Ausgabe 
25.8.1896
 
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hilflich zu sein.

Slaviansky. * Gießen, 24. August.

daß seine Kasse in ungewöhnlicher

stahl vorliegen müsse.

unter einer Diele versteckt, noch

sie eingestand, den

demselben die Kasse geöffnet.

Gießen, 24. Aug. In einer Wirtsch in der Bahnhofstraße sollte in verflossener Nacht ein renitenter Glast au die Lu wobei derselbe dem Sohne des las an den Kopf schlug. körper verletzung ist er⸗

Mit der Herstellung riedberg nach Nidda werden sich für unsere Gegend die Verkehrs⸗ Sobald günstigere Wegverbindungen nach Reichelsheim geschaffen sein werden, wird nämlich dies nächste Bahnstation für uns den ganzen Verkehr Man plant darum die Erbauung einer neuen Chaussee von Leidhecken durch den Wiesengrund nach Dadurch wird der Weg für uns zur Bahnstation bedeutend abgekürzt, während den jetzigen Wegverhältnissen nach In unsrem Interesse liegt es dann auch, wenn sich unsre Postvper⸗ bindung mit Reichelsheim anders gestaltet. Man hofft bei dem bekannten Entgegenkommen der oberen Postbehörde es zu erreichen, daß der Ein⸗ spänner, der jetzt täglich einmal von Reichelsheim nach Ranstadt fährt, von einer zweimal täglich dorthin fahrenden Post abgelöst wird. Der Reichstags⸗ abgeordnete Liebknecht bereist gegenwärtig den Landtagswahlkreis und hat bereits Versammlungen in Bürgel, Rumpenheim und Mühlheim abgehalten, in denen zu Gunsten einer

siozialdemokratischen Vertretung Resolutionen ge⸗ faßt wurden. Die Wahl der Wahlmänner findet die Abgeordnetenwahl am 19. Oktober statt. Die Sozialdemokraten haben den seitherigen Vertreter von Mainz, Ulrich⸗ Offenbach aufgestellt, während das Zentrum Bürgermeister Lammert⸗ Bürgel präsentieren wird. In der Stadt Offenbach, die für sich einen Abgeordneten zum Landtag zu wählen hat, haben die Nationalliberalen den bisherigen Ver⸗ treter, Justizrath Dr. Weber, wieder aufgestellt, die Sozialdemokraten Ulrich⸗ Offenbach, während das Zentrum von der Aufstellung eines Kandi⸗

Die hiesige Metz⸗

setzt werden, Wirts ein Bier Anzeige wegen stattet.

Nidda, 24. Aug. der Eisen bahn 99 1

verhältnisse ganz anders gestalten.

von hier naturgemäß an sich ziehen.

Reichelsheim.

wir unter Ranstadt näher haben.

* Offenbach, 22. Aug.

am 5. Oktober,

daten absieht. * Mainz, 24. August.

Bekanntmachung.

Betr.: Die Vergebung derCommer⸗ zienrat Heichelheim⸗Stiftung.

Aus rubr. Stiftung haben am 1. November I. J. 1500 Mk. zur Verteilung zu gelangen. Nach 8 3 der Stiftungsurkunde können zur Bewerbung um die Gaben nur zugelassen werden:

a) Personen, welche während des Feldzugs 1870/1 im Militärverhältnis gestanden haben,

bp) Frauen und Kinder solcher Personen, vorausgesetzt, daß diese sub a und b bezeichneten Bewerber einer derartigen Unterstützung bedürftig und würdig sind, und daß dieselben von der Zeit der Bewerbung rückwärts gerechnet, min⸗ destens zwei Jahre in Gießen ununter⸗

brochen gewohnt haben.

Die Bewerber werden bierdurch aufge⸗ fordert, sich bis zum 30. September l. I. bei Großh. Bürgermeisterei Gießen schriftlich oder zu Protokoll anzumelden und ihre Quali⸗ fikation zum Bezuge der Unterstützung näher zu begründen und zu belegen.

Gießen, den 17. August 1896

Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Wolff.

Bekanntmachung.

Nachdem die Stadtverordnten⸗Versammlung in Ausführung des 8 7 der Wochenmarkt⸗ ordnung beschlossen hat, daß das Feilbieten von Obst und Bodenerzeugnissen an offenen Ständen für die Folge nur noch an fünf Thorplätzen gestattet ist und zwar am Neuen⸗ weger⸗ und Seltersthor, auf der Westanlage zunächst der Bahnhofstraße, sowie auf Oswalds⸗ garten nahe der Spiesschen Wirtschaft und an der äußeren Ecke der Neustadt, bringen wir dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kennt⸗ nis, daß die öffentliche Verpachtung dieser fünf Plätze

Donnerstag, den 27. d. Mts.,

vormittags 10 Alhr, im Saale des alten Rathauses unter den bei der Verpachtung bekannt gegeben werdenden Bedingungen stattfindet. Gießen, den 19. August 1896. Großh. 5 57 Gießen. J. V.: Wolff.

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Betreffs der Behandlung und Ver⸗ pflegung meiner Leute möchte ich nur bemerken, daß ich seit vier Jahren mit meiner Kapelle ganz Europa durchreise und daß ein großer Teil meiner Sänger seit vier Jahren ohne Unterbrechung bei mir dient. sich die Sache so verhielte, wieman Ihnen schreibt, so hätte ich wohl schon längst keine Leute. Indem ich Ihnen im Voraus für die Aufnahme dieser Zeilen verbindlichst danke, zeichne ich hochachtungsvoll:

Als vor einigen Tagen der Bewohner eines Hauses in der Süd⸗ anlage von der Reise zurückkehrte, bemerkte er, Weise zu⸗ sammengeschmolzen war, und daß ein Dieb⸗ Es lenkte sich der Ver⸗ dacht auf die Lauffrau, der sich auch vollauf bestätigte. Bei einer heute morgen vorgenomme⸗ nen Haussuchung fanden sich in der Wohnung der Verdächtigen, auf dem Boden raum

700 A in Papier und Gold vor, außerdem hatte dieselbe schon eine Menge Einkäufe gemacht und ca. 60% verausgabt. Die Diebin hatte sich, wie Schlüssel zur Kasse aus dem Nachttische der Hausfrau angeeignet und mit

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gerin nung, der fast sämiliche Metzgermeister der Stadt angehören, hat nach dem Vorgang in anderen Städten beschlossen, den Verkauf der Häute an Gerbereien gemeinschaftlich selbst zu übernehmen. 5

* Aus Rheinhessen, 22. August. In dem offiziellen Bericht über den gegenwärtigen Stand der Weinberge ist die nicht sehr erfreuliche Nach- richt enthalten, daß die Weinberge zurü ck⸗ gehen und daß die Rebenkrankheiten überhand nehmen.

* Rembrücken, 24. August. Die am letzten Montag versteigerte Gemeindejagd blieb im Pachtpreise um 250 Mk. gegen den seitherigen Preis von 1000 Mk. pro Jahr zurück. Meist⸗ bietender blieb Herr Karl Binding von Frank⸗ furt, Bruder des seitherigen Jagdpächters.

Vermischtes.

Ein Hochstabler der Chemie. Am 19. d. M. ist der Berliner Kriminalpolizei gelungen, in der Person des angeblichen Chemikers Dr. Hans Blücher, Lehrterstraße 33, einen abgefeimten Hochstabler fest⸗ zustellen. Blücher führte sich dortselbst bei Chemikern, Ingenieuren und Apothekern als ein mit sehr hochgestellten Persönlichkeiten und Behörden in Verbindung stehender und befreundeter Mann ein, schwindelte u. a. vor, daß in kürzester Frist ein neues Ministerium zur Aus⸗ nutzung von Erfindungen gebildet werde und seine Ernennung zum vortragenden Rat und Pro⸗ fessor mit einem Jahresgehalt von 18 000. demnächst erfolgen würde. Blücher rühmte sich auch, Lehrer des Großherzogs von Hessen gewesen und Inhaber des hessischen Philippsordens zu sein. Um seine Angaben möglichst glaubhaft zu machen, sandte er ver⸗ schiedene Drahtungen falschen Inhalts ab, die vom Kultus⸗ ministerlum herstammen sollten und Inhalts deren er, mit Untersuchungen beauftragt und zu Beratungen eingeladen wurde. Durch diese und ähnliche Machenschaften hat es Blücher zu wege gebracht, daß ihm von hiesigen Firmen hohe Geldsummen zur angeblichen Verwertung neuer Er⸗ findungen zur Verfügung gestellt wurden. So hat er einer hiesigen Firma dadurch 1215 000 4 entlockt, daß er ihr vorschwindelte, er habe ein Verfahren entdeckt, aus Erbsen Albumin(Eiweißkörper) herzustellen. Er erschien auch eines Tages bei der Firma, zeigte ein Kilo Albumin vor und behauptete, daß dieses Albumin von ihm auf die angegebene Weise verfertigt worden sei, er könne jetzt das Kilo für nur 6075 herstellen, während es sonst 34, koste. Es ist festgestellt, daß Blücher dieses Albumin vorher in einer Apotheke in der Chausseestraße fertig gekauft hatte. Das Polizeipräsidium fordert etwa noch von Blücher geschädigte Personen auf, sich zu melden.

Ein vermeintlicher Ueberfall. Ein 20 jähriger Bursche, der sich vergangenen Sonntag auf der Weinheimer Kirchweih amüsierte und dort einige Glas über den Durst getrunken hatte, wurde das Opfer eines eigenartigen Irrtums. Er bestieg auf dem Heimweg ein Fuhrwerk, ohne den Fuhrmann um Erlaubnis anzugehen. Dieser, ein Bauer aus dem Odenwald, vermutete einen nächtlichen Ueberfall und schlug den Burschen mit einem Beil so heftig an den Kopf, daß dieser betäubt vom Wagen stürzte, unter die Räder kam und dadurch noch weitere schwere Verletzungen erlitt. Den Fuhrmann, der von dem Vorfall zuständigen Orts sofort Anzeige er⸗ stattete, trifft durchaus keine Schuld.

Eine Katzensteuer. Eine Katzensteuer, so meldet derOberschles. Anzeiger, droht der Gemeinde⸗ vorstand in Birkenhain bei Beuthen den Gemeindeinsassen an. Er erließ eine Bekanntmachung, daß in diesem Ort keine Katzen mehr gehalten werden dürfen, weil durch dieselben in Hof, Garten und Feld schon recht viel Schaden angerichtet worden sei. Wer eine Katze sich halten wolle, müsse dieselbe im Stalle anbinden und würde fürderhin zu einer Katzensteuer herangezogen werden. Werden da die Mäuse triumphieren!

Eine ungeheuerliche Beschuldigung. Mit einer ungeheuerlich klingenden Beschuldigung traten dieser Tage zwei Newyorker Anwälte gegen den Kapitän des DampfersHermann an die Oeffentlichkeit. Der Dampfer gehört Herrn A. H. Sch uldt in Flens⸗ burg und befördert mitunter Einwanderer von Libau nach Newyork. Auch am 30. Januar trat er mit 30 Auswanderern eine solche Reise an. Nach Angabe eines Augenzeugen trug sich nun angeblich bei Abfahrt des Dampfers in Libau Folgendes zu: Den Auswanderern wurde an Bord desHermann bedeutet, sie müßten sich, ehe der Dampfer die Anker lichte, für wenige Augenblicke in dem Laderaum desselben versteckt halten, bis die Hafen⸗ beamten den Dampfer inspiziert hätten. da man ihrer Auswanderung sonst Hindernisse in den Weg legen würde. Man brachte die Leute nun hinunter und pferchte fünfzehn von ihnen in einem halb unter Wasser stehenden Raum ein, worauf die Luke von außen geschlossen wurde. Schon nach wenigen Minuten vermochten die Eingesperrten kaum mehr zu atmen; trotz ihrer Hilferufe wurde ihnen nicht geöffnet. Nachdem der Dampfer in See gestochen war, wurden die Ein⸗ gepferchten bewußtlos auf Deck getragen. Sechs der Leute starben wenige Stunden später. Die Leichen wurden über Bord geworfen und den Auswanderern an⸗ geblich mit Zurücksendung nach Rußland gedroht, falls sie von dem Vorfall Anzeige machen würden. Jetzt wollen zwei von den Auswanderern, deren Söhne damals erstickt sind, gegen den Besitzer desHermann und die Offiziere desselben klagbar werden und haben sich zu diesem Zwecke an den nordamerikanischen Konsul in Flensburg gewandt, damit dieser die nötigen Erhebungen anstelle.

Freigesprochen wurde der Schauspieler Frank, der in dem StückDie Sünden der Nacht im Novelty⸗ Theater in London seinen Mitspieler Crozier er⸗ stochen hatte. Es stellte sich durch Zeugenaussagen über alle Zweifel heraus, daß das Unglück nicht geschehen sein würde, wenn der inzwischen Verstorbene seinen bei den Proben verabredeten Platz inne gehalten hätte. Statt dessen ist er aber gerade in den Dolch seines Mitspielers hineingelaufen. Die Jury gab ein Verdikt aufTod durch Unglücksfall ab, fügte aber einen Tadel hinzu über den Gebrauch von scharfen Waffen in Erstechungs⸗ scenen auf der Bühne.

Ein Taschendieb. Ein genialer Taschendieb gab dieser Tage in Paris eine Probe seinerKunst. Ein in Indien dienender englischer Oberst, der auf einer Durchreise seit einigen Tagen sich in Paris aufhält, be⸗ merkte zu seinem Erstaunen, daß er jeden Tag mit einem feingekleideten jungen Herrn zusammentraf, der mit ihm von Marseille bis Paris gleichzeitig gereist war. Als der Oberst eines Abends in einem Restaurant der großen Boulevards zu Tisch saß, sah er sich wieder diesem jungen Herrn gegenüber. Plötzlich that der Oberst einen Schrei; der junge Mann war beim Oeffnen einer kohlensaures Wasser enthaltenden Flasche so ungeschickt verfahren, daß dem Obersten ein starker Wasserstrahl ins Gesicht fuhr. Der Missethäter sprang sofort mit seiner Serviette hinzu und reinigte die Kleider und das Gesicht des Obersten, wo⸗ bei er sich in feinster Art in Entschuldigungen erging. Während die Kellner damit beschäftigt waren, den durch⸗ näßten Tischplatz in Ordnung zu bringen, verschwand der junge Herr. Als der Oberst seine Rechnung begleichen wollte, fand er, daß seine Brieftasche mit etwa 4000 Franes verschwunden war.

Eine Panik. Eine lustige Panik brach jüngst im Theater von Colchester aus, und zwar durch eine Maus. Mitten in der größten Rührscene lief ein Mäus⸗ chen über die Bühne, und zwar schnurgerade auf die erste Heldin und Liebhaberin zu. Die Maus sehen, aufkreischen, auf das Sopha springen und sich die Kleider zusammen⸗ halten, war bei dieser Heldin eins. Das sehen und in ein rasendes Gelächter und tollen Beifall ausbrechen, war beim Publikum auch eins. Nun sollte es aber erst kom⸗ men. Von allen Seiten stürzten Schauspieler, Statisten, Maschinisten herbei, um das Mäuschen zu verjagen, diese aber sprang, statt sich fangen zu lassen, über die Rampe in den Orchesterraum und von da ins Parkett. Ein Schrei aus hundert Frauenkehlen! Nahezu alle Damen

im Parkett kreischen auf, springen auf die Sitze und stehen

gerade so, wie die Heldin früh er auf der Bühne, m sammengehaltenen Kleidern da, und verfolgen die Ja, auf das Mäuslein. Denn eine veritable Jagd entspat sich, ein Trubel, ein Lachen, ein Kreischen:Da ist da; und oben auf der Gallerie, in den Logen, da w man sich vor Lachen, bis unten Einer, einem Tri tor gleich aufschrie und die zappelnde Maus am S chen emporhielt. Darüber neues Kreischen, Ohnma und Freudenrufe sowie der Ruf nach der Katze. siehe da, die Theaterkatze erschien, von unsichtbarer F auf der Bühne und machte ihren Buckel. riumphator aber kletterte ins Orchester und arme vorwitzige Maus über die Rampe. Die Ka 0 that, wie jede anständige Theaterkatze ihre Pflicht und das Mäuslein war gefangen und nach kurzem, traurigem Spiele verzehrt. Ruhe trat wieder im Publikum ein, das Stück nahm seinen Fortgang; aber seine Wirkung that es nicht mehr. 5

Neueste Telegramme.

Hd. Dortmund, 24. Aug. Gleichzeitig mit der gestern stattgehabten offiziellen Begrüßungs⸗ feier des diesjährigen deutschen Kathoktken⸗ tages tagte eine von etwa tausend Personen besüchte polnische Versammlung, in welcher ein Teil der Versammelten ersuchte, politisch⸗ religiöse Streitigkeiten auszutauschen; diese gingen dabei soweit, einen Franziskaner⸗Pater, welcher zum Frieden mahnte, zu verhöhnen, sodaß dieser, um weiteren unliebsamen Szenen vorzubeugen, die Rednertribüne verlassen mußte. Es entstand ein großer Lärm, worauf der die Versammlung überwachende Pultzeibeamte mit der Raff der Versammlung drohte. 24

Hd. London, 24. Aug. Die Verhaftung des Grafschaftsrats⸗Mitgliedes Ben Tillit, welcher in Antwerpen so zial ist ische Propaganda unter den Dockarbeiterun machte, bildet den Gegenstand heftiger Proteste in den englischen Blättern. Daily Chronicle sagt, die englischen Behörden dürften die schneidige Handlungsweise der et Behörden ni 0 dulden. Ein englischer Bürger dürfte nicht des. wegen hinter Schloß und Riegel gebracht werden, weil er in Antwerpen eine Rede gehalten hat. Ad. Perpignan, 24. Aug. Eine große Anzahl militäxpflichtiger Spanier haben die französische Grenze überschritten, un sich der Einschiffung nach Cuba zu entziehen. Die Flüchtlinge erklärten, daß sie zur Dienstleistung bereit seien, wenn sich auch die Reichen daran beteiligen werden. 9

Hd. Antwerpen, 24. Aug. Von 30000 Sockarbeitern haben gegen wärtig nur 700 Beschäftigung.

Hd. Brüssel, 24. Aug. In einer gestern abgehaltenen Versammlung der katholischen Tischlereiarbe ter wurde der Antrag, die katholische Arbeiter möchten sich von den Sozia listen trennen und die Arbeit wieder aufnehmen, einstimmig abgelehnt.

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Am 23. August. Elise Bonarius geb. Horn, 22 Jahre alt, Ehefrau des Schreinermeisters Friedrich Bonarius zu Gießen, Neustadt 77.

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