den dortigen Polizeimeister Kirykzenke fünf Tage lang ver⸗ handelt. Ganz eigentümliche Zustände kamen zu Tage. Die Bewohner Radoms wurden durch den Poltzeimeister und seine Helfer, eine Anzahl Polizeibeamten, in gewissen⸗ losester Weise geschädigt, indem die Beamten Räuberbanden bei ihren Raubzügen unterstützten und mit ihnen den Raub teilten. Jahrelang konnte der„Wächter der Sicher⸗ heit“ sein Treiben fortsetzen, ohne daß ein Einschreiten der obern Behörden erfolgt wäre. Einige unerschrockene Bürger forderten endlich die Regierung zur Abstellung der Mißstände auf. Die Untersuchung ergab, daß sich die angeschuldigten Polizisten 770 Fälle von Unterschlagung, Diebstahl und Bestechung im Amte hatten zu Schalden kommen lassen. Trotz dieser Menge von Strafthaten war das Strafmaß sehr mild; es wurden nur Gefängnis⸗ strafen von mehrmonatlicher Dauer verhängt. 5
— Die Cholera in Egypten. An Cholera starben am 25. Mai in Alexandrien 19 Personen, in Kalro 37, in Turah 6, an anderen Orten 7, in ganz Egypten 115 Personen. Die Gesundheit der britischen Truppen ist fortdauernd vorzüglich.— Aus Alexandrien in Triest eingetroffene Reisende schildern die Panik in Folge des Auftretens der Cholera als ungeheuer. Das über⸗ stürzte Auswandern der Fremden und Besitzenden aus Alexandrien verschuldete das binnen wenigen Stunden
sprochen. Der Mahmudije⸗Kanal ist in seiner ganzen Länge nach mit Militärpatrouillen besetzt, welche die Ver⸗ unreinigung desselben verhindern sollen. Man hofft, daß es diesen Maßnahmen gelingen werde, die allzu große Ausdehnung der Seuche zu verhindern. 5
— Kleines Mißverständnis. Prinzipal:„. Sie haben früher bei A. F. Meyer gearbeitet?. Auch ein
altes Haus, nicht wahr?“ Kommis:„O ja, fideles altes Haus!“(Fl. Bl.)
— Nothwehr. Mutter:„Aber Fritz, warum machst Du denn, sobald die Tante zu Besuch hier ist, immer solchen Skandal?“— Der kleine Fritz:„Ja weißt Du, Mama, wenn ich brav bin, spielt sie Klavier und singt dazu!“(Fl. Bl.)
Neueste Telegramme.
Hd. Berlin, 29. Mai. In einem längeren Artikel tritt die„Nordd. Allg. Ztg.“ der Auffassung entgegen, als ob die Gesellschaft der Schiffsbau⸗Ingenieure, welche am 3. Juni in Hamburg und am 10. Juni in Berlin eintreffen, lediglich eine englische Ver⸗ einigung sei. Dieser Gesellschaft gehörten auch Personen aus Deutschland, Frankreich, Ita⸗
erfolgte Ableben der Baronin Richthofen, der Gattin des deutschen Kommissars bei der egyptischen Staatsschuld. Wie besessen drängte Alles fortzukommen. Die Schiffe wurden im Sturm genommen; jeder Preis wurde be— willigt. Die Schiffe gingen mit doppelter und dreifacher Passagierzahl ab. Man befürchtet von der bevorstehenden großen Hitze eine starke Zunahme der Seuche. Der Tod tritt zumeist schon zwei Stunden nach dem ersten Unwohl⸗ sein ein. Am meisten mitgenommen sind selbstverständlich die engen winkeligen Straßenzüge der Eingeborenen, welche in hygieinischer Beziehung Alles zu wünschen übrig lassen. Ein weiterer Faktor für die Ausbreitung der Krankheit in diesen Quartieren ist der Fanatismus der musel⸗ manischen Bevölkerung, welche die Erkrankungen und Todesfälle mit aller Gewalt verborgen halten will, damit der Leichnam nach dem vorgeschriebenen Ritus gewaschen und einige Zeit aufbewahrt werden könne. Die Garnison blieb bisher vou der Cholera gänzlich unberührt, und unter den Eingeborenen ist das Gerücht verbreitet, die
lien, Rußland ꝛc. an. Nachdem sie im letzten Jahre offiziell in Paris empfangen worden sei, wäre es schwer verständlich gewesen, wenn man ihr hier in Berlin amtlicher⸗ seits nicht ein weiteres Entgegenkommen
hätte beweisen wollen. In Uebereinstimmung mit einem Empfangs⸗Komitee, an dessen Spitze die Staatssekretäre des Innern und des Reichsmarineamts sich gestellt haben, hat die Reichs⸗Verwaltung verschiedene Fest⸗ lichkeiten zu Ehren der Gesellschaft in Aus⸗ sicht genommen. Wenn in verschiedenen Blättern aus politischen Gründen Bedenken gegen eine amtliche Einladung erhoben worden seien, so werde dabei übersehen, daß die Politik mit dieser Angelegenheit nichts zu thun hat, sondern daß es sich lediglich um einen Repräsentationsakt internationaler Höflichkeit handelt.
eine Stichwahl zwischen Dr. Conrad (Deutsche Volksp.) und Hufnagel(kons.) erforderlich.
Hd. Wien, 29. Mai. Einer Meldung zu— folge, welche der„Neuen freien Presse“ aus Moskau zugegangen ist, äußerte sich ein hervor— ragender russischer Konservativer über Rußlands Politik folgendermaßen: Diesel be sei und bleibe eminent friedlich. Rußland arbeite lediglich an der Entwicklung seiner Kraft und der Erfüllung seiner Kulturaufgaben. In Deutschland und Osterreich habe man Unrecht, Mißtrauen gegen Rußland zu hegen. Rußland führe absolut nichts Böses im Schilde.
Hd. Budapest, 29. Mai. Der Minister des Aeußern hat auf Ersuchen des Handelsministers in Form eine kaiserlichen Botschaft an den Vize⸗ König Lihung Tschang eine Einladung gerichtet, vor seiner Heimkehr nach China die Millenniums— Ausstellung in Budapest zu besuchen und an den Festlichkeiten teilzunehmen. Der Vizekönig hat die Einladung dankend angenommen und erklärt, von Moskau direkt nach Budapest reisen zu wollen.
Hd. Paris, 29. Mai. Der hier wohnende Vertrauensmann des Herzogs von Orleans Namens Dufeuille ist nach Mandria in Italien abgereist. Er wird den Prätendenten beim Herzog von Aosta treffen und ihn auf der Rückreise
nach Brüssel begleiten.
Hd. Paris, 29. Mai. In den Wandel- gäugen der Kammer wurde das Finanzprojekt des Finanzministers Cochery leidenschaftlich er— örtert. Im Allgemeinen haben sogar die oppor⸗ tunistischen Freunde der Regierung sehr zahlreiche Bedingungen gegen das Gesetz gestellt. Einige der heutigen Morgenblätter glauben, daß eine schwache Mehrheit für die Besteuerung der Rente in der Kammer zu finden ist.
Hd. Paris, 29. Mai. Die„Petite Repu⸗ blique“ schreibt: Das Kabinett Meline ist
1
1 145 Hd. Athen, 29. Mai. Nach Privat,,
depeschen aus Canea haben die 2% 12 7 danten der fremden Kriegsschiffe 2 4 Gouverneur mitgeteilt, daß sie Befehl hätten, beim Ausbruch neuer Unruhen; mit Truppen zu landen.
Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde.
Sonntag, den 31. Mai. Trinitatisfe
In der Stadtkirche.—
Vormittags 7¾ Uhr Frühgottesdienst mit Christenl⸗
für die Neukonfirmirten aus der Matthäusgemeind
Pfarrer Schlosser. Vormittags 9½ Uhr: Pastor Zinßer an der deutscht Gemeinde zu Paris.
Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst: Pfarrer Dingeldey Nachmittags 2½ Uhr: Kinderkirche. Pfarrer Schloss (Vorbereitung Samstag Nachmittag 3 Uhr in Stadtkirche. In den Gottesdiensten: Kollekte
die deutsche Gemeinde in Paris. Kreuz
Am nächsten Sonntag, den 7. Juni im Frühgottesdienss Christenlehre für die Neukonfirmirten aus der Markus* gemeinde. Vom In der Johanneskirche. 8 0
Vorm. 7% Uhr: Gottesdienst mit Katechismuslehre fi die Neukonfirmirten aus der Johannisgemeinde Pf u weiteret Dr. Naumann. Vorm. 9 ½ Uhr: Pfr. Dingelde i dummer 1 5 für die deutsch⸗evangelischen Gemeinde 1 ind a aris. 1 Tanz Am 1. Sonntag nach Trinitatis Vorm. 78/ Uhr Gottes⸗ een jug dienst mit Katechismuslehre für die Neukonfirmirteg 00 Ag. Jö aus der Lukasgemeinde.. 0 fl Vorm. 11 Uhr Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Geh, 10 bew, di Kirchenrat Dr. Köstlein. 11 Vier den ö ge Jae geil don den Sterbefälle. e 1 75 Am 28. Mai Katharine Christine Johanne et Dorothea Pitz, 6 Monate alt, Tochter von 5 0 z
Taglöhner Heinrich Pit dahier. Die Beerdigung I en
85 1 5 e findet von der alten Klinik aus statt. lake
Engländer hätten die Seuche durch Vergiftung der Brunnen Hd, München, 29. Mai. Der„Mün⸗ verurteilt, vor den Forderungen der Monarchiste auf hen 28 5 1 2 e 1. onarchisten— t e erzeugt, besäßen jedoch das Gegenmittel. Die außerordent⸗( chener Allg. Ztg.“ zufolge soll in allernächster zu kapituliren, da 15 Ministerium nicht 1 15 een bot! 9 lich rege Thätigkeit der Sanität behörden wird gelobt: Zeit auch beim bayerischen Train der Tschako die Stimmen der Monarchisten bestehen könne; Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw, Ken ft 772 die Stadt ist in Distrikte eingetheilt, welche von einer statt des Helmes eingeführt werden 8 5 5„konne; 5 9,. J Je Arill 5 cen Kemmisson ständig beschtigt 0 1 weil Meline und Cochery nun fest entschlossen] dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, belde 1 15 * 1 und durchstreift werden. Dem nach orientalischer Sitte Hd. Ansbach, 29. Mai. Nach dem sind, die Steuer auf die Rente beizubehalten, Gießen.. 9 1 25 1 für jede Straße ernannten„Straßenoberst“ wurden für] bisherigen Resultat der Reichstagswahl werden auch die reaktionären Abgeordneten ihnen ö 415 el . die Anzeige eines jeden Cholerafalles 10 Francs zuge-im Wahlkreis Ansbach⸗Schwabach wird den Rücken zuwenden. 9 Gettinlen 4400.———— e i Bee 1 1 2 2 5 5 5 3„ 05 7 Bekanntmachung. Verzeichni eee We e N 1 e 8 111 bis e der bei der Fahrkarten⸗ Ausgabe Gießen verkäuflichen. 5 5. lch der K 1 N i 6. März d. J. abgehaltenen Versteige⸗ 2 ö 1000 10 rungen Holz ersteigert und dasselbe noch nicht Rundreise⸗, Sommer⸗ und Tourenfahrkarten. G 0 St 2 N n 9 0 e, 5 ebr. Stamm, Gi 5 1 erben e 8 5 15 85 77 U e nur in den Sommermonaten vom 1. Mai bis 30.* 3 7 N 615 si 1 I. J. zu thun, als sonst Anzeige gegen sie ep ember ver äuflich: 3 N f. 7 15 4 erhoben werden wird. a) Rundreise Rhein: Gießen Wetzlar-Niederlahnstein-Rüdesheim-Wiesbaden- 1 Lager 1 e 0 Gießen, den 29. Mai 1896. Frankfurt⸗Gießen oder umgekehrt. 10 Tage gültig. I. Cl. 20,60, II. Cl. f. N 1 8 Au Guußh.! g Großb. Bürgermeisterei Gießen. 8 15,50 4, III Cl. 10,30% 80 ertiger Herren- und Knaben- Kleider. e buch N Wolff. 8 b) Tour XIV B: Gießen⸗Wetzlar-Limburg⸗Diez⸗Langenschwalbach⸗Wiesbaden⸗——— i wü at Grassamen— 1-Gießen oder umgekehrt. 3 Tage gültig. II. Cl. 10,30, 1 Tuch, Bukskin und 14 e 5 3 Aus 80 n euer 5 wiehen, 2 0). n oder umgekehrt. anufakturwaaren. ae nd lten-Buseck, Rödgen, Ruttershausen un 10 Tage gültig. Cl. 24,80, II. Cl. 18,70, III. Cl. 12,50 i j 3 0 e en: Wieseck wird die biesjährige Gras samen⸗ e e e. Anfertigung eleganter Herren-Garderobe nach Maaß. ben 77 5*) Rundreise Hessen: Gießen-Frankfurt a M.⸗Mainkur oder Ossenbach-Hanau⸗ in Uehäusern erute im Sub missionswege vergeben, gegen Fulda⸗Bebra⸗Kassel⸗Gießen oder umgekehrt. 14 Tage gültig. 1 Cl. 27,60, i 5 A in Vorauszahlung unter den seither üblichen Be⸗ 8 II. Cl. 20,70, III. Cl. 13,80 8 g. 3 Agen zur dann dingungen, welche von den Submittenten als S e 5 1 un blem n. b. rechtsverbindlich anzuerkennen sind. Die E e) Sommerkarten nach Norderney über Norddeich oder Geestemünde(Bremer⸗ 4 eben.— N Offerten mit der Aufschrift„Submisston auf 2 haven) oder Kurxhaven und zurück. Gültig 45 Tage. I. Cl. 79,60 l, II. Cl. 1 10 100 Tl Grassamen“ sind getrennt an die einzelnen 80 5 61 A, III. Cl. 42,40 4 3 en air Bürgermeistereien bis längstens Montag,) Sommerkarten nach Borkum über Leer oder Emden oder Geestemünde ae af den 3. Juni, schriftlich einzureichen, worauf⸗(Bremerhaven) oder Kuxhaven und zurück. Gültig 45 Tage. I. Cl. 84, e f ala, U hin am J. Juni, Vormittags 11 Uhr, die Er— II. Cl. 66,60, III. Cl. 49,10“ c us, daß öffnung erfolgt. Nähere Auskuuft ü 8 8 er k in B, 395 5 5 8 ft über die Sommerkarten wird von der Fahrt..— J l Kuß drredh, Alem ohe, Ausgabe Leet. e ISentoer ke en Wo ff. 2. e Oberhessischen Bahnen während des ganzen Jahres: lief 1 a 7 7 a) Rundreise Gießen⸗Alsfeld⸗Fulda⸗Elm⸗Gelnhausen⸗Nidda⸗Gießen oder iefern: 15 7 Arbeitsversteigerung. umgekebrt Glltig 8 Tage. I. Cl. 15,20, II. Cl. 11,40, III. e— jeb 5 n un Montag, den 1. Juni, Nachmittags 25 Kgr. Freigepäck. Schlackensteine zu jedem Bau, besonders zur Erbauun dun 5 2 Uhr, soll auf dem Rathause zu Leih⸗ b) Touren nach dem Vogelsberg: 2 gesunder, trockener Wohnhäuser 31 ie des Ju
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5 Wir laden die hiesigen Einwohner, welche impfpflichtige Kinder baben, zur Benutzung dieser öffentlichen Termine mit dem Bemerken ein, Impfungen für den Einzelnen unentgeltlich sind. muß die Impfung seines pflichtigen Kindes bis zum Jahresschluß auf stelligen lassen, widrigenfalls ihm im Januar nächsten Jahres
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