Ausgabe 
23.7.1896
 
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Slalzsiederei. W. Wagner eine Festzeitung und bildlichen Darstellungen ausgegeben werden.

Wilhelm Wagner verfaßtes Festspiel aufge⸗

führt werden, welches das Emporblühen Nau⸗ heims vom XIII. Jahrhundert an bis zur Ge⸗

genwart in fünf Bildern behandeln soll. Wenn

auch das Bad Nauheim erst im Jahre 1835 er⸗ öffnet wurde, so blühte hier sicher doch schon in

dem ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung eine Weiter soll am Festtage von mit festlichen

* Mainz, 20. Juli. In der Gem äl de⸗ kopie-An gelegenheit hat der zurückgetretene Vorsitzende der Museumsdeputation, Herr Fischer, an Herrn Sberbürgermeister Dr. Gaßner folgendes Schreiben gerichtet:Aus verschiedenen Mitteilungen erfahre ich, daß in der Bilderan⸗ gelegenheit von mehreren Seiten Bedenken ge⸗ tragen wird, daß mit den beiden KopienThier⸗ stücke irgend welcher Mißbrauch getrieben worden fei. Beide Bilder habe ich an zwei Freunde ge⸗ schenkt, daraus mögen Sie auch ersehen, welche Bedeutung ich diesen Kopien überhaupt beigelegt habe. Es ist mir sofort gelungen, diese Bilder von meinen Freunden zurückzuerhalten und stelle ich ihnen dieselben, ebenso wie die Kopie des Schreyer'schen Bildes zu Ihrer beliebigen Ver⸗ wendung zur Verfügung. Schließlich bemerke ich nochmals, daß ich die Kopien ohne jede eigen

nützige Absicht erworben habe, und mir nicht

bewußt bin, etwas Unehrenhaftes damit begangen zu haben.

Vermischtes.

Die ganze Größe des Aberglaubens, der in der Landbevölkerung noch herrscht, zeigt sich in einer Strafanzeige, die ein Häusler(Besitzer eines kleinen Ackergrundstückes mit einem Häuschen) im Dorfe Zeißau im Kreise Sagan an die Staatsanwalt⸗ schaft gerichtet hat. Der Denunziant bezichtigt seinen eigenen Bruder, daß derselbe im Besitze vonHexen⸗ büchern sei und damit Ueberirdisches zu leisten vermöge. So könne er es durch Zaubersprüche möglich machen, daß er vor Gericht jeden Prozeß gewinne, er könneHeck⸗ thaler(d. h. Thaler, die sich von selbst vermehren, Junge hecken) fabrizieren, fremde Ochsen und Kühe er⸗ kranken, Obstbäume eingehen lassen(indem er Quecksilber in die Wurzeln träufele) und außerdem könne er sich selbst unsichtbar machen, wenn er drei Elstern im Nest erdrücke.

Ueber die Erlegung von Seehunden an der deutschen Nordseeküste vom 1. April 1894 bis dahin 1895 schreibt dieStat. Korr.:Zu den ärgsten Fischfeinden gehören auch heute noch an den deutschen Küsten der Nordsee die Seehunde. Sie ver⸗ ursachen den Fischern an den ausgelegten Angeln und ausgesetzten Netzen durch den Raub der gefangenen Fische vielfachen Schaden. Die Vernichtung der Seehunde wird deshalb eifrig betrieben; eine nicht geringe Anzahl von ihnen fängt sich übrigens bei dem Ausrauben der Netze von selbst, indem sie sich in letztere verwickeln und nicht wieder befreien können. Nach dem Jahresberichte über die deutsche See⸗ und Küstenfischerei vom 1. April 1894 bis 1895 wurden in der bezeichneten Zeit allein an der schleswig⸗holsteinischen Westküste und der Elbmündung 679 Seehunde gefangen und erlegt. In der Wusterwatt und in der Unterweser wurden ferner in runden Zahlen 100, an der ostfriesischen Küste 250, mithin an der ganzen

Verpachtung der Markt⸗ lauben und der Keller im Turmhaus am Brand.

Nachdem am 1. August d. J. die neue Wochenmarkt⸗Ordnung in Kraft treten wird und von da ab das Feilbieten von Gegen⸗ ständen des Wochenmarktverkehrs am

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Nordsecküste etwa 1000 Seehunde erlegt, eine Zahl, die nach den vorliegenden Berichten jedoch nicht ausreicht, um eine merkliche Abnahme dieser Fischräuber zu erzielen. Die schleswig⸗holsteinische Ostküste wurde in der Berichts⸗ periode weniger als sonst von Seehunden heimgesucht. Bei Eckernförde, wo sie sonst unter den Dorschreußen arge Verwüstungen anzurichten pflegen, wurden im Herbste 1894 nur etwa 3 bis 4 Stück gesehen; bei Avrö und Neustadt zeigten sie sich häufiger. 5

Borende Rechtsanwälte. Im Pariser Gerichtspalast führten am verflossenen Montag nach einer Verhandlung beide gegnerische Rechtsanwälte Chenu und Silvy, ältere, beruflich angesehene Herren, einen lebhaften Borgang auf. Nachdem sie Fausthiebe und Maulschellen in großer Zahl ausgetauscht hatten, brachte die Bemerkung eines Zuschauers,daß sie die Hiebe doch nicht auf die Rechnung setzen könnten, sie zur Besinnung.

Philosoph und Bummler. Man schreibt derFrkf. Ztg. aus Paris vom 13. d. M.: Die Pa⸗ riser Polizei ist gestern eines wahrhaften Diogenes habhaft geworden, eines Mannes, der dem großen Alexander zwar nicht erwidert hätte:Geh' mir aus der Sonne, der aber gesagt hätte:Laß mich im Freien schlafen! Seit einiger Zeit nämlich macht sich die Polizei das Ver⸗ gnügen, die armen Teufel, die kein Obdach haben und deshalb im Bois de Boulogne, auf den Bänken der äußeren Boulevards und unter den Pariser Brückenbogen kampieren, mit ihren Häscherarmen zu verfolgen. Dabei soll sie schon mehrere Spitzbuben erwischt haben, die große Mehrzahl der bei Mutter Grün oder im Gasthause zum Goldenen Stern Uebernachtenden aber sind harmlose Ge⸗ sellen, denen außer Armut kein Verbrechen nachzuweisen ist. Gestern nun ist der Polizei ein Mann Namens Raphael Benoit in die Hände gefallen, der nicht nur kein Verbrecher, sondern auch kein armer Teufel ist, und der aus philosophischen Gründen seit 10 Jahren nur bei grimmigster Kälte unter einem Dache geschlafen hat. Herr Benoit hat eine Jahresrente von 6000 Frs., kann also für einen wohlhabenden Mann gelten und könnte ein schönes Leben führen. Dies thut er auch, nur hat er andere Ansichten vonschön, als die große Mehrzahl seiner Zeitgenossen. Benoit hätte vor 2200 Jahren im schönen Hellas leben müssen, dann hätte ihn die Polizei nicht belästigt und man würde heute von 8 statt 7 Weisen sprechen. Also sprach Benoit zu Cochefort, dem Ober⸗ häscher von Paris:Ich bin ein freier, unabhängiger Mann, dem jeder Zwang zuwider ist. Ich kaun nur in der freien Luft leben, im Hause würde ich ersticken. Seit 10 Jahren führe ich dies ungebundene Leben, und es gefällt mir von Jahr zu Jahr besser. Kein Mensch kann kommen und sagen, daß ich etwas Böses begangen habe; aber viele meiner Schlafkameraden werden Ihnen bezeugen, daß ich sie in ihrer Not unterstütze und sie durch meine Unterstützung schon oft vom Verbrechen zurückgehalten habe. So lebe ich als Bummler und Philosoph und habe weiter nichts zu thun, als jeden Monat zu meinem Notar zu gehen, der mir meine Rente auszahlt. Auf dem Nord⸗ bahnhof habe ich einen Koffer stehen, der mein ganzes bewegliches und unbewegliches Eigentum enthält, und dorthin gehe ich, wenn ich Kleider wechseln oder sonst etwas holen oder bringen will. Tagsüber gehe ich spa⸗ zieren, betrachte mir die Schaufenster, die Vorübergehen⸗ den, die Gäste der Kaffeehäuser u. s. w., und wenn ich davon genug habe, gehe ich in die Nationalbibliothek, um mich in der Litteratur auf dem Laufenden zu erhalten. Am Abend besuche ich ein Theater oder ein Konzert und nachher suche ich mir einen passenden Schlafplatz im Freien, und zwar lege ich mich am liebsten unter einen Brücken⸗ bogen, weil da der Regen nicht zu befürchten ist. Diesen

Bericht schloß Benoit mit der Drohung:Wenn die

Polizei nicht aufhört, mich zu belästigen, werde ich mich gezwungen sehen, mein Vaterland zu verlassen! Natür⸗ lich denkt Herr Cochefort nicht daran, einen so verdienst⸗ vollen Bürger zu vertreiben, und so wurde Herr Benoit alsbald aus der Haft entlassen und seinem herrlichen Leben, um das ihn mancher im ausgetretenen Geleise der Ordentlichkeit wandelnder Mensch insgeheim beneiden dürfte, zurückgegeben.

Bestrafte Tierquälerei. Das Schöffenge⸗ richt in Krefeld verhängte über einen Tierquäler eine empfindliche Strafe. Ein Beamter sah vor einiger Zeit einen mit einem kleinen, mageren Pferde bespannten Karren vor sich herfahren. Das Pferd erschien so kraft⸗ los, daß es hin- und herschwankte und die Karre kaum zu ziehen vermochte. Er schlich sich an die Karre heran und ging unbemerkt nebenher. Als der Führer wiederum die Bewegung machte, griff er nach dessen Hand und entwand ihr einen mehrzölligen Drahtstift. Der Unmensch hatte das Pferd mit dem Nagel verwundet und von Zeit zu Zeit in die wunde Stelle hineingestochen, um eine schnellere Gangart zu erzielen. Der Arzt stellte fest, daß die Schwäche des Tieres durch Nahrungsentziehung verursacht worden sei. Der Tierquäler wurde zu 50 Geldstrafe, bezw. 10 Tage Haft verurteilt.

Ein Schauspieler zum Tode verurteilt. Aus Philadelphia wird unterm 27. Juni berichtet: Der Schauspieler James Gentry, welcher am 17. Februar 1895 die Soubrette Margaret Drysdale, bekannt unter dem Bühnennamen Madge Yorke, erschossen hat, ist heute, nachdem die Jury die ganze Nacht über in Beratung ge⸗ wesen war, des Mordes schuldig befunden und zum Tode verurteilt worden. Gentry war ein Schauspieler ersten Ranges, der in Madge Yorke verliebt war. Madge wollte ihn jedoch los werden und wies ihn ab. Das wurmte den eifersüchtigen Gentry. An dem bezeichneten Tage befand sich die Soubrette in Gesellschaft einer anderen Schauspielerin auf ihrem Zimmer, als Gentry hereinstürzte und von Madge einen Kuß verlangte. Als ihm dieser verweigert wurde, schoß er dreimal mit tödlicher Wirkung auf das Mädchen. Er lief dann davon und wurde erst am andern Morgen verhaftet, nachdem er einen Selbst⸗ mordversuch gemacht hatte.

Neueste Telegramme.

Hd. Berlin, 22. Juli. Von der Anfang Mai nach Viktoria im Ka⸗ merungebiet zum Studium der dor⸗ tigen Plantagen ⸗Verhältnisse aufge⸗ brochenen Erpedition des Dr. Zint⸗ graff, Dr. Esser und Viktor Hösch treffen nunmehr Nachrichten in Deutschland ein. Nach eingehenden Beobachtungen und Untersuchungen der Verhältnisse haben Dr. Esser und Hösch die Anlage von Kakao- und Kaffeepflanzungen so ver⸗ lockend und aussichtsvoll gefunden, daß Dr. Esser die Finanzirung einer größeren Pflanzungs⸗Gesellschaft in die Hände ge⸗ nommen hat. Die Gesellschaft trägt den Namen:Westafrikanische Pflanzungs⸗ Gesellschaft Viktoria. Dr. Esser gedenkt Ende November in Deutschland einzu⸗ treffen, um die Gründung und Gesell⸗ schaftsform perfekt zu machen. Dr. Zint⸗ graff hat sich bereit erklärt, die General⸗ Direktion der Gesellschaft auf eine Reihe von Jahren zu übernehmen. Das Ge⸗

biet der neuen Gesellschaft ist unmittelbe bei Viktoria, dem Sitz des dortigen B zirksamts und am Fuße des Kamerun, Gebirges gelegen. Dasselbe umfaßt 5 Hektar. Die Ländereien werden

einem mehrere ungemein starke Wasse fälle bildenden Gebirgsbach durchflo

Hd. Berlin, 22. Juli. Li⸗Hung⸗Tschan erhielt vom Kaiser von Chiua die Erlaubnis, sich von London aus direkt, ohne Wien un Rom zu besuchen, nach Washington zu begeben, g damit er im Oktober noch vor Eintritt der großen Herbststürme wieder in seinem Vaterlande sein könne. Nach seiner Rückkehr soll die ganze diplomatische Vertretung Chinas in Europa re⸗ organisirt werden. 0

Hd. Newyork, 22. Juli. Auf der neuen Jamaika-Eisenbahn in der Nähe von Anatbay ist gestern ein Personenzug ent⸗ gleist. 27 Personen wurden getötet, zwei verletzt.

Hd. Newyork, 22. Juli. Die Polizei von Chicago verhaftete eine Räuberbande, welche seit langer Zeit die Stadt in Schrecken versetzte, da dieselbe ihre Verbrechen sogar am hellen Tage

verübte. 5 Hd. Madrid, 22. Juli. In politischen Kam Kreisen zirkulieren Krisengerüchte. Canovas let 1 Ersatz

soll fest entschlossen sein, sein Amt niederzulegen, wenn es den Liberalen gelingen sollte, eine Finanzreform zu Falle zu bringen.. Hd. Athen, 22. Juli. Die gestern abge⸗ haltene Versammlung der Kretenser beschloß die Absendung einer Deputation an den König. Die Zeitungen fordern neuerdings

101 in heftigem Tone die Regierung auf, Kriegs⸗ 615 schisffe nach Kreta zu entsenden, wenn auß ae me,. angeblich nur zum Schutze der eigenen Unter⸗ n das fäcse thanen. Das Recht hierzu könne keine Macht enabenolrat Griechenland] absprechen. Viel gelobt gerichts in wird das energische Einschreiten des öster⸗ ber Nül

reichischen Consuls dem Abdullah Pascha gegenüber, wodurch in den letzten Tagen viele Blutvergießen verhindert wurden. Die Zahl der hier eingetroffenen Flüchtlinge be⸗

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ziffert sich bereits auf 3000. a al gegen die brich ae Wente der

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Sterbefälle. a 1165

Ann 20. Jul. Johann Wilhelm Haimes, en Kfachen, die Bes

1 Jahr alt, Sohn von Schuhmacher Jakob Haimes dahier, gr. Mühlgasse 19. Die Beerdig⸗ ung findet Mittwoch, 22 d. Mts, Nachmittags 6 Uhr vom Sterbehause aus statt.

Am 20. Juli. Margarethe Bötz, 5 Monate alt, Tochter von Kaufmann Gerhardt Blötz, dahier, Neuenbäue 17. Die Beerdigung findet Mittwoch,

0 22. d. Mts., Nachmittags 5 Uhr, vom Sterbe⸗

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An a Hema kamen di Aacung der Hessisc evi über die A hen Nittel zur nag Juͤtimmung fac pelbre Unterhar lee, daß Hessen il ede Nebenbahne e doc einwerfen e d

hause aus statt.

Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen.

Aaligkit. Seit Je h finden Ueberein

Dhotograp

hie.

einer verehrl. Rundschaftf zur gefl Nachricht, dass ich mein photo- Kraphisches Geschäft seit 1. April d. J. nieht mehr in meinem früheren Atelier, Dietzstrasse 4 ausübe, sondern in dem neuerbauten Atelier Grünbergerstrasse No, 10. Aufnahmen finden zu jeder Tageszeit von Morgens 9 Uhr bis Nachm. 5 Uhr statt. Hochachtungsvollst

G. Mook, Photograph.

Staud außerhalb der Markttage und Marktzeiten nur noch in deu gedeckten Marktlauben Tann ist, sollen diese nebst den Kellern im Turmhaus am Brand

Freitag, den 24. d. Mts., abends 5 Ahr,

E Aunsteis.

Steins Garten

Concert-Tournée

der Kapelle des Jnf.⸗Rgts. Markgraf Karl(7. Brandenburg.) Nr. 60 Direktion: J. P. Emig, Königl. Musikdirigent. Garnison: Weißenburg i. Els.

sowie der Piston-Virtuosin Fräulein S. Branden. Donnerstag. den 23. Juli 1896, von abends 8 Uhr an,

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was der Ludw fh geit, da sie sich duch darüber ug mit Prei

Gießen.

Neun Schritte

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Ertra-Konzert

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Eintrittspreis: im Vorverkauf bei Herrn Ernst Challier 50 Pfg., au 44 Annnggendeinscha Kasse 75 Pfg. Programme an der Kasse. I dec, un zum de

im Hofe des Turmhauses öffentlich an die Meistbietenden für die Zeit bis zum 31. März 1897 verpachtet werden.

Die Verpachtungsbedingungen können zuvor schon von der unterzeichneten Stelle Zimmer Nr. 15 bezogen werden.

Gießen, den 14. Juli 1896.

Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.

Bekanntmachung.

Das Wasser im Stadtbach wird wegen Reinigung desselben von Donnerstag, den 23. d. Mts. ab während drei Wochen abgestellt. Während dieser Zeit findet der Zufluß des Wassers nur vom Samstag Abend bis zum Sonntag Abend statt.

Gießen, den 20. Juli 1896.

Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnaut h.

Bekanntmachung.

Wegen Vornahme der durch den Umbau des Bahnhofs nötigen Verbreiterungsarbeiten an dem von der Größerschen bis zur Riemerschen Besitzung fübrenden s. g. Mittelweg ist letzterer vom 25. d. Mts. ab auf 3 Wochen für Fuhrwerke gesperrt. Wir bringen dies mit dem Anfügen zur Kenntnis der hier in Betracht kommenden Grundbesitzer, daß während dieser Zeit als Zufahrt zu den betreffenden Grundstücken der südlich des Riemerschen Hauses neu angelegte Verbindungsweg von der Frankfurterstraße aus zu benutzen ist.

Gießen, den 20. Juli 1896.

Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.

Städt. Schlachthaus Freibank.

Heute und morgen

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für den Kreis Gießen, einen Teil der Provinz Oberhessen und den nördlich von Gießen gelegenen Orten übertragen. Es unterhält genannter Herr Lager, übernimmt Saison- und Monats lieferungen, sowie Abschlüsse größerer Lieferungen ab Werk nach Ueber einkunft zu den billigsten Preisen.

901 Hochachtungsvoll Wasserwerk Bad Nauheim.

Ich nehme auf Vorstehendes Bezug und offeriere neben meinem Natureis das vorzügliche Kunsteis obigen Werkes und halte mich verehrlichen Interessenten bestens empfohlen.

Hochachtungsvoll

Giessen. Emil Schmall.

5 Die Kapelle batte die hohe Ehre, bei Gelegendeit der Einweihungsfeier des Kaiser Friedrich-Denkmals in Wörth, bei Sr. Majestät dem Kaiser auf Schloß Dürkheim die Tafel⸗ musik ausführen zu dürfen, und sprach Se Majestät hierbei dem Musikdirigenten Ehmig seine

Allerhöchste Anerkennung für die vorzüglichen Leistungen aus. Im Konzerthaus(Gebr. Ludwig) in Hamburg war die Kapelle seit 1887 sechs Mal engagiert. 895 Friedrichsdorfer

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extrakt-Gehalt, fördert die Ernährung des Körpers und be⸗ kommt gut.

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