Ausgabe 
18.9.1896
 
Einzelbild herunterladen

Dampfer hat zwei vierfache Expansionsmaschinen, jede von 3500 Pferdekräften, um eine Geschwindigkeit von 14 Knoten zu ermöglichen. Zur Beleuchtung dienen 650 elektrische Lampen von je 25 Normalkerzen Stärke, deren Speisung 3 Dynamomaschinen bewirken.

Der Unfall des kaiserlichen Sonder⸗ zuges. In Bezug auf den Unfall, der am Sonnabend dem Sonderzuge des Kaisers in Löbau zustieß, ist es, nach derBresl. Ztg., sehr wahrscheinlich, daß der Un⸗ fall daraus hervorging, daß das Kommando im Bahn⸗ hof Löbau zur fraglichen Zeit nicht in einer Hand lag. Der dienstthuende Bahnhofsvorsteher hatte persönlich die Abfertigung des Kaiserzuges übernommen; durch das Gespräch Kaiser Wilhelms II. mit König Albert ver⸗ zögerte sich die Ausfahrt des Kaiserzuges und der Vor⸗ steher wagte nicht den Kaiser zu unterbrechen und sich den Befehl zur Abfahrt zu erbitten. Der Assistent hin⸗ gegen, der die Abfahrt des Kaiserzuges als pünktlich er⸗ folgend ansah, dürfte das Gleis frei geglaubt und dem Dresdener Schnellzug das Einfahrtssignal gegeben haben. Die Maschine des Kaiserzuges stand mit dem Tender nach vorn und dadurch wurde ihr Tender durch die Maschine des Dresdener Schnellzuges zerschnitteu. Den Zugführer des Dresdener Eilzuges, der Ordre hatte, Löbau schnell zu passieren, um die Strecke für den Kaiserzug freizustellen, trifft keine Schuld; er hat im Gegenteil durch Bremsen und Kontredampf im letzten Augenblick das Möglichste gethan, um den Anprall zu hindern oder doch zu mildern.

Ein Mordanschlag auf der Jagd. Polnische Blätter meldeten jüngst, daß der Sohn des Gutsbesitzers von Zubrzee, Ritter v. Myslowski, nach seiner Rückkehr von Wien infolge eines Jagdunfalles sein Leben eingebüßt habe. Nun erschien der Vater des Ber⸗ unglückten, wie aus Lemberg vom 14. Sept. berichtet wird, in der Redaktion desKuryer Stanislawowski mit der Bitte, jene Mitteilung dahin zu berichtigen, daß sein Sohn auf der Jagd nicht durch einen Unfall, sondern infolge eines wohlberechneten Mordanschlages ums Leben gekommen sei. Hiervon wurde die Staatsanwaltschaft bereits in Kenntnis gesetzt. Man sagt, der hoffnungs⸗ volle junge Mann, der ein Adoptivsohn des Gutsbesitzers war, sei ermordet worden, weil er als einziger Erbe Myslowskis angesehen wurde.

Ein elektrisches Phänomen. Eine sehr merkwürdige Wirkung der Elektrizität hat sich am 9. Sept. gleichzeitig in vier Gemeinden der belgisch⸗französischen Grenze gezeigt: in Neuville, Wattrelos, Roubaix und Pecg. Der Branntweinbrenner Droulers⸗Prouvost besitzt zwei Brennereien, die unter sich durch den Fernsprechdraht verbunden find; die Hauptbrennerei ist in Wattrelos und die andere in Neuville. Diese Fabriken sind aber auch durch einen Fernsprechdraht mit dem Hause des Besitzers in Roubaix und seinem Landhause in Pecg bei Tournai verbunden. Am 9. d. M. gegen Abend bemerkte die Pförtnerin der Brennerei in Neuville durch die Fenster⸗ scheiben des Bureaus Flammen, welche die Mauer be⸗ leckten; sie eilte in die Bureauräume hinein und sah, daß der ganze Fernsprechapparat in Feuer stand. Der Holzrahmen des Apparats war bereits von den Flammen verzehrt, die Drähte waren verbrannt und der Fußboden, auf dem der Apparat stand, brannte. Die⸗ selbe Erscheinung wurde zu gleicher Zeit in Wattrelos, Roubair und Pecg festgestellt; alle vier Fernsprechapparate sind zerstört und müssen ganz erneuert werden. Die Ur⸗ sache ist noch nicht aufgeklärt, man vermutet, daß die

elektrische Trambahn, die von Wattrelos nach Neuville führt und auf der Place de la Croix Rouge in Tourcoing unter dem Fernsprechdrahte der Brennerei geht, den Unfall herbeigeführt hat.

Unglückschronik aus den Alpen. In Folge des Bruches einer Schneebrücke ist bei der Be⸗ steigung des Wetterhorns in der Schweiz der Eng⸗ länder Bethyeham, der sich in Grindelwald aufhielt, zu Tode gestürzt. Eine genauere Darstellung des Un⸗ glücksfalles, durch den Dr. Fritz Drasch bei der Besteigung des Mörchner in den Zillerthaler Alpen ums Leben ge⸗ kommen ist, läßt erkennen, daß der Tod des Touristen, der seine waghalsigen Kletterpartien ohne Führer zu unter⸗ nehmen pflegte, nicht direkt durch den Absturz, sondern durch einen anderen Umstand eingetreten ist. Dr. Drasch unternahm die Tour von Dornauberg aus gemeinsam mit Dr. med. Hermann Sirk aus Graz, aber wie er gewohnt war ohne Führer. Beide Touristen waren aneinander geseilt. An einer gefährlichen Stelle, wo Dr. Drasch seinem Begleiter um etwa dreißig Schritte nach oben voran war, teilte er demselben mit, daß der weitere Aufstieg durch loses Gerölle sehr erschwert werde. In Folge dieser Aeußerung wand Dr. Sirk das Seil um einen vorspringenden Stein, um Dr. Drasch gegen einen Absturz zu sichern. Aber in demselben Augenblick stürzte auch schon Dr. Drasch ab und flog im Bogen über den unten stehenden Dr. Sirk hinweg. Dabei legte sich un⸗ glücklicherweise das Seil in einer Schlinge um seinen Hals, und diese Schlinge wurde durch die Wucht des abstürzenden Körpers, als derselbe an dem straff gespannten Seile hängen blieb, fest zugezogen. Dadurch wurde Dr. Drasch entweder erwürgt oder durch den Bruch eines Hals wirbels getötet. Er mußte sofort tot geblieben sein. Dr. Sirk war, als der Absturz erfolgte, noch mit dem Versichern des Seiles beschäftigt, und durch das plötzlich straff gespannte Seil wurde ihm ein Finger ein⸗ geklemmt und verletzt. Dr. Draschs Leiche konnte erst am Dienstag geborgen werden.

Brasilianisches Reiseabenteuer. Fol⸗ gende hübsche Geschichte findet sich in der foeben hier ein⸗ getroffenen neuesten Nummer derGermania von Sao Paulo:Von Campinas wird uns mitgeteilt: Eine hiesige junge deutsche Dame erhielt kürzlich von ihren Verwandten in S. Paulo eine Einladung zu einem mehr⸗ wöchigen Besuch. Da die junge Dame noch nie gereist war, so holte sie sich vorher Rat bei einer Freundin, die in dieser Beziehung viele Erfahrung besaß. Die Freundin warnte sie besonders vor auffallend gekleideten Herren, die es meistens darauf absehen, neben arglos jungen Mädchen einen Sitz im Eisenbahnwagen zu bekommen, um dieselben durch Artigkeit zu überlisten und sie dann zu bestehlen. Besonders müsse sie vorsichtig sein, wenn der Zug durch einen Tunnel fahre und ihre Taschen dann gut verwahren. Die junge Dame reiste also ab und hatte kaum im Wagen Platz genommen, da näherte sich schon ein schöner und äußerst elegant gekleideter junger Mann und setzte sich neben sie. Er suchte einige Mal mit seiner Nachbarin ein Gespräch anzuknüpfen, erhielt aber jedesmal so kurzen Bescheid, daß er den Plan einer näheren Bekanntschaft aufgab und sich in ein Buch vertiefte, das er bei sich führte, Die Reise ging s mit zwischen Beiden still von statten, bis auf einmal der Zug hinter Campo Limpo in den Tunnel einfuhr. Die junge Dame steckte sofort, der Warnung ihrer Freundin eingedenk, die Hand in die

Tasche; aber, o Schrecken, als sie in die Tasche fuhr,

fühlte sie die Hand ihres Nachbarn in derselben. Sie erfaßte dieselbe und preßte sie krampfhaft mit dem Ge⸗ danken:Warte nur, Dieb, diesmal bist du an die Un⸗ rechte gekommen! Sie hielt die Hand, die sich sonder⸗ barer Weise nicht sträubte, mit ihrer ganzen Kraft fest, bis der Zug das Ende des Tunnels erreichte und der Wagen erhellte. Mit zornglühenden Blicken sah sie ihren Nachbar an und erstaunte nicht wenig über die Unver⸗ schämtheit desselben, da er den Blick mit einem liebevollen Lächeln erwiderte. Schon war sie im Begriff, den Kon⸗ dukteur herbeizurufen und den frechen Burschen verhaften zu lassen, als sie zu ihrem Schrecken gewahr wurde, daß sie in der Eile statt in ihre Manteltasche in die Rock⸗ tasche des jungen Mannes gefahren war. Ihre Ver⸗ wirrung war grenzenlos; sie mußte jetzt dem jungen Manne Alles beichten, was sie zu dieser Vorsichtsmaß⸗ regel geführt, durch welche das schmähliche Versehen ent⸗ standen war. Die Absolution blieb nicht aus, denn Beide kehrten vorgestern als Braut und Bräutigam nach Cam⸗ pinas zurück.

Trinker⸗Monolog:Da steht in der Zei⸗ tung, daß in Amerika drüben eine Wasserhose drei Schiffe und siebzig Menschen vernichtet hat... Was ich halt immer sag': Das Wasser bleibt ein feindliches Element! Hat vielleicht je Einer schon einmal was von einer Schnapshose gehört?

Auch eine Abbitte. Aus Mönchberg im Oberamte Herrenberg lasen wir dieser Tage in einem Blatt des Oberamts folgende Annonce:

Mönchberg. Abbitte.

Der Unterzeichnete, Gottlob Brenner, Bauer, nimmt die gegen den Ortsvorsteher und Gemeinderat be⸗ leidigende Aeußerung am 11. Juni d. J. als unwahr zurück und leistet hiermit öffentlich Abbitte. Es thut mir leid, dieselben beleidigt zu haben, und werde ich mich künftig hüten, mein ungewaschenes Maul zu halten. Den 16. Juni 1896. t. Gottlob Brenner. dt. Schultheißenamt.

Neueste Telegramme.

Hd. Berlin, 17. Sept. Der Verband der Handlungsgehilfen Deutschlands stellt an den diesjährigen Parteitag in Gotha eine Resolution, die demnächst in allen Partei⸗ Versammlungen zur Abstimmung gebracht werden soll. Sie ersucht den Parteitag, als 5. Punkt auf seine Tagesordnung zu setzen: Stellungnahme zum 3 Uhr⸗Laden⸗ schlußß. Der Abgeordnete Molkenbuhr, Mitglied der Kommission für Arbeiter⸗ statistik, hat erklärt, daß er das Referat zu diesem Punkte auf dem Parteitage über⸗ nehmen wolle. g

Hd. Berlin, 17. Sept. Heute Abend finden hierselbst sechs öffentliche sozialistische Partei⸗ Versammlungen statt, auf deren Tagesord⸗ nung der bevorstehende Parteitag in Gotha steht.

Hd. Paris, 17. Sept. Der Jutransigeant behauptet, das Befinden des russischen Thron⸗ folgers sei ein höchst un befriedigendes.

Hd. Paris, 17. Sept. Libre Parole antwortet auf den heftigen Artikel der

Frankf. Ztg., worin die deutf schaft aufgefordert wurde, eine 0 über die Rolle, welche man dem deutsa Botschafter in der Affaire Dreyfus zug schrieben hatte, zu fordern und verlangt die Aus weisung des Pariser Ke spondenten derFrankfurter 3 Dr. Paul Goldmann. ö

Hd: Udine, 17. September. Die große Baumwollenwarenfabrik Ammant Co. in Por⸗ denone ist niedergebrannt, wobei das ver⸗ sicherte Warenlager im Werte von einer Million mitverbrannte. 1500 Arbeiter sind brotlos.

Hd. Kopenhagen, 17. Sept. In hiesigen Hofkreisen spricht man von einer bevorstehen⸗ den Verlobung der zweitältesten Tochter dez Kronprinzen, Prinzessin Ingeborg, mit den b 951 ich Wied, a Ulanen⸗

izier, welcher sich gegenwärtig in Bernstorff

aufhält. 1 In der

d. London, 17. September. 0 öffentlichen Meinung ist eine große Ent. Freud täuschung in Betreff des angeblich großen 5 Komplotts eingetreten. Man findet, daß 6 viel unnützer Lärm gemacht worden ist. Aus dem Hd. Konstantinopel, 17. Sept. Ein an⸗

getrunkener hoher türkischer Offizier ver Du. pegel ursachte in einem Restaurant in der Nähe des ile ih I Bahnhofs in Stambul eine Panik, indem er 5 en abt gl

einem armenischen Kellner mit dem Säbel ein f t 0 Ohr abhieb und ausrief, man muß die Giaueß dee 115

umbringen. Der Offizier wurde sofort verhaftet. 500 über 1 Eis Gottesdienst in der Syna 2 Don 1 175 eeJm, N11 Versöhnungsfest. schen fir 1 Festesausgang: 7.15 Uhr. A n

lfte a

Marktpreise. aan 00

1 der ga be

9

Gießen, den 17. September. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. 1,05 1,15, Hühner⸗ eier per Stück 67, Enteneier, Gänseeier, Kue 58, Käsematte 3, Erbsen per Liter 16, Linsen 28 Pfg., Tauben per Paar 50 70 Pfg., Hühner p. St. 90 1,90, Hahnen 50 75, Enten 1,60 1,80, Gänse per Pfund 00 00, Ochseufleisch 70 74, Kuh- und Rindfleisch 64 bis 68, Schweinefl. 56 66, Schweinefl., gesalz. 70 72 Kalbfleisch 50, Hammelfleisch 60 70, Kartoffeln per 100 Kilo 5,006,00, Zwiebeln per Zentner 3,50 4,00 Mark, Milch per Liter 16 Pfg. Zwetschen 7,8,00

del ußsuff in gle ug nic berlannt dle Besserung ie auf dem Roh. d Dnlende Gel lag, die jebt auf Telsen, Syndikat betrwirklichen. dab alle Rohmat Justi verbaut 6 fis ein Alt d helden, auch de. Syndikat eine be

Sterbefälle.

Am 16. September. Friedrich Siebert, 1% Jahre alt, Sohn des Lokomotivheizers Eduard Siebert dahier, Westanlage 27.:

Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ 1 Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in ießen.

D

Obstversteigerung.

Das Spätobst von den staͤdtischen Bäumen am Krofdorferweg, Hardtberg, in den Friedbofs⸗ anlagen, am Lutherberg, an der Licherstraße, am Anneröderweg und im Lärchenwäldchen, sowie die Kastauien an der Licher- und Grün⸗ bergerstraße sollen

Freitag, den 18. September, nachmittags 3 Uhr, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden.

Die Zusammenkunft ist am Schlachthaus.

Gießen, den 15. September 1896.

Großh. Bülrgermeisterei Gießen. Gnautb.

Bekanntmachung.

Zur diesjährigen Ausführung der Ebel stiftung werden u. A. erforderlich und sollen auf dem Submissionswege bezogen werden:

Ca. 25 fertige Anzüge für Knaben,

6080 Meter Stoff zu Winterkleidern für Mädchen,*

ca. 150 Meter Baumwollflanell, bezw. Halbleinen zu Hemden.

Leistungssähige Geschäfte wollen ihre Ange⸗ bote nebst Mustern bis spätestens Samstag,

Bekanntmachung,

die Wahl der Beisttzer für das Gewetbegericht der Stadt Gießen betr. Für das Gewerbegericht der Stadt Gießen sind auf die Dauer von drei Jahren, beginnend am 1. November 1896, 24 Beisitzer zu wählen und zwar die eine Hälfte aus der Zahl der wählbaren Arbeitgeber von den wahlberechtigten Arbeitgebern und die andere Hälfte aus der Zahl der wählbaren Arbeiter von den wahlberechtigten Arbeitern. Zum Beisitzer eines Gewerbegerichts kann nur berufen werden, wer das dreißigste Lebensjahr vollendet, in dem der Wahl vorangegangenen Jahr für sich oder seine Familie Armenunterstützung aus öffentlichen Mitteln nicht empfangen, oder die empfangene Unterstützung erstattet hat und in dem Bezirk des Gewerbe⸗ gerichts seit mindestens zwei Jahren wohnt oder beschäftigt ist. Personen, welche zum Amt eines Schöffen unfähig sind, können nicht berufen werden. Die Wahl findet Samstag, 19. September 1896, von mittags 12 bis

abends 6 Uhr,

im Sitzungssaale des Bürgermeistereigebäudes statt. Die wahlberechtigten Arbeitgeber und Arbeiter werden daher eingeladen, in der angegebenen Abstimmungszeit sich persönlich einzufinden und ihre Stimme abzugeben. Gießen, den 10. September 1896.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

J. V.: Georgi.

Lieht Lich

geöffnet.

οοοο οοοοο 20 Weit über 100 Kerzen;

strahlen die neuesten Glühstrümpfe für Gas⸗

glühlicht aus. solche zu haben bei

Jesse

Städt. Schlachthaus

Freibank.

Heute und morgen

Schweinefleisch

nicht ladenrein, pro Pfund 48 Pfg.

Nindfleisch,

nicht ladenrein, pro Pfund 52 Pfg. Die Freibank bleibt bis 10 Uhr Abends

chen. Wir l a daß wir ung bon S egenüber stehe

AN Ju J dusichsen eines u Gegengewicht! Hat mit dem P fechten hat, säct, den Petbr e nt der Murk In lahnigen fol daß dale, und igen det des A Mülhung sud, g duese ürbrehti

u Stick 1 Mk. 20 Pfg. sind 1039

A. Gretscher, Neustadt 78.

Von jetzt ab bringen wir neben unseren

den 26. d. M., nachmittags 5 Uhr, bei unserem Armenamt e nreichen, woselbst auch die näheren Bedingungen, Stoffmuster einzuseben sind. Gießen, den 12. September 1896 Die Armen-⸗Deputation der

Stadt Gießen. verlegt habe. 100⁵

JV: Georgi. l 5 ich 95 5 geschenkte e bestens dauke, bitte 7 mir dasselbe au r die Zukunft bewahren zu wollen. Versteigerung Achtungs voll

von Graben⸗ und Wegebauarbeiten in den Waldungen der Gemeinde Wieseck.

Geschäfts- Verlegung.

Meiner werten Kundschaft zur gefl. Nachricht, daß ich meine Wohnung und mein Geschäft nach

Gießen, Asterweg 23,

Heinr. Kleinhenn, Schuhmacher, Asterweg 23.

Samstag, den 19. September l. J., nachmittags 5 Uhr, sollen die nachstehenden Arbeiten, als:

1. Basaltstein⸗Lieferung, veranschl. zu 645 Ml,

UNasthausZum deutschen IIof

e geben, Jr;. Vereinszimmer zu kagben Mittagstisch im Abonnement.

2. Aufsetzen derselben, veranschl. zu 37 Mk. 50 Pf. 3. Chaussteren, veranschl. zu 375 Mk., 4. Ueberdecken, 5 50% 5. Grabenaufräumen, veranschl. zu 97 Mk. 10 Pf auf hiesigem Rathaus versteigert werden.

Wieseck, am 14. September 1896.

Großh. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad.

Wohnung und Bureau

befindet sich

Bahnhofstrasse 27, III.

bei Kaufmann Jony.

1066

In Original⸗Porter⸗ Aude sie nun

anderen Bieren auch en 10 b 0 ig zu herz I elne 2

Srter in Flaschen zum Ver⸗ Marja, de

kauf und empfehlen dies v Bier als ein Geuuß⸗ f on und Stärkungsmittel Vino

8 er sten Ranges. U

7 Hat wenig Alkohol, da⸗ 4055 15 E Iagegen hohen Malz- 1 Spur i 155 extralt-Gehalt, ar, verlit 2 J bördert die Ernährung Wan ln J des Körpers und be⸗ 1 e mme gut. Nachzeilg flaschen, à Flasche* Kamp 25 Vg. Jedes Ouan- br u Gun tum frei in's Haus. ö 2 0 wer e und Gebr. NRöhrle, 10 de ame 10 Exportbier-Brauerei, n u ud

Pflichtfeuerwehr

Montag, den 21. Sept., abends 8/ Uhr,

Uebung

saͤmtlicher Rotten.

Der Branddirektor: Schmandt. Ein größerer, noch neuer

Füllofen

ist billig zu verlaufen. 1068 Gießen, Liebigsstraße 71.

.

5

br.

lager

Ge

fertiger Herren- und Knaben- Kleider.

Tuch, Bukskin und Manufakturwaaren.

0 surtbaren 0

Sonnenstraße 26

f 1 5 5 f 0 Glessen. 658 5 brilg 60 ö. 5 I ee ag cue Talolen Fee, eu*** 0 rein U elle.

billig zu 1 1060 1972 A. Weber, liebigfraße 65. Nee Hreuzplatz 4. 1 5

5 ed n Kleines Familienlogis auf erststelige Hypotheken per 1. Oktober zu vermieten. 1070 besor gu 5 a ue 1 Kreuzplatz 4. H. C. Werner, Eichgärten 1 Un es dit, N erlau

ist der zweite Stock, bestehend aus zwei Zimmern nebst Zubehör sofort anderweit zu vermieten. Näheres bei der Bürger⸗ meisterei, Zimmer Nr. 15.

Mädchen können zu jeder Zeit gute Stellen erhalten

durch 2 1038 Frau Träukner, Sounenstraße 13.

Neues Sauerkrauf ee

und

frisch eingemachte

= =

0 ö 10 0 Gurken ee empftehlt 2 85 cg N Joh. Hankel, Gemüsehändle!! du e be ag

Schloßgasse.