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den 20. November
1896.
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Posiztg. Nr. 3239 a Telephon⸗Nr. 112.
Gießen, Freitag,
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Gießen.
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Postztg. Nr. 3239 a. Telephon⸗Nr. 112.
Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4.
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Erscheint täglich mit Ausnahme der Preis der Anzeigen: 10 Pfg.
Tage nach Sonn- und Feiertagen. für die Sspaltige Petitzeile.
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Kreu
Expedition:
zplatz Nr. 4.
. 1 1 2 Lokales und Provinzielles.
Gießen, 19. November. Von hessischen Be⸗ hörden werden steckbrieflich verfolgt: Eine angebliche Opernsängerin Wally Berger aus Köln vom Amtsanwalt in Friedberg wegen e Uhrmacher Georg Hergert aus
armstadt, von der Staatsanwaltschaft Gießen wegen Sachbeschädigung; Paul Hinkel, richtig Heinrich Witzel, seine angebliche Ehefrau Helene, geb. Kanzelsberger aus Weidholz, die frühere Witwe des Barbiers Heinker aus Leipzig; Karl Eibenbach, richtig Georg Moritz Scheuer, aus Frankfurt a. M., vom Polizeiamt Gießen und der Polizeidirektion in Wiesbaden wegen Diebstahls; Maschinenbauer Pe Klotz aus Gießen vom Amtsanwalt in ffenbach wegen Betrugs.
* Gießen, 19. November. Der„Darmst. Ztg.“ zufolge hat der Großherzog zu der am nächsten Samstag stattfindenen Einweihung des Hygienischen Instituts sein Erscheinen zugesagt.
* Gießen, 19. November. Die Stich⸗ wahl zwischen dem Reformparteiler Köhler und dem Sozialdemokraten Scheidemann war seit 10 Uhr im Gange. Aber das bewegte Leben, wie es sich sonst den ganzen Tag über in den Straßen der Stadt bemerkbar machte, ließ dies⸗ mal auf sich warten. Der Wahltag ging in möglichster Stille vorüber. Vor den Wahllokalen wurden Wahlzettel und Flugblätter in Menge verteilt. Nachdem auf unsere Eingabe an die Oberpostdirektion Darmstadt um Verlängerung des Telegraphendienstes zustimmender Bescheid eingegangen ist, werden wir in der Lage sein, dem Publikum bis spätestens 12 Uhr Nachts das Resultat der Stichwahl durch Extra⸗ blätter und durch einen in unserem Schaufenster angebrachten Transparent bekannt geben zu können.
* Gießen, 19. Nov.(Fortsetzung des Be⸗ richts über die Versammlung des landwirtschaft⸗ lichen Bezirks⸗Vereins.) In seinem Vortrage empfahl Herr Rechtsanwalt Jost, die Versamm⸗ lung wolle beschließen, bei dem Großh. Mi⸗ nisterum zu beantragen, daß die chemischen Untersuchungsämter angewiesen werden, in Ge⸗ mäßheit des§ 11 der Milchverkaufs⸗Ordnung für die Stadt Gießen eine Milch nur dann zu beanstanden, wenn deren spezifisches Gewicht unter 1,027 beträgt. Nach den Ausführungen des Redners und der Art, wie in der Praxis
diese Sache von unseren Gerichten gehandhabt wird, kann es jedem Milchverkäufer passteren, daß er, obschon er die Milch nicht gewässert hat,
schaft in Einklang gebracht werde. In der hierauf folgenden Diskussion erklärt Polizei⸗ amtmann v. Bechtold: Es schwebten be⸗ reits Verhandlungen, die Milchverkaufsordnung für die Stadt Gießen zu ändern. Professor Günther, Vorsitzender des chemischen Unter⸗ suchungsamtes Gießen, bemerkt, daß das spezi⸗ fische Gewicht der Milch ein sehr unsicheres Kri⸗ terium für die Güte derselben bilde und führt das an mehreren Aug die näher aus. Redner ist der Meinung, daß die Milchkontrolle durch die Polizeibeamten beizubehalten sei, allerdings mit der Beschränkung, daß diese Beamten ohne Hin⸗ zuziehung von Beamten der Untersuchungsämter nicht berechtigt sein sollen, Milch dem Verkehr zu ent⸗ ziehen. Probinzialdirektor von Gagern erklärt, es gäbe überhaupt keine allgemein gültige hessische Milchverkaufsordnung, von der der Rechtsanwalt Jost gesprochen, wohl aber habe jede größere Stadt ihre Ordnung, welche den Verkauf der Milch regele. Nachdem der Vertreter der Polizei⸗ behörde erklärt, daß wir demnächst eine Neu⸗ ordnung für Gießen betreffs des Verkaufs und der Beschaffenheit der Milch zu erwarten haben, schlage er vor, gar nichts zu beschließen und sich vorerst abwartend zu verhalten. Brauereibesitzer Bichler giebt Beispiele aus seiner Praxis an, wonach die Qualitätsbeschaffenheit der Milch seines Viehbestandes wesentlich differiere. Man sollte seitens der Untersuchungsämter in zweifel⸗ haften Fällen erklären, daß solche Milch nicht den Anforderungen der Milchverkaufsordnung
zweiten Hauptgewinn erhielt Herr Iager Beamter am Gericht, während der dritte Gewinn an einen Arbeiter gefallen ist. Der größte Teil der Gewinne wurde gestern schon abgeholt, doch raten wir den säumigen glücklichen Gewinnern, sich ihre Blumen ꝛc. schleunigst abzufordern, da
Gartenbau⸗Ausstellung wurde besucht; am Freitag, dem ersten Tage ihrer Eröffnung(Ein⸗ trittspreis mit Konzert 75 9), von 146 Per⸗ sonen, dem zweiten Tag, am Samstag(Ein⸗ trittspreis 50„), von 263 Personen, sowie von 427 Schulkindern, à 10 Eintrittsgeld. Am Sonntag war der stärkste Besuch zu verzeichnen,
wurde die Ausstellung von 618 Personen, à 25%, und von 27 Aliceschülerinnen, à 10„ Eintrittsgeld, besucht. Die Aussteller haben nach oberflächlicher Zusammenstellung ein Defizit von 500, also pro Mann etwa 50 /, zu tragen, welches sich eher noch um ein kleines erhöhen als vermindern dürfte.
* Gießen, 19. November. Auf dem gest⸗ rigen Zwiebelmarkt war die Aufuhr nur eine miktlere. Der Handel entwickelte sich Tages über sehr lebhaft, doch wurden nur kleinere Quanten verkauft, der Bedarf der größeren Ah⸗ nahmen war schon gedeckt. Man berechnete beste
letzten Tage,
entspreche, sodaß nicht gleich Jemand der Makel eines Fälschers anhafte. Polizeiamtmann von Bechtold erkennt die Berechtigung der Aus⸗ führungen Bichlers an und stellt in Aussicht, daß nach dieser Richtung in der beabsichtigten neuen Verordnung Wandel geschaffen werde. Man einigte sich schließlich dahin, daß die Herren Bichler, Oberverwalter Erb und Gutsbesitzer Schlenke als Kommission gewählt wurden, welche in Gemeinschaft mit Herrn Bechtold die Aus⸗ arbeitung einer Milch verkaufsordnung vornehmen soll. Zum Schluß sprach Herr Oberamtmann C. Hoffmann⸗Hofgüll über die Aufzucht der Schweine.
* Gießen, 19. Nov.(Stadttheater.) „Fräulein Doktor“, welches u. A. im Großh. Hoftheater zu Darmstadt kürzlich mit großem Erfolge zur Aufführung gelangte, wird in hiesigem Stadttheater am Freitag, den 20. d. Mts. in Szene gehen. Dieses ist bereits die zweite Novitäten⸗Aufführung in dieser Woche, und wäre es der rührigen Direktion Kruse⸗Helm wohl zu wünschen, daß ste durch ein besetztes aus belohnt würde, zumal sich„Fräul
auf Anzeige des chemischen Untersuchungsamtes H
bestraft wird, wenn das spezifische Gewicht der von ihm feilgehaltenen Milch unter 1,029 be⸗ trägt. Zur Verhütung der Bestrafung unschuldig verurteilter Personen, sei es daher unbedingt er⸗ forderlich, so führte Redner aus, daß die In⸗ struktion der Untersuchungsämter, seitens des Ministeriums einer Revision unterzogen und daß diese Instruktion mit
der Erfahrung der Wissen⸗
zugkräftig erwiesen hat. Gießen diesmal nicht wieder eine Ausnahme.
* Gießen, Ausstellungs⸗ Wimpfen, hier in treffer, einen gefüllten sowie zwei Blumenständer mit Palmen.
ein
Doktor“ an sämtlichen Bühnen als äußerst Hoffentlich macht
19. Nov. Bei der Garten bau⸗ otterie gewann die Gräfin Gießen wohnhaft, den Haupt⸗ Blumentisch mit wan de
en
Wetterauer Zwiebeln mit 4 4,50, geringere Ware mit 3,50. pro Zentner. Die Mäste wurde durchschnittlich mit 50. abgegeben. Knoblauch kostete das/ Hundert 30—40. Die Vorrätedes Marktes wurden nur teilweise geräumt.
* Gießen, 19. November. Der gestrige Ochsenmarkt war von acht Stück Vieh be⸗ fahren, sodaß sich ein Handel nicht entwickeln konnte. Auf dem Schweinemarkt belief sich der Auftrieb etwa auf 300—400 Stück meistens Läufer und Einleger, auch einige Stück Fettvieh waren am Markt. Der Markt setzte zu Anfang flau ein, doch hob sich gegen Mitte die Kauflust, trotz der von den Händlern geforderten hohen Preise. Es wurden gehandelt, 8—10 Wochen alte Ferkel mit 24—30 Mark, Läufer mit 40 bis 50 Mark, Einlegschweine mit 70—90 Mark pro Paar. Fettvieh wurde verkauft mit 48 bis 52 M., pro 100 Pfd. Schlachtgewicht. * Lollar, 19. November. Vergangene Nacht ist bei dem Gastwirt Karl Schupp hierselbst ein Einbruchs diebstahl verübt worden. Obgleich der Bestohlene durch das Erbrechen der Schublade aus dem Schlafe geweckt wurde, ist der Dieb durchs Fenster, durch welches er auch eingestiegen, entkommen. Derselbe hat die Geld⸗Schublade samt Inhalt, ungefähr 120 bis 130 Mk. mitgenommen. Heute Morgen wurde
die Schublade auf einem Abort gefunden. Der Gensdarmerie ist Anzeige erstattet. * Lauterbach, 18. Nov. Trotz der schon
Kraut, das sich bes
stammende.
bezogene Orten schö häuser ziemlich gleich kam, aber nur im Jahr. Später ist es rasch wieder gering wertiger
für den vierpf jetzt 42 3.— Die Preise
jetzt an(2,50 bis 3 1 per sich dies einerseits dadurch, der nassen Witterung durchschnittlich weniger Stroh geerntet w 8 an Stelle des
zwecken benutzt wird.
etwas vorgerückten Zeit kommt Weißkraut auf den Markt. eine ziemlisp große Menge stellte sich der Preis au Am beliebtesten ist hier das Landen häu onders durch Weiße, Zart⸗
nämlich vormittags bei 25„ Eintrittsgeld 393] ausgefallen. Aeußerlich Personen, nachmittags(Eintrittspreis bei Kon⸗ Kraut an der nach oben zert 50 5), 718 Personen. Am Montag, dem Köpf
wirt wie im Notjahr 18 Zwecken sich übrigens zu
mehrere Wagen voll von schneidewerken hier und
* Ilsdorf(Kreis Am Sonntag wurde
beerdigt, der einem Opfer gefallen ist.
mittelbar angrenzenden worden, um diese zur A noch dunkelte, nahm er begab sich auf den Weg, Hause zurück. Die Later Solms⸗Ilsdorf liegen u rigem Suchen in der Leiche. Der
Anfall in das Wasser Geschwister.
stufen eröffnet.
*Heusenstamm,
Dieser Qualitätsunterschied an den Bodenverhältnissen liegen. zwar des öfteren s
orden ist, Grummetausfalles zu Futter⸗ Vielfach greift der Land⸗ 93 wieder zu anderen Streumitteln, wie z. B. Sägemehl, das diesem Zwecke sehr gut eignet, da es die Jauche aufsaucht und die darin ent⸗ haltenen Dungstoffe bindet. Es werden täglich
* Seligenstadt, 18.. hie Handwerkerschule wurde kürzlich mit übe 50 jungen Handwerkern verschiedener Alters Die Schüler werden in zwe Klassen, meistens getrennt, un 5 Einrichtung hat sich bis jetzt sehr gut bewährt 17. mittag fand im Gasthaus„Zum Tivoli“ hie
immer noch Heute war wieder
davon zu sehen, und
f 56 4 pro 100 Köpfe.
ser
dieselben sonst ohne Pflege im kalten Zimmer heit und Wohlgeschmack auszeichnet. Es wird verkommen. deshalb auch meist um 3—4/ pro Hundert „Gießen, 19. November. Unsere Lokal⸗ höher bezahlt als das aus anderen Gegenden
muß
Man hat
chon durch von Landenhausen Pflanzen oder Samen auch an anderen nes Kraut gezogen, das dem Landen⸗
ersten
ist das Landeuhäuser zugespitzten Form der
e leicht erkennbar, während das sonstige Kraut meist flach und rund geformt ist.— Das Brot hat hier einen Preisaufschlag von 2 0 ündigen Laib erfahren und kostet
des Strohs ziehen Zentner); es erklärt daß überhaupt bei
andererseits, daß es
den verschiedenen Holz- in der Umgegend ab⸗
geholt, und stellt sich ein schwerer Kastenwagen voll auf etwa 10—12 K durchschnittlich.
Alsfeld), 18. hier ein 25jähriger Bursche, der Knecht eines hiesigen Landwirts, traurigen Geschick zum 0 Er war von seiner Herrschaft fruͤhmorgens zu einer Wäscherin in dem un⸗ Solms⸗Ilsdorf; geschickt
November.
rbeit zu rufen. Da es eine Laterne mit und kehrte aber nicht nach ne fand man im Dorfe nd den Knecht nach eif⸗
hier tiefen Ilsbach als Unglückliche litt Krämpfen und ist gewiß in einem derartigen geraten. Lindenstruth und hinterläßt weder Eltern noch
an epileptischen
Er stammt von
November. Die hiesig
unterrichtet. Dies
Nov. Am Sonntag Nach
Zwischen Liebe und Pflicht. Roman aus dem australischen Buschleben von G. Löffel.
(Fortsetzung.)
Sie hatte den Zügel ihres eines Buxienbaumes befestigt,
derselben.
Er folgte ihr auf dem Fuße.
Der Leser darf nicht glauben, daß ich aus der
von ihr gebrauchten sogleich auf einen den Beiden hätte schließen können.
Der Engländer hat bekanntlich überhaupt nur
diese Anredeform. Mit„Du“ wird nur Gott an
gerufen. Liebende, Gatten, einander stets nur mit„Sie“ an.
Da die H ls eit 8 Fensterscheiben hatte, ward es mir leicht genug, di Vorgänge innerhalb derselben genau zu verfolge jedes Wort zu verftehen.
Ich schlich mich schnell näher heran.
Ein Malleybusch bot mir vollkommene Deckung,
während ich Alles sehen konnte. Auf der Herdstelle brannte ein Feuer.
Die in einer Wandvertiefung stehende Blend⸗
laterne des Unbekannten warf einen grellen Schein, Milton jetzt einander
in welchem er und Eugenie gegenüberstanden. „Sie schrieben fliegendem Atem,„daß Sie all kennen, welches meine Herkunft nur Sie im Stande wären,
mir“, begann die Letztere m
Pferdes an dem Ast der vor der Hütte
stand und schritt ihm voran in's erleuchtete Innere
Aurede in der dritten Person Mangel an Intimität zwischen
Eltern und Kinder reden
te weder mehr als eine Thür, noch—— 0 225 1 e„Braves Mädchen“, sagte mit einem bewun⸗
„Wenn Alle so dächten,
llein das Geheimnis umgiebt und daß mir Näheres über das
4 Schicksal meines unglücklichen hiehergekommen zu eine Falle gelockt, oder ich tot am Milton kennt keine
Platze bleiben werden.
Sie war um zwei Schritte gegen die Hütten wand zurückgetreten und
hervorgenommen.
halten, so kannte ich
Ja, so war sie, wurde es mir zur Gewißheit, daß hatte, Geliebten dieses Mannes gemacht.
Diese schwersten Anschuldigungen fielen mi
sammen.
n] dernden Blick der Mann.. wie Sie, o wie viel unsägliches Elend wäre de
nichts von mir. Ich war Ihnen öfter nahe, al
Sie wissen. Hören um Ihne
der sein eigenes Leben in Gefahr brachte,
nahe zu sein, Stunde bereit wäre, gehen.“
„Sie
für Sie in den Tod z
it sprechen
ten.„Es genügt mir zu wissen,
Vaters zu sagen. Ich sagte Ihnen bereits, daß meine Zeit sehr ge⸗ Wenn dem so ist, dann soll es mich nicht gereuen, sein, haben Sie mich aber in dann sage ich Ihnen, daß Sie Eugenie Furcht und scheut den Tod nicht, wenn es die Verteidigung ihrer Ehre gilt!“] Einzelnes zu verstehen.
hatte ihren Revolver, den sie in den Falten ihres Reitkleides verborgen ge—
sie, und nun
ich mich getäuscht als ich sie zur Mitschuldigen oder gar zur
ihren wenigen resoluten Worten in ein Nichts zu⸗
Menschheit erspart geblieben! Aber fürchten Sie
Sie mich an, und Sie werden beschämt die Waffe sinken lassen vor einem Mann,
und der noch heute, noch in dieser
seltsam“, entgegnete Eugenie,
welche diese Worte allerdings nicht beruhigen konn⸗ daß Sie
messen ist, also bitte, sprechen Sie! Was wissen Sie von meinem Vater und von meiner dunklen Herkunft?“ „So schnell läßt sich das nicht sagen“, sprach düster der Andere.„Sie müssen Alles wissen, um Nach mir wird Niemand so zu Ihnen sprechen, wie ich. Ich bin der alleinige Bewahrer dieses Geheimnisses, das Ihnen jetzt enthüllt werden soll. Ich habe dort einen Holzblock zu Ihrer Bequemlichkeit hingestellt. Setzen Sie sich und hören Sie mich bis zu Ende.“ Er selbst setzte sich auf dem Kaminstein nieder, von dem Feuer der öden Herdstelle angeglüht. Der Block stand fern genug, und so nahm auch t Eugenie Platz, die von dem schnellen und langen Ritt noch ganz erschöpft war. Ich hätte jetzt fortgehen können, da es sich um Mitteilungen handelte, die zu erlauschen keine Ehre brachte, aber ich konnte zu dem Mann kein rechtes Vertrauen fassen, ich fürchtete für Eugenie und hielt mich durch diese Sorge um sie gerechtfertigt, auf meinem Platz zu bleiben. „Sie wissen, daß Sie keine Tochter Milton's sind?“ fragte nach einigem Sinnen der Mann. n Eugenie bejahte. „Die Mutter hat es mir gesagt und mir meines u wahren Vaters Namen genannt, aber sie hat mir auch gesagt, daß ich nach mehr nicht forschen dürfe. Ich sei von Milton adoptiert, und das müsse mir genügen, wie es auch der Welt genügte.“
*
sagte stirnrunzelnd der muß ich zerstören. und wären berechtigt den zu tragen, berühren werde, Ihnen den Namen Ihre
„Sie können sich den
senkten meinen jungen Ge
es sein Leben lang gewesen Herzen ein tiefes, heißes
meinen Vater unglücklich, schon damals eine innere sehr unglücklich gewesen.
meine Blicke richten, um
Weltmeer?„Nimm an, Mutter. Das war nicht leicht hatte er sie verlasse dem Elend preisgegeben, einer Anderen glücklich w
Fremde rauh in's Wort.
französisch aussprach. Das oder die intime
(Fortsetzu
„Das könnte bei Ihnen den Eindruck hervor⸗
nichts Feindliches gegen
mich im Sinne haben.
rufen, als ob ein Makel auf Ihrer Herkunft ruhe“,
der mir das Leben gegeben.
Mac 5„Diesen Wah
Sie sind in echter Ehe gebore Namen Ihres wahren Vater wenn nicht aus Gründen, die ich noc Ihre Mutter es vorgezogen hätt,
s Stiefvaters zu geben
Aber Sie wollten noch etwas sagen?“
ken“, fuhr Eugenie for
„wie jene dunklen Andeutungen auf mein Empfinde wirken mußten, verstimmend, verdüsternd,
sie ve
ist in Schwermut. Den
seitdem ich den nicht mehr Vater nennen durfte, de
war, erwachte in meine
Sehnen nach jenem Man
Sie nannten vorhi
und dasselbe sagte m Stimme, ja, daß er seh ein müsse. War er tot
Lebte er noch? Wohin mußte ich mein Sehnen ur
ihn zu suchen— nach d
Sternen oder in die unabsehbare Weite, über
er ist tot!“ sagte mei ja und nicht nein. Vi n, sie und mich, und u während er in den Arm ar.“
„Nein, das hat er nicht, Eugenie!“ fiel ihr d
Ich bemerkte, daß auch dieser Mann den Nam
Anrede machte sie stutz ug folgt.)


