Ausgabe 
19.11.1896
 
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5 0g l. üblich streng und langwierig war. Im Jahr 1895 sehr früh⸗ ö j 05 5. 1 0 l deotdem erfolgte kein er ae 91 A 17 6 1 erstreckte sich an jenem 1 ua zsließt Herr Bouvart naturgemäß, daß zwischen der Ab⸗ Marzäguakors Von een ee, el Aber Zugvögel und dem Charalter des darauf folgend 5 rs. on diesem ersten erfolgreichen Tage an le 1 80 5 N olgenden hat Brenner nun den Planeten in der zweiten Hälft 0 ae FSnaters 190 de en 10 6 Frühzeitige Abreise] jeder Nacht beobachtet, so oft es das 1 0 blend 5 u fta er Zugvögel verkündet keinen harten Winter, wie die] ließ. Bi 0 its j 1 bah 1.7 9 N n. s zum August konnte er bereits 25 Zeichnungen Ach, sehre 1893 und 1895 beweisen, wo die Abreise früh⸗] der Marsoberfläche f 1 ü Al 0 Alg erfolgte und doch kein strenger Winter eintrat, eini eie ee e 0 10 ö brd gerade der sehr kalte Winter von 1894/95 auf e esa Arn S 155 dh e dme außergewöhnlich späte Abreise folgte. Wenn man ebenfalls ja lie int W g ine 5 man ebenfalls in der diesjährigen Mars⸗Kampagne mit sorg⸗ All. U us den angeführten Thatsachen, sagt Herr Boupart, über⸗ fältig vorbereiteten Beobachtungen beschäftgte 1225 bie 4 naupt etwas folgern dürfte, so wäre es höchstens das, Ansicht ausgesprochen, daß die Meere des Mars zu di id, Ne man umgekehrt behaupten könnte, auf eine frühe Ab⸗ ssem lee end ue de Pd 5 9 früh Zeit in ganz blassem Lichte erscheinen müßten und da 110% e der Zugvögel folgte ein milder Winter, weil dieser die i ü 151 f 8 4 is 1 Hesperia und die berühmten Kanäle ganz unsichtbar 0 5 Aale wenigstens in den letzten Jahren zweimal, 1893 und bleiben würden. Brenner war deshalb nicht wenig über⸗ m böss, eingetreten ist, so daß wir also auch jetzt auf einen rascht, als er im April die Marsmeere in dunkler Fär⸗ N. Nc lden Winter rechnen könnten; allein Herr Bouvart will bung erscheinen sah, welche sich im Mai und Juni schwach a 8 lesen Schluß nicht ziehen, sondern er beschränkt sich auf] aufhellte und im Juli von neuem dunkel wurde. Am lich at aus, was sicher ist, nämlich, daß die landläufige An⸗ 24. April glaubte Brenner, bereits den Kanal Titan zu . 0 ien 105 152 e 1 25 sich auch] sehen. Am 18. Mal erschienen die Kanäle Phasis und 0 er gesunde Menschenverstand keinen Zusa nmenhang zwischen] Eumenides deutlich und schwach gekrü 8 8 0 ekrümmt, die Entdeck 12. en beiden Erscheinungen denken, während es für den Um⸗ erfolgte also sieben Monate 1 günstigsten Beobach⸗ igthin fand, daß die Zugvögel bald normal, bald früher und tungszeit und zwei Monate vor der Sommersonnenwende t führ 9 päter abrelsen. einen recht triftigen Grund giebt. Es der südlichen Marshemisphäre. Im Juni wurden die ee geht 75 5 1 12 15 3 Zug⸗ 5 Ganges und Iris wahrgenommen, welche eine 6 ögeln, den Reisenden, Touristen un ommerfrischlern Verlängerung von Phasis zu bilden schienen. J 1 dale e geht. Bleibt das Wetter lange schön, so bleiben sie länger] tauchte ein neuer Kanal auf, und 1 Kane 705 mae ort; tritt frühzeitig der Herbst mit nasser und kalter] 11 von den Kanälen beobachtet werden, welche von den hel,% ütterung ein, so kehren sie frühzeltig in die Stadt früheren Oppositionsperioden bekannt sind. Die Kanäle um kh und au den heimischen Herd zurück. Man wird dies be⸗ Deukalion, Hellas, Noachis, Ausonia wurden zum ersten⸗ 0 tätigt finden, wenn man sich des Charakters der Spät⸗ mal am 15. Mai gesehen. Lacus Solis(der Sonnensee) Am Mn mmer in den letzten Jahren erinnert; es war immer folgte am 19., Argyre I. am 26. Mai, Thyle II. am den 105 chön, wenn die Vögel länger blieben, und es war schlechtes 14. Juni. Die auffallendste Beobachtung, welche Brenner ten n Better, wenn sie frühe abzogen. In diesem Spätsommer bisher machte, war die Entdeckung eines neuen Landge⸗ ein. par das Wetter geradezu scheußlich, und wie die Sommer- bietes auf dem Mars, welches er bereits am 10. Juni unn dn 1. so 175 955 15 1 970 8 1 1 8 wahrzunehmen glaubte und fünf Tage darauf dann sehr 0 ommerquartieren vertrieben worden. e reise der] deutlich wiedererkannte. Das Land erschien als eine Art 0 A Zugvögel ist also kein Zeichen für Wetter, das kommen Landzunge, welche die Länder Lybien und Hellas ver⸗ 114 90 bird, sondern für das Wetter, das ist. Mit dem Prophe- bindet. So lange dieser Teil der Oberfläche in der insen l aus dem Zugvogelflug wäre es somit aus, und es] Gegend des mittleren Meridians stand, ähnelte er sehr berhält sich mit den Vögeln und dem Winter wie mit den einer Insel, je mehr er sich dem Rande des Planeten zu Ein 70 Störchen und dem Frühjahr. Man sagt auch, jetzt müsse bewegte, nahm er an Glanz ab. Die Stelle konnte je⸗ fähtt 155 1 8 re, b 5 9 elde Se 15 11 11 Verschwinden am Rand deutlich, wenn⸗ aher mancher Storch, der bei plö einbrechendem Spätwinter gleich ziemlich schwach, unterschieden werden. Das Süd⸗ 15 1 80 erbärmlich frierend auf dem Dache hockt, ist ein lebendiger polareis schmolz im Laufe der Beobachtungsmonate rapide t el Beweis dafür, daß er sich geirrt hat und sein Kommen zusammen, und Brenner berechnete, daß dasselbe gegen 15 10 ce mit der Wärme in keiner Verbindung steht! Ende August gänzlich verschwunden sein müßte. 66 Mn* 5. 5 0 7 Kunst, ein Examen zu bestehen. M Bekanntl tt der Planet Mars am 10. Dezember in] Aus Paris wird berichtet: Das Schwurgericht von 1 Tiessng* seine größte Erdennähe und bietet daun einige Monate Melun hatte gestern ein Verdikt in einer merkwürdigen crab bor und nach dieser Zeit die günstigste Gelegenheit zur Angelegenheit abzugeben. Der Marquis de Casaux, erung pech, Beobachtung seiner Oberfläche. Leo Brenner, der Inhaber Maire von Giez, besitzt in seinem Sohne Bertrand ht den mea der Manora⸗Sternwarte von Lussinpiccolo in Dalmatien, einen Sprößling, der bei den öffentlichen Prüfungen für ist den Sei hat bereits im Februar dieses Jahres die Beobachtungen das Baccalaureat durchfiel. Der Herr Marquis wollte chung gell des Mars aufgenommen, konnte aber vor dem 14. April] nun aber seinen Sohn durchaus in der Offiztersschule beträgt 1100 leine sicheren Ergebnisse erhalten. An diesem Tage konnte von Saint⸗Cyr sehen, in die der Eintritt ohne das 1 tr seine erste Zeichnung von der Oberfläche des Planeten Maturitätszeugnis unmöglich ist. Er gab diesen seinen anfertigen, auf welcher die Golfe Aonius und Titan und Willen Bertrand in einem Briefe zu erkennen, in dem er ihm die schmelchelhaftesten Kosenamen, wieRindvieh,

Lump u. s. w. an den Kopf warf. Der junge Marquls, dem von einigen Kameraden in der Examenpresse, in der er untergebracht war, mitgeteilt worden war, daß es überaus leicht sei, sich bei den öffentlichen Baccalaureats⸗ prüfungen von Anderen vertreten zu lassen, setzte sich mit seinem ehemaligen Lehrer, dem Rechtslizientlaten Diard in Verbindung, der früher bei den Pariser Ge⸗ richten angestellt gewesen war, aber wegen eines etwas zu weit gehenden Scherzes er hatte bei dem General⸗ prokurator, als dieser ihn zu lange im Vorzimmer warten ließ, eine wenig duftende Visitenkarte zurückgelassen seine Entlassung hatte nehmen müssen. Diard stellte dem jungen Marquis de Casaux zwei Individuen, Déeon und Courtois vor, die geeignet wären, für ihn das Examen zu bestehen. Courtois wurde zunächst aus⸗ gewählt, um sich gegen eine Vergütung von 1000 Fres. unter dem Namen Bertrand de Casaux der Prüfungskommission von Dijon vorzustellen; aber auch er fiel durch, wahrscheinlich absichtlich, um seinem Kameraden Deéon Gelegenheit zu geben, als Stellvertreter Casaux' gleichfalls etwas zu verdienen. Man mußte also nun zu Deéon greifen und, während der junge Marquis sich in Deutschland aufhielt, um sich in der deutschen Sprache zu vervollkommnen, trat sein Vater direkt mit Deéon in Verhandlungen Dieser erhielt 2000 Franks und bestand auch glücklich das Examen für Bertrand de Casaux vor der Fakultät von Casn. Da ihm der alte Marquis aber die versprochene Extravergütung nach be⸗ standenem Examen nicht auszahlen wollte, schrieb er ihm mehrere Drohbriefe, auf die hin er schließlich noch 4000 Franks erhielt. Andererseits suchte auch Dirard Er⸗ pressungen auszuüben, aber nur mit teilweisem Erfolge. Die ganze Angelegenheit wäre sicherlich nie zur Kenntnis der Welt und der Gerichtsbehörden gekommen, wenn nicht Bertrand de Casaux im Juli d. J. sich mit einem Ver⸗ wandten vor dem Gerichtshofe von Fontainebleau einge⸗ funden hätte, um sich wegen der Brutalitäten seines Vaters gegen ihn und gegen seine Geschwister zu beklagen und bei dieser Gelegenheit den begangenen Betrug mit der Reifeprüfung einzugestehen. Deshalb hatten sich der Marquis de Casaux, sein Sohn, sowie Déon und Diard vor den Geschworenen von Melun wegen Betrugs zu ver⸗ antworten. Bertrand stellte bei der Verhandlung seine ersten Geständnisse in Abrede und wollte seinen Vater entlasten und die ganze Schuld dieser Personenunter⸗ schiebung auf sich nehmen. Es wurde indessen fest⸗ gestellt, daß der alte Marquis nicht nur um die Sache gewußt, sondern sie selbst eifrig betrieben hatte, und ferner, daß in seiner Familie, die er tyrannistert, höchst unerquick⸗ liche Zustände herrschen. Die Jury fällte trotzdem ein freisprechendes Verdikt, da bel diesem Betruge Niemand geschädigt und da die Fälschung der Unterschrift Bertrands unter dem Universitätsdiplom mit Einwilligung dessen

stattgefunden, dessen Name mißbräuchlich gezeichnet worden.

handlungen des Reichstages über die Duell⸗Debatte und den Fall Brüsewitz auf, daß ein hoher Offizier, welcher sich in der Hofloge befand, sich eifrig Notizen machte.

Hd. Berlin, 18. November. Einem hie⸗ sigen Blatte wird versichert, daß Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg geneigt sei, den ihm angetragenen Posten eines Gouverneurs von Deutsch⸗Ostafrika anzunehmen. Der Herzog ist bekanntlich der Präsident der Kolonialgesellschaft.

Hd. Graz, 18. Nov. In dem Tunnel am Arlberg entgleiste ein Güterzug. Der Zugführer und Kondukteur wurden verwundet. Die Maschine und einige Waggons wurden beschädigt.

Hd. Kopenhagen, 18. Nov. Ein Hoch⸗ stapler und Quacksalber namens Cornelius Hoepfner und von deutscher Herkunft ist zu einer Zuchthausstrafe von zwei Jahren verurteilt worden, nach deren Verbüßung er an Deutschland ausgeliefert werden soll.

Marktpreise.

Gießen, den 17. November. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. 1,00 1,12, Hühner⸗ eier 2 St. 13 15, Enteneier, Gänseeier, Käse 58, Käsematte 3, Erbsen per Liter 17, Linsen 28 Pfg., Tauben per Paar 5065 Pfg., Hühner p. St. 901,20, Hahnen 42 54, Enten 1,40 1,60, Gänse per Pfund 42 54, Ochsenfleisch 66 74, Kuh⸗ und Rindfleisch 60 bis 66, Schweinefl. 56 66, Schweinefl., gesalz. 70 72, Kalbfleisch 50 54, Hammelfleisch 60 70, Kartoffeln pro 100 Kilo 400 5,00, Zwiebeln per Zentner 4,00 Mark, Milch per Liter 16 Pfg.

Sterbefälle.

Am 16. November. Philipp Will, 53 Jahre alt, Bergmann von Langenscheid, Kreis Unter⸗ lahn. Gestorben in der alten Klinik.

Am 16. Nov. Emma Wilhelmine Klöß, 8 Monate alt, Tochter von Schlosser Wilhelm Klöß dahier, Sandgasse 46.

Am 17. November. Christoph Fischer, 59 Jahre alt, Landwirt von Butzbach, Kr. Fried⸗ berg. Gestorben in der psychiatrischen Klinik.

3 Die Leiche wird in die Heimat verbracht. 0 qa eee Dr

Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in

Neueste Telegramme.

Hd. Berlin, 13. Nov. DerNat.⸗Ztg. zufolge siel es während der gestrigen Ver⸗

Gießen.

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Bekanntmachung.

Die Rechnung der Armenkasse und der Plockischen Stiftung für 1895/96 liegt während 8 Tagen auf unserem Büreau Zimmer Nr. 3 der Bürgermeisterei zu Jedermanns Einsicht offen.

Gießen, den 16. November 1896.

Die Armen-⸗Deputation der Stadt Gießen. Wolff.

Bekanntmachung.

Beide Abteilungen des Umlagekatasters der land⸗ und sorstwirtschaftlichen Be⸗ rufsgenossenschaft, sortgefübrt für 1896, liegen zwei Wochen lang, nämlich vom 19. No- vember bis zum 3 Dezember dieses Jahres, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Be teiligten offen. Etwaige Einsprülhe gegen den Inhalt dieser Kataster sind innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Offenlegung bei dem Vorstande der land- und forstwirtschaft⸗ lichen Berufsgeuossenschaft in Darmstadt bei Meidung späterer Nichtberllcksichtigung vorzu⸗ bringen.

Gießen, den 17. November 1896,

Großh. Bürgermeisterei Gießen. J V.: Wolff.

Bekanntmachung.

Montag, 23. l. Mts., vormittags 11 Uhr soll im Bilrgermeistereigebaude Zimmer Nr. 15 ein städtischer Bauplatz von 703 am, Ecke der Grünberger⸗ und Landmaunstraße gelegen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Lageplan und die Versteigerungsbedingungen können auf unserem Bllreau eingesehen werden.

Gießen, den 18. November 1896.

Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnautb

Bekanntmachung.

Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kennt⸗ nis, daß an Stelle des zum provisorischen Octroierheber ernannten Wiegers Albert Haas der Schaffner i. P. Karl Andreas Müller dahier zum Wieger an der in städtischer Verwaltung stehenden Güngerich'schen Waage in der Frankfurterstraße ernannt, verpflichtet und am Heutigen in seinen Dienst eingewiesen worden ist.

Gießen, den 16. November 1896.

Großh. Bülrgermeisterei Gießen. Gnauth.

Bekanntmachung.

. Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kennt⸗ nis, daß an Stelle der zurückgetretenen Marie Rühl, verehelichten Wilke, der Wieger Albert Haas dahier zum provisorischen Oetroier⸗ heber am Seltersthor ernaunt, verpflichtet und am 16. l. Mts. in seinen Dieust einge⸗ wiesen worden ist. Gießen, den 16. November 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.

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