Ausgabe 
25.9.1896
 
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der nach längerer Diskussion in nachstehender Fassung angenommen wird:Wird die Be⸗ teiligung des stillen Gesellschafters an dem Ver⸗ luste pertragsmäßig ausgeschlossen oder auf einen Teil seiner Einlage beschränkt, so bedarf dies der Beglaubigung in schriftlicher Form. Zu § 107a beantragt Mainz die Bestrafung eines Gesellschafters, der die Gesellschaftsfirma zu Privatzwecken widerrechtlich benutzt. Hierüber entspinnt sich eine lauge Debatte, namentlich über die Abfassung des Paragraphen. Auf den An⸗ trag des Vorsitzenden beschließt die Versammlung mit allen gegen 1 Stimme, von einer Beschluß⸗ faffung abzusehen; sie erklärt es als eine Lücke in der Gesetzgebung, daß das widerrechtliche Be nutzen einer Gesellschaftsfirma durch einen Ge⸗ sellschafter nicht unter Strafe gestellt ist. Es kommen nun verschiedene Abänderungsanträge zu dem Entwurfe des neuen Handelsgesetzbuches zur Beratung, die nicht zum ersten, zweiten oder fünften Teil des zweiten Buches gehören. Auf Antrag des Vorsitzenden wird beschlossen, über diese Abänderungsanträge keine Beschlüsse zu fassen, sondern sie nur zu Protokoll zu nehmen und dem deutschen Handelstag zur; Kenntnis⸗ nahme zu unterbreiten. Mit dem Dank an den Vorsitzenden schloß die Berathung. 3

Offenbach, 23. Sept. Selbst die Räume der heiligen Hermandat sind vor den Spitz⸗ buben nicht sicher. Heute Nacht gegen 1 Uhr versuchten zwei Gauner im Lokal der Krimi⸗ nal polizei einzubrechen. Die Burschen hatten es auf die Schlüssel des Polizei-Ge⸗ fäng nisses abgesehen, wo ein Dämchen ihres Gelichters interniert war und hatten offen⸗ bar die Absicht, ihre Thusnelda zu befreien. Einige Schutzmänner ertappten die Individuen bei der That und kam es zwischen beiden Teilen zu einem ernstlichen Konflikt. Die Schutzmänner verfolgten die Beiden durch die Herrnstraße bis zur Frankfurterstraße, wobei einer derselben von seiner Waffe Gebrauch machte.(O. A.)

* Mainz, 23. September. Zu der bevor⸗ stehenden Wahl zur 2. Kammer des hes⸗ sischen Landtags schweben augenblicklich Verhandlungen zwischen der demokratischen, deutschfreisinnigen und nationalliberalen Partei, um den Ultramontanen und Sozialdemokraten durch Aufstellung gemeinsamer Kandidaten die vereinigten liberalen Stimmen entgegenzustellen. Als Kandidaten für die vereinigten liberalen Parteien ist der demokratische Stadtverordnete Fritz Schäfer und der deutsch⸗freistunige Stadt⸗ berordnete Dr. Otto Gastell ausersehen. Die Verhandlungen sind indeß noch nicht zum Ab⸗ schluß gelangt. Die Sozialdemokraten haben bekanntlich den Redakteur Dr. David und den Schriftsetzer Haas aufgestellt. Wer die Kan⸗ didaten der Ultramontanen sind, darüber ver⸗ lautet noch nichts.

Vermischtes.

Die Garderobe eines Germanen. Ein seltener Fund und zugleich eine Sehenswürdigkeit ersten

Ranges ist kürzlich dem Stader Museum überwiesen wor⸗

den. Es ist der im Moore gefundene Anzug eines Ger⸗ manen aus der Merovingerzeit. Mit großer Mühe ist der Anzug von dem Konservator Lindenschmitt am Römisch⸗ Germanischen Zentralmuseum in Mainz wieder zusammen⸗ gefügt worden. Bekanntlich hüllten sich die alten Ger⸗ manen in eine große wollene Decke, welche sie auf der rechten Schulter mittelst eines Dorns oder mit einer bron⸗ zenen Nadel zusammen hefteten. Von den Nadeln sind in den Museen eine genügende Anzahl vorhanden. Den Mantel selbst länger als 1000 Jahre zu erhalten, wäre wohl nicht möglich gewesen, wenn nicht der Gerbstoff des Moores ihn konserviert hätte. Sämtliche Teile des Fun⸗ des zeigen eine braune Tabaksfarbe. Der Mantel hatte eine dunkle fingerbreite Borte und etwa zwei Zoll lange Fransen. Die Länge beträgt 2,40 Meter. Der Stoff besteht aus Wolle, deren Fäden etwa die Stärke des Segeltuchgespinnstes zeigen. Außerdem wurden gefunden zwei feinere Binden, welche mit ledernen Riemen kreuz⸗ weise um die Waden gewickelt wurden. Von den beiden ledernen Bundschuhen, die über besonders für diesen Zweck angefertigte Gipsfüße gezogen sind, ist der eine 30, der andere 27 Centimeter lang. Der Schaukasten enthält außerdem den vollständigen Skalp mit rötlichen Haaren, ein Stück menschlicher Haut und zwei silberne Hängezier⸗ rate des Halsschmucks. Die außerdem noch gefundenen leinenen Kleidungsstücke, die bei den Arbeiten im Moore schon zerschnitten wurden, sind noch in Mainz, um zu Kleidungsstücken zusammengesetzt zu werden.

Crispi's Sohn des Diebstahls be⸗ schuldigt. Italienische Blätter berichten: Am Abend des 7. April 1895 stattete Dr. Ludwig Crispi, ein Sohu des damaligen italienischen Ministerpräsidenten, seiner Freundin, der jungen verwittweten Gräfin Di ECelere, einen Besuch ab, der bis nach Mitternacht dauerte. Bald nach dem Weggehen ihres Freundes hörte die Gräfin Schritte in ihrem Salon und als sie die Thüee zu dem⸗ selben öffnen wollte, fand sie diese verschlossen. Sie rief nun ihren Portier herbei, dem es auch gelang, die Thür zu erbrechen. Als die Gräsin nun ihren Salon betrat, fehlte ihre Kassette mit Schmucksachen, die über 80 000 Lire wert waren. Sie beschuldigte ihren Freund Dr. Crispi des Diebstahls, da dieser einen Schlüssel zu ihrem Haus⸗ thor besaß. Die Polizei weigerte sich jedoch, Dr. Crispi vorzuladen. Später wurden die zwei Brüder Malfieri angehalten, als sie die Schmucksachen der Gräfin ver⸗ kaufen wollten, und verhaftet. Sie weigerten sich jedoch, anzugeben, von zwem sie diese Schmucksachen erhalten hatten. Beide Brüder stehen nun diese Woche vor Gericht und man dürfte jetzt wohl erfahren, wer der eigentliche Dieb war.

Die Kunst der Bienen. Ein russischer Forscher, Herr G. Kogevnikow aus Moskau, hat die Frage einer Untersuchung gewürdigt, ob die Kunst, Waben zu bauen, von den Bienen erlernt oder ob sie der Aus⸗ fluß eines angeborenen Instinktes ist. Wie wir der Tägl. Rundschau entnehmen, veröffentlicht Herr Kogev⸗ nikow die Ergebnisse seiner Versuche imBiologischen Zentralblatt. Wallace schlug bei Bienen vor, die Bienen⸗ larven aus den Zellen zu nehmen und die ausgeschlüpften Bienen abgesondert in ein großes Treibhaus mit zahl⸗ reichen Blumen zu setzen, und dann zu beobachten, was für Waben sie bauen. Kogesnikow hat nun allerdings unter so ungewöhnlich schwer erfüllbaren Bedingungen Versuche nicht angestellt, sondern er nahm einen leeren Stock mit sechs Rahmen in ein Zimmer, durch dessen Fenster die Bienen späterhin beständig ausfliegen konnten. In diesen Stock stellte er am 23. Juni vier Rahmen mit gedeckelter Brut, die nahe vor dem Auskriechen stand. Außer der gedeckelten Arbeitsbienen⸗ und Drohnenbrut

befand sich in den Waben auch eine geringe Anzahl noch ungedeckelter Larven, sowie zwei gedeckelte und eine un⸗ gedeckelte Königinzelle. Im übrigen enthielt der Stock alles, was zum Wohlergehen eines Schwarmes erforderlich ist. Bei der Aufstellung des Stockes befand sich in ihm keine einzige erwachsene Biene, aber sofort nach dem Ein⸗ setzen der Rahmen kroch unter seinen Augen das erste junge Bienchen aus der Zelle. Am nächsten Tage fand Kogevnikow auf allen Rahmen junge, schwache, kaum kriechende Bienchen. Ihre erste Arbeitsleistung war die Deckelung der ungedeckelten Weiselzelle. Tags darauf, am 29. Juni, war eine Königin ausgekrochen. Bekannt⸗ lich dulden die Bienen nur eine Königin im Stock; eine zweite Königin wird entweder totgebissen oder sie zieht mit ihren Anhängern aus, der Stock schwärmt dann. Es waren, wie vorher bemerkt, noch zwei Weiselzellen im Stock, die eine, die ein wenig ausgebissen war, schnitt Kogevnikow heraus, am 2. Juli war die zweite Weisel⸗ zelle von den Bienen vernichtet, sie hatten, ohne einen Begriff vom Leben in einem Bienenstocke zu haben, so gehandelt, wie Bienen gewöhnlich in diesem Falle handeln. Im halben Juli, als fast alle Brut ausgekrochen war, stellte Kogevnikow in die Mitte des Stockes einen ganz leeren neuen Rahmen ohne Wachsstreifen, und nach zwei Tagen war an ihm eine kleine, vollkommen richtige ellip⸗ tische Wabenzunge fertig gebaut. Die genaue Untersuchung ergab, daß die Bienen mit ihren ersten Versuchen in der Baukunst schon auf der Höhe dieser Kunst standen. Noch beweiskräftiger für den angeborenen Instinkt der Bienen ist ein ähnlicher Versuch von Wl. Buthewitsch, Student des landwirtschaftlichen Instituts zu Moskau. Er zog die Bienen in einem besonderen Stocke, in dem es keine alten Bienen gab, und setzte dann die ausgekrochenen Tiere in einen anderen Stock mit leeeren Rahmen, auf deren oberen Brettchen jedoch ein kleiner Längsstreifen aus Wachs sich befand. In diesem Falle hatten die Bienen nicht einmal Waben vor Augen, nach denen sie etwa hätten bauen können, und doch war das Endergebnis dasselbe. Besonders auffällig war es nun, daß die Bienen, bevor sie in den leeren Stock gesetzt wurden, während sie auf den Waben saßen, in denen sich die junge Brut befand, eine Weiselzelle zu bauen anfingen. Nimmt man auch an, daß der Anblick fertiger Zellen den jungen Bienen bei Erbauung neuer Waben von Nutzen sein könnte, so bleibt doch die Frage offen, woher sie den Begriff der Weiselzelle nehmen. Auf Grundlage dieser Beobachtungen hält sich Kogevnikow zu der Behauptung berechtigt, daß die jungen Bienen, ohne jegliche Beein⸗ flussung durch die alten, vollkommen regelrechte Bauten ausführen können und daß das Beispiel und die Beleh⸗ rung bei dem Zustandekommen dieser so verwickelten Ar⸗ beiten gar keine Rolle spielen. Ueberdies belehrt das Aussehen einer Zelle noch nicht über die Bauweise und außerdem, wenn es sich um Erlernen handelte, dann müßten die ersten Bauversuche unvollkommen ausfallen; aber gleich die erste von den jungen Bienen erbaute Wabe war ein Muster der Vollkommenheit. Die Fähigkeit, Waben⸗ bauten auszuführen, ist also den Bienen angeboren.

Gottesdienst in der Synagoge.

Samstag, den 26. September 1896.

Vorabend: 6.00 Uhr.

Morgens: 8.30 Uhr.

Nachmittags: 4.00 Uhr.

Sabbathausgang: 7.00 Uhr.

Während der Wintermonate beginnt der

Morgengottesdienst am Sabbath um 9 Uhr.

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Bekanntmachung.

In Gemäßbeit des Art. 7 der allgemeinen Bauordnung bringen wir hierdurch zur öffent⸗ lichen Kenntnis, daß mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 18. August l. J. zu Nr. M. J. 23537 für die Frankfurterstraße südlich der Hofmann⸗ straße und bis zu der nach der psychiatrischen Klinik abzweigenden Querstraße neue Straßen. und Baufluchtlinien fesigestellt worden sind und daß der bezigliche Plan auf unserm Stadt⸗ bauamt von Jedermann eingesehen werden

Achtungs voll

Heinr. Kleinhenn, Schuhmacher, Asterweg 28.

555 eee. 8

Geschäfts- Verlegung. Meiner werten Kundschaft zur gesl. Nachricht, Daß ich meine Wohnung

und mein Geschäft nach

Gießen, Asterweg 23,

verlegt habe. Indem ich für das mir bisher geschenkte Vertrauen bestens dauke, bitte

mir dasselbe auch für die Zukunft bewahren zu wollen.

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solche

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kann. Gießen, den 21. September 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.

Et. Gberhessische Eisenbahnen.

Die Herstellung der Chaussierungen und bekiesten Flächen für die nenen Werkstätte⸗ anlagen soll vergeben werden. Plan, sowie Arbeits- und Jieferungsverzeichnis nebst Be⸗ dingungen liegen auf dem Baubureau am

Meiner verehrl. Kraphisches Gescehä Atelier, Dietzstrasse

Photographie.

Kundschaft zur gef Nachricht, dass ich mein t seit 1. April d. J. nieht mehr in meinem Crüheren 4 ausübe, sondern in dem neuerbauten Atelier

hoto-

Neueste Telegramme.

Hd. Berlin, 24. Sept. Zu dem Selbst⸗ morde der Rentnerin Emma Blumenthal wird gemeldet, daß die hochbetagte Frau wahrschein⸗ lich deshalb Hand an sich gelegt hat, da sie erst jetzt erfahren hat, daß das Bankgeschäft, dessen Mitinhaberin sie ist, schon seit einiger Zeit sich in Verlegenheiten befindet.

Hd. Wien, 24. Sept. DemWiener Tageblatt wird zu dem in Ostende statt⸗ gehabten Orkan gemeldet, daß zahlreiche Schiffe untergegangen sind. Ein Luftballon mit zwei belgischen Offizieren stürzte ins Meer. Die Offiziere wurden jedoch gerettet.

Hd. Brüssel, 24. Sept. Durch den an der belgischen Küste wütenden Orkan wurde der Postdampfer Prinzessin Henriette gegen die Estakade von Ostende geschleudert und diese demoliert. Auch der Dampfer erlitt Beschädi⸗ genen. Von den 40 Passagieren wurde Niemand verletzt.

Hd. Antwerpen, 24. Sept. Zwei englise Detektivbeamten begaben sich 11 5 zu 9e leuten Doll und erklärten diesen, sie müßten nach England kommen, um dort wegen der Anarch isten verhört zu werden, da dieselben in ihrem Hause verkehrt haben. Die Eheleute wandten sich an einen Advokaten, welcher bei dem Justizminister interpellierte, um die Reise zu verhindern. Hd. Warschau, 24. Sept. In Tlowko im Gouvernement Grodno kam es kürzlich zwischen christlichen und jüdischen Einwoh⸗ nern zu einem blutigen Zusammen⸗ st o ß. Häuser und Geschäfte der Juden wurden von dem Pöbel geplündert. Erst herbeigerufenes Militär konnte die Ruhe wiederherstellen. Viele Verwundungen ka⸗ men vor und über 70 Verhaftungen wurden vorgenommen.

Hd. Athen, 24. Sept. König Georg wird auf der Rückreise von Kopenhagen Kaiser Franz Joseph einen Besuch abstatten. Hinsicht⸗ lich der freundlichen Haltung, welche die öster⸗ reichische Diplomatie in letzter Zeit der griechischen Politik 9 95 eingenommen hat, glanbt man diesem Besuch eine besondere Bedeutung beilegen zu müssen.

Marktpreise.

Gießen, den 24. September. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. 1,15 1,20, Hühner⸗ eier per Stück 67, Enteneier, Gänseeler, Käse 58, Käsematte 3, Erbsen per Liter 16, Linsen 28 Pfg., Tauben per Paar 60 70 Pfg., Hühner p. St. 901,90, Hahnen 5075, Enten 1,60 1,80, Gänse per Pfund 50 55, Ochsenfleisch 70 74, Kuh- und Rindfleisch 64 bis 68, Schweinefl. 56 66, Schweinefl., gesalz. 70 72, Kalbfleisch 50, Hammelfleisch 60 70, Kartoffeln per 100 Kilo 4,50 6,00, Zwiebeln per Zentner 5,00 6,00 Mark, Milch per Liter 16 Pfg. Zwetschen 6, 7,00 p. Ztr.

Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ 11 85 Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen.

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Sbstversteigerung. Freitag, den 25. September, nach⸗ mittags 4 Uhr, wird in dem fistalischen Garten zu Alten⸗Buseck die diesjährige Apfel- Virnen⸗ und Zwetschenernte meistbietend versteigert. Gießen, den 19. September 1896. Großherzogl. Oberförsterei Gießen. Block.

Obstversteigerung.

Freitag, den 25. September d. J., vormittags von 9 Uhr an, soll das biesige Gemeinde⸗Obst, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwetschen, an Ort und Stelle versteigert werden.

ber Anfang ist am Gießener Weg.

Alten⸗Bufeck, 21. September 1896.

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