Arbeiterausschuß unterbreitete Lohntarif für Goodyear ⸗Arbeit nicht bewilligt wurde. Nachdem im Laufe des gestrigen Nachmittags sowohl als auch heute früh die Verhandlungen resultatlos verlaufen sind, haben die Arbeiter den Strike proklamirt.
Vermischtes.
— Die Verbrechernatur der Tiere. Der bekannte italienische Anthropolog und Psy⸗ chologe Ferrero, ein Schüler Lombrosos, erklärt die Tiere für genau so verbrecherischer Neigungen fähig wie die Menschen. Er sagt:„Fast jede Art und Abart menschlichen Verbrechertums kommt bei den Tieren vor. Fälle von Diebstahl beschreibt schon Ludwig Büchner bei den Bienen. Schreckliches Diebesgelichter giebts auch bei den Vögeln. Ferrero beschuldigt vor allem Tauben und Spatzen der Sünde gegen das siebente Gebot. Spatzen machen sich namentlich häufig der Be⸗ raubung von Schwalbennestern schuldig, und die Schwalben ihrerseits nehmen an den räuberischen Spatzen wieder Rache. Dohlen sind diebisch und dazu auch trunksüchtig; mit Brot, das man in Branntwein taucht, kann man sie auf leichteste Weise bezecht machen. Unter den Vierfüßlern sind vor allem die Katzen sehr unehrlich. Die Hunde sind ehrlich, aber weun eine Hündin, die sonst das Muster an Ehrlichkeit war, für ihre Brut zu sorgen hat, stiehlt sie wie ein Rabe; Mutterliebe macht sie zur Diebin. Mord und Kindesmord kommen bei vielen Tieren vor. Ferrero spricht, nach der Romanwelt, wohlg merkt uur von solchen Fällen, die als Verbrechen im menschlichen Sinne gedeutet werden können; deukt also nicht an den Mord, wenn es sich um fleischfressende Tiere handelt, die andere töten, umsie zu fressen. Aber wenn ein Storch einen anderen Storch tötet, anf den er eifersüchtig war, so ist das Mord, Und solche Morde kommen bei Vögeln wie bei Vierfüßern häufig vor. Kindsmord ist ein bei Tieren sehr häufiges Verbrechen. Bei fast allen Tierarten finden wir Weibchen, die sich weigern, die Last, ihre Jungen aufzuziehen, auf sich zu nehmen: manchmal lassen sie ihre Brut im Stich, zuweilen töten sie sie. Das alles, sagt Ferrero, sind Erscheinungen, wie sie auch bei der Gattung Mensch auftreten, nicht im geringsten anders, nur daß die„Tiere in gewissem Sinne etwas—
weniger verbrecherisch veranlagt sind als die Menschen.“
— lleber die Bernsteinfischerei in der Nähe von Pillau schreibt man der„Königsb. Allgem. Ztg.“: Die diesjährigen, vorherrschend aus Norden und Nordwest wehenden Stürme führten unglaubliche Mengen des See⸗ mooses zu Strande und die Brandung warf das soge⸗ nannte Bernsteinkraut in meterdicken Schichten bis zur Düne. Weiber und Kinder, umsprüht von dem Gischt der brandenden Meerwasser, wühlten während der Sturmtage geschäftig und mit flinken Händen in den dunklen Kraut⸗ massen umher, nicht selten Laute des Entzückens über einen guten Fund ausstoßend, während die Männer in weiten, vom Winde bis zum Bersten aufgeblasenen „Kürassen“— das sind weite Oeljacken, ähnlich denen der Taucher, die an den Händen und dem Halse fest an⸗ schließen— mit kurz- und langstangigen Stechern und Bernsteinhamen ausgerü tet, dem Andrange der Wogen Stand halten, dann und wann patriarchalisch bedächtig ihre Schöpfung mit dem Wogenschwall zur Düne schieben. Es fordert diese Arbeit hier schwindelfreie, ernste und eiserne Naturen. Das geübte Auge des Bernsteinfischers erkennt gleich den Inhalt und Werth seiner Schöpfung, erspäht es doch sogar das hin und her rollende Gold des Bernsteins auf dem Meeresgrunde. Vor wenigen Tagen erblickte der Bernsteinfischer V., bis an die Brust im Wasser stehend, ein Stück dieses edlen Harzes von der Größe eines Kleinkinderkopfes. Kein Laut der Freude ent⸗ schlüpfte seinem Munde, sein Antlitz blieb ernst wie zuvor, nur rasch wie der Blitz überflog sein Blick die Entfernung zwischen seiner Person und der seines Nachbars, dann war sein Kopf untergetaucht. Wenige Augenblicke sah man nichts von ihm, als den von der Luft aufgeblasenen Küraß. Schon eilten ihm die Nachbarn zur Hilfe, aber da tauchte er eben fauchend und stöhnend— die Hand fest auf die Stelle seines Gewandes gedrückt, wo er das Kleinod verborgen hatte— auf, als wäre ihm ein Un⸗ glück zugestoßen, ihm ein Blutgefäß in der Brust ge⸗ sprungen. Bei den letzten Stürmen nun hat man dort an jenem Strande nicht selten gute Funde gemacht, auch soll sich in der Zeit der Ertrag einzelner Männer an einem Tage auf 30 und mehr Mark belaufen haben.
Kaufleute melden,
Neueste Telegramme.
Hd. Wien, 26. März. Die hiesige brasilianische Gesellschaft erhielt eine amtliche Depesche, wonach alle Alarm⸗ nachrichten über eine Verschwörung in Brasfilien dementiert werden. Die poli⸗ tische Lage sei vollständig gesichert.
Hd. Paris, 26. März. Der Temps be⸗ merkt in einem langen Artikel, betitelt: Konjek⸗
——
turen, daß Deutschlands Billigung der Dongola— Expedition nicht zum Zweck hat, England zum Beitritt in den Dreibund zu veranlassen.
Hd. London, 26. März. Der Herzog von Argyll, Präsident des Subskriptions⸗Comités für die Opfer der Unruhen in Armenien, teilte Glad⸗ stone mit, daß gegenwärtig 200 Armenier ohne Existenzmittel seien, zu deren Unterstützung be— deutende Summen erforderlich sind. In seiner Antwort auf diese Nachricht drückte Gladstone seine volle Befriedigung über das christliche Werk aus und gab der Zubversicht Ausdruck, daß die englische Bevölkerung eine größere Summe zeichnen werde. Am Schluß seines Briefes bezeichnet er die Haltung Europas Armenien gegenüber als eine Schande für die Zivilisation.
Hd. Brüssel, 26. März. Der Staats⸗ minister und Führer der Katholiken, Woeste, gab gestern in der Kammer die Erklärung ab, er sei bereit, mit den ge⸗ mäßigt Liberalen Hand in Hand gegen die Sozialisten zu Felde zu ziehen, wenn dieselben die Familie und das Eigen⸗ tum ernstlich bedrohen sollten. Der Eisenbahn⸗Minister erklärte, er werde die brieflichen Anfragen der sozialistischen Abgeordneten unbeantwortet lassen, da die Sozialdemokraten den ganzen Um⸗ sturz der bestehenden Gesellschaftsform anstrebten.
Hd. Athen, 26. März. Wie hiesige rückt eine zweite abessynische Armee von Süden gegen
Hd. Sosia, 26. März. Der Kapitän Kird⸗ schiew, der den Fürsten Alexander nach dessen Eutthronung nach Rom eskortiert hatte, hat sich um Wiederanstellung in die bulgarische Armee beworben.
Hd. Belgrad, 26. März. Der Ort Maidan⸗ buk, in dem eine englische Bergwerksgesellschaft ansässig ist, wurde von einer Haidukenbande überfallen. Die Einwohnerschaft schlug die Bande jedoch nach heftigem Kampfe zurück.
Hd. Belgrad, 26. März. In Kla⸗ dowa draug ein Volkshaufen, geführt von dem Deputierten Tomie in die öffentlichen Lokale ein, schoß auf die Bildnisse des Königs von Serbien und zerriß dieselben.
Italien vor.
Hd. Konstantinopel, 26. März. Nach Depeschen aus Kairo verständigte der Kalif den Statthalter von Dongola, daß falls die Engländer ö sich Barbara nähern sollten, er persönlich den Oberbefehl übernehmen und den heiligen Krieg proklamieren werde. 1
Hunderttausende werden weggeworfen durch unzweckmäßige Abfassung von Annoncen und durch Benutzung ungeeigneter Zeitungen. Ein Inserat muß nicht allein sachverständig und treffend abgefaßt sein, sondern es ist auch der Leserkreis der Zeitungen in Betracht zu ziehen. Auf dem weiten Felde des Zeitungswesens wird sich der Laie nicht leicht orientieren und deshalb eines erfahrenen und zuverlässigen Rathgebers be⸗ dürfen, um sein Geld nutzbringend anzulegen und mit einiger Sicherheit Erfolge zu erzielen. Ein berufener Führer ist die älteste Annoncen-Expedition Haasenstein u. Vogler, A. G., Frankfurt a. M. Vertreten in Gießen durch Gustav Wohlmuth, Seltersweg. Durch 40jährige Praxis, welche zu den intimsten Ver⸗ bindungen mit allen Organen der Zeitungspresse des In⸗ und Auslandes geführt hat, ist sie mit ihren zahlreichen Zweighäusern und Agenturen vorzugsweise in der Lage,
Freuzhl
dem inserirenden Publikum sich in jeder Weise nützlich zu Der machen. Alle Aufträge werden prompt und billigst aus⸗
geführt, da nur die Originalzeilenpreise der Zeitungen„ li berechnet werden, und kommen auf diese Preise bei belang⸗ die Po 1 reicheren Aufträgen noch die höchsten Rabatte in Abrech⸗ it. nung. Man versäume deshalb nicht, sich bei obiger der el lt Firma vor Vergebung eines Annoncen-Auftrages erst ge. Achueke Gee
fun en Bestin a t
nau zu informiren.
Gottesdienst in der Synagoge. Samstag, den 28. März. Vorabend: 6.20 Uhr. Morgens: 7.30 Uhr. Nachmittags: 3 Uhr, Abends: 7.30 Uhr.
Amerhalb de übung de hit se ihm sei Ufcht ber dere Faeicden und,
Frast seiles, oghellce Thatie er Krctrat auc Vile satt der atlbar einzusch
1 5 1
Sterbefälle. Am 25. März Anna Löhr, geb. Eigener, 39 Jahre. alt, Ehefrau von Lohnkellner Georg Löhr, Selters⸗ weg Nr. 15. Die Beerdigung findet Freitag, den 27. d. M., vom Sterbehause aus statt.
Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ N dakteur: i. V. A. Kleinschmit, Druck von E. Ottmann, Erlaß poli beide in Gießen. 00 Daun Kleiskat, e und sowet
—.* Holzversteigerungen. Distrikte Bollerbrück 7, Doberg⸗ stück 8, Kühunter 11, Emma 12 und Kreuzburg 14. 6 Eichenstämme 1.= 25,00 fm, 23 2. 2 Mittwoch, 8. April,
10 550 gemischte Wellen.. Montag,
Allendorf, Gemeindewald(Bürgermeisterei Ulm).
= 39,47 km, 14 3.= 12,98 fm, 2 4. Kl.= 0,42 ffn. Vormittags 10 Uhr.
Niederquembach(Gemeindewald). den 30. März, Vormittags 10 Uhr.
Reservisten.
1. Appell Vormittags 9 Uhr 15 Minuten: der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots.
Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlasssenen Mannschaften aller Waffen.
2. Appell Vormittags 11 Uhr:
D. Zu Hungen am 21. April 1856 am Friedhof
Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten
Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen und Ersatz⸗
6 een dt, auf d Städt. S chlachthaus ing(Pol zee Freibank. en Vafglgulg Heute 1 e du
N 1 ug oder 5 Nindfleisch, ihn her if nicht ladenrein, pr. Pfd. 50 Pf. 4 fl dern
für die Bewohner von: Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheim mit Hof-Güll, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ringelshausen, Rod⸗ heim mit Hof-Graß, Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Villingen.
1. Appell Vormittags 3 Uhr 30 Minuten: Ofstziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots.
Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen.
O chse ufleis ch eres Verfahre
fungen. nicht ladenrein, pro Pfund 51 Pfg.
In den Arlik Schweinefleisch
3 Lohrinde⸗Versteigerungen. 1 5 Oberförsterei Hohensolms. Eichenlohrinde bester Qualität, ca. 40 Ctr. aus der 1 Landhege bei Bellersdorf und ca. 15 Ctr. aus dem Hegkopf bei Hohensolms. Das Schälen läßt die Forst verwaltung ausführen. Gebote in verschlossenem Kouvert bis W Dienstag, den 7. April, Vormittags 11 Uhr, an die Oberförsterei Hohensolms
sacggcben, welche an die verhängte
Pf. igel. Dan
288 2. Appell Vormittags 11 Uhr: Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen und Ersatz⸗ i i
Submissionen. Reservisten. N N 5 eee e g bolgezeichnet⸗ Die für den Aufbau eines Stockwerks auf das Schulgebäude zu Göbelnrod erforder⸗ E. Zu Lich Ein möblirtes Zimmer mit Kabine 1 5 lichen Arbeiten und Lieferungen werden am Montag, den 30. März, Vormittags 9 Uhr, am 21. April 1898 am Bahnhof. 5 1 Lon der Po 1 een 39 40 11 fiene gen 109 16 c 5 1 e 5 fi für die Bewohner von: Albach, Birklar, Dorf-Güll, Eberstadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Grünbergerstraße, Bleiche Slidten Darm
aurerarbeiten zu 393,4„ Steinhauerarbeiten zu 109,76 Mk., Zimmerarbeiten zu 523, Garbenteich, Grüningen, Holzheim, Lich mit?„Hof, iht Mi r 0 Mark, Dachdeckerarbeiten zu 355,50 Mk., Spenglerarbeiten zu 171,90 Mk., Schlosserarbeiten Nieder Bessingen, Ober⸗Bessngen e ee eee e 15 fel Pflug N Egge ö 115 9 0
zu 104,40 Mk., Glaserarbeiten zu 236,64 Mk., Schreinerarbeiten zu 721,24 Mk., Weißbinder⸗ arbeiten zu 861,61 Mk., Tapezierarbeiten zu 21,.— Mk., Eisen-Lieferung zu 118,70 Mk., Liefern von Weißkalk zu 130,.— Mk, Liefern von Sand zu 172,.— Mk. Pläne, Voranschlag und Bedingungen liegen bei Großh. Bürgermeisterei Göbelnrod zur Einsicht offen.
1. Appell Nachmittags 2 Uhr: und Landwehr 1. Aufgebots.
Reservisten, sowie zur Disposttion der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen
Ofstziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve
Eichgärten 1.
Einige Wagen Asche
Iden Städt bah, Parns un
Mannschaften aller Waffen. 2. Appell Nachmittags 4 Uhr 30 Minuten: Ersatz⸗Reservisten.
anal agen dr betref ogahe he bet 0 eee
zu verkaufen in der 465
Schneidmühle, Bammstr. 27. Reklamationen, Gesuche ꝛe.
Krofdorf. Der äußere Anstrich des Bürgermeisterei-Gebäudes soll vergeben werden. Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen und Angebote sind bis zum 1. April an die Blülrgermeisterei Krofdorf einzureichen. Näheres ist
daselbst zu erfahren.
Befreiungsgesuche sind bis längstens 8 Tage vor dem Appell auf dem Dienstwege(durch
das Hauptmeldeamt) einzureichen und müssen durch die Bürgermeisterei bezw. bei Beamten f ö Bekanntmachung. durch die vorgesetzte Behörde beglaubigt fel 9d am uit im Wegen Notfalle ge- 1 Scene d ö 1 Nen 0 Bei den diesjährigen Frühjahrs⸗Controlversammlungen im Kreise Gießen haben nehmigt.— scgermeiste 5 zu erscheinen alle zum Hauptmeldeamt Gießen gehörigen: Diejenigen Mannschaften, bei denen Fußmessungen noch nicht vorgenommen wurden, SGS bann dur Le . 1. Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots haben überhaupt keine Aussicht auf Befreiung. 5. 725 a 2 9 Lalung u deer .(Anzug: Kleiner Dienstanzug). sind 1 a e in bürgerlicher Kleidung an. Stöcke, Schirme, Pfeifen und Zigarren Prima 1 felwein A aatebeantet, ö 4 2. Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile Ersatz 8 vegzulegen. N 0 im d „ e f zur Dispos der Truppenteile und der Ersatz. Behörden Die Militärpapiere(Paß und Führungszeugnis) müssen zur Stelle sein.. 1 0 90 n In de 0 3. Wehrleute 1. Aufgebots, die vom 1. Oktober 1893 ab eingestellt worden. Sämmtliche Mannschaften stehen im Laufe des ganzen Kontroltages bis einschließlich lhegeben Wer 1 4. Ersatz⸗Reservisten, geübte und nicht geübte. Mitternacht unter dem Militärgesetz. verzapft— Nachstehend ist angegeben, wo und zu welcher Zeit die Controlpflichtigen anzutreten Gießen, den 19. März 1896. J. Arnold haben: l 1 Großherzogliches Bezirks-Kommando. 8 7 1 A. Zu Gießen J. V.: Ziegler, zum Schipkapass, Mobeltlte
Bahnhofstrasse 7.
98830 Lu aber wi 77 7 kel Zur Frühjahrs⸗ mai — Aussaat.
r gehen wolse“ 8 l Dise Cnc
Erfurter Sämereien in nur bestkeimender Sorte zu haben
in Oswalds Garten fllr die Bewohner von Annerod, Burkhardsfelden, Gießen mit Schiffen— ö berg und Herrnwald, Heuchelheim, Klein⸗Linden, Oppenrod am 16. April 1896. 1. Appell Vormittags 9 Uhr: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots. Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften der Infanterie. 2. Appell Vormittags 11 Uhr: Wehrleute 1. Aufgebots der Infanterie. 3. Appell Nachmittags 2 Uhr: Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz⸗Behörden entlassenen Mannschaften und die Wehrleute 1. Aufgebots aller übrigen
Premierlieutenant und Bezirks-Adjutant.
Bekanntmachung.
13 Narz 1896 ab die unterfertigte Ver⸗
von Mk. 8.30 0.20
Hiermit zur Kenntnisnahme, daß vom sicherungsgesellschaft Ochsen zum Prämiensatz Kälber, Hämmel und Schafe zu einem solchen„„
sürgaug nicht
versichert. Ar Böker wr
8 Wassen und zwar: der Garde, Jäger, Kavallerie, Feld⸗ und Fuß⸗Artillerie, Pioniere. Eisen⸗ ie Prämiensätze für die übrige f 1 2 1 f 9 bahn⸗ und Luftschiffertruppen, des Trains l(einschl. Krantennger), Sanitäts⸗ und Veterinär- 25 Weg Beine Site e e e e ee— Walltnorstr. 2: puch abheneigte 1 personal, Bllchsenmacher, Oekonomie-Handwerker und Marine⸗Mannschaften.„Schweine 1 5 Mehrere jüngere rf, daß ein 5 5 1. Appell Vormittags 8 A e end dee ien r 8 5 3 95 8 K ub ve Gag 5 2. Appell Nachmittags 2 Uhr: Die Schlachtvieh⸗Versicherungs⸗Gesellschaft zu Gießen. Uüfirer be d 01 für die Bewohner von Allendorf a. d. Lahn, Großen⸗Linden, Lang-⸗Göns, Leihgestern, Watzen— L. Vogt, Vorsitzender. 41⁰ 8 8 3 d es wor
5 8 e Aufgebots zur Disposition der Truppenteile und de 7 8—.. welche* 1 Ja; a junge
„ 9 5 e peute r 3 17 7 N 2 0 Ersatz⸗Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen sowie der Ersatz-Reservisten Wirtsch afts⸗Eröffnung. milie leicht verkäuflich, gegen hohe 10 mr IB. Zu Lollar Habe in der Bahnhofstraßte dahier n 37 eine neue Wirt⸗ Provision sofort gesucht. Cau a nen e sehaft eröffnet und bitte um geneigten Zuspruch. tion nicht erforderlich. Näheres zu gauze pa neben dem neuen Bahnhofsgebäude für die Bewohner von Allendorf a. d. Lda., Alten— 5. 8 erfragen bei C. Stiasny, Aster⸗ 0 * U 5
Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt.
Achtungsvoll Lud. Muhl. Großen-Linden, den 20. März 1896.
Buseck, Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen mit Heibertshausen, Großen-Buseck, Lollar, Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a. d. Lda., 4 Trohe, Wieseck 3 1. Appell Vormittags 8 Uhr 45 Minuten: N der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots. Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen 0 Mannschaften aller Waffen. 2. Appell Vormittags 40 Uhr 40 Minuten: Wehrleute 1 3. Appell Nachmittags 4 Uhr: Ersatz-Reservisten.
C. Zu Grünberg
weg 6, part.
J. Een 212 1 N Tamilieu-Wonnungen“ in allen Größen und Lagen weist aus-
führlich nach der Gießener Wohnungs⸗ nachweis, Asterweg 6, part. Täglich
432
Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten
Aufgebots aller Waffen
5 Während des Umbaues meiner Geschäfts⸗ räume befindet sich das Atelier
1 5„am 80. April 188, am Bahnhof. i—— geöffnet. 0 für die Bewohner von: Allertshausen, Beltershain, Geilshausen, Göbelurod, Grünberg mit der 0 Pa. Sauerkraut. P. Pf. 10 h, ler di Dickelsmühle, Neumühle, Stadtmühle, Steinmühle, Obere und Untere Ziegelshütte, Latzmühle, Speise- und Salat- be 50
Hattenrod, Harbach mit der Kolbenmühle und Sommermülhle, Kesselbach mit der Rabenauschen 5 5 N t akg eder n. Papiermühle, Lauter mit der Arztmüble, Bingmühle, Georgenhammer, Strellesmühle und im früher S i sch 8 5 artolfeln. Alle Arten vagt er Walkmühle, Lindenstruth, Londorf mit der Burg Rabenau, Burgmilhle, Schmidtmühle, Reitzen 4 p en[Hause. Gemüse in grosser Auswahl ir, daß
zum billigsten Tagespreise. J. Hankel. Schlossgasse 6.
müdtle und Ziegelhlltte, Lumda(Groß⸗ und Klein.), Odenhausen mit Appenbörnerhof, Queck born, Reinhardshain, Reiskirchen, Rilddingshausen, Saasen mit Bollubach, Veitsberg und Wirr— berg. Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, Weitershain mit Haiuerhof, Winnerod.
Ph. Uial, Photograph.
410
40)


