Ausgabe 
26.8.1896
 
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Mainz, 24. August. Zeitungs⸗Mit⸗ teilungen über eine vorgenommene Teilung der von der Zweiten Kammer bewilligten Abfin⸗ dungssumme für die Direktoren der Hessischen Ludwigsbahn, werden von zuständiger Seiteberichtigt. Dazu schreibt derMainzer Anzeiger:Dementiert und doch wahr. Es wurdedementiert, daß die den Herren Spe⸗ ial⸗Direktoren der Hessischen Ludwigsbahn von

reußen und Hessen zu zahlende Abfindung schon bestimmt sei. Warum ein solches Dementi verbreitet wird, da es doch nicht den thatsäch lichen Verhältnissen entspricht, ist unerklärlich. Von unterrichteter Seite wird uns hierüber mit⸗ geteilt, daß die bewilligte Gesamtabfindungssumme für die Herren Geheimrat Dr. Reinhardt, Kom⸗ merzienrat Maschmann, Hildebrandt, Groß und Baurat Heyl 810000 Mark betrage, worein sich die Herren ihrem eigenen Ermessen nach teilen konnten. Bei der ersten Teilung waren es zwei Herren, die sich beeinträchtigt glaubten, und erst nach heftigen Auseinandersetzungen geschah dann die zweite Verteilung. Die Herren Dr. Rein⸗ hardt, Maschmann und Heyl erhielten darauf einige Tausend Maxk weniger und die Herren Hildebrandt und Groß einige Tausend Mark mehr. Erst nachdem diese Einigung erzielt worden war, wurde Ende voriger Woche von allen fünf Herren das über die Verteilung auf⸗ genommene Protokoll abgeschlossen und definitiv unterschrieben.

Vermischtes.

Eine neue Art des Selbstmords, so wird aus Stettin gemeldet, hat ein Lokomotivführer in Zollbrück(Station zwischen Schlawe und Bütow) ausge⸗ führt. Er heizte eine einzelue und unbewachte Lokomotive an und fuhr in der Richtung nach Hammerstein ab. Als die Maschine in langsamer Bewegung war, sprang er ab, legte seinen Kopf auf die Schienen und ließ sich über fahren. 5

Ein großer Gegner des Telephons scheint ein Bauersmann aus Lampertheim zu sein. Vor seinem Hause befindet sich eine Leitungsstange für das Telephon einer dortigen Zigarrenfabrik. Diese Stange hieb der Bauersmann wiederholt um, so daß die Leitung natürlich stets gestört war. In der letzten Sitzung des Schöffengerichts wurde unser Bäuerlein wegen dieser Thaten zu vier Wo chen Gefängnis verurteilt.

Ein kleiner Roman. Ein Erlebnis, wie es sonst eigentlich nur in Büchern vorzukommen pflegt, macht gegenwärtig seine Runde durch die Blätter. Vor einiger Zeit entfernte sich ein Zögling einer Leipziger Unterrichtsanstalt, ohne von seinen Angehörigen vorher Abschied genommen zu haben, und langte nach mancherlei Fährlichkeiten in der Schweiz an, wovon die Familie Kenntnis erhielt. Die Schwester des jungen Mannes machte sich nunmehr auf den Weg, und zwar nach Zürich, in welcher Stadt sich ihr Bruder aufhalten sollte, um denselben wieder nach Hause zu bringen. Sie logierte sich in einem dortigen Gasthause ein, von wo aus sie die erforderlichen Schritte unternahm, um den Gesuchten zu finden. Den Bruder fand sie nicht, wohl aber einen Bräutigam. Der Besitzer des Gasthauses nämlich, ein Junggeselle, hatte Gefallen an der jungen Dame gefunden und trug ihr Herz und Hand an. Sie hatte nichts gegen ihn einzuwenden und das Brautpaar war fertig. Als das Fräulein sich anschickte, wieder in ihre Heimat abzu⸗ reisen, ließ sie den Hausburschen rufen, um ihm ein Trinkgeld zu geben. Wie erstaunte sie aber, als der junge Me ich sich als ihr leiblicher Bruder entpuppte, der kürz⸗ lich in diesem Hause in Stellung getreten war. Auch der Bräutigam war einigermaßen verwundert darüber, in seinem Hausburschen den zukünftigen Schwager zu sehen, aber schließlich löste sich die Situation in Wohlgefallen auf und nächstens soll die Hochzeit sein! Wenn es nicht wahr ist, so ist es doch wenigstens gut er⸗ funden.

Gegen den Biß toller Hunde mache man, wenn kein Arzt sofort zur Stelle ist, sogleich Essig warm, damit reinige man die Wunde sorgsam und trockne sie gut aus. Bis der Esfig warm wird, thue man dasselbe

Bekanntmachung.

Nachdem die Stadtverordnten⸗Versammlung in Ausführung des§ 7 der Wochenmarkt- ordnung beschlossen hat, daß das Feilbieten von Obst und Bodenerzeugnissen an offenen Ständen für die Folge nur noch an fünf Thorplätzen gestattet ist und zwar am Neuen⸗ weger⸗ und Selterstbor, auf der Westanlage zunächst der Bahnhofstraße, sowie auf Oswalds⸗ garten nahe der Spiesschen Wirtschaft und an der äußeren Ecke der Neustadt, bringen wir dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kennt⸗ nis, daß die öffentliche Verpachtung dieser fünf Plätze Donnerstag, den 27. d. Mts.,

vormittags 10 Ahr, 938

schon mit lauwarmen Wasser. Hierauf gieße man einige Tropfen mineralischer Salzsäure, die man unterdeß in der Apotheke holen läßt, in die Wunde. Diese Säure löst das Gift auf, wodurch die bösen Folgen vermieden werden. 5

Arsenik in einer Bäckerei. Eine amt⸗ liche Ortsbesichtigung bei dem Bäcker in Lobberich bei M.⸗Gladbach, durch dessen Backwerk vor Kurzem in 18 Familien Vergiftungserscheinungen hervorgerufen wurden, ergab, daß sich hinter dem Backofen noch eine Menge weißgelben Pulvers befand, das als Arsenik erkannt wurde und von einem Kammerjäger herrühren soll. Dem Bäcker wurde einstweilen das Backen untersagt.

Typhus⸗Epidemie. DerLothringer Presse zufolge brach unter der Metzer Garnison der Typhus aus. Acht Soldaten des Pionierbataillons Nr. 16 liegen typhus⸗ krank im Lazarett.

Beleuchtung der Eisenbahn⸗Coupees. Das jetzt fast durchweg zur Beleuchtung der Eisenbahn⸗ Coupees gebräuchliche Fettgas wird binnen kurzem voraussichtlich durch Acetylengas verdrängt werden, das mit erheblich größerer Leuchtkraft den Vorzug geringeren Verbrauches verbindet. Auf Grund neuerer Erfahrungen mit diesem Gase sind umfangreichere Versuche damit an⸗ geordnet. Bei einem kürzlich in der Schweiz angestellten Versuche hat die Fülle und die dem elektrischen Bogen⸗ licht ähnliche Farbe des mit Acetylengas erzeugten Lichtes, wie das ruhige Brennen allseitigen Beifall gefunden. Die Füllung der Gasbehälter erfolgt nach dem von einem schweizerischen Ingenieur gefundenen Verfahren, das bei geringen Einrichtungskosten größere Vorteile bieten soll. Das Acetylengas soll, bei größerer Billigkeit gegenüber dem Oelgas, auch den Vorteil haben, daß bei gleichem Gewichte der Beleuchtungseinrichtung die fünffache Licht⸗ menge mitgeführt werden kann. Damit erscheint die von verschiedenen Seiten erstrebte elektrische Beleuchtung der Personenwagen wieder in weite Ferne gerückt.

Neuartige Streichhölzer. Die alte Methode, Papier zusammenzurollen und dies als Fidibus zu be⸗ nützen, ist von einem amerikanischen Erfinder zum Zwecke der Herstellung von Streichhölzern benützt worden. Der Erfinder will die gesamte Streichholzmanufaktur auf den Kopf stellen und findet dafür eine um so größere Not⸗ wendigkeit in der beständigen Abnahme der für Streich⸗ hölzer geeigneten Holzgattungen, die natürlich entsprechend teurer werden. Die neuen Streichhölzer sind, nach einer Mitteilung des Patentbureaus J. Fischer in Wien, be⸗ deutend billiger wie Holzstreichhölzer und sind auch viel leichter, eine Thatsache, die besonders für den Export in Betracht kommt. Der Körper dieser Streichhölzer besteht aus längsweise zusammengerolltem Papier. Das Papier ist ziemlich stark und porös; wenn es in eine Lösung von Wachs, Stearin und ähnlichen Substanzen eingetaucht wird, klebt es fest zusammen und brennt mit heller, rauch⸗ und geruchloser Flamme. Streifen von einem halben Zoll Breite werden zuerst durch die erwähnte, leicht brennbare Masse gezogen und hierauf mittelst Maschinen zu langen, dünnen Röhren ausgewalzt. Die Maschine schneidet dann diese auf der Länge der gewöhnlichen Streichhölzer ent⸗ sprechende Stücke. Wenn die Stüke geschnitten sind, wer⸗ den sie von der Maschine in die phosphorige Lösung ge⸗ taucht. Sie sind dann durch Reiben auf irgend einer Reibfläche leicht zu entzünden.

Ein Dieb als Operateur. In einer seiner Vorlesungen teilte kürzlich Prof. Brouardel, demLyon Medizinal zufolge, einen höchst interessanten und merk⸗ würdigen Fall mit: Ein Herr hatte ein bösartiges Hals⸗ geschwür, das so tief saß, daß der behandelnde Arzt sich zu einer Operation nicht entschließen konnte. Da schlich sich in einer Nacht ein Dieb in das Krankenzimmer; er wurde aber von dem wachen Patienten sofort bemerkt, der Kranke erhob sich und wollte dem Dieb entgegentreten. Dieser aber kam ihm zuvor und packte ihn mit voller Kraft am Halse. Infolge des starken Druckes platzte der Abszeß, ein Eiterstrahl schoß daraus hervor und traf den böswilligen Eindringling gerade ins Gesicht. Entsetzt ließ der Dieb den Kranken los und machte sich eiligst davon. Der Patient spürte aber sofort eine Erleichterung und wurde alsbald völlig geheilt. Der Dieb war hier also auch einTeil von jener Kraft, die nur das Böse will und stets das Gute schafft!

Bei der Gemsjagd abgestürzt. Bei einer in den ärarischen Forsten auf der Wildalpe im steirischen Hochgebirge abgehaltenen Gemsenjagd, an

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welcher auch der Ackerbauminister Graf Ledebur teilnahm,

ereignete sich ein bedauernswerter Unglücksfall. Ein als Treiber verwendeter Bursche von 25 Jahren Namens Breitgriesjägerhans, erschlen mit genagelten Schuhen zur Jagd und als er von den anderen auf die Gefährlichkeit dieses Umstandes aufmerksam gemacht wurde, machte er, um zu zeigen, daß er ein geübter Bergsteiger ist, noch besondere Bravouren. Bei einem plötzlich niedergehenden Gewitter, als derz Blitz in der nächsten Nähe des genann⸗ ten Burschen einschlug, verlor dieser auf dem glatten Felsen den Halt, stürzte kopfüber ab und kollerte, viermal mit dem Kopfe gegen die Felswand anschlagend, den Ab⸗ hang hinunter in einen Wassertümpel, wo zufälligerweise der Sohn des Ackerbauministers seinen Stand hatte. Der dem jungen Grafen beigegebene JägerFörsterloidl zog den verunglückten Treiber aus dem Wasser heraus und es zeigte sich, daß der letztere am Kopfe mehrere zwei Finger tiefe Wunden und einen Bruch des Oberschenkels erlitten hatte. Die Jagd wurde sofort abgebrochen und auf ihren Bergstöcken trugen die Treiber den Verunglückten in die Baumschule, wohin gleichzeitig auch der Arzt aus Wildalp berufen wurde. Ueber dessen Auftrag holte man sofort auch den Geistlichen, welcher einen zwei Stunden langen Weg mit dem Allerheiligsten bergauf machen mußte, um seinem sterbenden Pfarrkinde die heilige Weg⸗ zehrung zu bringen. Nun handelte es sich noch darum, der Mutter des Abgestürzten, die vor kurzem ihren Gatten verloren und deren einzige Stütze der Hans war, die Un⸗ glücksbotschaft zu bringen und keiner von den wetterharten Söhnen des Berges fühlte den Mut, sich dieser traurigen Aufgabe zu unterziehen. Endlich übernahm es ein guter Freund des Abgestürzten, der bedauernswerten Frau die schreckliche Nachricht zu bringen. Als der Ackerbauminister die Treiber fragte, ob sie das geschehene Unglück nicht ab⸗ geschreckt habe, wurde ihm die Antwort zu Teil, beim Holzfällen kämen mehr Unfälle vor, und wenn die dor⸗ tige Bevölkerung das Holzfällen aufgeben wollte, müßte sie verhungern. Bildersprache. Es ist schon möglich, daß Färber die Farbe wechselt, Tischler Etwas auf dem Kerbholz hat, Bergmann im Dunkeln tappt, Schmied Ränke schmiedet, Maler Etwas vertuscht, Anstreicher Einen lackiert, der Weizen des Vegetariers blüht, der Konditor Bomben anfertigt, die Putzhändlerin sich mit fremden Federn schmückt, der Schmied den Nagel auf den Kopf trifft, der Müller auf den Wind baut, der Gärtner sich Lorbeeren erringt, der Laternenanzünder sein Licht leuchten läßt, der Mathematiker berechnend ist, der Weber den Faden verliert, der Jäger auf falscher Fährte ist, der Schäfer sein Schäfchen aufs Trockene bringt, der Eispächter aufs Eis geht, der Schiffer unter falscher Flagge segelt und der Spieler Allen in die Karten sieht.

Aber es ist wunderlich, wenn Konditor sich das Leben verbittert, Gelbgießer blau macht, Schmied nicht schlagfertig ist, Fischer selbst ins Netz geht, Vogelsteller Eulen nach Athen trägt. Botaniker den Wald vor Bäumen nicht sieht, Laternenanzünder sein Licht unter den Scheffel stellt, Gerber sich das Fell über die Ohren ziehen läßt, Zahnarzt Keinem auf den Zahn fühlt und Schleifer keinen Schliff hat. Zwanzigmal Salm! Ein Statastiker hat sich die Tischkarten der Diners verschafft, die dem Präsi⸗ denten Faure während seiner Rundreise in der Bretagne und in Rouen vorgesetzt wurden. Er hat festgestellt, daß der Präsident der französischen Republik hat essen müssen.

der der der der der der

der der der der der der der der der der

Melonen zwölfmal

Salm zwanzigmal Ochsenfilet siebzehnmal Poularde zwanzigmal

Enten zweiundzwanzigmal Hummer achtmal

Grüne Bohnen dreizehnmal

Eis(bombe glacęe) zwanzigmal u. s. w. u. s. w., ohne jede Mannigfaltigkeit bei dieser

offiziellen Ernährung. Der eifrige Statistiker schlägt vor, a.

schen Gemeinderats⸗Mitglieder Ches,

dem Präsidenten die Tischkarten im Voraus z migung vorzulegen, ähnlich wie ihm die zu h Reden vorgelegt werden müssen. Er wür 0 Geschick verfallen, zwanzigmal hintereinander Salm essen, ähnlich wie jener Schweizerreisende, dem allen Forellen vorgesetzt wurden, und der in seiner Verzy fürchtete, am Ende noch selbst zur Forelle zu Heiteres aus dem Züricher J Krawall. Ein sich flüchtender Italiener schriel Eile der Abreise an seine Kostfrau, zu der er trauen zu haben scheint, folgendes Billet: Abbanzi di Guti un Paltanzi miniur Bis i coma gosi ola. N Ich verstehe ja nicht italienisch, sagte die Frau und legte einer Person, die des Italienischen mächtig sst, den Zettel zur Uebersetzung vor. Allein wie war sie 71 staunt, als ihr mitgeteilt wurde, die Zuschrift sel gar nicht italienisch, sondern deutsch oder vielmehr halb zürich deutsch und laute: 7 Haben Sie die Güte und 5 Bhalten Sie mini Uhr Bis i komme go sie hole.

Neueste Telegramme.

Hd. Wien, 25. Aug. Fürst Loban wird in der Zeit zwischen der Abreise des Be Breslan

.

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paares von Wien und dessen Ankunft in und hier verbleiben. J 4 Ott

Hd. Lemberg, 25. Aug. In Wodniki am it Dujester hat eine Feuersbrunst 100 Wo n, De häuser eingeäschert. Zahlreiche Famil e wurden dadurch obdachlos. a ber 1. Bo

Hd. Graz, 25. Aug. In der Gegend von nadel, Del 1 Polstran ging ein furchtbares Unwetter ug dite 0 nieder begleitet von heftigem Hagelschlag. Sämt⸗ 5 Phil 0 liche Feldfrüchte und die Obsternte sind ver. hre 101 nichtet. Viele Personen, die von dem Unwetter 10 im Freien überrascht wurden, erlitten erhebliche Verletzungen. 5 1 1

Hd. Paris, 25. Aug. Der bekannte sozia 1

listische Abgeordnete Edouard Vaillant wurde gestern Nacht in seiner Villa vollständig ausgeraubt. 0 Hd. Lille, 25. Aug. Die sozialisti⸗ Gießen, 20. guͤinnfschen Ben muell werden dem d kommenden ber Vereine 1 5 nd genomme 3 blen d elt Vortrag, wo drüneck über den! cl in Musscht ge aden ohne Zweifel schen, Wer sorgt! erde Vortläge f und? Früher sor uptlehrer der Ha id waren dessen be acht. Es bedarf, in den Nachfolger di Aillberdienten Hert acer Weise verdie Gießen,. en unsete faädtisc i nächten Monat umelten deutschen dine Besuch! Brauerei hat,

quiere und Devernay wollten gestern in Dignies im Departement Pas de Calais eine Konferenz abhalten, konnten jedoch kein Lokal finden. Sie begaben deshalb nach Vahagnies, wo sie von d Bevölkerung arg mißhandelt wur, den. Die Erbitterung gegen die Sozia listen ist allgemein groß, wegen ihre abfälligen Aeußerungen über den Zaren.

Hd. London, 25. August. Nachdem Major Coventry, welcher als Mitschuldiger Dr. Jamesons zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt war, nach 24tägiger Haft freigelassen worden ist, sollen auch die übrigen Verurteilten auf freien Fuß gesetzt werden.

Hd. Athen, 25. Aug. Nach zuverlässigen Berichten überfiel ein türkisches Bataillon auf Preveso das Dorf Komello und zerstörte viele Häuser. Die Einwohner wurden getötet. 4

Gießen, den 25. August. Auf dem heussqen Wochenmarkte kostete: Butter p. Pfd. 0,90 1,05, Hühner⸗ eier 2 Stück 12 13, Enteneier, Gänseeier, Küse 58, Käsematte 3, Erbsen per Liter 15, Linsen 26 Pf, Tauben per Paar 60- 100 Pfg., Hühner p. St. 11,20, 1 e Foßhale d Hahnen 50 1,10, Enten 1,602,, Gänse per Pfund n 5 1 60 200, Ochenfleisc 70.74, ruhe und Ainoftesch 6. i b aum un ds es, Scmenrese 56 os, Sguenreß, ges 2 1 nig dun unt Kalbfeisch 50, Hammelsleisch 60.70, Kartoffeln per ben Srübsguhpen; 100 Kilo 4,50 8,00, Zwiebeln per Zentner 4,50 Mark,. Aief⸗Brauerei Milch per Liter 16 Pfg.. eepen gevih

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