ sitäts⸗Neubauten, Goethestraße 52, eingesehen und Angebotformulare daselbst bezogen werden. Bezüglich der Bedingungen für die Bewerbung um diese Arbeiten und ihre Ausführung wird auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 verwiesen. Die Angebote sind bis Freitag, den 16. April, Vormittags 11 Uhr, daselbst einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage
Gießen. Die Lieferung der für den Hauptbau der neuen Werkstätteanlagen erforder- lichen gußeißernen Kanalroste und Schachtrahmen nebst Deckeln im Gewichte von ca. 1720 kg soll vergeben werden. Zeichnungen, Lieferungsverzeichnis und Bedingungen können auf dem Baubureau im Riegelpfad eingesehen, auch die Angebotsunterlagen, mit Ausnahme der Zeich— nungen, gegen postfreie Einsendung von 40 Pfg. von da bezogen werden. Angebote sind bis spätestens am 8. April, Vormittags 10 Uhr, bei genannter Stelle einzureichen, Zuschlags⸗
frist: 8 Tage 2 Bekanntmachung. 20062
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Die Zusammenkunft ist an der Johanneskirche Gießen, den 30. März 1896. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.
Bekanntmachung.
Die Listen über die während der Zeit vom 1. April 1896 bis Ende März 1897 für die
Pflichtfeuerwehr heranzuziehenden Personen 5 7. liegen vom Erscheinen dieser Bekanntmachung Erfolg garantir. Familienleben. Freundl. ab während 8 Tagen auf unserm Bureau Aufn. Mäß Honorar, Zahlr. Ref. Stellen
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