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Königsberg 63,60, Hannover 64,20, Leipzig 64,20, Gör⸗ litz 67,80, Frankfurt a. O. 69,60, Halle 69,60, Breslau 70,80 und Hamburg 79,20 Kilometer. Dieser Expreß⸗ zug zwischen Hamburg und Berlin, der die Strecke von 298,9 Kilometer in 3 Stunden 36 Minuten durchfährt, ist zugleich einer der schnellsten der Welt, während die schnellsten Züge überhaupt die Geschwindigkeit von 84 Kilometer in der Stunde nicht überschreiten.
— Von den Toten auferstanden. Aus Tunis wird folgende Sensattonsgeschichte gemeldet: Ein 44 jähriger Araber Namens Mohammed ben Achmed hatte voriges Jahr vier seiner Glaubensgenossen ermordet und solle am vorigen Sonnabend früh 4 Uhr dafür im Bardo mit dem Tode durch Erhängen bestraft werden. Das vor⸗ hergehende schauerliche Zeremoniell und die Hinrichtung selbst gingen schnell vor sich. Zehn Minuten nach der letzten Zuckung wurde der Strick des Gerichteten durch⸗ schnitten, dieser fiel zur Erde, der Tod wurde festgestellt und man brachte die vermeintliche Leiche nach dem Fried⸗ hof der Gehenkten. Während nun der Totengräber be⸗ schäftigt war, das Grab vollends auszuhölen, erhob sich der Gehenkte und sagte:„Bevor Ihr mich begrabt, gebt mir zu trinken!“ Die Anwesenden entflohen entsetzt und benachrichtigten die Behörden: Mohammed wurde ins Hospital geschafft, in ärztliche Behandlung genommen und befindet sich zur Zeit sehr wohl. Alle Welt zerbrach sich dann den Kopf darüber, ob er noch einmal, und besser, gehängt werden müsse, oder ob er sein Verbrechen gebüßt habe und auf freien Fuß zu setzen sei, oder ob er wenig⸗ stens zum Bagno begnadigt werden müsse. Vor 17 Jahren kam der Fall schon einmal vor; der kontrollierende Arzt sah, daß noch Leben in dem Gerichteten war. Damals — es gab noch keine französische Justiz— kam der Henker allen Fragen zuvor, indem er, einige Worte mur⸗ melnd, noch ein wenig an der Schlinge zog.— Wie die neuesten Nachrichten melden, hat diesmal der Bey die Frage dadurch gelöst, daß er den Delinquenten zu lebens⸗ länglicher Bagnostrafe begnadigte.
— Mitleidige Insekten. Nach einem Aufsatz in der Revue scientifique teilt der„Promotheus“ Folgendes mit: Aeußerungen höherer Geisteskräfte bei niederen Tieren hat der ausgezeichnete belgische Psychologe Professor Delboeuf namentlich in seinen Eidechsenstudien vielfach gesammelt. Er glaubt keines⸗ wegs, daß man Alles in ihrem Gebahren auf„Instinkt“ zurückführen und sich bei diesem Worte beruhigen darf, sondern schreibt auch diesen Tieren bereits höhere Gefühle von Liebe, Freundschaft, Haß, Zorn, Hingebung, Mut, Mißtrauen, Elfersucht, Neugierde, List, Furcht, Bosheit und selbst Mitleid zu. Mitleid ist gewiß eine der höhe⸗ ren seelischen Aeußerungen, die man bei Vögeln, welche verwaiste Junge, verunglückte z, B. erblindete Genossen ernähren, öfter beobachtet hat, aber man hätte nicht ge⸗ glaubt, daß sich das Mitleid schon bei den Insekten äußert. Herr G. H. Monod glaubt davon aber untrügliche Proben schon beim Küchenschaben(Periplaneta orlentalis), einem der ältesten und niedersten Insekten, beobachtet zu haben. Die Veranlassung gab eine der großen Prachteidechsen Südfrankreichs, die man der Marseiller Universttät lebend gebracht und in eine große Krystallisationsschale gesetzt hatte. Da sie seit mehreren Tagen keine Nahrung em⸗ pfangen hatte, war sie sehr gierig nach den Küchenschaben, die man ihr reichte, und diese zeigten eine entsetzliche Furcht vor dem Reptil und eilten, aus seiner Nähe zu kommen. Nun hatte man in die große Schale ein kleines Näpfchen mit Wasser gesetzt, um die Eidechse zu tränken, und in diese Schale fielen wiederholt Schaben beim Hinüber⸗ klettern, die dann auf dem Rücken schwammen und in der doppelten Furcht, von der Eidechse verschlungen zu werden oder zu ertrinken, verzweifelt ihre sechs Füße in der Luft bewegten. Dieser Zufall wiederholte sich mindestens 5 bis 6 Mal, aber ausnahmslos unterbrachen alsdann andere Schaben ihre Flucht, kamen auf den Rand des Schälchens und halfen ihrer verunglückten Genossin aus dem Bade, wobei sie die eigene Gefahr völlig hintenanstellten oder vergaßen. Eines Tages fiel eine Fliege in das Wasser und wieder näherten sich einige Schaben dem zappelnden Tier, um sich indessen schnell zu entfernen, nachdem sie
erkannt hatten, daß da kein Tier ihrer eigenen Sippschaft zu retten war.„Ist es nicht höchst bemerkenswert“, fragt Monod,„einen solchen unerwarteten Akt der Ueber⸗ legung bei Tieren zu finden, die in der Stufenleiter der Wesen so tief stehen?“
— Die ältesten Bergwerke. Man schreibt uns aus Paris, 18. August: Der berühmte Chemiker und ehemalige Minister des Aeußeren, Herr Berthelot, machte gestern in der Akademie der Wissenschaften eine interessante Mitteilung über die Metallurgie in den weitest zurückliegenden Epochen der Menschheit. Er legte dar, daß aus den neuesten Forschungen Herrn v. Morgans hervorgehe, daß im Sinai⸗Gebirge Kupferminen exi⸗ stieren, die noch vor 3000 Jahren im Betrieb waren, nachdem sie während einer Periode von 4000 Jahren Mineral zur Verarbeitung geliefert hatten. Danach dürften dieselben gewiß als die ältesten Bergwerke der Welt an⸗ gesehen werden. Recht bemerkenswert ist, daß Herr Berthelot nach den von Herrn v. Morgan gelieferten Erz⸗ proben festzustellen vermochte, daß die Hüttenvorgänge, die zu jener Epoche zur Anwendung gelangten, um die Me⸗ talle zu scheiden und herauszuziehen, den heutigen völlig analog waren. Bei den Sinaierzen war übrigens ein sehr vervollkommnetes Verfahren erforderlich, da ihr Kupfergehalt ein sehr geringer war. Nur die Billigkeit der Arbeitskräfte, die von gefangenen Sklaven geliefert wurden, deren Leben nicht weiter in Betracht gezogen wurde, machten es möglich, Lager von so geringem Kupfergehalt, wie die im Sinaigebirge, vorteilhaft aus⸗ zubeuten. Das aus diesen alten Bergwerken stammende Kupfer ist mit einem Bruchteil Zinn und Antimonium vermischt, sodaß es also eine richtige Bronce bildete.
— Schwindsuchtsbehandlung durch Ozon.
Daß die ozonhaltige Luft hochgelegener Kurorte als be⸗ sonders heilsam für mancherlei Krankheiten der Atmungs⸗ organe gilt, dürfte allgemein bekannt sein, obschon dieser günstige Einfluß des Ozons zu Zeiten vielfach überschätzt worden ist. Dr. Spormann, Arzt in einem Harzer Kur⸗ ort, ist nun, wie er in der letzten Nummer der„Deutschen medizinischen Wochenschrift“ mitteilt, auf den Gedanken gekommen, das durch elektrische Entladung gewonnene künstliche Ozon zu Einatmungen bei einigen Lungenkranken zu verwenden, und er erzielte dabei überraschende Erfolge. Vor allem nahm die Zahl der Tuberkelbazillen auffallend ab; ein Patient konnte bereits nach vier Wochen ohne Atembeschwerden und Herzklopfen Berge steigen und größere Touren machen. Papierene Telegraphenstangen. Dies ist die neueste Erfindung der Papierindustrie. Um der Teigmasse die nötige Festigkeit zu geben, fügt mau bor⸗ saures Natron, Salz und andere Substanzen bei, und die hydraulische Presse verleiht ihr die Form eines hohlen Zylinders. Solche papierene Tragstangen sind besser als Holzstangen, weil sie viel leichter sind und den atmo⸗ sphärischen Einflüssen mehr Widerstand leisten.
— 50 000 Gulden in einem Bilde. Aus Wien wird vom 22. d. M. berichtet: Eine Angelegenheit, die seiner Zeit einiges Aufsehen erregte, hat für die be⸗ teiligten Parteien eine wenig befriedigende Wendung ge⸗ nommen. Der Bauer Franz Obenaus aus Bruck fand gelegentlich seines Besuches bei seiner Tante in Wien in einem Bilde, das sie ihm zur Reinigung übergab, auf der Rückseite zwischen der Leinwand und dem Holz⸗ deckel einen größeren Geldbetrag in Papiernoten, und zwar, wie sich bei der Zählung herausstellte, genau 50 000 Gulden. Man vermutete, daß das Geld während der Kriegsunruhen im Jahre 1866— auf dieses Jahr deutete eine Inschrift— von dem Großvater der Frau Obenaus in dem Bilde versteckt worden war. Es handelte sich nun darum, wem das Geld gehöre, denn eine Schwester der Frau Obenaus behauptete, das Bild gehöre ihr, sie habe es nur aus Platzmangel„bis auf Widerruf“ ihrer Schwester überlassen. Franz Obenaus, der Finder des verborgenen Schatzes, verlangte seinerseits zumindest den gesetzlichen zehnprozentigen Finderlohn, der ihm auch mit Einwilligung der beiden Schwestern ausbezahlt wurde. Die Letzteren selbst prozessierten lange um das Geld, schlossen aber endlich einen Vergleich auf Teilung der
Summe zu gleichen Teilen. Es zeigte sich aber, daß man um ein— Nichts gestritten hatte. Denn die Frauen, die erst nach geschlossenem Vertrag das Geld in eine Wechselstube trugen, erfuhren hier, daß das Geld wohl im Jahre 1866 und noch ein paar Jahre später den Wert von 50 000 Gulden gehabt hatte, daß aber die Papiernoten heute gar nichts mehr wert seien, da die Verpflichtung des Staates zur Einlösung dieser Noten bereits erloschen sei. Es ist begreiflich, daß die Eut⸗ täuschung der beiden Frauen, welche durch den Prozeß schon sehr viele Kosten hatten, eine außerordentlich große war. Sie hatten überdies dem Franz Obenaus den Finderlohn von 5000 Gulden in giltigem Gelde aus⸗ bezahlt und verlangten nun dieses Geld zurück, da man von einem wertlosen Funde keinen Finderlohn gebe. Der Neffe verweigerte aber die Herausgabe des Geldes. Die beiden Schwestern haben nun gegen ihn einen Zivilprozeß angestrengt.
— Ein gepfändeter Eisenbahnzug. Die Orleansbahn war zur Bezahlung von 441 Franks wegen einer beschädigten Senfsendung verurteilt worden. Da sie nicht bezahlte, erschien am 13. auf der Haltestelle Matabian ein Gerichtsvollzieher und pfändete den Pariser Personen⸗ zug bei dessen Ankunft. Er wollte auch im Sinne des Gesetzes zu dessen Versteigerung an Ort und Stelle schreiten und gab den Zug erst frei, als der streitige Betrag vom Stationsvorsteher erlegt wurde.
— Das Wachstum Londons. Der Census des Jahres 1800 von London gab die Bevölkerung Lon⸗ dons als unter einer Million an. Die soeben herausge⸗ kommene Liste weist für die gleiche Ausdehnung die Zahl von 4,211,056 auf, und da die ganze Bevölkerung von England und Wales 29,001,018 ausmacht, so hat die Metropole den siebenten Teil der Gesamtbevölkerung Eng⸗ lands in ihren Mauern. Das ist aber nur der Distrikt der Londoner Schulgemeinden. Nehmen wir den Londoner Polizeidistrikt, der sich nach allen Gegenden in einem Radius von zwölf Meilen ausdehnt, und die City of London, die ihre eigene Polizel hat, so kommen wir auf die enorme, kolossale, unbegreifliche Gesamtziffer von 5,633,332 Seelen. London selbst im weitesten Sinne hat etwa um eine Million Einwohner und etwa 140,000 Häuser in den letzten zehn Jahren zugenommen und gegen⸗ wärtig befinden sich 4162 Häuser im Bau.
Neueste Telegramme.
Hd. Wien, 27. August. Dem Neuen Wiener Tageblatt gehen von berufener Seite Informationen zu, wonach die Zusammen⸗ kunft des Kaisers von Oester reich mit dem Zaren als ein Zeichen großer politischer Beruhigung angesehen werden kann. Freilich habe diese Entrevne nicht den Zweck, neue politische Punktationen für die Zukunft festzulegen. Auch seien Ab⸗ machungen, welche den Machtverhältnissen innerhalb Europas ein neues Gepräge geben könnten, vollständig ausgeschlossen. Der Besuch des Zaren in Wien beweise, daß der Dreibund und dessen Ziele seitens Rußland voll anerkannt würden. ö
Hd. Belgrad, 27. August. Die Meldung, daß der Oberst Ciritsch wegen einer Ver⸗ schwörung gegen den König Alexander zu Gunsten der Wiedereinsetzung Milans entlassen worden sei, ist vollständig erfunden. Wie von informierter Seite versichert wird, ist die Ent⸗ lassung hauptsächlich auf Differenzen zurückzu⸗ führen, welche Ciritsch mit der Königin Natalie
hatte.
Hd. Athen, 27. Aug. Das hiesige kreten⸗ sische Zentral⸗Komitte stellte seine Thätig⸗ keit ein.
Hd. Paris, 27. Aug. Ein Redakteur des Gaulbis hatte mit dem Ministerpräsidenten Meéline in dem Kurort Luzenil eine Unter⸗
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redung. Meline erklärte, die Reise des
Prüft.
denten Faure nach der Bretagne sei ausge, gewesen. Er konstatiert den Nieberganze 15 5
zialisten im Norddepartement(2) und sagte ferner, die Reise des Zaren sei noch nicht in allen ne e 1
Hd. Brüssel, 27. Aug. Obgleich die Mel⸗ dung des Soir betreffend die Krieg nehmungen des Kongostaates gegen die Mahdisten von den englischen Blättern und dem Pariser Temps bestätigt wird, läßt der Kongo⸗ staat dieselbe neuerdings in dem Blatte„Etoile belge“ in Abrede stellen. Das Blatt erklärt, es handle sich nicht um ein gemeinsames offensives Vorgehen Englands und des Kongostaates gegen die Mahdisten. Der Brüsseler Kourier fordert die Kongo-Regierung auf, die öffentliche Mei⸗ nung zu beruhigen und durch eine ehrliche Mit⸗ 5 über den wirklichen Sachverhalt aufzu⸗
ären.
Hd. Paris, 27. August. Even und Eclair suchen im 9 die 1 geisterung der Bevölkerung anläßlich des Zarenbesuches dadurch zu dämpfen, daß sie in Aussicht stellen, die auswärtige Presse, besonders die deutsche, würde die Franzosen als trunkene Sklaven darstellen, welche sich in würdeloser Weise vor dem russischen Autokraten zu Füßen weed is, 27. Augus
Paris, 27. August. Am Bahnhof des
Dauphin, beim Ausgang zum Bois de Voile wo der Zar den Zug verläßt, wird eine Pracht⸗ Treppe erbaut, welche der Zar mit Gefolge zum Boulevard Lannes hoch emporsteigt, wo ein großer Triumphbogen errichtet wird.
Privattelegramme
der„Hessischen Landesztg.“
-d. Constantinopel, 27. Augu 130 Nm. Die Ottomanische Bank 10
noch im Besitz der armenischen Revo, t
lutionäre. Die Gendarmen, welche die⸗ selben bewachten, wurden getödtet. Gestern Abend brachen auch in anderen Stadt theilen Unruhen aus, welche bis spät in die Nacht dauerten. In Pera explodirte eine Bombe. Mehrere Soldaten wurden getödtet. Alle Geschäfte sind geschlossen
d. Wien, 27. August, 12.30 Nm. Die Ankunft des Zarenpaares erfolgte programmäßig heute Vormittag(uhr Die Begrüßung zwischen beiden Kaiser paaren war herzlich. Der Zar siehl sehr gut aus. Auf der Fahrt nach der 5 Hofburg brachte die enorme Menschen⸗ menge große Ovationen dar.
Marktpreise.
Gießen, den 27. August. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter p. Pfd. 1,05— 1,10 Hühner⸗ eier per Stück 6, Enteneier—, Gänseeier——, Küse 5—8, Käsematte 3, Erbsen per Liter 15, Linsen 26 Pfg., Tauben per Paar 50— 70 Pfg., Hühner p. St. 90— 1,00, Hahnen 50—85, Enten 1,60—2,—, Gänse per Pfund 00—00, Ochsenfleisch 70— 74, Kuh- und Rindfleisch 64 bis 68, Schweinefl. 56—66, Schweinefl., gesalz. 70— 72 Kalbfleisch 50—, Hammelfleisch 60— 70, Kartoffeln per
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750. gemeiner der 2. 10 in Begleitung beten vom Sie n ricgebrach gauche far ge Tamm nach Aukunft Iitte und marsche Alge nuch der le Tafel verübt, komt kungen.— Von ei nügetelt, daß der dun bagnie aus Ri tig, am Sonnt an Regiment wiel Aan hatte eine In Griesheimer L. Torgen gleich mit! s Dienstes betru le Waffen u. m Ah seine Verbri. fach der Garnison Gießen, 8. behandlung)
100 Kilo 4,50— 8,00, Zwiebeln per Zentner 4,50 Mark, Milch per Liter 16 Pfg.
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de Strafkammer Audreas Delie
Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Ne dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in
Gießen.
Bekanntmachung.
Die Gartenstraße dahier wird wegen Herstellung von Chaussierungsarbeiten von der Löberstraße bis zur Südaulage heute und morgen für den Fuhrwerksverkehr gesperrt.
Gießen, den 27. August 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Bechtold.
Bekanntmachung. Betr.: Die Vergebung der„Commer⸗ zieurat Heichelheim⸗Stiftung“.
Aus rubr. Stiftung baben am 1. November J. J. 1500 Mk. zur Verteilung zu gelangen. Nach 8 3 der Stiftungsurkunde können zur abend um die Gaben nur zugelassen werden:
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a) Personen, welche während des Feldzugs 2 1870/1 im Militärverhältnis gestanden haben,
b) Frauen und Kinder solcher Personen, vorausgesetzt, daß diese sub a und b bezeichneten Bewerber einer derartigen Unterstützung bedürftig und würdig sind, und daß dieselben von der Zeit der Bewerbung rückwärts gerechnet, min⸗ destens zwei Jahre in Gießen ununter⸗
brochen gewohnt haben.
Die Bewerber werden hierdurch aufge⸗ fordert, sich bis zum 30. September l. J. bei Großh. Bürgermeisterei Gießen schriftlich oder zu Protokoll anzumelden und ihre Quali⸗ fikation zum Bezuge der Unterstützung näher zu begründen und zu belegen.
Gießen, den 17. August 1896
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
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